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  1. #61
    Apfelweintrinker Avatar von Alexinla
    Ort: Frankfurt sur le Main
    @fraktal, richtig. Kinder in den Südstaaten werden so aufgezogen um sich gegen den Staat zu verteidigen. Das wird sich in unserem Leben auch nicht mehr ändern.
    Wenn wir in Deutschland 18 Schul Amok Läufe hätten in 45 Tagen, da würde es eine Diskussion geben, in den USA nix, so ist es halt leider.

  2. #62
    Zitat Zitat von Alexinla Beitrag anzeigen
    @gnuss , Perfekt erklährt. Ich habe oft in den USA von der Waffen Lobby gehört das Hitler den Deutschen die Waffen abgenommen hat und das wird als Argument benutzt für mehr Waffen.
    Das Argument ist ja auch stichhaltig. Die Nazis haben Juden und politische Gegner entmachtet um evtl. Gegenwehr zu verhindern.
    Ob sich diese ansonsten gewehrt hätten ist rein spekulativ.

    Ich kenne das Argument übrigens eher so: "Wenn ein Staat anfängt die Bevölkerung zu entwaffnen ist das ein Zeichen für eine aufkommende Diktatur" Was sich gut anhand entstehender Diktaturen belegen lässt.
    Oder eben auch nicht, wenn man Australien und England als Gegenbeispiel nimmt.

    So sucht sich halt jeder die Argumente die er braucht.
    Was die USA auf jeden Fall nicht benötigen ist argumentative Hilfe aus Europa. Das ist nach allem was ich so mitkriege kontraproduktiv.

  3. #63
    Zitat Zitat von Lazarus Beitrag anzeigen
    Planen nicht, aber es wäre mir doch wohler, zu wissen, das ich könnte. Weil wenn die Polizei 20 Minuten und mehr braucht, ist es eh zu spät.
    Es wäre dir wohler zu wissen, auf einen Menschen schießen zu können/dürfen? Dir wäre wohler zumute, mit einer Waffe im Haus zu leben, weil ja mal etwas passieren könnte und du dich verteidigen musst? Kann es sein, dass dein Leben von Angst bestimmt wird? Eine Waffe im Haus macht das nicht besser. Oder vielleicht hast du persönlich schon viel Schlimmes erlebt und musstest um Leib und Leben fürchten. Ich weiß es nicht.

  4. #64
    Apfelweintrinker Avatar von Alexinla
    Ort: Frankfurt sur le Main
    Das Thema kommt halt auf wenn so etwas schlimmes passiert. Ich persönlich habe über 20 Jahre in den USA gelebt, nie eine Waffe besessen oder gesehen.

  5. #65
    In meiner Verwandtschaft/Bekanntschaft besitzen auch die wenigsten Waffen. In Texas sah ich Supermarktkunden, die ihre Waffen offen trugen. Fühlte ich mich sicher? Nein!

  6. #66
    Zitat Zitat von Alexinla Beitrag anzeigen
    Das Thema kommt halt auf wenn so etwas schlimmes passiert. Ich persönlich habe über 20 Jahre in den USA gelebt, nie eine Waffe besessen oder gesehen.
    Dann hattest du großes Glück oder lebtest in einer glücklichen Blase oder ich hatte großes Pech bzw.lebte in einer unglücklichen Blase. Mir ist es auf dem Heimweg in Philadelphia mit der U-Bahn innerhalb von drei Monaten zwei Mal passiert, dass ich mit Typen ausstieg, vor denen ich Angst hatte und bei denen man im Hosenbund auf dem Rücken eine Waffe erahnen konnte und beim dritten Mal stoppte die Bahn ungewöhnlich lange, vier Typen in Zivil stiegen ein je zwei vorne und hinten mit gezogener Waffe (entschlossene Sicherungshaltung) und baten den Typen hinter mir entschlossen auf aufzustehen. Allerdings wohnte ich auch nicht in einer tollen Ecke von Philadelphia.
    Ich habe mich beim U-Bahnfahren abends sehr unwohl gefühlt.

    Hattest du Glück oder ich Pech?
    Geändert von Dost (15-02-2018 um 11:21 Uhr)

  7. #67
    Apfelweintrinker Avatar von Alexinla
    Ort: Frankfurt sur le Main
    Ich hatte wohl glück da Ich in Kalifornia lebte. Mein Cousin war in einer Bar in Texas und 2 Leute neben ihm haben eine Waffe auf den Tresen gelegt. Er hatte auch angst gehabt.
    Ich persönlich bin konsequent, nur noch Ost und Westküste und vermeide die Südstaaten(ausnahmen Atlanta, Housten, Chicago, Austin)

  8. #68
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    wg. angeblicher Entwaffnung der deutschen Bevölkerung durch die Nazis:
    Ich wüsste nicht, dass meine Großeltern Schusswaffen im Haus hatten. Warum auch, sie waren keine Reserveoffiziere oder Jäger.

    Es ist schon erstaunlich, dass ein Teil der US-Amerikaner sich von Krieg bedroht fühlt, wo die letzte inländische Auseinandersetzung wie lange her ist? Über 150 Jahre?

