Unser Forum ist in Gefahr!



Liebe Besucher,

leider müssen wir euch kurz unterbrechen:


Das EU-Parlament stimmt nächste Woche über eine Urheberrechtsreform ab,
die uns in unserer Existenz bedroht.


Offener Brief der Forenbetreiber

Wir bitten euch daher darum, dass ihr


Vielen Dank für eure Unterstützung!


Eure Forenbetreiber


Wir sind Teil des #321EUOfflineDay


Seite 281 von 292 ErsteErste ... 181231271277278279280281282283284285291 ... LetzteLetzte
Ergebnis 4.201 bis 4.215 von 4375
  1. #4201
    Zitat Zitat von Pickmans_Modell Beitrag anzeigen
    Kommt ja auch auf das Handwerkszeug an Früher kannte ich nur diese Edelstahlkämme -bürsten, die jede Klette mehr als schmerzhaft entfernten. Mit meinem Kurzhaar habe ich Bürsthandschuhe aus Plaste entdeckt.
    Es geht dabei um den Aufbau eines doppellagigen Fells. Hunde, die dafür gedacht waren, im Freien zu leben (und Schafe zu hüten, zum Beispiel ), haben eine dichte, flauschige Unterwolle und ein etwas festeres, wasserabweisendes Deckhaar.

    Bei jedem Kämmen oder Bürsten, selbst mit einer „sanften“ Variante, entfernt man Unterwolle. Das ist in den Fellwechselzeiten natürlich erwünscht, aber ein gewisser Anteil sollte immer dort bleiben, wo er hingehört. Im Winter erst recht als Kälteschutz, aber auch im Sommer, da ist das ein Hitzeschutz (deshalb ist das Scheren eines Langhaarigen mit Doppelstrukturfell auch Blödsinn).

    Wenn man nun täglich bürstet, hat man irgendwann die komplette Unterwolle weggekämmt und kommt dann in einen Teufelskreis. Das Deckhaar ist eigentlich nicht dafür gedacht, ohne Unterwolle zu sein und muss nun täglich gekämmt werden, damit es nicht ungepflegt und zottelig aussieht - dadurch hat die Unterwolle gar keine Chance mehr, richtig nachzuwachsen.


    Bei einem kurzhaarigen Hund ist die Fellpflege sicherlich einfacher.
    Allerdings habe ich schon gehört, dass die kurzen Haare oft ziemlich schwer wieder zu entfernen sind, weil die sich überall reinpieksen. Ist das so?

  2. #4202
    Samorost-Fan Avatar von Salamibrötchen
    Ort: MA/HD Bergstraße
    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Es geht dabei um den Aufbau eines doppellagigen Fells. Hunde, die dafür gedacht waren, im Freien zu leben (und Schafe zu hüten, zum Beispiel ), haben eine dichte, flauschige Unterwolle und ein etwas festeres, wasserabweisendes Deckhaar.

    Bei jedem Kämmen oder Bürsten, selbst mit einer „sanften“ Variante, entfernt man Unterwolle. Das ist in den Fellwechselzeiten natürlich erwünscht, aber ein gewisser Anteil sollte immer dort bleiben, wo er hingehört. Im Winter erst recht als Kälteschutz, aber auch im Sommer, da ist das ein Hitzeschutz (deshalb ist das Scheren eines Langhaarigen mit Doppelstrukturfell auch Blödsinn).

    Wenn man nun täglich bürstet, hat man irgendwann die komplette Unterwolle weggekämmt und kommt dann in einen Teufelskreis. Das Deckhaar ist eigentlich nicht dafür gedacht, ohne Unterwolle zu sein und muss nun täglich gekämmt werden, damit es nicht ungepflegt und zottelig aussieht - dadurch hat die Unterwolle gar keine Chance mehr, richtig nachzuwachsen.


