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  1. #31
    Zitat Zitat von Shambles Beitrag anzeigen
    Was und auf welcher Grundlage schreibt ihr da eigentlich?

    Also was mich angeht:

    Die Tatsache das es auf der Welt eine Menge Länder gibt, die nicht auf Rechtstaatlichkeit sondern auf Clandenken oder Familien- (Vettern-) wirtschaft basieren.
    Die genannten Verhältnisse sind aber kein Zwangsregime sondern entsprechen den Wünschen der Bevölkerung.
    Meistens sind diese Länder sehr dysfunktional was Dinge angeht die "Wir" als fortschrittlich bezeichnen.

    Sofern nun viele Menschen aus solchen Ländern in westliche, säkulare und demokratische Regime einwandern bringen sie diese Strukturen in der Regel mit und errichten sie als Substruktur innerhalb der bestehenden Gesellschaften.

    Sowas offen anzusprechen ist natürlich ganz furchtbar inkorrekt.
    Leider, und das meine ich ernst, ist es aber tägliche Realität, wenn man nicht vollkommen blind durch die Gegend läuft.

    Solche Strukturen gibt es übrigens auch innerhalb westlicher Gesellschaften, allerlei "Bünde", Rocker, Banden, Mafia, was auch immer.
    Diese werden aber relativ schnell geächtet, eingegrenzt und als kriminell betrachtet. Auf jeden Fall nicht als wünschenswerte "Kultur" wie die erstgenannten.

  2. #32
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    das Du dir die Mühe machst zu antworten... bewundernswert

  3. #33
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    das Du dir die Mühe machst zu antworten... bewundernswert
    Jepp, hab ich mir nachher auch gedacht.....

  4. #34
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von Django78 Beitrag anzeigen
    Die Ausschreibung ist gelaufen, nach über 30 Jahren erhält die U.S. Army eine neue Seitenwaffe - und zwar aus Deutschland:


    Und ja, selbst ich als Gusseiserner, für den die Governante, die altehrwürdige M1911, die schönste Faustfeuerwaffe der Welt ist, muß zugeben, daß sie überholt ist, zumindest für die mittlerweile hochkomplexen Aufgaben einer Armee wie die der USA.
    Wozu?

    Ich meine, weshalb braucht man Pistolen beim Militär? Also wenn wir von der Militärpolizei und dem Fimmel der Offiziere, Waffen als Distinktionsmerkmal zu benutzen, einmal absehen.
    Taktisch machen Faustfeuerwaffen keinen Sinn, so lange der Feind ein Gewehr, einen Granatwerfer oder so hat. Und im Nahkampf ist ein Colt einem Messer, Klappspaten oder Handgranate deutlich ünterlegen. Der tollkühnste Elitesoldat mit einer Pistole ist ein leichtes Opfer für einen Schreibstubenhänfling mit einer Kalaschnikow.
    Quelle: WWZwo: da hatten bei uns auch alle deutsche Markenpistolen und der Russe fegte mit uns den Boden.
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  5. #35
    .
    Geändert von fraktal (21-01-2018 um 17:14 Uhr) Grund: lieber nicht

  6. #36
    gesperrt
    Ort: Oriental Saloon
    Verlockend, aber ich glaub, ich lass es auch.

  7. #37
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    du meinst "den Russen" der mit viel "Ura Ura" immer wieder frontal ins MG42 Feuer getrieben wurde?

    ja... das waren noch Zeiten
    ich sag es Dir

  8. #38
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Ich meine, weshalb braucht man Pistolen beim Militär? Also wenn wir von der Militärpolizei und dem Fimmel der Offiziere, Waffen als Distinktionsmerkmal zu benutzen, einmal absehen.
    Taktisch machen Faustfeuerwaffen keinen Sinn, so lange der Feind ein Gewehr, einen Granatwerfer oder so hat. Und im Nahkampf ist ein Colt einem Messer, Klappspaten oder Handgranate deutlich ünterlegen.
    hab selten eine solch schlechte Satire gelesen. immerhin ist der Versuch legitim...

    eigentlich ganz einfach. die Pistole braucht man beim Militär natürlich um sich damit selbst zu entleiben, damit man nicht lebend in die Hände des Gegners fällt. dafür ist das Beste gerade gut genug.
    glaube die meisten Selbstmorde werden mit der Dienstwaffe durchgeführt. mit nem Klappspaten ist das ein bisschen umständlich und nur für extrem harte, masochistisch Veranlagte geeigent. mit Handgranate gibts zuviele Colateralschäden.
    Beim Granatwerfer braucht man einen zweiten Mann zur Hilfe, der einen mit diesem Ding bewirft, deshalb ja Granatwerfer. fällt hier in Deutschland sowieso aus, wegen des Verbots von aktiver Sterbehilfe.
    sei froh dass die ihre Pistolen haben. stell dir vor die würden sich alle bei dir vors Auto werfen, dann wärs auch wieder nicht gut...
    Geändert von SnakeX (22-01-2018 um 01:38 Uhr)

  9. #39
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Jede Menge Blabla aber keine Antwort.
    Was einen nicht wundern dürfte nach der der Pistolenverbalerotik, aber ich hätte mir schon fundierteres Wissen gewünscht.

    Hat einer von euch überhaupt gedient?
    Und Teilnehmer bei untergeordneten Heerestruppen wie „Jäger“ oder sonstige Hilfssoldaterei gilt nicht, Snake.
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  10. #40
    xxx Avatar von Kosel
    Ort: before I sleep
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    du meinst "den Russen" der mit viel "Ura Ura" immer wieder frontal ins MG42 Feuer getrieben wurde?

    ja... das waren noch Zeiten
    ich sag es Dir
    Da hat einer ein Landserheftchen zuviel gelesen.
    "If I owned Texas and Hell, I'd rent out Texas and live in Hell."

    - Phillip H. Sheridan

  11. #41
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Wozu?

    Ich meine, weshalb braucht man Pistolen beim Militär? [...]
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    .
    Geändert von fraktal (Gestern um 17:14 Uhr) Grund: lieber nicht


    Zitat Zitat von Django78 Beitrag anzeigen
    Verlockend, aber ich glaub, ich lass es auch.




    It's time to seperate the men from the boys


    Fraktal, Hörnchen: Ihr seid Sissys.

    Bild:
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    Als tapferer Leutnant der Reserve eines Jägerbataillons (ich war jung und brauchte das Geld), der zusammen mit Fallschirmjägern und Gebirgsjägern in Bonnlager-Hammelburg rauf und runterdressiert wurde und den Häuser- und Waldkampf beherrscht wie kaum ein Anderer in diesem Forum, sage:

    Kosel, du hast Recht.

    Aus militärischer Sicht brauchst du keine Pistole im Heer. Ich selber habe außer um Schützenschnüre zu erwerben, die Pistole im Häuserkampf - und erst Recht im Waldkampf - nie gebraucht und wurde auch nicht hierfür ausgebildet. Natürlich kann Django jetzt Situationen konstruieren. Sie werden aber die Ausnahme, nicht die Regel sein. Und man sollte auch bedenken, dass der normale Infanterist schon viel Ausrüstung mit sich mitschleppen muss. Wenn er dann entscheiden muss, auf was er verzichtet (Handgranate, MP, Pistole, Messer), würde ich auf die Pistole verzichten.

    Es ist so wie du sagst: In einem militärischen Einsatz des 08/15-Infanteristen ist die Pistole im Vergleich zu anderen Mitteln unwichtig.

    Die Pistole braucht man im Heer eher in den Bereichen, die nicht klassisch militärisch, sondern eher in andere Bereiche gehen (Militärpolizei/Ordnungskräfte/Selbstverteidigung in ,,zivilen"Feldlagern).
    Wäre die Pistole als militärisches Mittel wichtig, hätte die US-Armee nicht so sonderlich lange gewartet, um sie zu ersetzen.

    Nachfolgend die offizielle Mitteilung des deutschen Heeres: Deutsches Heer: Pistole P8

    Hier heißt es:
    Die P8 kommt unter anderen als Zweitbewaffnung zum Beispiel von Maschinengewehrschützen und Scharfschützen zum Einsatz und wird vom Führungs- und Sanitätspersonal zum Selbstschutz geführt.
    Geändert von Dost (22-01-2018 um 08:42 Uhr)

  12. #42
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von Kosel Beitrag anzeigen
    Da hat einer ein Landserheftchen zuviel gelesen.
    Du solltest dich mal mit der (militärischen) Inkompetenz Stalins und seiner Generäle befassen.
    Zusammen mit kommunistischer Ideologie und Kalkül, wonach der einfache Mensch/Soldat nichts wert ist, war das mitverantwortlich für einen großen Teil der Millionen Gefallenen.

  13. #43
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    Fraktal, Hörnchen: Ihr seid Sissys.
    Da magst Du recht haben, aber.... Du bist über das Stöckchen gehüpft.

  14. #44
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    Aus militärischer Sicht brauchst du keine Pistole im Heer. Ich selber habe außer um Schützenschnüre zu erwerben, die Pistole im Häuserkampf - und erst Recht im Waldkampf - nie gebraucht und wurde auch nicht hierfür ausgebildet. Natürlich kann Django jetzt Situationen konstruieren. Sie werden aber die Ausnahme, nicht die Regel sein. Und man sollte auch bedenken, dass der normale Infanterist schon viel Ausrüstung mit sich mitschleppen muss. Wenn er dann entscheiden muss, auf was er verzichtet (Handgranate, MP, Pistole, Messer), würde ich auf die Pistole verzichten.

    Die Pistole braucht man im Heer eher in den Bereichen, die nicht klassisch militärisch, sondern eher in andere Bereiche gehen (Militärpolizei/Ordnungskräfte/Selbstverteidigung in ,,zivilen"Feldlagern).
    Wäre die Pistole als militärisches Mittel wichtig, hätte die US-Armee nicht so sonderlich lange gewartet, um sie zu ersetzen.
    meine Güte, als Reserveleutnant der Jägertruppe hätte ich mir ein differenzierteres Urteil über Sinn- oder Unsinn der Pistole als Dienstwaffe gewünscht, als diesen Nonsens.
    natürtlich ist die Pistole immer nur eine Option, aber es gibt nunmal auch Situationen wo sie angemessen ist, je nach Kampf- oder Wachauftrag.
    als Jäger im Spähtrupp kann sowas Sinn machen, wenn man dafür Nachts ohne Gerödel unterwegs ist und größtmögliche Beweglichkeit anstrebt.
    um Wachaufgaben innerhalb der Kaserne oder als UFD im Kompaniegebäude erfüllen zu können, sowieso.
    wäre blöd wenn du als UFD oder in deinem Fall sogar als OvWa, für diese Zeit mit dem G36 durch die Kaserne rennen müsstest oder damit sogar in die Kantine zum Essen gehst.
    du musst schon ne halbwegs adäquate Bewaffnung haben um auch als Wachvorgesetzter deinen Wachauftrag durchführen zu können, und mit Klappspaten oder Handgranate wirkt das irgendwie lächerlich, oder?
    es sein denn du stellst hier jetzt den gesamten Wachauftrag in Frage
    alleine Deshalb ist es schon Nonsens, den Bedarf dieser Waffe zu negieren.

    alleine schon der Satz
    Wenn er dann entscheiden muss, auf was er verzichtet (Handgranate, MP, Pistole, Messer), würde ich auf die Pistole verzichten.
    ist dermaßen pauschaler Unsinn, dass es nicht mehr schön ist.

    es geht auch nicht darum ob das Ding nun wichtiger ist als andere Dinge, denn am Ende der "Wichtigkeitskette" bleibt halt immer irgendein Teil übrig, liegt nunmal in der Natur der Sache.
    Kosels Aussage implizierte aber eine grundsätzliche Überflüssigkeit fürs Militär, und das stimmt so eben nicht.

    *lol* Leutnant der Jägertruppe. nicht dass ich dir das nicht glaube, aber es ist irgendwie bezeichnend für den Zustand unserer Truppe...
    ich war übrigens auch "Jäger" und neben Hammelburg noch in Baumholder und Sennelager...
    da sag ich mal "Horrido" zum Abschluss *rofl*

  15. #45
    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    meine Güte, als Reserveleutnant der Jägertruppe hätte ich mir ein differenzierteres Urteil über Sinn- oder Unsinn der Pistole als Dienstwaffe gewünscht, als diesen Nonsens. [...] alleine schon der Satz ist dermaßen pauschaler Unsinn, dass es nicht mehr schön ist.
    Danke.



    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    alleine Deshalb ist es schon Nonsens, den Bedarf dieser Waffe zu negieren.
    Das habe ich nicht getan. Ich schrieb:
    Aus militärischer Sicht brauchst du keine Pistole im Heer [...]Die Pistole braucht man im Heer eher in den Bereichen, die nicht klassisch militärisch, sondern eher in andere Bereiche gehen (Militärpolizei/Ordnungskräfte/Selbstverteidigung in ,,zivilen"Feldlagern).
    Ich verwies auch auf die Homepage des deutschen Heeres, wo der hauptsächliche Einsatzzweck der P8 beschrieben wurde. Diesen Einsatzzweck habe ich nicht negiert, sondern er entspricht auch meinen Erfahrungen. Aber: Dieser hauptsächliche Einsatzzweck ist nicht der des klassischen Militärischen, den Kosel - so wie ich ihn verstanden habe- meinte, nämlich der Kampf zwischen zwei Armeen.




    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    [...] Kosels Aussage implizierte aber eine grundsätzliche Überflüssigkeit fürs Militär, und das stimmt so eben nicht.
    So hatte ich Kosel nicht verstanden, sondern habe es eher als ernsthafte Frage verstanden.



    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    da sag ich mal "Horrido" zum Abschluss *rofl*
    Jo!



    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Da magst Du recht haben, aber.... Du bist über das Stöckchen gehüpft.
    Vermutlich hattest du Recht. Ich hatte allerdings nicht erwartet unter friendly fire zu geraten.


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