    Sehr viele US-Amerikaner haben übrigens keine Waffe im Haus oder sind als reine Jagdwaffenbesitzer erschüttert über die Unbelehrbarkeit der Waffenlobby zum Thema Zugangsbeschränkungen.

  9. #69
    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    Es ist schon erstaunlich, dass ein Teil der US-Amerikaner sich von Krieg bedroht fühlt, wo die letzte inländische Auseinandersetzung wie lange her ist? Über 150 Jahre?
    Nicht vorm Krieg. Die Idee ist es einen autoritär werdenden Staat in Schach halten zu können.
    Gegen einen Angreifer mit Militärtechnik helfen Kleinwaffen (nur um die geht es ja) nicht, das wird auch dem Dümmsten klar sein.

    Es gibt allenfalls eine Anekdote, dass japanische Militärs neben Pearl Harbor auch eine Landung an der Westküste planten. Dies wurde mit dem Hinweis auf die schwer bewaffnete Bevölkerung verworfen. Wahrheitsgehalt: Fragwürdig.


    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    Sehr viele US-Amerikaner haben übrigens keine Waffe im Haus oder sind als reine Jagdwaffenbesitzer erschüttert über die Unbelehrbarkeit der Waffenlobby zum Thema Zugangsbeschränkungen.
    Klar, aber bei Wahlen haben solche Ideen keine Chance.

    Ich muss sagen das unser System, mit den stark überprüften und kontrollierten Legalwaffenbesitzern auch seine Schwächen hat, aber im großen und ganzen verhindert es das labile Irre mit Waffen in der Gegend herumlaufen.
    In Details ist es allerdings unlogisch und voller bizarrer Übertreibungen.

  10. #70
    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    wg. angeblicher Entwaffnung der deutschen Bevölkerung durch die Nazis:
    Wieso schreibst Du "angeblich" das hat wirklich stattgefunden.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Entwaf...eutschen_Juden


    Übrigens ist unser heutiges Waffenrecht ein Produkt des NS Regimes, dass man beibehalten hat. (ohne das rassistische Beiwerk)
    Geändert von fraktal (15-02-2018 um 14:52 Uhr)

  11. #71
    Ich komme in Frieden. Auf ewig! Avatar von dracena I.O.F.F. Team
    Ort: Mördergrube
    Zitat Zitat von Alexinla Beitrag anzeigen
    @gnuss , Perfekt erklährt. Ich habe oft in den USA von der Waffen Lobby gehört das Hitler den Deutschen die Waffen abgenommen hat und das wird als Argument benutzt für mehr Waffen.
    Das Argument der Waffenlobby stimmt nicht so ganz.

    In den Versailler Verträgen war privater Waffenbesitz verboten. Das konnte aber nicht komplett umgesetzt werden, weil der Waffenbesitz bis dahin nicht registriert war. Die Registrierungspflicht erfolgte ab 1928 mit dem damaligen Waffenrecht. Das war die Zeit der Weimarer Republik, also der Zeit vor der Diktatur des dritten Reichs. Da wurde der Begriff der "Zuverlässigkeit" eingeführt, um einen Waffenschein erwerben zu können.
    1938 wurde im Reichswaffengesetz der Erwerb von Langwaffen und Munition grundsätzlich erlaubt, der Erwerb von Faustfeuerwaffen war weiterhin an einen Erwerbsschein geknüpft.
    Das völlige Verbot galt für "Volksschädlinge" wie Juden, Schwule, sog. Zigeuner usw.. Anderen wurde der Waffenbesitz erleichtert, so brauchten höhere Funktionäre der Nazis gar keinen Waffenschein mehr.
    (Quelle: Wiki)
    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Waffengesetz von 1938 eine Lockerung des früheren Gesetzes war - außer für diejenigen, die die Nazis vernichten wollten. Jedenfalls hat Hitler nicht "den Deutschen" die Waffen abgenommen.
    Wir schätzen die Menschen, die frisch und offen ihre Meinung sagen - vorausgesetzt, sie meinen dasselbe wie wir.
    (Mark Twain)

    http://www.terre-des-femmes.de/

  12. #72
    Lazarus
    unregistriert
    Naja, wenn ich mir die schleichende Islamisierung in Deutschland so ansehe, kann ich den Wunsch, sich selbst zu schützen, durchaus verstehen.

  13. #73
    hautfarbenblind Avatar von ganzblau
    Ort: beim Drehen
    Belege für die "schleichende Islamisierung", bitte
    Ach ja: Nicht unbedingt in diesem Thread. Kann auch per PN sein

  14. #74
    Zitat Zitat von Lazarus Beitrag anzeigen
    Naja, wenn ich mir die schleichende Islamisierung in Deutschland so ansehe, kann ich den Wunsch, sich selbst zu schützen, durchaus verstehen.
    Das ist aber falsch.
    Darum hat sich der Staat zu kümmern, das ist sein Job!

  15. #75
    Wäre bei der schleichenden Islamisierung doch super, wenn all fanatischen jungen Männer wie in den USA Waffen einfach so kaufen könnten.


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