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Ergebnis 16 bis 30 von 61
  1. #16
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Die schnellen Siege gg. Saddam und die Taliban sind unbestritten, aber in Afghanistan hat man bis heute keine Lösung gefunden, um die Taliban aus dem Bergen zu locken und die Kämpfe zu beenden.

    Weder kann man die Taliban militärisch besiegen, noch können die Taliban wieder in Kabul einmarschieren.

    Im Irak fand man keine stabile Nachkriegssituation, mit den bekannten Folgen. Auch heute ist die politische Situation noch fragil.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  2. #17
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Daß die USA ein Militär haben das in seinen Gesamtkapazitäten dem deer BRD überlege ist, wird sicher auch niemand in Abrede stellen.
    Wäre auch bedaurlich (für die USA) wenn dem nicht so wäre, bedekt man daß die USA ein Militärbudget haben, welches grob gesagt dem 15fachenn des Militärbudgets der BRD entspricht:
    https://en.wikipedia.org/wiki/List_o...y_expenditures
    Ds mag sein, aber die Bundeswehr ist meilenweit davon entfernt ein fünfzehntel der Kapazität der US Army zu haben.
    Ehrlich gesagt sieht es aus als ob die Bundeswehr gar nichts mehr kann, und zwar wegen totalem Politikversagen.


    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Bei einer Sache versagen die USA aber trotz ihres enormen Militärbudgets ... und das ist, wenns darum geht, nach dem Ende der Kampfhandlungen friedenssichernde Maßnahmen einzuleiten (i.e. die Herzen der "eroberten" zivilisten zu gewinnen, Einrichtungen und Polizei etc. wieder aufzubauen usw.
    Da müssen dann wieder Länder mit einem erheblich geringeren Militärbudget dran ... nicht zuletzt sicher weil die Soldaten in den Ländern keine so ausgeprägte Überheblichkeitsdenke bezüglich der Kultur der eigenen Nation vermittelt bekomen
    Ich denke daran scheitert jede Armee in unserer Zeit.
    Und wiederum ist es die Politik oder die Gesellschaft.
    Der Gegner wird nämlich nicht mehr besiegt sondern "befreit" und so wird danach auch mit ihm umgegangen. Weil die eigene Bevölkerung das so will oder weil man einen irgendwie moralischen Eindruck erwecken möchte.

    Es gab durchaus Zeiten in denen gewonnenen Kriege zu Frieden führte, teils viele Jahrzehnte oder Jahrhunderte.

    Die Römer konnten sowas. Die setzten Ihre Gesetze mit konsequenter Gewalt durch und liessen den Einheimischen ihre Bräuche wo sie nicht störten.

    Heute jagd man die "Aufständischen" in den Untergrund wo sie nur darauf warten das die Truppen abgezogen sind.
    Das kann nicht funktionieren.

    Allerdings muss man zugeben, das die Russen, die die Sache durchaus konsequent angingen, in Afghanistan auch gescheitert sind. Aus anderen Gründen.

  3. #18
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Seit 1945 der Angriffskrieg geächtet wurde, braucht man eine moralische Begründung.

    Schliesslich war einer Hauptanklagepunkte in Nürnberg: Planung und Durchführung eines Angriffskrieges. d.H.: ein Krieg, der nur zu dazu dient, Gebiete zu erobern und und dem eigenen Zweck zu unterzustellen.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  4. #19
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    ...
    Die Römer konnten sowas. Die setzten Ihre Gesetze mit konsequenter Gewalt durch und liessen den Einheimischen ihre Bräuche wo sie nicht störten.

    Heute jagd man die "Aufständischen" in den Untergrund wo sie nur darauf warten das die Truppen abgezogen sind.
    Das kann nicht funktionieren.

