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Ergebnis 121 bis 135 von 287
  1. #121
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Die Beweislage könnte gar nicht besser sein:


    https://deutsche-wirtschafts-nachric...l-zu-russland/
    Naja ich meinte da eher die Ereignisse der letzten Wochen und Monate und die wirtschaftlichen Interessen der Amerikaner, die da mit eine Rolle spielen könnten, auch damals in der Ukraine, da haben die Amerikaner und Europäer auch ihren Anteil daran, das es so gekommen ist. In der Ukraine haben sich ja nun auch große amerik. Konzerne niedergelassen.
    Mal ganz nebenbei sind völkerrechtswidrige Angriffe, Einmischungen und Regime Change' s mit Millionen Toten der Amerikaner, Türken und auch mit Beteiligung der Europäer auch sanktionswürdig, genauso wie der Krieg der Saudis im Jemen, aber da passiert gar nichts in der Hinsicht.
    Stattdessen forciert man weiter gegen die Russen um noch mehr Gelder aus den Staatshaushalten heraus zu pressen, damit der Riegel um Russland noch besser wird und sie noch weiter wirtschaftlich zu schwächen.

  2. #122
    Die Union stellt seit 2005 den Bundesverteidigungsminister (Jung/zu Guttenberg/de Maizière/von der Leyen) und formuliert nun das geradezu visionäre Ziel "einsatzbereite Streitkräfte".

    https://www.facebook.com/CDU/photos/...type=3&theater

    Man kann es sich nicht ausdenken ...
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  3. #123
    Ist doch ein lobenswertes Ziel.
    Kostet aber auch eine Menge Geld und da sind ja viele dagegen, dass da in Zukunft auf 2% aufgestockt wird.

  4. #124
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von Plumpaquatsch Beitrag anzeigen
    Ist doch ein lobenswertes Ziel.
    dein Ernst?
    oder verpasse ich deinen Sarkasmus grade total

  5. #125
    Die SPD ist nun auch dafür, das die Bundeswehr sich für 1,2 Milliarden Kampfdrohnen anschafft, obwohl sie vor der Wahl dagegen waren.
    Das ist das, was die Truppe scheinbar am nötigsten braucht.
    Panzer kaputt, Hubschrauber fliegen nicht, schlechte Ausrüstung aber Hauptsache man hat Kampfdrohen.
    Bild:
    ausgeblendet

  6. #126
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Die SPD ist nun auch dafür, das die Bundeswehr sich für 1,2 Milliarden Kampfdrohnen anschafft, obwohl sie vor der Wahl dagegen waren.
    Das ist das, was die Truppe scheinbar am nötigsten braucht.
    Panzer kaputt, Hubschrauber fliegen nicht, schlechte Ausrüstung aber Hauptsache man hat Kampfdrohen.
    Die Bundeswehr schafft keine Kampf-, sondern Aufklärungsdrohnen an:

    "Mit der weitaus besseren Aufklärungssensorik und der gleichzeitig längeren Stehzeit in der Luft können wir den Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten im Einsatz wesentlich verbessern." Heron TP kann nach offiziellen Angaben doppelt so lange in der Luft bleiben wie das Vorgängermodell, das bereits über 24 Stunden Stehzeit schafft.
    https://www.n-tv.de/politik/Ausschus...e20478846.html

  7. #127
    Pan narrans Avatar von Proteus I.O.F.F. Team
    Ort: Essen
    Die dann vermutlich auch bald putt sind, weil nach der Anschaffung der Drohnen kein Geld für Ersatzteile/Wartung der Drohnen übrigblieb
    "After sleeping through a hundred million centuries we have finally opened our eyes on a sumptuous planet, sparkling with color, bountiful with life.
    Within decades we must close our eyes again.
    Isn’t it a noble, an enlightened way of spending our brief time in the sun, to work at understanding the universe and how we have come to wake up in it?"

    Richard Dawkins

  8. #128
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Die Bundeswehr schafft keine Kampf-, sondern Aufklärungsdrohnen an:

    https://www.n-tv.de/politik/Ausschus...e20478846.html
    Jein.
    [...] Die Bewaffnung der Drohnen allerdings ist nur als Option in den Verträgen vereinbart. Ob und wann die Bundeswehr die Heron TP nicht nur für Aufklärung mit Kameras einsetzen, sondern damit auch mögliche Gegner am Boden mit Raketen bekämpfen kann, ist noch völlig unklar. Denn in welcher Form die von der SPD geforderte gesellschaftliche Debatte stattfinden soll, weiß niemand. Und was solle die Debatte überhaupt bringen, fragen sich auch Sozialdemokraten. Alle Argumente für und wider Drohnen liegen seit Jahren auf dem Tisch. [...]

    https://www.tagesschau.de/inland/bun...heron-101.html
    Typisches GroKo-Wischi Waschi ...

    Die SPD will die "gesellschaftliche Debatte" forcieren und kein Mensch kann sagen, was damit gemeint ist.
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  9. #129
    Zitat Zitat von Proteus Beitrag anzeigen
    Die dann vermutlich auch bald putt sind, weil nach der Anschaffung der Drohnen kein Geld für Ersatzteile/Wartung der Drohnen übrigblieb
    Da die Drohnen nicht "angeschafft" (=gekauft) werden, sondern geleast, wird es mit der Wartung und der Einsatzbereitschaft kein Problem geben: Dafür ist der Hersteller zuständig.

  10. #130
    fraktal
    unregistriert
    typisch deutsche Schwachsinnsdebatte, ideologisch verseucht und bar jeden Sachverstandes.

