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  1. #76
    Zitat Zitat von Brontes Beitrag anzeigen

    Falls du, oder jemand anderes jetzt daraus schlussfolgern sollte: "Ach, der Brontes ist also so einer, der möchte, dass wie früher die Frau als treusorgende Hausfrau, Ehefrau und Mutter zu Hause bleiben soll und ihre eigenen Bedürfnisse bitte hinten anstellt."
    Nein, mitnichten
    Darum geht es nicht. Aber - wie einige hier ja schon schrieben - ich sehe die Hauptverantwortung im Elternhaus. Und wer sich für Kinder entscheidet, sollte sich dann auch die Zeit dafür nehmen, seiner Aufgabe als Elternteil gerecht zu werden. Und das heißt unter anderem: Sein Kind zu erziehen, ihm zu vermitteln wie wichtig Bildung ist, klare Regeln und Grenzen setzen und für sein Handeln auch Verantwortung zu übernehmen.
    Eltern sein heißt nicht, einen auf Buddy zu machen, der die unangenehme Arbeit dem Kindergarten und der Schule überlässt.
    Die Schlussfolgerung muss ich aber ziehen, welche denn sonst?

    Mein Eindruck der jungen Elterngeneration ist ein ganz anderer. Ein besserer. Man kann das aber nicht an Rechenaufgaben ausmachen. In einem Test, den ich für fragwürdig und vor allem überflüssig halte. Vielleicht sollte man die Kinder einfach in Ruhe lassen statt wie üblich aufmerksamkeitsheischend seine eigene öffentlich geförderte Daseinsberechtigung mit solchen aufwändigen Studien zu beweisen.

    Gab es mal Studien darüber, wie unser Bildungssystem unsere Kinder zu Normwesen machen will und sowohl die Kreativität als auch den Bewegungsdrang zerstört?

  2. #77
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Das Thema Migranten wird hier bewusst vermieden? Oder spielt aus eurer Sicht keine Rolle (habe keine Kinder).

    Was mir übrigens wieder richtig Hoffnung gab, war der Ansturm auf die Frankfurter Buchmesse. Es ist grandios zu sehen, dass vor allem junge Menschen immer noch lieber Seiten umblättern als einen iPad-Wisch machen.

  3. #78
    Member
    Ort: im Süden von Hamburg
    Hat sicher auch seinen anteil ist aber nicht entscheidend. Die grundlegenden probleme gäb es auch ohne migranten.

    Gesendet von meinem SM-G930F mit Tapatalk

  4. #79
    la joie de vivre Avatar von Berghuhn
    Ort: am Berg natürlich...
    @ Spector: Wenn ich hier schreiben würde, was ich unmittelbar hier aus dem realen Leben von jungen Eltern mit Schulkindern höre oder wenn ich darüber schreiben würde, was Eltern auf sich nehmen, damit ihr Kind in der "richtigen" Grundschule landet, würde ich hier ein Problem bekommen, da es weit von politischer Korrektheit entfernt ist. Es wird aber als ein riesengroßes Problem angesehen - nicht nur in der Stadt, auch schon in Kleinstädten.

    @ Brontes: Früher als ich noch "jung und wild" bei den Jusos und im Frauentreff aktiv war, war ich zu 100% davon überzeugt, dass frühzeitige "Fremdbetreuung" großartig für Kinder und ihre Entwicklung sei und Mütter frühzeitigst wieder Zeit für eigene Lebenspläne haben müssten... (auch dadurch geprägt, dass ich länger in Paris gelebt habe)
    Jetzt, Jahrzehnte später - und mit sehr vielen Frauen im Freundes- und Bekanntenkreis (und deren Erfahrungen), die mit Kind(ern) erst einmal oder überhaupt nicht mehr erwerbstätig geworden sind, sehe ich das etwas anders.
    Wichtig ist vor allen Dingen die uneingeschränkte Wahlmöglichkeit ohne moralisierendes Kommentieren - aber davon sind wir weit entfernt.
    Es fehlen meines Erachtens auch die früheren Familienstrukturen, die entlastend für die Eltern gewirkt haben - so wie früher selbstverständlich meine eine Oma mit zum Haushalt gehörte, so war es für meinen Mann normal, das drei seiner Tanten in der Nachbarschaft wohnten. Und - früher liefen Kinder einfach so mit, wurden nicht ständig als kleine Prinzessinnen und kleine Prinzen behandelt - es wurde Kindern Frust, Enttäuschungen, Langeweile, Lob, Strafen und Anforderungen zugemutet - und dass ohne Hauptpersonen zu sein und normalerweise wurden Kinder nicht in Entscheidungen eingebunden. Weder zum Sonntagsausflug, noch bei Urlaubszielen, noch beim Essen... Was es gab, gab es. Ohne wenn und aber. Hat auch dazu geführt, den manchmal frustrierenden Schulalltag zu meistern, ohne gleich nach dem Anwalt zu schreien...

