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  1. #16
    Zitat Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen
    Natürlich halte es für möglich möglich, dass Araber-Clans Mitglieder einschleusen. Aber konnte man denn je ausschließen, dass angehende Polizisten Angehörige im deutschen organisierten Bandenmillieu hatten? Ich denke nicht.
    Das Problem ist eng mit den Familienstrukturen der Clans verknüpft und ist insofern kulturell bedingt.
    Sollte es so etwas wie ein "deutsches organisiertes Bandenmilieu" geben (Google liefert dafür keine Hinweise), dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass Familienangehörige von dessen Mitgliedern bereit sind, ihre Berufswahl und ihre gesamte Lebensplanung nach den Interessen der Bande anzurichten, der ihre Eltern oder Geschwister angehören.

    Es geht bei einem solchen Einschleusen ja nicht um einen zeitlich begrenzten Auftrag. Sondern der Eingeschleuste verbringt sein Berufsleben als Polizist - muss dabei aber für den Clan die Gewährleistung bieten, dass seine Loyalität auch noch nach Jahrzehnten zuverlässig dem Clan gehört und nicht den Kollegen, mit denen er den (Berufs-)Alltag verbringt. Das ist bei jemandem, der einem Kulturkreis entstammt, in dem die Familie in einem weiten Sinn Vorrang hat vor dem Individuum, viel wahrscheinlicher als bei dem Angehörigen eines Kulturkreises, in dem die individuelle Selbstverwirklichung im Mittelpunkt steht.

  2. #17
    Zitat Zitat von Berghuhn Beitrag anzeigen


    Für mich persönlich sind selbst kleinere Delikte in der Vorgeschichte bei Polizeianwärtern nicht in Ordnung. Es geht da für mich einfach auch um Charakter und eine klare Grundhaltung zum Leben und zur Gesellschaft.

  3. #18
    Es gibt wohl weitere Berichte (rbb) das Polizeischüler Doppelgänger (!) zu Prüfungen schickten und Arbeiten fremderstellt wurden.
    Die Arbeiten wurden dann einfach abgelesen, die vorgeblichen Verfasser konnten keinen einzigen Satz daraus frei sprechen.

    Herzlichen Glückwunsch.

    Weiß nicht, ich würde es nicht gut finden bei einer Polizeikontrolle in gebrochenem Deutsch und auf unhöfliche Weise von einem Polizisten angesprochen zu werden.

  4. #19
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Weiß nicht, ich würde es nicht gut finden bei einer Polizeikontrolle in gebrochenem Deutsch und auf unhöfliche Weise von einem Polizisten angesprochen zu werden.
    Das passiert in Bayern doch alle Tage.
    Der neue Staller ist da! Staller und der unheimliche Fremde
    Immer zuerst informiert: Mike Staller auf Facebook

  5. #20
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Das Problem ist eng mit den Familienstrukturen der Clans verknüpft und ist insofern kulturell bedingt.
    Sollte es so etwas wie ein "deutsches organisiertes Bandenmilieu" geben (Google liefert dafür keine Hinweise), dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass Familienangehörige von dessen Mitgliedern bereit sind, ihre Berufswahl und ihre gesamte Lebensplanung nach den Interessen der Bande anzurichten, der ihre Eltern oder Geschwister angehören.
    Die Hells Angels z. B.? Unwahrscheinöich vielleicht, unmöglich nicht.

    Es geht bei einem solchen Einschleusen ja nicht um einen zeitlich begrenzten Auftrag. Sondern der Eingeschleuste verbringt sein Berufsleben als Polizist - muss dabei aber für den Clan die Gewährleistung bieten, dass seine Loyalität auch noch nach Jahrzehnten zuverlässig dem Clan gehört und nicht den Kollegen, mit denen er den (Berufs-)Alltag verbringt. Das ist bei jemandem, der einem Kulturkreis entstammt, in dem die Familie in einem weiten Sinn Vorrang hat vor dem Individuum, viel wahrscheinlicher als bei dem Angehörigen eines Kulturkreises, in dem die individuelle Selbstverwirklichung im Mittelpunkt steht.
    Warum? Wenn er keine Lust mehr hat steigt er aus. Finanziell dürfte das doch kein Problem sein, er/sie hat ja gute "Berufschancen" innerhalb der Familie.