    Bei einem kurzhaarigen Hund ist die Fellpflege sicherlich einfacher.
    Allerdings habe ich schon gehört, dass die kurzen Haare oft ziemlich schwer wieder zu entfernen sind, weil die sich überall reinpieksen. Ist das so?
    Da hab ich jetzt wieder was gelernt! Danke für die tolle Erklärung!

    Aber die Kurzhaare pieksen sich nicht überall rein.
    Ich entferne die ganz einfach mit einem zweckenfremdeten Gummistriegel.

  3. #4203
    Memberle
    Ort: Eastshade
    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Allerdings habe ich schon gehört, dass die kurzen Haare oft ziemlich schwer wieder zu entfernen sind, weil die sich überall reinpieksen. Ist das so?
    Die Haare des Jagdhundmädchens haben sich gut im Sitz meines Bürostuhls verankert und sind schwer zu entfernen. Aber das sind ja eigentlich auch keine Haare, sondern Vizsla-Glitzer und kann so bleiben.





    Sie ist echt so eine Sissi, wenn es regnet. Aus dem Auto ausgestiegen, Schwanz eingeklemmt und gezittert. Zum Glück hat es nach 20 Minuten aufgehört und da war sie dann wieder die alte.
    Bild:
    ausgeblendet
    *klicken zum Vergößern
    Vorne meine Stirnlampe, hinten der Punkt sie.

    Kleine Ergänzung, bevor Fragen aufkommen: Ich habe sie zurzeit nicht bei mir, sondern fahre zu ihr, lade sie ein und fahre zur Gassi-Strecke. Frauchen kommt erst nach 22.30 Uhr, manchmal erst 23.30 Uhr nach Hause und dann würde sie wieder zu lange alleine in der Bude hocken, wenn wir nicht mindestens eine Std. laufen.
    Wäre sie bei mir, dürfte sie nach Pipi machen wieder auf die kuschelige Couch. Geht aber nicht, also muss sie da durch.
    ... muss durch den Monsun, hinter die Welt, ans Ende der Zeit, bis kein Regen mehr fällt...
    Bild:
    ausgeblendet
    Geändert von Weena (08-11-2019 um 12:08 Uhr)

  4. #4204
    Samorost-Fan Avatar von Salamibrötchen
    Ort: MA/HD Bergstraße
    Zitat Zitat von Weena Beitrag anzeigen
    Die Haare des Jagdhundmädchens haben sich gut im Sitz meines Bürostuhls verankert und sind schwer zu entfernen. Aber das sind ja eigentlich auch keine Haare, sondern Vizsla-Glitzer und kann so bleiben.
    Vielleicht gibts da ja auch rassebedingte Unterschiede? Dein Jagdhund hat doch bestimmt ziemlich harte Deckhaare ? Frau Schmitt hat ganz weiche Haare, vielleicht pieksen die deshalb nicht so fest?

    Sie ist echt so eine Sissi, wenn es regnet. Aus dem Auto ausgestiegen, Schwanz eingeklemmt und gezittert. Zum Glück hat es nach 20 Minuten aufgehört und da war sie dann wieder die alte.
    Bild:
    ausgeblendet
    *klicken zum Vergößern
    Vorne meine Stirnlampe, hinten der Punkt sie.

    Das kenn ich. Frau Schmitt muss dann gar nicht raus...

  5. #4205
    Memberle
    Ort: Eastshade
    Zitat Zitat von Salamibrötchen Beitrag anzeigen
    Vielleicht gibts da ja auch rassebedingte Unterschiede? Dein Jagdhund hat doch bestimmt ziemlich harte Deckhaare ? Frau Schmitt hat ganz weiche Haare, vielleicht pieksen die deshalb nicht so fest?
    Ja, denke ich auch, das es da Unterschiede gibt.
    Jesses hat die kürzlich gehaart, als ich sie für ein paar Tage hatte.

  6. #4206
    @Sabuha: Das meiste ist ja schon gesagt und Salamibrötchen hat deine Fragen ja sehr ausführlich beantwortet, deshalb wollte ich nur noch ein paar Kleinigkeiten ergänzen.