    Allerdings muss man zugeben, das die Russen, die die Sache durchaus konsequent angingen, in Afghanistan auch gescheitert sind. Aus anderen Gründen.
    Allerdings eroberten die Römer auch, um sich die Provinzen dauerhaft dem Reich einzuverleiben (und sie zu römischen Provinzen zu machen ... samt römischen Statthaltern, römischen Legionen zur Friedenssicherung und römischen Städten die auf dem Gebiet gegründet wurden)

    Und sie setzten nicht nur ihre Gesetze mit konsequenter Gewalt urch, sondern waren auch alles andere als zimperlich im Umgang mit eroberten "aufständischen" Städten.

    Siehe beispielsweise Carthago, dessen Bevölkerung zur Gänze entweder versklavt wurde, oder über die Klinge springen durfte ... und wo die Stadt dann konsequent dem Erdboden gleichgemacht wurde, so daß auf dem ehemaligen Stadtgebiet erst mehr als ein Jahrhundert später wieder eine Siedlung entstand.

    Oder der Umgang mit den eroberten Griechen, deren Zivilbevölkerung aus den eroberten Stadtstaaten auch zu einem guten Teil versklavt wurde.

    Würde man mit einer konsequenten Anwendung römischer Taktiken (i.e. Eroberung um zu bleiben, Versklavung eines Teiles der Bevölkerung und ggf. gar Ausradierung von Städten bei zu widerborstigen Aufständen) einen Jahrzehnte dauernden Frieden gewinnen können?

    Möglicherweise ... ich fürchte bloß, daß die Öffentlichkeit in den westlichen Ländern nicht sehr gut auf derlei Takktiken zu sprechen wäre
    (zumal man dann erst einmal wieder eine Infrastruktur für den Sklavenhandel aufbauen müsste ... samt Vorkehrungen um für eventelle Sklavenaufstände gewappnet zu sein)
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  5. #20
    Huhu!

    Ich finde das passt hier ganz gut rein. Kennt ihr den Fursten Forest bei Fürstenau? Da kann man unter anderem Panzer fahren. Die haben da einen BMP-1, einen Gepard und einen M 48!
    Und sie bieten Pakete für Junggesellenabschiede und ähnliches an. Mit dem M 48 kann man sogar einen PKW platt machen!!! :-D
    Und danach ne Runde Paintball spielen!

    Dachte das interessiert hier vielleicht den/die eine/n oder andere/n.

    Weitermachen!

  6. #21
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen

    Würde man mit einer konsequenten Anwendung römischer Taktiken (i.e. Eroberung um zu bleiben, Versklavung eines Teiles der Bevölkerung und ggf. gar Ausradierung von Städten bei zu widerborstigen Aufständen) einen Jahrzehnte dauernden Frieden gewinnen können?

    Möglicherweise ... ich fürchte bloß, daß die Öffentlichkeit in den westlichen Ländern nicht sehr gut auf derlei Takktiken zu sprechen wäre
    (zumal man dann erst einmal wieder eine Infrastruktur für den Sklavenhandel aufbauen müsste ... samt Vorkehrungen um für eventelle Sklavenaufstände gewappnet zu sein)
    Genau das meinte ich.
    man versucht den Gegener ähnlich wie einen Strafgefangen zu resozialisieren. Das geht aber schief.
    Allenfalls wundert man sich, dass die "Befreiten" keine Demokratie wollen, sondern lieber weiter unter archaischen Gesetzen, mit entrechteten Frauen und der Abwesehneit von Minderheitsrechten leben wollen.
    Früher dachte ich das es sich dabei um eine art westliche Arroganz handelt. Heute sehe ich es als das was es ist: bornierte Dummheit.

  7. #22
    Zitat Zitat von Schlossi Beitrag anzeigen
    Huhu!

    Ich finde das passt hier ganz gut rein. Kennt ihr den Fursten Forest bei Fürstenau? Da kann man unter anderem Panzer fahren. Die haben da einen BMP-1, einen Gepard und einen M 48!
    Und sie bieten Pakete für Junggesellenabschiede und ähnliches an. Mit dem M 48 kann man sogar einen PKW platt machen!!! :-D
    Und danach ne Runde Paintball spielen!

    Dachte das interessiert hier vielleicht den/die eine/n oder andere/n.

    Weitermachen!
    ????

