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  1. #16
    Member
    Ort: im Süden von Hamburg
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Ich habe selbst zwei Kinder in der 3. und 6. Klasse und ich kann dem nicht zustimmen. Bei uns läuft alles gut. Auch Inklusion wird gut gemacht.

    Liegt ev. eher an Großstädten?
    Ich glaube nicht dass du beurteilen kannst, ob die kinder in euren schulen bei dir die ziele aus der oben benannten studie erreichen. Die werte sind fast in ganz deutschland schlecht. Das heisst ja nicht dass die lehrer nicht alles geben und die stimmung in der klasse nicht trotzdem gut sein kann.

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    Geändert von Anscha (14-10-2017 um 17:52 Uhr)

  2. #17
    Auf jeden Fall aber lässt sich doch die Frage stellen, ob man mit den ganzen Bildungsreformen wirklich auf dem richtigen Weg war. Pisa ist jetzt 17 Jahre her, d. h. die heutigen Grundschulkinder müssten eigentlich schon von dem Ausbau von Kitas oder sonstigen Angeboten der frühkindlichen Bildung "profitiert" haben. Offensichtlich ist aber das Gegeteil der Fall. Wieso?

    Auch wenn man die Konzentrationsschwierigkeiten oder Aufmerksamkeitsprobleme bei den heutigen Schülern bemängelt, ist das ja nicht einfach so gekommen, sondern man muss fragen, woran das liegen könnte.

  3. #18
    Zitat Zitat von Anscha Beitrag anzeigen
    Ich glaube nicht dass du beurteilen kannst, ob die kinder in euren schulen bei dir die ziele aus der oben benannten studie erreichen. Die werte sind fast in ganz deutschland schlecht. Das heisst ja nicht dass die lehrer nicht alles geben und die stimmung in der klasse nicht trotzdem gut sein kann.

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    Die Klassen schneiden bei Vergleichstests immer sehr gut ab.
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    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  4. #19
    Member
    Ort: im Süden von Hamburg
    Ja meine auch. da werden klassen einer schule/bundeslandes miteinander! verglichen und nicht was sie am ende von 4 können müssen. Und bei vera zum beispiel werden ja auch nur teilkompetenzen getestet. Hier geht es jetzt aber um das was man erreichen sollte am ende von klasse 4. Studie gelesen? Ausser sachsen und bayern sieht es überall ziemlich übel aus. Besonders in bremen.

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  5. #20
    Zitat Zitat von Anscha Beitrag anzeigen
    Ja meine auch. da werden klassen einer schule/bundeslandes miteinander! verglichen und nicht was sie am ende von 4 können müssen. Und bei vera zum beispiel werden ja auch nur teilkompetenzen getestet. Hier geht es jetzt aber um das was man erreichen sollte am ende von klasse 4. Studie gelesen? Ausser sachsen und bayern sieht es überall ziemlich übel aus. Besonders in bremen.

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    Wir sind in Hessen. Was sollte man den zur 4. können?
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    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  6. #21
    Member
    Ort: im Süden von Hamburg
    Das findest du in der studie genau beschrieben.

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  7. #22
    Individualdenker! Avatar von cassy30
    Ort: in der häcke(rwirtschft)
    mein sohn ist jetzt 21 - es ist also schon ein paar jahre her - und wir leben in Hessen. es war bis zur abschlußklasse SEHR heftig mit dem unterrichtsausfall und ganz schlimm trifft es die schüler natürlich in den hauptfächern. in unserem fall ganz besonders mathe.
    jahrelang haben wir das ganze mit nachhilfestunden kompensiert, aber es ist immer wieder sehr frustrierend, als elternbeirat bei diesbezüglichen treffen zu hören, dass nicht genügend lehrkräfte vorhanden sind und für neueinstellungen vom kultusministerium keine plätze bereitgestellt werden können, WEIL kein geld da ist. Dazu kam, dass es in dieser klasse einen schüler gab, der eine besondere förderung benötigt hätte. autismus, emotionale störung - so die beschreibung. leider war diese besondere förderung nicht gegeben, also wurde rücksicht genommen. soll heißen, themen mussten wieder und wieder erklärt werden, bis auch dieser eine schüler es verstanden hatte, die komplette klasse hinkte meilenweit hinter dem lehrplan her. es wurden prüfungsrelevante themen nicht behandelt oder nur angeschnitten.
    inklusion mag ja ganz prima sein, man sollte aber erst einmal die voraussetzungen schaffen. soll heißen, genügend geeignetes personal einstellen. es reicht nicht, kindergärtnerinnen zur aushilfe anzustellen.

  8. #23
    Schwanz drüber... 420pm Avatar von Perrier
    Ich glaube nicht, daß die Kids unaufmerksamer, unkonzentrierter, uninteressierter sind als früher. Sie haben aber viel mehr Input als früher, und dieser muß verarbeitet werden. Da muß man sich meiner Meinung nach nicht wundern, daß sich das auf Aufmerksamkeit und Konzentrationsfähigkeit auswirkt.


