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Ergebnis 151 bis 165 von 419
  1. #151
    Member Avatar von Claudia
    Ort: Hoch im Norden
    Wenn eh schon nicht alle vorhandenen Stellen besetzt werden können, ist es doch auch egal, ob noch zusätzlich 8.000 oder 80.000 Stellen geschaffen werden, um dann ebenfalls unbesetzt zu bleiben.
    .

  2. #152
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Wenn eh schon nicht alle vorhandenen Stellen besetzt werden können, ist es doch auch egal, ob noch zusätzlich 8.000 oder 80.000 Stellen geschaffen werden, um dann ebenfalls unbesetzt zu bleiben.
    Eben.

    Helfen wird wohl nur ein breit angelegtes Qualifikationskonzept inklusive weiterer Fachkräfte-Anwerbung aus dem Ausland ...
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  3. #153
    IOFF Präsidentin 2018 :) Avatar von mobsi
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Wenn eh schon nicht alle vorhandenen Stellen besetzt werden können, ist es doch auch egal, ob noch zusätzlich 8.000 oder 80.000 Stellen geschaffen werden, um dann ebenfalls unbesetzt zu bleiben.
    ist doch bei den Lehrern, Kindergärten usw. auch so. Es geht meiner Meinung nach nur über bessere Bezahlung, damit junge Leute diese Berufe wieder erlernen wollen.
    Bild:
    ausgeblendet

  4. #154
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    Will Jens Spahn nicht alle Probleme zeitnah lösen?

    Verstehe ich das richtig? Die Bundesregierung erklärt offiziell, dass im Pflegebereich >25.000 Stellen nicht besetzt sind und will trotzdem nur 8.000 zusätzliche Stellen im Pflegebereich schaffen lt. Koalitionsvertrag? Macht definitiv Sinn.
    Was würde deiner Meinung nach mehr Sinn machen?

    Noch mehr zusätzliche Stellen zu schaffen (als die vorgesehenen 8.000) würde jedenfalls wenig Sinn machen, da das vorrangige Problem offensichtlich nicht die Zahl der bestehenden Stellen ist, sondern deren Besetzung.

    (Trotzdem muss es nicht verkehrt sein, perspektivisch auch Stellen zu schaffen, die in Zukunft benötigt werden, und hoffentlich irgendwann auch besetzt werden können.)

  5. #155
    #jesuisHopp/Curevac Avatar von Saruman
    Ort: Borg is Killer
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    Eben.

    Helfen wird wohl nur ein breit angelegtes Qualifikationskonzept inklusive weiterer Fachkräfte-Anwerbung aus dem Ausland ...

    Das kommt ja 2020,die "einheitliche Ausbildung",wird die Sitution in den Altenheimen noch verschärfen,wenn viele in die Krankenhäuser abwandern,weil dort besser bezahlt wird.

    Noch mehr Ausländer?Ich verstehe jetzt schon viele nicht,wie soll es dann den Alten oder den Patienten gehen,nach den Kollegen fragt ja eh keiner,wie man mit diesen Kollegen sich verständigt.
    Bild:
    ausgeblendet

  6. #156
    Es gibt genug Länder wo viele junge Leute gerne Altenpfleger werden würden.
    Hauptsache raus aus dem eigenen Elend und der Hoffnungslosigkeit.

    Die Ausbildung sollte aber in den Ländern erfolgen mit Deutschkursen und allem was dazu gehört. Und danach dann nach Deutschland.

  7. #157
    Zitat Zitat von Plumpaquatsch Beitrag anzeigen
    Es gibt genug Länder wo viele junge Leute gerne Altenpfleger werden würden.
    Hauptsache raus aus dem eigenen Elend und der Hoffnungslosigkeit.
    In so einem Pflegeheim geht es aber auch ganz schön hoffnungslos zu. Ich meine: Worauf soll man hoffen?

  8. #158
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Hier

    https://entgeltatlas.arbeitsagentur....05328109506963

    https://entgeltatlas.arbeitsagentur....05328109506963

    können die durchschnittlichen Entgelte einiger Pflegeberufe je Bundesland angesehen werden. Gibt sicher noch mehr, danach kann dann auch dort gesucht werden. Es gibt, nicht überraschend, sehr große Differenzen zwischen Ost und West.

    In BaWü verdient eine PDL z.B. durchschnittlich 4.200 €, in Sachsen nur 3.200. Ich kenne persönlich mehrere Beispiele, wo gute (!) PDLs in Pflegeheimen mehr als 5.000 € pro Monat verdienen. Ob das jetzt viel oder wenig ist, soll jeder selbst beurteilen.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  9. #159
    IOFF Präsidentin 2018 :) Avatar von mobsi
    Ich weiß ja nicht, ob nur PDL benötigt werden, ein normaler Altenpfleger kommt anscheinend über 3200 Euro brutto nicht hinaus.
    Bild:
    ausgeblendet

  10. #160
    Zielstrebig Avatar von moki
    Ort: Niederbergisches Land
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Hier

    https://entgeltatlas.arbeitsagentur....05328109506963

    https://entgeltatlas.arbeitsagentur....05328109506963

    können die durchschnittlichen Entgelte einiger Pflegeberufe je Bundesland angesehen werden. Gibt sicher noch mehr, danach kann dann auch dort gesucht werden. Es gibt, nicht überraschend, sehr große Differenzen zwischen Ost und West.

