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Ergebnis 181 bis 195 von 448
  1. #181
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    In der FAZ wird eine Studie mit aktuellen Gehaltsdaten vorgestellt, kein Wunder dass Fachkräftemangel besteht :



    Bei den Pflegehelfern wird im Durschschnitt mit 9 Jahren Berufserfahrung 25.056 Euro Brutto (!) gezahlt.

    http://www.faz.net/aktuell/beruf-cha...-15563442.html
    Das deckt sich doch mit dem, was ich verlinkt habe:

    Pflegekraft: FAZ - 30.000 €, Entgeltatlas - 31.500 €
    Pflegehelfer: FAZ - 23.500 €, Entgeltatlas - 22.500 €

    (FAZ wenn die 4 Angaben für Gehälter mit unterschiedlicher Berufserfahrung gemittelt werden).

    Nochmal: Natürlich wäre es schön, wenn das Gehalt merklich höher liegen würde. Und in einigen Regionen ist das auch der Fall. Dort herrscht ein Anbietermarkt, bei dem sich gute Fachkräfte (Pflegehelfer gibt es genug) die Arbeitsstellen aussuchen und auch beim Gehalt Zuschläge aushandeln können. Oder es gibt Betreiber, die Pflegekräften einen Smart zur Verfügung stellen, eine hauseigene Kita anbieten o.ä. Zuletzt habe ich sogar einen Mini mit Aufklebern eines Pflegeheimbetreibers gesehen, auf dem "Azubi des Jahres" zu lesen war.

    Aber das ist natürlich nicht flächendeckend. Ein Trugschluss ist aber das gern genommene Vorurteil, dass die Gehälter so gering sind, weil die Betreiber sich alles in die eigene Tasche schieben. Es muss dabei bedacht werden, dass ca. 55% der Heime von gemeinnützigen/caritativen Anbietern betrieben werden. Diese sollten, da frei-gemeinnützig, nicht dem Mammon verfallen sein.

    Von den ca. 43% privat betriebenen Heimen (kommunale Einrichtungen liegen bei < 2% Marktanteil) werden die allermeisten nicht von Pflegeheimketten, sondern von Einzelpersonen/GmbHs betrieben: Die 50 größten privaten Pflegeheimbetreiber haben einen Anteil an der Gesamtzahl der Pflegeheime von ca. 17%. Tausende von Einrichtungen sind somit als Einzeleinrichtungen "unterwegs". Auch hier dürfte eine Vielzahl nicht ausschließlich von monetären Interessen angetrieben werden.

    Ca. 50-55% der Gesamtkosten fallen auf das Personal. Ca. 15-20% auf Miete/Pacht/Kapitaldienst, Inventar, Neubeschaffungen. Weitere ca. 15-20% sind Sachkosten (Lebensmittel, Verwaltung etc.). Dann kommen noch ca. 5-10% Steuern, Abgaben u.ä. hinzu. Es bleiben dann ca. 5-10% Umsatzrendite übrig.

    Damit kann natürlich bis zu einem gewissen Maß am Gehalt der Mitarbeiter geschraubt werden. Jedoch dürfte der Großteil der Mehrkosten durch die Bewohner und letztendlich durch einen Anstieg der Pflegeversicherungsbeiträge und der Übernahme durch den Sozialhilfeträger übernommen werden. Wenn das gesellschaftlich akzeptiert ist, dürfte das doch umzusetzen sein.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  2. #182
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen

    Ich vermute, in der Regel wird ein studierter Altenpfleger nach 9 Berufsjahren doch schon längst eine Führungsposition ausüben, oder sehe ich das falsch?
    Davon sollte ausgegangen werden. Es sollte zumindest der Anspruch des Studierenden sein.


    Noch etwas: Man muss natürlich auch sehen, dass z.B. auch der MDK einiges an Fachkräften bindet - immerhin sind dort mehr als 2.500 Pflegefachkräfte angestellt, die eben nicht mehr den Heimen zur Verfügung stehen.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  3. #183
    @suboptimal

    Korrekt. Und beim MDK wird besser bezahlt (je nach Beschäftigungsjahren zwischen rund 45.000 und 50.000 € / Jahr), was auch nachvollziehbar ist, da ja dort nur Pflegefachkräfte tätig sein können, die schon einige Jahre Berufserfahrung aus der Praxis mitbringen und sich zusätzlich auch als Gutachter eignen - das liegt ja nicht jedem.