    Die Berichte, die ich gelesen habe wurden im Konjunktiv geschrieben. Nein, ich bestehe nicht darauf alle gelesen zu haben. In dem Bereich sehe ich den großen Skandal allerdings im Moment nicht. Es ist ja nicht so, als seien Polizisten per se besondere Menschen. Die Clans könnten also auch über Bestechung an Informationen kommen. Dazu werden sich sicher auch Rechtsradikale und noch andere Kandidaten mit fiesen Hobbys unter Polizisten finden lassen. Eben das ganze Spektrum der Gesellschaft, positiv wie negativ.

    Dass eine Praktikantin Zugriff auf "geheime Unterlagen" hat, finde ich da schon eher seltsam. Aber auch hier fehlt jede Hintergrundinformation. An wen und warum hat sie denn die Bilder verschickt?

    Bestand eigentlich diese Berliner feierfreudige Polizeiabordnung beim G20-Gipfel aus Migranten? Nachdem die die Kuh hat fliegen lassen, hätte ich wohl auch morgens gesagt"....ick sag dir, der Saal sah vielleicht aus...."

  6. #21
    Zitat Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen
    Dass eine Praktikantin Zugriff auf "geheime Unterlagen" hat, finde ich da schon eher seltsam. Aber auch hier fehlt jede Hintergrundinformation. An wen und warum hat sie denn die Bilder verschickt?

    Naja, laut SPON ist sie ja Studentin der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und machte eines ihrer Pflichtpraktikas bei der Polizei (siehe auch mein Beitrag von der letzten Seite). Normalerweise, also zumindest im Bundesland Bayern, müssen Praktikanten eine Verschwiegenheitserklärung abgeben, bevor sie in einer Behörde arbeiten dürfen. Sie hat polizeiinterne Fahndungsunterlagen abfotografiert und verschickt, solche Unterlagen liegen jetzt natürlich nicht im Hochsicherheitstrakt sondern ist polizeiintern allgemein zugänglich. Also auch Praktikanten, die sich ja zur Verschwiegenheit verpflichtet haben.

    ...Bei den Dokumenten, die die Praktikantin heimlich abfotografiert hat, soll es sich um Fahndungsfotos zu einer arabischen Großfamilie handeln. Die Studentin habe selbst einen arabischen Migrationshintergrund und habe sich gewünscht, ihr Praktikum im Polizeiabschnitt 41 in Schöneberg zu absolvieren. Ob die junge Frau gezielt nach Informationen über die Fahndung gesucht hat, wurde nicht bekannt. ...

    Quelle


    Ich denke, man wird schon noch erfahren was das Motiv war. Vielleicht hat sie ja auf den Fahndungsfotos einen Bekannten erkannt und wollte mit ihrem Wissen angeben. Oder man hat sie tatsächlich zum spionieren dorthin geschickt. Eine verbotene Weitergabe von Dienstgeheimnissen bleibt es aber in jedem Fall.
    Wir seh'n mit Grausen ringsherum:
    Die Leute werden alt und dumm.
    Nur wir allein im weiten Kreise,
    Wir bleiben jung und werden weise.

    Eugen Roth

  7. #22
    Zitat Zitat von Little_Ally Beitrag anzeigen
    Naja, laut SPON ist sie ja Studentin der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) und machte eines ihrer Pflichtpraktikas bei der Polizei (siehe auch mein Beitrag von der letzten Seite). Normalerweise, also zumindest im Bundesland Bayern, müssen Praktikanten eine Verschwiegenheitserklärung abgeben, bevor sie in einer Behörde arbeiten dürfen. Sie hat polizeiinterne Fahndungsunterlagen abfotografiert und verschickt, solche Unterlagen liegen jetzt natürlich nicht im Hochsicherheitstrakt sondern ist polizeiintern allgemein zugänglich. Also auch Praktikanten, die sich ja zur Verschwiegenheit verpflichtet haben.