  8. #23
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Bei einer Sache versagen die USA aber trotz ihres enormen Militärbudgets ... und das ist, wenns darum geht, nach dem Ende der Kampfhandlungen friedenssichernde Maßnahmen einzuleiten (i.e. die Herzen der "eroberten" zivilisten zu gewinnen, Einrichtungen und Polizei etc. wieder aufzubauen usw.
    Da müssen dann wieder Länder mit einem erheblich geringeren Militärbudget dran ... nicht zuletzt sicher weil die Soldaten in den Ländern keine so ausgeprägte Überheblichkeitsdenke bezüglich der Kultur der eigenen Nation vermittelt bekomen
    Wer sagt denn, dass das Militär dafür zuständig ist die Herzen der Zivilbevölkerung zu gewinnen?
    Militär kommt(normalerweise) dann zum Einsatz wenn Diplomatie etc. versagt hat.

    Herzen werden vor einem Krieg erobert.
    Nach einem Krieg kann man das (wieder) versuchen - aber sicher nicht durch das Militär.


    Du kannst dich ja mal darüber informieren, wie die Kräfte "anderer Länder" sich in Ex-Kriegsgebieten aufführen.
    Da gibt es viele, immer wiederkehrende "nette" Berichte über Prostitution, Sklavenhandel, Vergewaltigungen, Plünderungen, Mord... das sind dann diese Länder, deren Kräfte keine so "ausgeprägte Überheblichkeitsbedenke" mitbringen.


    Edit: Die Behauptung, dass die USA + Verbündete nach einem Krieg nicht massiv in den Wiederaufbau(der teils vorher kaputt geschmissenen) Infrastruktur etc. investieren würden, ist falsch.
    Im Gegenteil.
    Und viel würde besser funktionieren, wenn Länder wie z B der Irak, Afghanistan etc. nicht grundsätzlich an Korruption und archaischen Stammesfehden/Religionskriegen kranken würden.
    Geändert von Edelstahl (14-01-2018 um 14:11 Uhr)

  9. #24
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    Und viel würde besser funktionieren, wenn Länder wie z B der Irak, Afghanistan etc. nicht grundsätzlich an Korruption und archaischen Stammesfehden/Religionskriegen kranken würden.

    Ich fürchte das ist kein Kranken des Systems sondern fester, tradierter Bestandteil genau dieses Systems.
    Wenn entsprechend große Gruppen aus diesen Ethnien sich in Mitteleuropa ansiedeln (Frankreich, Deutschland), dann sieht man exakt diese Art "System" entstehen. Egal ob aussenrum ein ganz anderes System etabliert und am funktionieren ist.

  10. #25
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Stimmt. Das ist kohärent.

    Und es ist Unsinn zu glauben, man könnte diesen Menschen/Ethnien/Kulturen eine westliche Lebensweise oder-Kultur nahebringen.
    Am Ende ist das Blut immer dicker als Wasser.

    Eines der besten Beispiel für mich ist Karzai.
    Um Ihn mal nicht als Nagetier zu bezeichnen, ist das einer der größten Wendehälse und Opportunisten.
    Verstehe bis heute nicht, warum man den nicht mit Offenlegung der ganzen kassierten Schmiergelder international bloß stellt(u a wahrscheinlich wegen gemeinsamer Leichen im Keller, schon klar).

  11. #26
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen

    Die Römer konnten sowas. Die setzten Ihre Gesetze mit konsequenter Gewalt durch und liessen den Einheimischen ihre Bräuche wo sie nicht störten...
    Die Römer haben sich im nahen Osten den Monotheismus eingetreten und sind langfristig daran untergegangen.
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  12. #27
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    ????
    Ja, habt ihr Jungs denn an deutschen Qualitätsprodukten gar keine natürliche Freude mehr?

  13. #28
    Zitat Zitat von Mausophon Beitrag anzeigen
    Ja, habt ihr Jungs denn an deutschen Qualitätsprodukten gar keine natürliche Freude mehr?
    BMP ist sowjetisch,
    M 48 amerikanisch!