    Von den von euch favorisierten Rassen halte ich bis auf den Labrador keinen für wirklich anfängergeeignet, wobei ich über weiße Schäferhunde zu wenig weiß. Ich kenne einen, der wahnsinnig kläffig und wahnsinnig giftig war, vielleicht hab ich deshalb Vorurteile.

    Zu Rüde oder Hündin: Im Allgemeinen sagt man, dass Hündinnen leichter zu führen sind, aber das ist wohl auch eine Charakterfrage und nicht nur Sache des Geschlechts. In einem muss ich Salami teilweise widersprechen: Ja, Rüden können Machos sein und raufen. Aber: Raufereien unter Rüden gehen meistens viel glimpflicher ab als unter Hündinnen. Rüden können raufen und vertragen sich in der nächsten Minute wieder. Aus Hünndinnen können Todfeindinnen bis ans Lebensende werden.

    Ein guter Tipp bei der Frage Rüde oder Hündin ist auch, sich am eigenen Umfeld zu orientieren. Als wir unseren ersten Hund hatten, war das in einem kleinen Dorf, in dem es nur Rüden gab. Mit einer Hündin, die regelmäßig heiß wird und dann allen Rüden den Kopf verdreht, hätten wir uns da keine Freunde gemacht.

    Rüden markieren. Das kann lästig sein. Meine Schwester hat seit 2 Jahren eine Hündin, nachdem sie zuvor immer Rüden hatte, und sie sagt, es sei so sooo entspannt, mit ihr spazierenzugehen, weil man nicht mehr ständig aufpassen muss, dass der Hund nicht jeden Gartenzaun anpisst.

    Zur Größe, falls noch relevant (deine favorisierten Rassen sind ja alle nicht klein): Ich hatte bisher selbst immer große Hunde, sehr große sogar (Neufundländer) und ich liebe sie. Aber es gibt auch Nachteile. Man kann sie nicht so problemlos überallhin mitnehmen. Man kann sie nicht einfach auf den Arm nehmen und von A nach B tragen. Das ist vor allem bei Verletzungen und im Alter problematisch. Unser erster Hund hatte im Alter Probleme mit dem Aufstehen. Es gab ein paar unschöne Situationen, in denen ich fast verzweifelt wäre, weil er nicht mehr hochkam und ich ihn auch nicht hochgekriegt habe.

    Und: Medikamente für Hunde gehen fast immer nach Gewicht. Das heißt, für einen großen Hund brauchst du mehr und zahlst auch mehr als für einen kleinen.

    Ansonsten: Jeder Hund ist anders. Allgemeingültig ist also nichts des Gesagten. Ein guter Züchter kennt seine Welpen und wird dir evtl. auch einen empfehlen, der seiner Meinung nach zu euch passt.

    Achja, ganz wichtig noch: Ich habe das damals Sam geschrieben (Sam, ich hoffe, du hast das nie bereut?!) und ich bin immer noch der Meinung: Ich würde zu Katzen, die keine Hunde kennen, lieber einen Welpen als einen erwachsenen Hund dazunehmen. Der erwachsene Hund kann noch so katzenfreundlich sein - das Problem sind die Katzen! Ein Welpe, auch der einer großen Rasse, ist halt immer noch kleiner und damit weniger bedrohlich für die Katzen, und dass er sie nicht jagen darf, hat man ihm sehr schnell beigebracht. Am besten wäre natürlich ein Welpe, der Katzen schon vom Züchter kennt.

    Ähm, ich wollte nur ein paar Kleinigkeiten ergänzen und hab jetzt doch einen Roman geschrieben, sorry.