    Als ich die ersten Mütter kennen gelernt habe, die nach der Geburt ihrer Kinder erst einmal nie wieder eine Erwerbsarbeit leisten wollten, war ich schon irritiert. Es waren auch Frauen dabei, die ihren Beruf wirklich mochten.
    Meine damalige, allerbeste Freundin ist nach der Geburt ihrer Zwillinge zu Hause geblieben - die Töchter studieren inzwischen aber meine Freundin ist nie wieder einer "richtigen" Erwerbsarbeit nachgegangen. Sie kümmert sich inzwischen um die Schwiegereltern, hilft ehrenamtlich in ihrer Gemeinde und hat mit ihrem Mann im letzten Jahr glücklich die Silberhochzeit gefeiert. Ein bürgerlicher Lebensentwurf, der aber zu ihnen passt und den sie bewusst gewählt haben. (Es war finanziell auch nie notwendig, dass sie mitverdient.) Da gibt es keinen Grund zu lästern, auch wenn er nicht "modern" ist. Wobei "modern" nun auch nicht unbedingt stets erstrebenswert ist.

    Eine andere sehr gute Freundin, die inzwischen ihren 75. Geburtstag gefeiert hat, ist ebenfalls wg. der Kinder komplett zu Hause geblieben, da der Mann beruflich rund um dem Globus unterwegs war. Erst als die Kinder aus dem Haus waren, hat sie sich ganz intensiv ihren eigenen Wünschen und Plänen gewidmet, sie ist inzwischen eine gefragte Autorin von Fachbüchern und hält Vorträge, schreibt Artikel und organisiert Ausstellungen.

    Aber ich kenne auch ganz junge Mütter mit Kindern im Kindergartenalter, die ganz klar ihre Prioritäten auf das Kind und die Kindererziehung gerichtet haben und sich bewusst für einen Berufsausstieg für ???-Jahre entschieden haben.

    Das ist genau so anzuerkennen und zu akzeptieren wie die Aussage einer unserer ganz jungen Kirchenvorsteherinnen, die wenige Monate nach der Geburt erkannte, dass sie es zu Hause nicht aushält und deren Eltern bereit sind und waren, die Kleine tagsüber komplett zu betreuen und die so wieder arbeiten konnte.

    In meinen Augen das Wichtigste - für eine wirkliche Erziehung und Betreuung zu sorgen, die diesen Namen verdient - ohne es zu übertreiben (Helikopter). Damit, wenn Kinder in die Grundschule kommen, sie auch "schulfähig" sind und sie dort wirklich lernen können. Ich weiß auch noch nach über 40 Jahren, dass ich, bevor ich mit 6 Jahren in die Schule kam, lernen musste die Schnürsenkel richtig und akkurat zu binden. (Und in der französischen "ecole maternelle", Beginn mit Alter von 3 Jahren, müssen die Kinder vorher ihre Sauberkeitserziehung abgeschlossen haben.)

    Hier geht es nach Island im März 2018:
    http://www.ioff.de/showthread.php?42...nerreise/page4

  5. #80
    Stört mich nicht... Avatar von Null-Drei-Null
    Ort: Balkon mit Tee und Buch
    Das war auch bei meinen Kindern so.
    In den Kindergarten kam man mit 3 und nur, wenn man sauber und trocken war.
    Ein Malheur war kein Problem, einmal täglich sehr wohl.

  6. #81
    Zitat Zitat von Berghuhn Beitrag anzeigen
    Wichtig ist vor allen Dingen die uneingeschränkte Wahlmöglichkeit ohne moralisierendes Kommentieren - aber davon sind wir weit entfernt.
    Ganz im Gegenteil. Heute wird eine Mutter nicht mehr als Rabenmutter bezeichnet, wenn sie früh wieder in den Beruf zurückkehrt. Vor allem haben Politiker und Arbeitgeber sich auf den Wunsch nach Teilzeitarbeit eingestellt. Früher scheiterte es neben den fehlenden Betreuungsmöglichkeiten auch an der Möglichkeit, überhaupt wieder in den erlernten Beruf einzusteigen. Es hat auch in unserem Betrieb einige Zeit gedauert, bis auch die mittlere Führungsebene ihre Vorbehalte gegen Kolleginnen, die z.B. nur Vormittags arbeiten, das akzeptiert hat.