    Edit: Unklar ausgedrückt. Ich denke, die Grundausstattung ist nicht anders geworden, aber die Ansprüche an diese. Die Kids können sich bei Schulaufgaben vielleicht nicht so gut konzentrieren, aber gleichzeitig richtet sich ihre Aufmerksamkeit auf viel mehr Bereiche. Eltern können den Puls der Zeit, je nach individuellen Möglichkeiten, mehr oder weniger kompensieren. Das System muss sich aber auch anpassen. Kindern bspw. den Zugang zu modernen Medien zu entziehen, ist für Algebra sicher hilfreich, aber man generiert auch einen Outsider.
    Geändert von Perrier (14-10-2017 um 20:06 Uhr)
    cada día su problema
    seamos realistas, soñemos lo imposible

  9. #24
    Die kleinsten Klassen, bestausgestattetsten Schulen und bestausgebildetsten Lehrkräfte nützen alles nichts, wenn das Elternhaus nicht mitmacht oder auf gut deutsch versagt. Und da ist es egal, ob Migrantenkind oder beide Eltern deutsche Muttersprachler sind. Was sollen denn die Lehrer noch alles machen? Wer sich für ein Kind entscheidet, sollte halt dementsprechend auch bereit sein, sich entsprechend Zeit zu nehmen und sein Kind zu erziehen.

    Ein Land-Stadt-Gefälle sehe ich übrigens schon, bildungsferne Schichten wohnen tendenziell schon eher in entsprechenden Problemvierteln großer Städte. Auch diese Einstellung "Ach Schule ist nicht so wichtig" verorte ich eher in den Städten.

    Dass Kinder heutzutage uninteressierter sind glaube ich auch nicht, Kinder sind in der Regel immer neugierig und wissensdurstig. Unkonzentrierter aber auf jeden Fall. Gibt genug Studien, die belegen, dass sich Kinder heute viel weniger bewegen als früher. Auch der Konsum von Fernsehen, Handy und PC steigt ja kontinuierlich, da braucht man sich über mangelnde Rechtschreibung, fehlenden Wortschatz und Schwierigkeiten beim Lesen nicht wundern. Und man sieht ja auch im Internet zuhauf, wie wenig Erwachsene auf richtige Grammatik und Rechtschreibung achten (von kleinen Fehlern mal abgesehen). Wer da dezent darauf hinweißt wird ja gerne mal als Klugscheißer beschimpft.
    Geändert von Brontes (14-10-2017 um 19:55 Uhr)

  10. #25
    Member
    Ort: im Süden von Hamburg
    Uninteressierter habe ich auch nicht geschrieben. Es fehlt anstrengungsbereitschaft v.a. wenn man mal nicht auf etwas lust hat. Eher städtisch ja. Aber kein reines problem der großstädte. Übrigens erstaunlich dass die Bundesländer gut abschneiden wo es noch verbindliche Empfehlungen für die weiterführenden schulen gibt? Nrw hat elternwille 2012 eingeführt und ist massiv abgestürzt.

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  11. #26
    Ich glaube die Verschlechterung liegt am Handy/Smartphone.
    Die sind so besessen von dem Ding, dass die Konzentration für die Schule nicht mehr da ist.

    Es wird also vermutlich in der Zukunft noch schlechter werden mit den Leistungen
    wenn man da nichts dagegen tut.

  12. #27
    Deshalb gehört Medienkompetenz ja auch als Fach in die Schule.

    Allerdings bezweifle ich, dass in der Grundschule schon das Handy die Ursache allen Übels ist. Ich bleibe dabei, zuviel Institutionalisierung ist auch nicht gut. Das würde vielleicht klappen, wenn da wirklich pädagogisch und individuell gearbeitet werden könnte, aber in den meisten Fällen wird auch da nur verwaltet.

  13. #28
    Zitat Zitat von Plumpaquatsch Beitrag anzeigen
    Ich glaube die Verschlechterung liegt am Handy/Smartphone.
    Die sind so besessen von dem Ding, dass die Konzentration für die Schule nicht mehr da ist.

    Es wird also vermutlich in der Zukunft noch schlechter werden mit den Leistungen
    wenn man da nichts dagegen tut.
    Das liegt dann aber an den Eltern die das nicht vernünftig einteilen.
    Bild:
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    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  14. #29
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Das liegt dann aber an den Eltern die das nicht vernünftig einteilen.
    In Zeiten von Ganztagsschulen haben Eltern nur noch selten die Aufsicht über ihre Kinder.