    Quelle


    Ich denke, man wird schon noch erfahren was das Motiv war. Vielleicht hat sie ja auf den Fahndungsfotos einen Bekannten erkannt und wollte mit ihrem Wissen angeben. Oder man hat sie tatsächlich zum spionieren dorthin geschickt. Eine verbotene Weitergabe von Dienstgeheimnissen bleibt es aber in jedem Fall.
    Ah, mein Fehler, ich hatte "geheime Unterlagen" gelesen.

    Anstatt sich jetzt im KleinKlein von "wir könnten unterwandert werden" zu verlieren, sollten sie die Araber-Clans zerschlagen oder gar nicht erst entstehen lassen. Eine Umkehr in der Beweislast, woher die ihr Geld überhaupt haben wäre da schon mal ein guter Anfang. Italien hat es im Kampf gegen die Mafia erfolgreich vorgemacht. Von einem härteren und konsequenteren Auftreten der Polizei ggü. renitenten Clan-Mitgliedern ganz zu schweigen. Wer nicht hören will oder spuckt, muss halt fühlen. Ich bin in dem Fall für eine absolut harte Gangart, kein Polizist, überhaupt anderer Mensch muss sich von dem Gesocks etwas gefallen lassen.
    Geändert von Giftnudel (10-11-2017 um 13:52 Uhr)

  8. #23
    Und Zack! Wieder unbeliebt gemacht Avatar von vergas
    Zitat Zitat von scotty Beitrag anzeigen
    "Kleinere" Straftaten scheinen toleriert zu werden:

    http://www.spiegel.de/panorama/justi...a-1176762.html
    Wurde das irgendwann geändert oder ist das länderabhängig? Früher war "nicht vorbestaft" eine Einstellungsvoraussetzung. Und ich finde es auch richtig so. Es gehört ja doch schon einiges dazu, im Alter von 16 Jahren schon ein Vorstrafenregister zu haben.

    Aber noch bedenklicher als die Vorstrafen wg. "kleineren" Straftaten finde ich den Vorwurf des herablassenden Umganges mit Frauen. Wenn das stimmt, wie soll das denn werden, wenn diejenigen wirklich Polizisten werden und mit Frauen als Opfern zu tun haben, z.B. bei Gewaltverbrechen o. Vergewaltigungen? Ich glaube kaum, dass dann die erforderliche Empathie für die Opfer vorhanden sein wird.
    Bild:
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  9. #24
    Zitat Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen
    Die Hells Angels z. B.? Unwahrscheinöich vielleicht, unmöglich nicht.
    Sicher nicht unmöglich. Aber was bringt es, auf irgendwelche anderen, unwahrscheinlich, aber nicht unmöglichen Gefahren zu verweisen, wenn man es mit einer anscheinend konkreten und vergleichsweise großen Gefahr zu tun hat und sich überlegen muss, wie man der begegnet?

    Natürlich gibt es für organisierte Kriminelle viele Möglichkeiten, an polizeiliche Informationen zu kommen: Bestechung, Erpressung, social Engineering. Das ist ein bekanntes Problem, dessen sich die Polizei bewusst ist, und wogegen sie schon seit langem Strategien entwickelt hat, ohne damit das Problem final lösen zu können.

    Aber sollte das, worüber jetzt diskutiert wird, zutreffen, wäre das eine neue Form der Bedrohung, die man nicht mit dem Verweis auf andere, ohnehin bestehende Bedrohungen, vom Tisch wischen kann.



    Zitat Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen
    Warum? Wenn er keine Lust mehr hat steigt er aus. Finanziell dürfte das doch kein Problem sein, er/sie hat ja gute "Berufschancen" innerhalb der Familie.
    Es dürfte da - im Falle von verschworenen Familienclans - einen erheblich Druck auf den Betroffenen geben, seine erreichte Stellung nicht ohne Not aufzugeben. Schließlich kann sein Zugang zu Informationen so etwas wie eine "Lebensversicherung" für seine kriminellen Verwandten sein, weil er sicherstellt, dass sie ihren Geschäften nachgehen können, und nicht im Gefängnis landen.