    Die Behauptung, dass Frauen, die ganz zu Hause bleiben, moralisch diskriminiert würden, wird auch durch dauerndes Wiederholen nicht wahrer.

    Es fehlen meines Erachtens auch die früheren Familienstrukturen, die entlastend für die Eltern gewirkt haben - so wie früher selbstverständlich meine eine Oma mit zum Haushalt gehörte, so war es für meinen Mann normal, das drei seiner Tanten in der Nachbarschaft wohnten.
    Die Strukturen gibt es aber kaum noch. Willst du sie zurückhaben oder was willst du damit aussagen?

    Gottlob sind die Zeiten vorbei, in denen die Frauen gezwungen waren, zunächst die Kinder aufzuziehen um danach die eigenen Eltern und die des Mannes zu pflegen.

  7. #82
    la joie de vivre Avatar von Berghuhn
    Ort: am Berg natürlich...
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil. Heute wird eine Mutter nicht mehr als Rabenmutter bezeichnet, wenn sie früh wieder in den Beruf zurückkehrt. Vor allem haben Politiker und Arbeitgeber sich auf den Wunsch nach Teilzeitarbeit eingestellt. Früher scheiterte es neben den fehlenden Betreuungsmöglichkeiten auch an der Möglichkeit, überhaupt wieder in den erlernten Beruf einzusteigen. Es hat auch in unserem Betrieb einige Zeit gedauert, bis auch die mittlere Führungsebene ihre Vorbehalte gegen Kolleginnen, die z.B. nur Vormittags arbeiten, das akzeptiert hat.

    Die Behauptung, dass Frauen, die ganz zu Hause bleiben, moralisch diskriminiert würden, wird auch durch dauerndes Wiederholen nicht wahrer.





    Die Strukturen gibt es aber kaum noch. Willst du sie zurückhaben oder was willst du damit aussagen?

    Gottlob sind die Zeiten vorbei, in denen die Frauen gezwungen waren, zunächst die Kinder aufzuziehen um danach die eigenen Eltern und die des Mannes zu pflegen.
    Schön, dass Du in einem Umfeld lebst, wo diese Diskriminierung nicht mehr vorkommt - hier geht immer noch beides - von Rabenmutter bis Faulpelz...

    Ich finde es schade und bedauerlich, dass es diese früheren Familienstrukturen nicht mehr gibt, da sie junge Familien entlastet. An ihrer Stelle müssen heute dann mühsam geknüpfte Netzwerke treten, denn sonst ist für viele Eltern nicht nur in Notsituationen "Land unter".

    Und es ist gut, dass es keinen "Zwang" mehr für Frauen gibt, nach der Kindererziehungsphase in die Eltern- und Schwiegerelternpflegephase einzutreten. Aber wenn Frauen aus Liebe, Zuneigung und Verantwortungsgefühl genau diese Aufgabe übernehmen, haben sie meine uneingeschränkte Hochachtung.

    Hier geht es nach Island im März 2018:
    http://www.ioff.de/showthread.php?42...nerreise/page4

  8. #83
    Zitat Zitat von Berghuhn Beitrag anzeigen
    Schön, dass Du in einem Umfeld lebst, wo diese Diskriminierung nicht mehr vorkommt - hier geht immer noch beides - von Rabenmutter bis Faulpelz...

    Ich finde es schade und bedauerlich, dass es diese früheren Familienstrukturen nicht mehr gibt, da sie junge Familien entlastet. An ihrer Stelle müssen heute dann mühsam geknüpfte Netzwerke treten, denn sonst ist für viele Eltern nicht nur in Notsituationen "Land unter".

    Und es ist gut, dass es keinen "Zwang" mehr für Frauen gibt, nach der Kindererziehungsphase in die Eltern- und Schwiegerelternpflegephase einzutreten. Aber wenn Frauen aus Liebe, Zuneigung und Verantwortungsgefühl genau diese Aufgabe übernehmen, haben sie meine uneingeschränkte Hochachtung.
    Ja, das dient(e) oft genug dem Ehemann und dem Rest der Verwandtschaft als Alibi sich gemütlich zurück zu lehnen, und der sich aufopfernden Ehefrau, Schwester die Drecksarbeit zu überlassen. "Sie macht das doch gerne". Ja, weil sie sich vielleicht moralisch verpflichtet fühlt(e) oder weil sie finanziell abhängig war. Viele Frauen haben auch gar nicht gelernt, sich dagegen aufzulehnen.

  9. #84
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Gottlob sind die Zeiten vorbei, in denen die Frauen gezwungen waren, zunächst die Kinder aufzuziehen um danach die eigenen Eltern und die des Mannes zu pflegen.
    Ich weiß nicht, ob man das Fass aufmachen sollte und ob man das überhaupt so verallgemeinern kann. Frag doch mal die alten Menschen, die immer mehr in Pflegeeinrichtungen abgeschoben werden. Die meisten wollen das gar nicht. Demgegenüber, wenn sich meist die Frau dann zur Pflege eines Familienangehörigen entscheidet, ist das ein Mordsaufwand, vor allem wenn sie selbst noch eine eigene Familie und eventuell noch Kinder zu erziehen hat. Und daneben dann noch der Beruf... Die meisten Frauen können das alles mal nicht so nebenbei stemmen.

    Und hier die Emanzipation der Frau auch noch als etwas Positives hervorzuheben, weil sie auch ganz egoistisch nein sagen kann, ist einfach grotesk. Diesen Frauen gebührt Respekt und Anerkennung. Und es geht darum diese Frauen zu entlasten und nicht deren persönlichen Narzissmus zu fördern.

    Und wenn Frauen schon "gezwungen" werden müssen ihre Kinder zu erziehen, dann sollten sie wohl wirklich besser keine Kinder in die Welt setzen. Kinder bedeuten halt auch Arbeit. Das sollte jedem klar sein. Wer sich lieber selbst verwirklichen will, sollte sich vielleicht besser etwas anderes suchen.
    Geändert von Blackbird (16-10-2017 um 13:13 Uhr)

  10. #85
    Zitat Zitat von Ariel Beitrag anzeigen
    Blackbird, du hast kein so positives Bild von Schule, kann das sein?
    Ich kann dir versichern, es geht nicht darum, alle gleich zu machen. Gerade die heutige Pädagogik stellt das Kind als Individuum und individuelle Talente und Fähigkeiten sehr deutlich heraus. Es gilt, jedes Kind da abzuholen, wo es steht und es entsprechend seinen Möglichkeiten zu fördern. Und genau das ist das Schwierige, wenn man die Probleme hat, die Anscha oben beschreibt.
    Wieso sonst sollte es (in BaWü) Gemeinschaftsschulen mit ihren individuellen Lernplänen und verschiedenen Niveaustufen geben?
    Nein, mein Bild von Schule ist nicht sehr positiv, weil ich eben auch mal selber irgendwann zur Schule gegangen bin. Und ich würde mal behaupten, dass mir eben jene Kreativität und selbstständiges Denken, wovon hier schon vorher die Rede war, in der Schule aberzogen worden sind.

    Ich weiß aber natürlich, dass sich heute schon wieder einiges geändert hat.

  11. #86
    Zitat Zitat von Blackbird Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob man das Fass aufmachen sollte und ob man das überhaupt so verallgemeinern kann. Frag doch mal die alten Menschen, die immer mehr in Pflegeeinrichtungen abgeschoben werden. Die meisten wollen das gar nicht. Demgegenüber, wenn sich meist die Frau dann zur Pflege eines Familienangehörigen entscheidet, ist das ein Mordsaufwand, vor allem wenn sie selbst noch eine eigene Familie und eventuell noch Kinder zu erziehen hat. Und daneben dann noch der Beruf... Die meisten Frauen können das alles mal nicht so nebenbei stemmen.
    Also sollte die Frau, wenn die Kinder noch im Haus sind und die (Schwieger)-Mutter pflegebedürftig wird, ihre berufliche Tätigkeit, die sie nach deinen Wort ja "daneben" ausübt, aufgeben um sich ihrer wahren Bestimmung zu widmen? Gut, das war eine überspitzte Folgerung aber man kann es durchaus so interpretieren.


    Und hier die Emanzipation der Frau auch noch als etwas Positives hervorzuheben, weil sie auch ganz egoistisch nein sagen kann, ist einfach grotesk. Diesen Frauen gebührt Respekt und Anerkennung. Und es geht darum diese Frauen zu entlasten und nicht deren persönlichen Narzissmus zu fördern.
    Das ist ein mehr als irritierender Absatz. Das macht mich sprachlos, weil es ja nicht vor 50 Jahren sondern heute geschrieben wurde.

    Und wenn Frauen schon "gezwungen" werden müssen ihre Kinder zu erziehen, dann sollten sie wohl wirklich besser keine Kinder in die Welt setzen. Kinder bedeuten halt auch Arbeit. Das sollte jedem klar sein. Wer sich lieber selbst verwirklichen will, sollte sich vielleicht besser etwas anderes suchen.
    Wieder ein so irritierende Aussage. Ich habe nicht von irgendeinem Zwang geschrieben. Das bezog sich auf die Pflege von Eltern bzw. Schwiegereltern. Einfach noch mal nachlesen.

    Für Frauen und Männer gilt natürlich die gemeinsame Verantwortung für die in die Welt gesetzten Kinder. Gute Erziehungsarbeit und Selbstverwirklichung schließen sich nicht aus bzw. sie haben gar nichts miteinander zu tun. Denn für die meisten Eltern ist die Erziehung der Kinder der größte Bestandteil der Selbstverwirklichung. Egal, ob die Frau gar nicht, Vollzeit oder Teilzeit arbeitet.

  12. #87
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Ganz im Gegenteil. Heute wird eine Mutter nicht mehr als Rabenmutter bezeichnet, wenn sie früh wieder in den Beruf zurückkehrt. Vor allem haben Politiker und Arbeitgeber sich auf den Wunsch nach Teilzeitarbeit eingestellt. Früher scheiterte es neben den fehlenden Betreuungsmöglichkeiten auch an der Möglichkeit, überhaupt wieder in den erlernten Beruf einzusteigen. Es hat auch in unserem Betrieb einige Zeit gedauert, bis auch die mittlere Führungsebene ihre Vorbehalte gegen Kolleginnen, die z.B. nur Vormittags arbeiten, das akzeptiert hat.

    Die Behauptung, dass Frauen, die ganz zu Hause bleiben, moralisch diskriminiert würden, wird auch durch dauerndes Wiederholen nicht wahrer.

    Ist in meinem Umfeld genauso. Keine Mutter wird hier als Rabenmutter oder ähnliches betitelt, wenn sie ihr Kind mit 1 Jahr schon in eine Krippe abgibt, damit sie arbeiten gehen kann. Im Gegenteil, hier arbeiten eigentlich alle Freundinnen, die Kinder haben. Einige Vollzeit, weil dann zB die Oma auf das Kind nach dem Kindergarten aufpasst, die meisten aber Teilzeit. Finde ich völlig legitim.

  13. #88
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen


    Wieder ein so irritierende Aussage. Ich habe nicht von irgendeinem Zwang geschrieben. Das bezog sich auf die Pflege von Eltern bzw. Schwiegereltern. Einfach noch mal nachlesen.

    .

    doch - Du hast von Zwang geschrieben - in beiden Fällen.

    du schriebst:
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Gottlob sind die Zeiten vorbei, in denen die Frauen gezwungen waren, zunächst die Kinder aufzuziehen um danach die eigenen Eltern und die des Mannes zu pflegen.
    es ging in deinem post ganz klar und eindeutig um KINDER und Eltern -

    Denk ich an Deutschland in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (H. Heine)
    There are 10 types of people in the world:
    Those who understand binary, and those who don't.


  14. #89
    Zitat Zitat von *Blue* Beitrag anzeigen
    doch - Du hast von Zwang geschrieben - in beiden Fällen.

    du schriebst:


    es ging in deinem post ganz klar und eindeutig um KINDER und Eltern -
    Nein, es ging im Gesprächskontext um die früheren Mehrgenerationen Familienstrukturen. Also dass man nach Erziehung der Kinder in die Pflege der (Schwieger-)Eltern übergeht. Und diese Aufgabe quasi "automatisch" der Frau zukam.

    Mutter befiehlt Kind: Nach dem Essen gehst du Einkaufen
    Was hat sie befohlen: Essen und/oder Einkaufen?

    P.S.: Aber ich gebe zu, mich missverständlich ausgedrückt zu haben.
    Geändert von Lieb-Ellchen (16-10-2017 um 14:47 Uhr)

  15. #90
    love trumps hate Avatar von Ariel
    Ort: Monkey Island
    Zitat Zitat von Blackbird Beitrag anzeigen
    Nein, mein Bild von Schule ist nicht sehr positiv, weil ich eben auch mal selber irgendwann zur Schule gegangen bin. Und ich würde mal behaupten, dass mir eben jene Kreativität und selbstständiges Denken, wovon hier schon vorher die Rede war, in der Schule aberzogen worden sind.

    Ich weiß aber natürlich, dass sich heute schon wieder einiges geändert hat.
    Ja, es hat sich geändert. Wie ich schon geschrieben habe: Das Kind als Individuum steht im Vordergrund. Kreativität und selbständige Lösungswege sollen gefördert werden.
    Als ich in die Grundschule ging (ich bin 1996 in die Schule gekommen), da lief auch noch viel sehr starr und nach Plan. Aber das ist echt nicht mehr so. Also, es gibt sicher Kollegen, die das so machen. Aber ich kenne persönlich keinen und der Auftrag ist auch ein anderer.


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