    Militär ist dafür da um "den Feind" zu bekämpfen, darauf läuft es letztendlich hinaus.
    Darum sollten die Drohnen auf jeden Fall bewaffnet werden.
    Wenn nämlich ein Trupp Soldaten in einen Hinterhalt gerät, Hilfe nicht verfügbar ist, dann können die zwei Hellfire Rakten ettliche Leben retten. Und zwar dadurch dass die Angreifer getötet werden!

    Das ist eine gute Sache, auch wenn diverse Politiker in ihren Büros "moralische Bedenken" haben.

  11. #131
    Dost
    unregistriert
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Die SPD ist nun auch dafür, das die Bundeswehr sich für 1,2 Milliarden Kampfdrohnen anschafft, obwohl sie vor der Wahl dagegen waren.
    Das ist das, was die Truppe scheinbar am nötigsten braucht.
    Panzer kaputt, Hubschrauber fliegen nicht, schlechte Ausrüstung aber Hauptsache man hat Kampfdrohen.
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Da die Drohnen nicht "angeschafft" (=gekauft) werden, sondern geleast, wird es mit der Wartung und der Einsatzbereitschaft kein Problem geben: Dafür ist der Hersteller zuständig.
    Ich hatte letztens beim Zappen einen Bericht auf Arte namens Armeen im Griff der Konzerne gesehen. Ich war nicht konzentriert dabei, aber zT hat mich das Ganze als tapferer Reserveoffizier doch stark erschrocken.

    Es ist so, dass in Afghanistan die deutschen Drohnen von der Industrie gestartet, gelandet und gewartet werden. Das Ganze läuft dann so ab, dass mehrere Personen (2?) in Afghanistan in einem Container sitzen und zusammen die Drohne steuern.

    Der Typ von der Industrie darf offiziell nur starten und landen, weil er ja an Kampfhandlungen nicht beteiligt sein darf, der deutsche Soldat macht dann den Rest. Gewartet werden die Drohnen in Afghanistan auch von der Industrie.

    Ich fand' das Ganze sehr sehr spooky, weil hier die Vermischung von Miltär/Zivil auf die Spitze getrieben wird.

    Wen es interessiert, kann sich den Bericht ja mal anschauen, da gab es auch noch diverse andere Beispiele.

    Ach ja, die Typen von der Industrie, die starten und landen, waren natürlich EX-Soldaten. Das Wissen, dass die Industrie dadurch erlangt und die Möglichkeit der Beeinflussung bei der Rüstungsvergabe sind natürlich immens.

  12. #132
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    Ich fand' das Ganze sehr sehr spooky, weil hier die Vermischung von Miltär/Zivil auf die Spitze getrieben wird.
    Was ist daran bedenklich? Die Bundeswehr war von Anfang an als Wehrpflichtigenarmee ganz bewusst als Armee in der Mitte der Gesellschaft angelegt. Soldaten sind Staatsbürger in Uniform, die Bevölkerung - jedenfalls die männliche Hälfte - kennt die Bundeswehr aus eigenem Erleben.

    Die "Vermischung von Militär/Zivil" ist erwünscht. Ein Abkapselung des Militärs von der Zivilgesellschaft wäre ein Problem.

  13. #133
    onetooth
    unregistriert
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    Wen es interessiert, kann sich den Bericht ja mal anschauen, da gab es auch noch diverse andere Beispiele.
    KMW ist Europas führender Anbieter von Vor-Ort-Serviceleistungen für militärische Fahrzeuge, Trainingsanlagen und zivile Simulatoren. Das Unternehmen betreut mehr als 6.000 Systeme in über 22 Ländern – auch bei Einsätzen in Krisengebieten.
    Umfassende Betreuung in Krisengebieten durch Integration unserer Spezialisten im Einsatz.
    Quelle

  14. #134
    Dost
    unregistriert
    Ist jetzt nicht dein Ernst JackB oder?
    Die, die die Drohnen landen und starten stammen garantiert nicht aus ,,der Mitte der Bevölkerung". Es sind Interessensvertreter, die beeinflussen möchten, ähnlich einem Lobbyisten.

    Starten und Landen einer Drohne ist für mich ganz klar eine Kampfhandlung, die bekanntermaßen unter Parlamentsvorbehalt und demokratischer Kontrolle stehen sollte. All dies wird mit so einer Vermischung ausgehebelt.

    Es gab auch Beispiele im Bericht: Was wenn beim Landen die Drohne abstürzt und Menschen umkommen? Darf die afghanische Polizei, dann den deutschen Zivilist zB wegen fahrlässiger Tötung festnehmen?

  15. #135
    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen
    Ist jetzt nicht dein Ernst JackB oder?
    Die, die die Drohnen landen und starten stammen garantiert nicht aus ,,der Mitte der Bevölkerung". Es sind Interessensvertreter, die beeinflussen möchten, ähnlich einem Lobbyisten.
    Nein, das sind keine Interessenvertreter. Das sind Angestellte von Firmen, die ihren Job erledigen möchten. Und der Job ergibt sich aus den vertraglichen Verpflichtungen der Verträge, die zwischen den Firmen und dem Staat abgeschlossen wurden.

    Zitat Zitat von Dost Beitrag anzeigen

    Starten und Landen einer Drohne ist für mich ganz klar eine Kampfhandlung, die bekanntermaßen unter Parlamentsvorbehalt und demokratischer Kontrolle stehen sollte. All dies wird mit so einer Vermischung ausgehebelt.
    Inwiefern wird da etwas ausgehebelt? Wenn Drohen gestartet oder gelandet werden, um Kampfhandlungen (wie auch immer die definiert sind) durchzuführen, gilt nach wie vor der Parlamentsvorbehalt. Unabhängig davon, wer den Start durchführt.


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