  7. #4207
    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Ein Collie gehört definitiv nicht dazu und es wird auch noch andere, langhaarige Rassen ohne diesen Bedarf geben.
    Der weiße Schäferhund soll auch einen Lotus-Effekt haben


    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Dass bei Durchfall eine Unterbodenwäsche fällig ist, will ich nicht verschweigen, aber ich schneide das Fell im Intimbereich immer recht kurz
    Bild:
    ausgeblendet



    Muss man eigentlich Hunden prinzipiell die Haare schneiden? Oder haben die eine Maximal-Länge, fallen aus und die nächsten wachsen auch nur bis da? Oder ist das wie bei Menschen, dass sie dann alle bodenlang hätten, wenn man nie drangehen würde?


    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Zumindest meine Katzen kotzen viel, viel häufiger als der Hund. Da die Katzen ja Mäuse und Vögel verspeisen, muss da immer mal wieder etwas auch vorwärts entsorgt werden.
    Ach guck - daran liegt das?
    Aber die Kotzerei hat zum Glück so nachgelassen, dass das vermutlich nur noch draußen stattfindet.


    Zitat Zitat von Salamibrötchen Beitrag anzeigen
    Danke! Ich habe halt auf ihre Fragen geantwortet, ich werde dann manchmal etwas ausladend...
    4
    Neeee, das ist wirklich toll!
    Wenn du nur kurz und knapp geantwortet hättest, hätte ich manches vielleicht nicht nachvollziehen können oder hätte noch mehr Rückfragen gehabt.
    So war das wirklich interessant und hilfreich!


    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Bei einem kurzhaarigen Hund ist die Fellpflege sicherlich einfacher.
    Allerdings habe ich schon gehört, dass die kurzen Haare oft ziemlich schwer wieder zu entfernen sind, weil die sich überall reinpieksen. Ist das so?
    Also erstmal: Die Sachen zum Thema Unterfell etc. waren wirklich interessant
    Die kurzen Haare - ich könnte mir schon vorstellen, dass sie einfach sich schneller irgendwo festsetzen. Vielleicht auch, weil sie zwei Enden haben, die sich reinpieksen können während ein langes Haar mehr auf etwas liegt.


    Zitat Zitat von Sara Sidle Beitrag anzeigen
    Achja, ganz wichtig noch: Ich habe das damals Sam geschrieben (Sam, ich hoffe, du hast das nie bereut?!) und ich bin immer noch der Meinung: Ich würde zu Katzen, die keine Hunde kennen, lieber einen Welpen als einen erwachsenen Hund dazunehmen. Der erwachsene Hund kann noch so katzenfreundlich sein - das Problem sind die Katzen!
    Dir auch danke für die Erklärungen
    Und ja, ich glaube, unsere Katzen hätten mit einem großen Tier ein Problem. Bei einem Welpen wäre aber wichtig, dass der dann nicht sofort spielen will und die Katzen sich bedroht fühlen.
    Wenn wir uns wirklich zu einem Hund entscheiden sollten, würde ich vermutlich dann schon mal darauf achten, dass der Hundegeruch schon vorab hierher kommt, damit sie das erstmal riechen. Das lässt sich bestimmt mit einer Decke einrichten?

    Oder ich sprühe den Hund mit Katzenminze ein

  8. #4208
    Zitat Zitat von Sabuha Beitrag anzeigen
    Oder ich sprühe den Hund mit Katzenminze ein
    Lieber nicht. Hunde haben extrem empfindliche Nasen, die um ein Vielfache intensiver wahrnehmen als unsere. Extreme Düfte oder ätherische Öle können echte Folter sein.

  9. #4209
    Zitat Zitat von Sara Sidle Beitrag anzeigen
    ...

    Achja, ganz wichtig noch: Ich habe das damals Sam geschrieben (Sam, ich hoffe, du hast das nie bereut?!) und ich bin immer noch der Meinung: Ich würde zu Katzen, die keine Hunde kennen, lieber einen Welpen als einen erwachsenen Hund dazunehmen. Der erwachsene Hund kann noch so katzenfreundlich sein - das Problem sind die Katzen! Ein Welpe, auch der einer großen Rasse, ist halt immer noch kleiner und damit weniger bedrohlich für die Katzen, und dass er sie nicht jagen darf, hat man ihm sehr schnell beigebracht. Am besten wäre natürlich ein Welpe, der Katzen schon vom Züchter kennt.
    Aber überhaupt nicht!
    Ich habe jetzt natürlich keinen Gegenbeweis, aber bei uns war die Zusammenführung mit Welpe und hundeunerfahrenen Katzen so problemlos, dass selbst mein äußerst skeptischer Mann verblüfft war.