    Die Pflegeeinrichtungen schwimmen sicher nicht im Geld, zumal sie ja auch von den Bewohnern nicht unendlich Geld verlangen können (von den paar Luxus-Anbietern mal abgesehen). Viele können den Aufenthalt ja nicht komplett selbst bezahlen, und das Sozialamt steckt dann die Grenzen.
    Geändert von chatte03 (29-04-2018 um 07:22 Uhr)

  4. #184
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    In Deutschland gibt es ja einige Mehrgenerationenhäuser. Da kann die Hausgemeinschaft allerdings keine Pflegeleistungen erbringen, aber der Gedanke ist "Jung hilft alt, alt hilft jung", dass rüstige Senioren z.B. Babysitterdienste übernehmen und dass jüngere Bewohner den älteren bei Tätigkeiten zur Hand gehen, bei denen diese sich schwer tun.
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    Gab's früher schon mal. Nannte sich Familie. Hat nicht funktioniert.
    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    natürlich hat das funktioniert. es funktioniert halt jetzt nicht mehr, oder nur wesentlich schwieriger. früher hat das sehr wohl funktioniert.
    Es kann nicht mehr funktionieren, selbst wenn die unterschiedlichen Generationen das wollen. In den vergangenen Jahren/Jahrzehnten haben in der Wirtschaft und auch im öffentlichen Dienst erhebliche Konzentrationsprozesse stattgefunden. Um nur einen Bereich zu nennen, der zwar noch zum öfftl. Dienst gehört, aber zugleich unternehmerisch arbeiten muss: die Krankenkassen. Da hat es zig Fusionen gegeben, die Politik hat das gewollt und durch ihre Gesetzgebung gefördert. Effekt: Die Kassen haben Aufgabenbereiche zentralisiert, unzählige Arbeitnehmer müssen dadurch jetzt wesentlich weiter fahren zum Job oder mussten umziehen.

    Die sog. Flexibilität der Arbeitnehmer, die ständig gefordert wird, ist aber mit Familienpflichten kaum zu vereinbaren. Das geht nur im tradierten Modell der Familie mit einem Verdiener und einer Person, die sich um Kinder und ggfs. ältere Angehörige kümmert. Und bei berufsbedingten Umzügen des geldverdienenden Partners immer hinterherziehen kann.

    Warum dieses Modell überholt und nicht mehr wünschenswert ist, muss hier sicher nicht ausgeführt werden. Aber wenn man sich immer wundert, warum es lange zu wenig Geburten gab (und auch bei steigenden Zahlen immer noch gibt), dann sollte man mal diese Arbeitsbedingungen betrachten und sich fragen, wie das denn mit einem Familienleben mit Kindern und womöglich auch noch hilfebedürftigen Eltern vereinbar sein soll.

    Ob die Digitalisierung und die damit mögliche Ausweitung von Telearbeit und Home Office dieses Problem löst, bleibt abzuwarten. Denkbar wäre es.


    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    Will Jens Spahn nicht alle Probleme zeitnah lösen?

    Verstehe ich das richtig? Die Bundesregierung erklärt offiziell, dass im Pflegebereich >25.000 Stellen nicht besetzt sind und will trotzdem nur 8.000 zusätzliche Stellen im Pflegebereich schaffen lt. Koalitionsvertrag? Macht definitiv Sinn.
    Weitere Stellen zu schaffen, solange zehntausende vorhandene Stellen nicht besetzt sind, macht in der Tat definitiv Sinn... Das ist völlig daneben, das Problem wird so natürlich nicht gelöst.


    Zitat Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
    Würde es denn helfen, wenn massiv in Sprachunterricht investiert würde?

    So als Laie ist man ja zwigespalten. Einerseits scheint beinahe jede Kultur mehr Respekt vor alten Menschen zu haben als unsere; was für ausländische Pflegekräfte spricht. Andererseits heißt immer, für die Alten seien besonders auch alte Lieder, Spiele, Geschichten wichtig. Das können Ausländer vermutlich nicht leisten?!
    Meine Mutter lebt seit gut einem Jahr im Pflegeheim; dort gibt es eine Dame, die nur für diese Betreuung und Bespaßung der Bewohner zuständig ist. Sie ist für die Lieder, Geschichten und Spiele da und kocht auch einmal im Monat mit den Bewohnern, die dazu Lust haben und noch fit genug sind, deren Lieblingsgerichte (obwohl im Heim, was keineswegs selbstverständlich ist, täglich frisch gekocht wird).