    Nicht falsch verstehen, es geht mir nicht darum den Umstand an sich zu kritisieren, sondern eher darum aufzuzeigen, wie sich die Beteiligten zwischen Schule, Eltern und Kind ständig den Schwarzen Peter gegenseitig zuschieben. Was absurd ist, wenn die Kinder immer mehr ihrer Zeit in professionellen Bildungseinrichtungen verbringen. Gerade Lehrer wollen es am Ende ja nicht gewesen sein, weil sie sich nicht dazu berufen fühlen die Kinder zu erziehen. Müssen sie ja auch nicht, aber ist genau das nicht ein großes Problem bei der Sache?!

    Wenn ich da so an meine Kindheit zurückdenke... Schule bleibt Schule, Kindergarten bleibt Kindergarten, aber nichts war damit vergleichbar wie ich mir selber meine Freizeit eingeteilt habe. Das geht doch selbst Erwachsenen so und man kann Kinder nun einmal nicht wie kleine Erwachsene behandeln. Geschweige denn die Zeit, die man mit den Eltern verbringt. Kinder brauchen diese Aufmerksamkeit. Jemand sprach hier das Übergewicht an. Auch das ist eine Ersatzbefriedigung.
    Geändert von Blackbird (14-10-2017 um 22:02 Uhr)

  15. #30
    Und was soll in so einem Fach wie Medienkompetenz bitte unterrichtet werden?

    Wie man ein Smartphone u.ä. bedient?
    => Das lernen Kinder/Jugendliche in der Regel von selbst, braucht es dazu wirklich ein Schulfach? Und was würde das am Nutzungsverhalten ändern?

    Wie die Technik/Programmierung derlei Medien funktioniert?
    => Ja, das sehr gerne, in Zeiten der Digitalisierung in einem rohstoffarmen Land wie Deutschland sicherlich notwendig. So ein Fach nennt sich dann aber Informatik und wird bereits an etlichen Schulformen unterrichtet.
    Aber nur weil ein Kind/Jugendlicher weiß, wie die Technik dahinter funktioniert, konsumiert er doch dergleichen nicht automatisch weniger

    Welche Gefahren birgt übermäßiger Medienkonsum?
    => Dafür brauchts doch kein Fach wo der Lehrer dann vorne steht und den Schülern z.B. erklärt wie schlecht sich zuviel Medienkonsum auswirkt und wie gefährlich das Internet sein kann, Stichwort Datenschutz.
    Ja bitte, das ist schon wichtig, aber besser wäre es vielleicht, die Eltern gingen mal mit gutem Beispiel voran und leben Kindern vor, dass man auch ohne ständig aufs Smartphone zu gucken Spaß im Leben haben kann. Wie oft ich in öffentlichen Verkehrsmitteln, Restaurants oder Cafes Familien sehe, wo nicht nur Kinder, sondern auch die Eltern ständig nur mit ihren Smartphones beschäftigt sind
    Welche Fächer sollen unsere Kinder und Jugendlichen denn eigentlich noch alles "schultern"? Immer mal wieder wird ja sowas wie "Ernährungskunde" gefordert. Damit sie lernen wie man sich gesund ernährt und selbst Speisen zubereitet. Weil zuhause scheinbar zunehmend nur noch Fertigkost serviert wird.
    Unternehmerverbände wünschen sich mehr "Wirtschaftskunde", damit man schon früh genug lernt, wie man Verträge abschließt und sich in der Ökonomie auskennt. Usw.

    Zum Thema Ganztagesschule:
    Man sollte vielleicht bedenken, dass in Schulen, zumindest während des Unterrichts hierzulande Handy-Benutzungs-Verbot gilt. Wie das in den Pausen ist weiß ich nicht, das regelt anscheinend jede Schule selbst
    Soll heißen: Handynutzung während der Schulzeit ist doch nicht das Problem, weil die Schüler es dort eh nicht nutzen dürfen. (Die Nutzung in den Pausen ist doch da vollkommen irrelevant)
    Vollkommen egal ob nun um 13 Uhr die Schule zu Ende ist, oder wie bei einer Ganztagesschule erst um 16/17 Uhr.

    Das Problem ist doch vielmehr, dass die Kinder nach Hause kommen und da anstatt wie früher draußen spielen, ein Buch zu lesen, sich Hobbys wie Sport, Musik, Bewegung, etc. widmen, stattdessen lieber allein oder mit Freunden auf dem Sofa mit Handy & Co. gemütlich machen. Zumindest halt diejenigen, die dann unkonzentriert, unausgelastet sind und so schlecht bei der Bildung abschneiden.

    Im Übrigen waren die Klassengrößen vor 20, 30 und 50 Jahren für gewöhnlich auch nicht kleiner als 25 Schüler. Ob nun 30 oder 25 in einer Klasse sind, macht dahingehend keinen Unterschied.

    Worauf ich hinauswill: Ich sehe das Problem und die Aufgabe ganz klar beim Elternhaus. Um was soll sich eine Schule denn eigentlich noch alles kümmern? Der Erziehungsauftrag liegt nicht nur bei der Schule, sondern in erster Linie bei den Eltern.


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