    Zitat Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen

    Es ist ja nicht so, als seien Polizisten per se besondere Menschen. Die Clans könnten also auch über Bestechung an Informationen kommen. Dazu werden sich sicher auch Rechtsradikale und noch andere Kandidaten mit fiesen Hobbys unter Polizisten finden lassen. Eben das ganze Spektrum der Gesellschaft, positiv wie negativ.
    Polizisten sind nicht per se besondere Menschen, aber der Staat und die Gesellschaft stellen besondere Anforderungen an sie, da sie besondere Aufgaben haben und dafür auch mit besonderen Machtinstrumenten ausgestattet werden. Beispielsweise dem Recht, unmittelbaren Zwang anzuwenden, Schusswaffen zu führen, und Ermittlungen zu führen, bei denen auch in die Privatsphäre anderer Menschen eingedrungen wird. Damit kommt ihnen eine besondere Verantwortung zu, die unter anderem auch darin Ausdruck findet, dass Polizisten verbeamtet werden.
    Geändert von JackB (10-11-2017 um 14:22 Uhr)

  10. #25
    [QUOTE=JackB;46381198]

    Sicher nicht unmöglich. Aber was bringt es, auf irgendwelche anderen, unwahrscheinlich, aber nicht unmöglichen Gefahren zu verweisen, wenn man es mit einer anscheinend konkreten und vergleichsweise großen Gefahr zu tun hat und sich überlegen muss, wie man der begegnet?

    Natürlich gibt es für organisierte Kriminelle viele Möglichkeiten, an polizeiliche Informationen zu kommen: Bestechung, Erpressung, social Engineering. Das ist ein bekanntes Problem, dessen sich die Polizei bewusst ist, und wogegen sie schon seit langem Strategien entwickelt hat, ohne damit das Problem final lösen zu können.


    Aber sollte das, worüber jetzt diskutiert wird, zutreffen, wäre das eine neue Form der Bedrohung, die man nicht mit dem Verweis auf andere, ohnehin bestehende Bedrohungen, vom Tisch wischen kann.
    Habe ich nicht geschrieben. Ich war halt nur nicht überrascht, dass eine weitere widerliche Gruppierung Mitglieder in die Polizei einschleusen möchte oder schon eingeschleust hat.

    Es dürfte da - im Falle von verschworenen Familienclans - einen erheblich Druck auf den Betroffenen geben, seine erreichte Stellung nicht ohne Not aufzugeben. Schließlich kann sein Zugang zu Informationen so etwas wie eine "Lebensversicherung" für seine kriminellen Verwandten sein, weil er sicherstellt, dass sie ihren Geschäften nachgehen können, und nicht im Gefängnis landen.
    Um an diese Informationen zu kommen, wäre es aber sehr dumm, sich schon im Vorfeld auf der Akademie so zu benehmen, dass man es gar nicht erst in den Polizeidienst schafft. Die Kandidaten wurden schließlich straffrei gehalten, also vergeudete Zeit und Geld.

    Polizisten sind nicht per se besondere Menschen, aber der Staat und die Gesellschaft stellen besondere Anforderungen an sie,

    da sie besondere Aufgaben haben und dafür auch mit besonderen Machtinstrumenten ausgestattet werden. Beispielsweise dem Recht, unmittelbaren Zwang anzuwenden, Schusswaffen zu führen, und Ermittlungen zu führen, bei denen auch in die Privatsphäre anderer Menschen eingedrungen wird. Damit kommt ihnen eine besondere Verantwortung zu, die unter anderem auch darin Ausdruck findet, dass Polizisten verbeamtet werden.


    Ja. Aber eine Garantie, dass die gestellten Anforderungen auch erfüllt werden gibt es eben nicht. Darüber sollte man sich halt im Klaren sein.

  11. #26
    Und Zack! Wieder unbeliebt gemacht Avatar von vergas
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Es gibt wohl weitere Berichte (rbb) das Polizeischüler Doppelgänger (!) zu Prüfungen schickten und Arbeiten fremderstellt wurden.
    Die Arbeiten wurden dann einfach abgelesen, die vorgeblichen Verfasser konnten keinen einzigen Satz daraus frei sprechen.