    Eine solche Seniorenbetreuerin (oder ein Seniorenbetreuer) muss sicher keine ausgebildete Pflegefachkraft sein. Und die alten Lieder kann man auch als jüngerer Mensch lernen, damit muss man sich einfach mal ein bisschen beschäftigen.

    Andererseits ist diese Aufgabe sicher auch gut geeignet für Pflegefachkräfte, die die körperlich anstrengende Pflegetätigkeit nicht mehr leisten können. Es gibt ja kaum ältere Pflegefachkräfte in der Pflege, und von den Pflegefachkräften bei den MDKs, die ja vorher in der Pflege gearbeitet haben, höre ich immer wieder, dass man das nicht viel länger als zehn Jahre durchhält.

    Ich kann das nicht einschätzen, aber vielleicht wäre dem Notstand auch mit mehr technischen Hilfsmitteln schon besser beizukommen. Das wäre zugleich ja auch Arbeitsschutz für die Beschäftigten, wenn sie z.B. möglichst selten schwer heben oder andere anstrengende Dinge machen müssten. Es muss ja nicht gleich ein Pflegeroboter sein...

    Obwohl... Seit ich "Robot und Frank" gesehen habe, finde ich das eigentlich gar nicht mehr so schlecht... (Nur als Entlastung natürlich, nicht als Ersatz für menschliche Hilfe.)

    https://www.youtube.com/watch?v=aY24qp5WxEQ

    (Wo ist denn die Möglichkeit geblieben, YT-Videos direkt hier einzustellen? )


    Eine Möglichkeit, die kurz- und mittelfristig Entlastung bringen könnte, sehe ich darin, junge Menschen aus Ländern mit sehr hoher Jugendarbeitslosigkeit anzuwerben; z.B. aus Spanien. Jedes Jahr machen viele junge Spanier/innen Deutschkurse, um der Perspektivlosigkeit ihres Landes zu entkommen. Wenn wir dieses Potenzial hier nutzen könnten, um den Pflegenotstand zu bekämpfen, wäre beiden Seiten geholfen. Dass früher oder später auch in Spanien wohl mehr Pflegefachkräfte benötigt werden, ist ein anderes Thema. Aber bis dahin würde man zumindest Zeit gewinnen, um die Probleme hier wie dort zu lösen.
    Geändert von chatte03 (29-04-2018 um 08:42 Uhr)

  5. #185
    die perfekte Welle Avatar von Saruman
    Ort: Borg is Killer
    "Ein Tropfen auf den heißen Stein kann der Anfang eines Regens sein"


    https://www.zdf.de/politik/maybrit-i...-2018-100.html
    Bild:
    ausgeblendet

  6. #186
    die perfekte Welle Avatar von Saruman
    Ort: Borg is Killer
    Pflege in Deutschland
    "Dieser Pflegenotstand ist kein Tsunami, sondern hausgemacht"


    Kann ich alles so unterschreiben.
    Des weiteren werden integrierte Pflegekräfte aktuell abgeschoben,aber gleichzeitig möchte man Fachkräfte aus dem Ausland anwerben,was für ein Irrsinn,wer soll das verstehen?

    "Künftig sollen Qualitätsunterschiede bei Altenheimen deutlicher sichtbar gemacht werden. Der neue Pflege-TÜV sieht keine Noten mehr vor. Angedacht ist eine Bewertung mittels Symbolen oder Punkten - und zwar schon bald."
    So lange Kontrollen/Bewertungen angemeldet passieren,ist das alles nur Augenwischerei.
    Und wenn ich lese,die Digitalisierung in der Pflege soll vorran getrieben werden und bringt Arbeitserleichterung,klar,als wenn man dadurch weniger dokumentieren müsste? Und mit der Digitalisierung/Internet kommen die doch in den Privathaushalten schon nicht nach,flächendeckend.

    Allem Gerede von Entbürokratisierung zum Trotz verdonnert Spahn mit den "Pflegepersonalquotienten" jede Klinik zum Check-up. Häuser, die nicht ausreichend Pflegepersonal vorhalten, müssen demnach mit Vergütungskürzungen rechnen. Ob dieses Vorhaben mehr als Theaterdonner ist, hängt – wie so oft – von der Umsetzung ab.

    Denn unklar ist, wo Klinikmanager bei drohenden Strafen neue Pflegekräfte im leer gefegten Arbeitsmarkt herholen sollen. So gesehen eröffnet der "Spahn-Quotient" einen neuen Anlauf, um zu einer Marktbereinigung in der Kliniklandschaft zu kommen. Das Krankenhaus-Strukturgesetz, Anfang 2016 in Kraft getreten, hat sich als stumpfes Schwert erwiesen – zu strategieanfällig ist seine Umsetzung. Doch was passiert, wenn versorgungsrelevante Landkrankenhäuser im Kampf um Pflegekräfte auf der Strecke bleiben? Der Bundesrat wird Spahns Gesetz so kaum durchwinken.
    https://www.aerztezeitung.de/politik...=6&h=222924975


    Die zu erwartende Vereinbarung von DKG und GKV-SV zur Einführung von Pflegepersonaluntergrenzen wird nicht geeignet sein, die Verbesserungen der Personalbesetzung im Pflegedienst der Krankenhäuser zu bewirken, die dringend notwendig sind. Das kann unabhängig von den noch zu klärenden Details und Randproblemen anhand der bereits erzielten sowie der sich abzeichnenden Einigungen festgestellt werden. Eine Festsetzung von Pflegepersonaluntergrenzen auf dem Niveau der am schlechtesten besetzten Krankenhäuser birgt sogar das Risiko einer Verschlechterung der Personalausstattung in den Fachabteilungen, für die Pflegepersonaluntergrenzen eingeführt werden sollen. Dies war eindeutig nicht die Intention des Gesetzgebers bei der Abfassung und Verabschiedung des § 137i SGB V.

    Aus dem Stand der bisher vorliegenden Informationen über die von DKG und GKV-SV geplante Vereinbarung kann im Grunde nur eine Schlussfolgerung gezogen werden: Eine solche Vereinbarung darf nicht wirksam werden. Die Gesundheitspolitiker der Regierungskoalition sind gefordert, das Inkrafttreten einer solchen Vereinbarung zu verhindern und über die notwendigen Regelungen selbst zu entscheiden. Dabei sollten sie, anders als bei der Abfassung des § 137i SGB V im Frühjahr 2017, dieses Mal pflegefachlichen und pflegewissenschaftlichen Sachverstand zu Rate ziehen, beispielsweise indem sie eine Kommission aus unabhängigen Expertinnen und Experten aus Pflegepraxis und Wissenschaft einsetzen und mit der Entwicklung eines sachgerechten Regulierungssystems beauftragen.
    https://www.bibliomed-pflege.de/zeit...rdum-gefuehrt/






    Meine Geschichten wollen die sicherlich nicht hören?
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  7. #187
    Zitat Zitat von Saruman Beitrag anzeigen



    Sprache,Kommunikation finde ich das A und O im Umgang mit Menschen,um auch Notsituationen einschätzen zu können oder auch Bedürfnisse von wahr zu nehmen.
    B2 Zertifikat scheint wohl Standard bzw. Voraussetzung zu sein.Mir sagen diese Zertifikate nix bzw. welche Prüfung notwendig ist um solche Lehrgänge zu bestehen.Ich sehe in der Praxis nur,hoch können diese Anforderungen nicht sein.
    Hab es eben erst gesehen aber ich kann dazu was erhellendes Beitragen. Ich bin eine sogenannte “Sprachförderkraft für berufsintegriertes Sprachlernen” als ich dieses Zertifikat erworben habe hatte ich das Glück mit Lehrkräften von Altenpflegeschulen, darunter sogar einer Person die für die Zusammenstellung der Prüfungen zuständig war, zu erwerben. Dabei haben wir sehr schnell festgestellt das die Zertifikate unterhalb des C-Levels nicht wirklich aussagekräftig sind. Es gibt Schulen da fällt keiner durch. Dann habe ich Lehrerinnen für A1 kennen gelernt, ich war erstmal leicht verdattert das diese Damen keine Muttersprachlerinnen für Deutsch waren. Sagen wir so die Damen habe auch mehrfach um die richtigen Formulierungen gerungen in diesem Seminar.

    Ich selbst erlebe es das ich Leute ausbilden soll als Verkäufer die eigentlich nur mit viel Goodwill als B1 durchgehen. In der Pflege ist sogar noch schlimmer an den Schulen da dort mittlerweile ein ziemlicher Wettbewerb herrscht zu mindestens wohl hier im FFM

  8. #188
    die perfekte Welle Avatar von Saruman
    Ort: Borg is Killer
    Ich finde es immer wieder unterhaltsam welche Diskrepanz zwischen den Bewerbungsschreiben (die in der Regel in einem guten Deutsch geschrieben sind) und wenn man dann die Person vor sich hat,denkt man manchmal das hat jemand anders geschrieben.
    Bild:
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  9. #189
    Zitat Zitat von Saruman Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer wieder unterhaltsam welche Diskrepanz zwischen den Bewerbungsschreiben (die in der Regel in einem guten Deutsch geschrieben sind) und wenn man dann die Person vor sich hat,denkt man manchmal das hat jemand anders geschrieben.
    Was ist daran erheiternd?

    Wenn ich einen Bewerber hätte, der die Sprache, in der er sich bewirbt, schlecht beherrscht, würde ich es für völlig normal halten, dass der sich beim Verfassens seines Bewerbungsschreibens hat helfen. Würde ich meinerseits auch so handhaben.

  10. #190
    Da muss ich JackB mal zustimmen. Ich hab schon öfters Bewerbungen gelesen, die in echt schlechtem Deutsch verfasst sind (oder in schlechtem Englisch) und die werden dann sofort aussortiert mit dem Gedanken "warum lässt man sich denn dabei nicht helfen, wenn man weiß man schreibt/spricht (noch) nicht fliessend" ? (natürlich darf man sich dann natürlich in der Bewerbung auch nicht irreführend als Muttersprachler oder "fliessend in Schrift und Wort" ausgeben, weil das ja im Bewerbungsgespräch eh auffliegen würde, aber wenn mir jemand ne Bewerbung schickt, die ich kaum verstehen kann, dann lad ich den definitiv gar nicht erst ein.)

  11. #191
    Stört mich nicht... Avatar von Null-Drei-Null
    Ort: Balkon mit Tee und Buch
    Zitat Zitat von Saruman Beitrag anzeigen
    Ich finde es immer wieder unterhaltsam welche Diskrepanz zwischen den Bewerbungsschreiben (die in der Regel in einem guten Deutsch geschrieben sind) und wenn man dann die Person vor sich hat,denkt man manchmal das hat jemand anders geschrieben.
    Ja und?
    Ich glaube nicht, dass meine Kinder (und die sind alle aber sowas von erwachsen!!) schon mal eine Bewerbung komplett alleine geschrieben haben.
    Warum auch rumstoppeln, wenn Mutter es kann.
    Zumindest sind sie alle in Lohn und Brot, in den Jobs, die sie haben wollten.
    Auf dem Boden der Tatsachen, liegt eindeutig zu wenig Glitzer...

  12. #192
    die perfekte Welle Avatar von Saruman
    Ort: Borg is Killer
    Zitat Zitat von Null-Drei-Null Beitrag anzeigen
    Ja und?
    Ich glaube nicht, dass meine Kinder (und die sind alle aber sowas von erwachsen!!) schon mal eine Bewerbung komplett alleine geschrieben haben.
    Warum auch rumstoppeln, wenn Mutter es kann.
    Zumindest sind sie alle in Lohn und Brot, in den Jobs, die sie haben wollten.
    Ich finde Sprache ist in der Pflege ein wichtiges Instrument,a den Patienten zu verstehen und Probleme zu erkennen und b Dokumentation ein wichtiges Kommunikationsmittel ist für Kollegen,wenn da Defizite bestehen,macht es die Arbeit nur schwieriger bzw. auch gefährlich.
    Ich finde es einfach "vorspielen falscher Tatsachen",wenn eine Bewerbung in einem besten Deutsch geschrieben ist und man dann jemanden vor sich hat,wo die Kommunikation doch sehr eingeschränkt möglich ist.Traurig wenn man dann von den Vorgesetzten dann die Order bekommt,Rechtschreibung und Grammatik sind in der Dokumentation nicht wichtig,der Sinn muss heraus zu lesen sein.
    Für den Arbeitgeber natürlich gute Bewerber,kann man gerade mal knapp über Mindestlohn abspeisen,gerade in der Altenpflege,in der Krankenpflege/Krankenhaus empfand ich die Diskrepanz nicht so groß.
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  13. #193
    vonne Pufferbude Avatar von Karl Napp
    Ort: Sag ick nich. +g+
    hab monitor in wiederholung letztens gesehen.

    https://www.ardmediathek.de/tv/Monit...entId=54560744

  14. #194
    die perfekte Welle Avatar von Saruman
    Ort: Borg is Killer


    wird man für so einen geistigen Dünnschiss eigentlich noch bezahlt? #Team 200 Stunden letzten und diesen Monat ohne Überstundenvergütung,Jahresarbeitskonto.
    Bild:
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  15. #195
    Der Typ hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank! Soll er doch mal ARBEITEN gehen und nicht nur dumm rumlabern!


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