    So viel Zeit muss sein!

  14. #29
    gesperrt
    Ort: Oriental Saloon
    früher gab es ja den alten Witz: "Wenn die Österreicher Deutschland überfallen wollen, reicht die Passauer Feuerwehr um sie zurückzuschlagen." Heutzutage ist es leider so: "Wenn Deutschland Österreich angreifen wollte, reicht die Feuerwehr von Schärding."

    Um nochmal auf Dost zurückzukommen, der sich das ganze aus wirtschaftlicher Sicht anschaut - damit kann ich nicht dienen, ich bin zwar gut in der Wirtschaft, aber das bezieht sich auf die Anzahl der Halbe
    30 Jahre sind für die US-Army eine sehr kurze Zeitspanne für eine neue Dienstwaffe, wenn man bedenkt, wie lange sich die M1911 gehalten hat: 74 Jahre! - und sie wurde kaum überarbeitet über die Jahre hinweg. Das hat weniger mit Schiebereien und Korruption zu tun, als vielmehr damit, daß Soldaten Traditionalisten sind (ich hab lang überlegt, ob ich das so schreiben soll und wie lang es wohl dauert bis eines unserer Foreneigenen Spaßplätzerl kommt und nen Spruch von wegen Bundeswehrmacht bringt, aber ich riskiers einfach). Insbesondere in einem Land, das eine relativ kurze militärische Tradition hat, ist das von enormer Wichtigkeit. Es gab damals großes Geschrei, weil viele einfach ihre Governante behalten wollten. Sie wollten die .45 nicht gegen ein "Kleinkaliber" tauschen. Es brauchte in einigen Teilstreitkräften sehr viel Überzeugungsarbeit, die kleine Italienerin durchzusetzen.
    Zum Thema Milliarden für nüppes: Ich denk mir so, daß es wie überall ist: Der Kongress sagt: "Ok, ihr habt soundsoviele Ausgaben, da habt ihr das Geld für dieses Geschäftsjahr!"
    Militär: "Super, vielen Dank, wir machen uns ans Werk!"
    Jetzt gehts darum, den gesamten Etat zu verpulvern, denn wenn am Schluß etwas übrigbleibt, dann könnte man ja glauben, die brauchen gar nicht so viel Geld. Und dann wirds eng. Also lieber ein paar Dinger in den Sand setzen, so daß man am Schluß sagen kann: "Also wir brauchen mindestens, wenn ned mehr, das reicht noch gar ned."

    Aber wie gesagt, ich bin ein einfacher Mensch, kenn mich da nicht so richtig aus

  15. #30
    Crumb Begging Baghead Avatar von Shambles
    Ort: Albionarks/Arcadia
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Ich fürchte das ist kein Kranken des Systems sondern fester, tradierter Bestandteil genau dieses Systems.
    Wenn entsprechend große Gruppen aus diesen Ethnien sich in Mitteleuropa ansiedeln (Frankreich, Deutschland), dann sieht man exakt diese Art "System" entstehen. Egal ob aussenrum ein ganz anderes System etabliert und am funktionieren ist.

    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    Stimmt. Das ist kohärent.

    Und es ist Unsinn zu glauben, man könnte diesen Menschen/Ethnien/Kulturen eine westliche Lebensweise oder-Kultur nahebringen.
    Am Ende ist das Blut immer dicker als Wasser.

    Eines der besten Beispiel für mich ist Karzai.
    Um Ihn mal nicht als Nagetier zu bezeichnen, ist das einer der größten Wendehälse und Opportunisten.
    Verstehe bis heute nicht, warum man den nicht mit Offenlegung der ganzen kassierten Schmiergelder international bloß stellt(u a wahrscheinlich wegen gemeinsamer Leichen im Keller, schon klar).
    Bild:
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    (Also 2)

    Was und auf welcher Grundlage schreibt ihr da eigentlich?
    Why should I wait until tomorrow/It's already been, I've already seen all the sorrow that's in store
    I will beg or steal or borrow/Hold on tighter to all that sorrow tries to choir


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