    Herzlichen Glückwunsch.
    Das wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Bei allen größeren Prüfungen (Uni, IHK) wird doch auch der Personalausweis kontrolliert, eben um zu verhindern, dass jmd. anders die Prüfung für dich schreibt. Und bei der Polizei soll das anders sein?
    Bild:
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  12. #27
    Zitat Zitat von Giftnudel Beitrag anzeigen
    Um an diese Informationen zu kommen, wäre es aber sehr dumm, sich schon im Vorfeld auf der Akademie so zu benehmen, dass man es gar nicht erst in den Polizeidienst schafft. Die Kandidaten wurden schließlich straffrei gehalten, also vergeudete Zeit und Geld.
    Es kann sein, dass diejenigen Anwärter, die sich besonders schlecht benehmen, gar nicht diejenigen sind, die sozusagen eingeschleust werden sollen. Dass aber beide Phänomene zusammentreffen durch eine Politik, die sich zum Ziel gesetzt hat, viele Migrationshintergründler für den Polizeidienst zu gewinnen.

    Es kann aber auch sein, dass die jungen Menschen, die von ihren Clans ausgesucht wurden, sich zwar in die ihnen zugedachte Rolle fügen, dabei aber nicht aus ihrer Haut können und sich einfach schwer damit tun, die Regeln des Staates und der Gesellschaft einzuhalten, den zu verachten sie erzogen wurden. So gesehen kann man natürlich sagen, sie wurden schlecht ausgewählt, denn gefragt wären für diese Rolle natürlich Personen mit der Fähigkeit, sich zu verstellen.

    Aber nun gut, gegen falsche Personalentscheidungen ist niemand gefeit. Wer weiß, nach welchen Kriterien da ausgesucht wird.
    [Vielleicht in der Art "Der Älteste übernimmt das Geschäft, der zweite Sohn die Filiale in Düsseldorf, der jüngste ist Mamas Liebling und darf Medizin studieren. Bleibt noch der drittälteste, und der muss sich eben ein bisschen zusammenreißen."

  13. #28
    Zitat Zitat von vergas Beitrag anzeigen
    Das wiederum kann ich mir nicht vorstellen. Bei allen größeren Prüfungen (Uni, IHK) wird doch auch der Personalausweis kontrolliert, eben um zu verhindern, dass jmd. anders die Prüfung für dich schreibt. Und bei der Polizei soll das anders sein?
    Was kontrolliert man denn anhand des Personalausweises? Doch meist nur das 5 Jahre alte Foto. Wenn der Doppelgänger einigermaßen aussieht wie der Inhaber des Personalausweises, kann das trotzdem funktionieren.

  14. #29
    hält tapfer durch Avatar von Wunderbar
    Ort: Bayern Mitte
    Zitat Zitat von vergas Beitrag anzeigen
    Wurde das irgendwann geändert oder ist das länderabhängig? Früher war "nicht vorbestaft" eine Einstellungsvoraussetzung. Und ich finde es auch richtig so. Es gehört ja doch schon einiges dazu, im Alter von 16 Jahren schon ein Vorstrafenregister zu haben.
    Als "nicht vorbestraft" gilt jemand, dessen amtliches Führungszeugnis keinen Eintrag aufweist. Das heißt z.B., Jugendstrafen von unter 2 Jahren Haft, die zur Bewährung ausgesetzt wurden, oder bei Erwachsenen Haftstrafen unter 3 Monaten.
    https://www.bundesjustizamt.de/DE/Th...tml?nn=3816796 und
    https://www.gesetze-im-internet.de/bzrg/__32.html

    Und das Führungszeugnis muss man vorlegen, offenbar bei allen deutschen Polizeibehörden.
    Ob dann noch Einzelfallentscheidungen zusätzlich getroffen werden, keine Ahnung. Aber dass eine einmalige (!) Straftat kleineren Ausmaßes einem jungen Menschen die Möglichkeit verbaut, in den Polizei- oder anderweitigen Staatsdienst zu treten, fände ich nicht in Ordnung.
    Was verstehst du unter einem Vorstrafenregister?

  15. #30
    Member
    Ort: im Süden von Hamburg
    Polizisten werden nicht umsonst verbeamtet. Da kommt es zu einer besonderen Verantwortung. Mich schockiert das schon. Aber eigentlich wundert mich das nicht mehr, nachdem neuerdings immer mehr Lehreranwärter (gewünscht) muslimischen Migrationshintergrund haben, aber nicht fehlerfrei deutsch sprechen können.
    Geändert von Anscha (10-11-2017 um 19:36 Uhr)


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