    Als Ally zu uns kam, war sie ja gerade so groß wie eine Katze und sehr schnell zurückhaltend, wenn die Katzen (vor allem einer, der schwarze in meinem Ava, der jetzt nicht mehr lebt ) sich wehrten.
    Ich habe aber auch von Anfang an die Hierachie im Haus klargestellt. Die Katze dürfen in die Küche, der Hund nicht, die Katzen bekommen zuerst Futter, der Hund muss warten ...

    Allerdings war und ist Ally ein Hund, der sich immer sofort unterordnet und keinerlei Drang zur Weltherrschaft verspürt.



    Geruchsaustausch haben wir auch vorher gemacht. Ich habe der Züchterin ein von mir getragenes T-Sirt gegeben, das sie in die Schlafkiste der Welpen gelegt hat. Ich habe von ihr ein kleines Handtuch bekommen, das vorher von den Welpen bespielt worden war. Ob da jetzt explizit Allygeruch dran war, wusste ich natürlich nicht, aber zumindest der Hundefamiliengeruch.

  10. #4210
    Hach, Du wirst viel mit Welpe und Katzen erleben. Hugo hat von Susi erst einmal eine Ohrfeige bekommen, als er auf sie zusprang. Er guckte doof und entdeckte dann den Kater auf dem Stuhl
    Beide Katzen waren herrlich gelassen, als Hugo dann vor ihnen stoppte, wenn er aufgeregt hin und her sprang. Die Katzen zeigten ihm die Wohnung und er ging mit. Als er sah, wo die Katzen ihr Geschäft erledigen, wollte er auch. Steckte aber mit dem Kopf in der Katzenklappe und somit war auch das erledigt.
    Als Hugo im Korb ausruhte, legten sich beide Katzen dazu. Hugo und Susi sind in reiner Zärtlichkeit zugetan. Er schleppt sie im Maul überall mit dahin, wo er mit ihr alleine sein will.


    Momentan liegen alle 3 auf einem dicken runden Schaffell, was wir ihnen heute vom Bauern gekauft haben. Es ist so friedlich und schoen, wenn sie sich aneinander erfreuen.
    "Wer Recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben" - Aristoteles

  11. #4211
    Zitat Zitat von Sabuha Beitrag anzeigen
    ...

    Muss man eigentlich Hunden prinzipiell die Haare schneiden? Oder haben die eine Maximal-Länge, fallen aus und die nächsten wachsen auch nur bis da? Oder ist das wie bei Menschen, dass sie dann alle bodenlang hätten, wenn man nie drangehen würde?
    ...

    Das kommt auf die Rasse an, würde ich mal sagen. Kurzhaarige muss man wohl nie schneiden, bei pudelartigen muss das Fell regelmäßig komplett kürzer geschnitten werden.
    Bei Terriern muss man regelmäßig trimmen ...


    Beim Collie (nur das kann ich mit Sicherheit sagen ), bleibt das Deckhaar an Kopf, Brust, Rücken und der Rute immer gleich lang - da fallen mal ein paar aus und wachsen nach, aber bei einer bestimmten Länge stoppt es.
    Anders ist es (warum auch immer ) an den Füßen, die ich ja immer wieder nachschneiden muss. Könnte aber auch sein, dass die auch bei einer bestimmten Länge aufhören würden, länger zu werden.

