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  1. #46
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    ......
    alles interessant, aber ich halte Generationenraumschiffe oder das Einfrieren von ausgewachsenen Menschen für viel zu kompliziert.
    warum nicht einfach Eizellen einfrieren und diese am Zielort künstlich befruchten, in einem künstlichen Uterus wachsen und von Robotern aufziehen lassen?
    noch einfacher wäre natürlich, einfach nur genetisches Material und Einzeller in die Gewässer fremder Planeten zu schießen und auf evolutionäre Prozesse zu hoffen, wobei bei dieser Variante der Aspekt des menschlichen "Vermächtnisses" nicht mehr gegeben wäre, weil es, was immer da auch entsteht, keinen Bezug mehr zu seinem Ursprung haben wird.

  2. #47
    hautfarbenblind Avatar von ganzblau
    Ort: beim Drehen
    ... Soll noch eine(r) behaupten, Zukunftsszenarien seien NICHT geschlechtsspezifisch bzw. gendered

    Wie stellst du dir ein "menschliches Vermächtnis" vor, welches ausschliesslich durch Roboter (plus eventuellen Bewegtbildern von Menschen) vermittelt wird?

    Das wird eine schwierige Kiste ...

  3. #48
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Zitat Zitat von SnakeX Beitrag anzeigen
    alles interessant, aber ich halte Generationenraumschiffe oder das Einfrieren von ausgewachsenen Menschen für viel zu kompliziert.
    warum nicht einfach Eizellen einfrieren und diese am Zielort künstlich befruchten, in einem künstlichen Uterus wachsen und von Robotern aufziehen lassen?
    ....
    Hospitalismus / Kaspar Hauser-Syndrom

    Ich vermute jede Ethik-Kommission würde dich erstmal ungläubig angucken (bevor sie den Vorschlag abschmettert) wenn Du ihr (als Vorbereitung auf so eine Mission) ein Langtzeitexperiment vorschlagen würdest das beinhaltet:
    "Eine Gruppe von, durch künstliche Uteri geborene Babies, in einer autarken von Robotern gesteuerten Umgebung bis zum 18. Lebensjahr (oder länger) aiufwachsen zu lassen, vollkommen ohne menschlichen Kontakt (und dabei dann ihr Verhalten zu protokollieren)"
    (und solche Experimente wären eine Grundvoraussetzung für deinen Vorschlag ... so ein Raumschiff ist sicher zu teuer um zu riskieren daß sichz erst am Ende der Reise (ohne Möglichkeit des Eingreifens von der Erde aus) herausstellt daß Roboter tatsächlich keine geeigneten Ziehväter/-mütter sind)
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  4. #49
    Beim Generationen Raumschiff besteht die "Gefahr", das die folgenden Generationen evtl. gar keinen Bock drauf haben das Schiff zu verlassen und einen Planeten zu besiedeln.

    Vielleicht kriegen die das ja mit der reversen Mikrowlle hin, so das man einen lebenden Menschen binnen eines Sekundenbruchteils einfrieren kann ohne den Organismus zu schädigen. Mit einzelnen Atomen geht das schon.
    Auftauen dann umgekehrt.

  5. #50
    Zitat Zitat von ganzblau Beitrag anzeigen
    Wie stellst du dir ein "menschliches Vermächtnis" vor, welches ausschliesslich durch Roboter (plus eventuellen Bewegtbildern von Menschen) vermittelt wird?

    Das wird eine schwierige Kiste ...
    damit meinte ich eigentlich nur, dass man in den Raumschiffen mit Robotern genügend Informationen mitliefern kann, über den eigenen Ursprung und die menschliche Spezies. was im anderen Szenario so nicht möglich ist.

  6. #51
    bei Blade Runner wussten die doch auch alle nicht, wer Mensch und wer Android ist. Also nun lasst schon ein paar Androiden zigtausende Jahre mitfahren und dann die Eizellenkinder aufziehen. Die merken das doch eh nicht.

  7. #52
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    bei Blade Runner wussten die doch auch alle nicht, wer Mensch und wer Android ist. Also nun lasst schon ein paar Androiden zigtausende Jahre mitfahren und dann die Eizellenkinder aufziehen. Die merken das doch eh nicht.
    Also quasi einen Roboter mit einer KI ... kann böse enden ... man denke nur an HAL 9000
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  8. #53
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Ich vermute jede Ethik-Kommission würde dich erstmal ungläubig angucken (bevor sie den Vorschlag abschmettert) wenn Du ihr (als Vorbereitung auf so eine Mission) ein Langtzeitexperiment vorschlagen würdest das beinhaltet:
    "Eine Gruppe von, durch künstliche Uteri geborene Babies, in einer autarken von Robotern gesteuerten Umgebung bis zum 18. Lebensjahr (oder länger) aiufwachsen zu lassen, vollkommen ohne menschlichen Kontakt (und dabei dann ihr Verhalten zu protokollieren)"
    (und solche Experimente wären eine Grundvoraussetzung für deinen Vorschlag ... so ein Raumschiff ist sicher zu teuer um zu riskieren daß sichz erst am Ende der Reise (ohne Möglichkeit des Eingreifens von der Erde aus) herausstellt daß Roboter tatsächlich keine geeigneten Ziehväter/-mütter sind)

    würde ich nicht so pessimistisch sehen. wenn man Roboter hat die dazu in der Lage sind, sollte man das auch mit "Roboterkindern" testen können. jede Verhaltensmöglichkeit ließe sich simulieren und programmieren.
    natürlich haben die echten Kinder später menschlichen Kontakt, nämlich untereinander.
    Erwachsene auf die Reise zu schicken die sich unterwegs reproduzieren und ihren Kindern ein Leben für immer abgenabelt vom Heimatplaneten aufzwingen, wo von vornherein feststeht dass diese Generationen nie etwas anderes erleben als sich in einem Raumschiff zu befinden, ist im Prinzip ethisch kaum bedenklicher.
    all das erspart man diesen Menschen auf der anderen Seite, wenn man das mit den Eizellen macht.
    das kann man drehen und wenden wie man möchte. entweder man ist bereit dazu das zu tragen, oder man braucht erst gar nicht über eine menschliche Ausbreitung im Universum nachzudenken, denn zumindest ohne Generationenraumschiffe wird dies nicht möglich sein, und damit vedammt man all diese Generationen dazu, ungefragt ein komplettes Leben in einem künstlichen Habitat verbringen zu müssen.

  9. #54
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Der Einwand, daß man damit dann eben nur einen winzigen Teil der Galaxie besiedelt (und auch andere technologisch fortschrittliche Rassen den selben Enschränkungen unterworfen sind/waren) und man deswegen dann auch nie auf andere fortgeschrittene Rassen trifft (selbst wenn es sie gibt) bleibt aber natürlich dennoch gültig, das stimmt
    nicht unbedingt, denn wenn das Konzept funktioniert, kann man von diesen Planeten später nach dem gleichen Prinzip weiter machen.
    ob das zeitlich ausreicht um irgendwann mal auf andere zu treffen, bevor unser Universum der Entropie zum Opfer fällt, ist eine andere Sache

  10. #55
    Zitat Zitat von fraktal Beitrag anzeigen
    Beim Generationen Raumschiff besteht die "Gefahr", das die folgenden Generationen evtl. gar keinen Bock drauf haben das Schiff zu verlassen und einen Planeten zu besiedeln.
    Das “problem“ lässt sich doch einfach lösen:

    Das generationenraimschiff stürzt computergesteuert (fail-safe, ohne möglichkeit, das programm zu beeinflussen) auf einem geeigneten planeten ab, sobald verschiedenste parameter, die ein zivilisationsaufbau benötigt (sauerstoff, wasser, klima, ressourcen...) erfüllt sind.

    Programmierte bruchlandung, irreparable schäden am antrieb und hülle...
    Das wrack kann also als grundstock „ausgeschlachtet“ werden, eine zivilisation muss, sofernman überleben will, gegründet werden...

  11. #56
    hautfarbenblind Avatar von ganzblau
    Ort: beim Drehen
    Die Neue Zürcher Zeitung lässt heute einen "Jungen Wilden" der Tech-Szene zu Wort kommen - Sam Ginn. Und einen Italianistik-Professor, der eindringlich vor den Machbarkeitsmythen warnt: Robert Harrison, der mit Dante argumentiert.
    Eine spannende Auseinandersetzung, leider hinter einer Paywall.

    Einfach googeln nach "NZZ" und "Superintelligenz".

  12. #57
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Das “problem“ lässt sich doch einfach lösen:

    Das generationenraimschiff stürzt computergesteuert (fail-safe, ohne möglichkeit, das programm zu beeinflussen) auf einem geeigneten planeten ab, sobald verschiedenste parameter, die ein zivilisationsaufbau benötigt (sauerstoff, wasser, klima, ressourcen...) erfüllt sind.

    Programmierte bruchlandung, irreparable schäden am antrieb und hülle...
    Das wrack kann also als grundstock „ausgeschlachtet“ werden, eine zivilisation muss, sofernman überleben will, gegründet werden...
    Genau!
    Und die Bewohner glorifizieren die "Zeit des Raumschiffes" und setzen alles daran so schnell wie möglich wieder eines zu bauen, um von dem schrecklichen Planeten wegzukommen

  13. #58
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Das “problem“ lässt sich doch einfach lösen:

    Das generationenraimschiff stürzt computergesteuert (fail-safe, ohne möglichkeit, das programm zu beeinflussen) auf einem geeigneten planeten ab, sobald verschiedenste parameter, die ein zivilisationsaufbau benötigt (sauerstoff, wasser, klima, ressourcen...) erfüllt sind.

    Programmierte bruchlandung, irreparable schäden am antrieb und hülle...
    Das wrack kann also als grundstock „ausgeschlachtet“ werden, eine zivilisation muss, sofernman überleben will, gegründet werden...
    Wer mag, kann zu diesem Thema mal die "Darkover"-Romane von Marion Zimmer Bradley lesen.

    Wieviel Aufwand, um eine so fragile Hülle wie die menschliche in den Weltraum zu transportieren! Sinnvoll wäre doch, mit KI den möglichen Exodus vorzubereiten (Terraforming, Aufbau der Infrastruktur) und DANN persönlich in die neue Welt zu reisen.

  14. #59
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    Wer mag, kann zu diesem Thema mal die "Darkover"-Romane von Marion Zimmer Bradley lesen.

    Wieviel Aufwand, um eine so fragile Hülle wie die menschliche in den Weltraum zu transportieren! Sinnvoll wäre doch, mit KI den möglichen Exodus vorzubereiten (Terraforming, Aufbau der Infrastruktur) und DANN persönlich in die neue Welt zu reisen.
    War diese Vorgehen nicht sogar Thema einer der Doctor Who-Folgen der letzten Staffel?
    (Die Folge mit den Robotern mit den Smilies ... die nur glückliche Menschen in der Kolonie haben wollten)
    Geändert von Proteus (27-03-2018 um 15:26 Uhr) Grund: Kolonie, nicht Kolinie
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  15. #60
    vonne Pufferbude Avatar von Karl Napp
    Ort: Sag ick nich. +g+
    https://www.businessinsider.de/schwe...ntieren-2018-5

    zum anderen empfehle ich - nicht, weil ich den film so toll fand (langatmig) - sich diesen mal anzusehen "titan". es geht um die erschaffung von supermenschen.
    auch dieser "jerocho projekt" ist nicht uninteressant. eher ein thriller. übertragung der erinnerung von einem eigentlich verstorbenen auf ein menschliches versuchskaninchen.

    utopie?


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