    In BaWü verdient eine PDL z.B. durchschnittlich 4.200 €, in Sachsen nur 3.200. Ich kenne persönlich mehrere Beispiele, wo gute (!) PDLs in Pflegeheimen mehr als 5.000 € pro Monat verdienen. Ob das jetzt viel oder wenig ist, soll jeder selbst beurteilen.
    Und wieviele Überstunden müssen sie machen, um auf diese Bruttobeträge nur ansatzweise zu kommen? 100?

    Wenn das wirklich so stimmen würde, wäre es ein attraktiver Job mit Zukunft, den viele anstreben würden. Die Realität sieht eher so aus, dass sich Pflegekräfte für 10-14 Euro pro Stunde abackern. Zumindest hier in NRW.
    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat den ganzen Tag Zeit sich zu entfalten.

  11. #161
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von mobsi Beitrag anzeigen
    Ich weiß ja nicht, ob nur PDL benötigt werden, ein normaler Altenpfleger kommt anscheinend über 3200 Euro brutto nicht hinaus.
    War ja nur ein Beispiel. Klar verdienen "normale" Altenpfleger weniger. Aber auch hier, das sind Durchschnittswerte.

    Es gibt viele Pflegeheime, die weniger Plätze belegen dürfen (und auch machen) als sie aufgrund der Nachfrage könnten, da sie ansonsten die geforderte Fachkraftquote nicht einhalten könnten. Da wird auf viel Geld verzichtet. Und es rechnet sich für eine Einrichtung oftmals, übertariflich zu zahlen, wenn hierdurch mehr Bewohner versorgt werden können.

    Klar wäre es schön, wenn grundsätzlich mehr verdient werden könnte - wei in anderen Berufen auch. Aber gerade bei Pflegeheimen muss bedacht werden, dass die Personalkosten eh schon 45-60% der Gesamtkosten ausmachen. Und wenn hier massive Steigerungen der Personalkosten hinzukommen würden, würden auch die Entgelte für die Bewohner steigen. Denn trotz der vorherrschenden Meinung verdienen sich bei weitem nicht alle Pflegeheime eine golden Nase und könnten Personalkostensteigerungen um 10% oder mehr aus der Portokasse bezahlen.
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  12. #162
    Naja, PDL sind die "Spitze der Nahrungskette" ... man sollte nicht von PDL-Gehältern auf den gesamten Pflegebereich schließen.
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  13. #163
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    Naja, PDL sind die "Spitze der Nahrungskette" ... man sollte nicht von PDL-Gehältern auf den gesamten Pflegebereich schließen.
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    War ja nur ein Beispiel. Klar verdienen "normale" Altenpfleger weniger. Aber auch hier, das sind Durchschnittswerte.
    .
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  14. #164
    Zur Erhellung sollte dann auch der Durchschnittsverdienst einer "normalen" Pflegekraft und "normaler" Pflegehilfskräfte genannte werden. Solche Zahlen sind doch viel greifbarer als der Verweis auf die Gehälter der Leitungskräfte.

    Übrigens werden gegenwärtig vorhandene Plätze auch deshalb vielfach nicht mehr belegt, weil es sich um Doppelzimmerplätze handelt. Der Gesetzgeber hat vorgegeben, dass bis 2018 80 % von den Einrichtungen Einzelzimmer bereit gestellt werden müssen. Dafür hatten die Heime 15 Jahre Zeit. Viele haben sich nicht daran gehalten bzw. gedacht, das wird nochmal und nochmal verschoben und nicht reagiert. Die, auf die das zutrifft, also die noch über 20 % in DZ haben, dürfen ab August 2018 keine Plätze mehr in Doppelzimmern vergeben und bauen erst jetzt um. Oder schließen gar.

  15. #165
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von Mausophon Beitrag anzeigen
    Zur Erhellung sollte dann auch der Durchschnittsverdienst einer "normalen" Pflegekraft und "normaler" Pflegehilfskräfte genannte werden. Solche Zahlen sind doch viel greifbarer als der Verweis auf die Gehälter der Leitungskräfte.

    Übrigens werden gegenwärtig vorhandene Plätze auch deshalb vielfach nicht mehr belegt, weil es sich um Doppelzimmerplätze handelt. Der Gesetzgeber hat vorgegeben, dass bis 2018 80 % von den Einrichtungen Einzelzimmer bereit gestellt werden müssen. Dafür hatten die Heime 15 Jahre Zeit. Viele haben sich nicht daran gehalten bzw. gedacht, das wird nochmal und nochmal verschoben und nicht reagiert. Die, auf die das zutrifft, also die noch über 20 % in DZ haben, dürfen ab August 2018 keine Plätze mehr in Doppelzimmern vergeben und bauen erst jetzt um. Oder schließen gar.
    Dafür hatte ich den Link angegeben...

    Das mit den 80% Einzelzimmern gilt nur für NRW. Und auch hier können heute noch DZ-Plätze belegt werden, auch wenn die 80%-Quote nicht erfüllt wird. Denn noch ist nicht August. Und es wird sicher keiner aus einem Doppelzimmer rausgeschmissen, wenn er ab dem 01. August noch in einem solchen wohnen würde, hierdurch aber die EZ-Quote nicht erfüllt wird.

    Es ist schon so, dass immer mehr Pflegeheime die Nachfrage nicht befriedigen können, weil ihnen schlicht und einfach das examinierte Personal fehlt.
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