    Warum also die Rumschneiderei? Es ist auch für den Hund angenehmer, zwischen den Pfotenzehen nicht so viel Pelz zu tragen. Da setzt sich weniger Dreck rein, im Winter klumpt sich dort kein Schnee und im Sommer kann man besser schwitzen. Letztlich ist es aber auch eine Schönheitssache.


    Sobald du eine bestimmte Rasse ins Auge gefasst hast, besuche einfach mal verschiedene Züchterhomepages. Oft wird dort auch der Pflegeaufwand beschrieben. Oder es gibt sogar Youtube-Videos darüber.

  12. #4212
    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Allerdings habe ich schon gehört, dass die kurzen Haare oft ziemlich schwer wieder zu entfernen sind, weil die sich überall reinpieksen. Ist das so?
    Ich sage es mal so: Spike ist 2007 gestorben und ich finde immer noch Haare von ihm
    "Your body is not a temple, it's an amusement park. Enjoy the ride." - Anthony Michael Bourdain

    Bild:
    ausgeblendet

  13. #4213
    Zitat Zitat von jerrylee Beitrag anzeigen
    Nein. Es ist doch völlig ok, seine Meinung zu vertreten.
    Ich weiss, dass Hugo gesund ist. Auch sein Gaumensegel ist in Ordnung. Was uns später erwartet, werden wir sehen.
    Unsere Boxer sind alle 12 Jahre alt geworden.

    Ich habe eine tolle Tierärztin gleich bei uns. Zweimal im Jahr machen wir einen Gesundheits-Check.
    Bei Auffälligkeiten gehe ich sofort zu ihr.

    Keiner von uns weiß, was ihn mit seinem Hund erwartet. Wir können uns alle nur um die Gesundheit und um das Wohlergehen kümmern.

    Natürlich weiß keiner was Ihn mit seinem Hund erwartet.

    ABER

    bei stimmten Rassen kann ich es erahnen. Wenn man sich die Anatomie und auch den Werdegang der Rassen anschaut, muss jeder wissen das das was aus z.B. den Kurznasen geworden ist, nicht gesund ist. Kurznasen zählen zu den Qualzuchten und das nicht ohne Grund.


    Ich finde es schade um diese Rassen denn deren Charakter ist teilweise echt Toll.

    Ich bin ja Trainerin und erlebe auch bei mir einige von Ihnen. Manchmal einfach nur traurig. Sammy hat das Herz und den Arbeitseifer eines Border Collies und bekommt Luft für einen Asthmatiker und sie besitzt ja nun schon Nase.


    Zum Thema Fellpflege...…

    Ich habe ja 3 unterschiedliche Hunde.

    Sammy Kurzes Fell und wird nur beim Fellwechsel ausgekämmt

    Moritz Border Collie mit Sch….fell. Er muss 1x im Monat gebadet werden da sich sein Fell nicht von selbst reinigt. Auch wird er regelmäßig im Fell gekürzt

    Ying Aussie Sie wird 1x im Monat gebürstet und regelmäßig geschnitten.

    Letztendlich ist das wie bei allem von Hund zu Hund unterschiedlich.





    Rechtschreibfehler dürfen behalten werden.

  14. #4214
    Zitat Zitat von SamRow Beitrag anzeigen
    Ich habe aber auch von Anfang an die Hierachie im Haus klargestellt. Die Katze dürfen in die Küche, der Hund nicht, die Katzen bekommen zuerst Futter, der Hund muss warten ...
    So haben wir es auch gemacht. Auch damit die Katzen beim Fressen ihre Ruhe haben. Der Hund bleibt immer brav auf der Schwelle stehen. Die Küche ist tabu.

  15. #4215
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Der Hund bleibt immer brav auf der Schwelle stehen. Die Küche ist tabu.
    Das versuche ich, den Katzen beizubringen. Klappt nicht so ganz
    Aber beim Hund hoffentlich schon

    Die Reihenfolge beim Füttern usw - da wär ich nicht draufgekommen. Aber klar. Auch wir beim Menschen früher.
    Erst die Männer, dann Frauen und Kinder.


Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •