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Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    fraktal
    unregistriert

    Skandinavien Expedition 2017

    Prolog
    19.8.2017
    Morgen soll es nun endlich wieder nordwärts gehen.
    Fast unglaublich nachdem sich im Frühjahr alles gegen meine Reisepläne verschworen hatte.
    Eigentlich wollten Martin und ich im Juni mit dem 911 Rommel und dem neu fertiggestellten 944 „Expedition“ aufbrechen. Eigentlich.
    Was anfänglich mit einem kleinen Kühlerproblem beim 944 begann führte letztendlich zu einer unsäglichen Story beim 911.
    Als dann endlich beide Fahrzeuge wieder starklar waren, hatte sich das Reisefenster leider geschlossen.
    Wie auch immer, ich freu mich sehr darauf endlich wieder in meinen Reisemodus zu verfallen und die Weiten einer dünn besiedelten Region Europas durchstreifen zu können.


    20.8.17
    1. Tag
    Das Auto ist nicht liegengeblieben! Ich bin jetzt tatsächlich im Dahls Hotel in Löddeköpinge.
    Über die Fahrt gibts nicht viel zu berichten, es gab keine besonderen Vorkommnisse.
    War kurz vor 15:00 Uhr an der Fähre in Rödby und kam auch sofort aufs Schiff. Auf den Scandlines Schiffen gibts jetzt Sturbucks und ich beging den Fehler mir sowas zu bestellen. Was für eine widerliche Plörre!!!!
    Das meiste hab ich in die Ostsee gekippt, ich hoffe es gibt kein Fischsterben.
    Nach den üblichen 45 Minuten, bei recht heftigem Seegang gings auf dem Boden Dänemarks weiter.

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    Diesmal war an der Grenze recht heftig bewaffnetes Personal zugange, Schutzwesten, Maschinenpistolen, Sonnenbrillen. Recht beeindruckend, aber auch ein wenig beunruhigend.
    Ein bärenartiger Grenzer kam auf mich zu und ich vermutete schon nichts Gutes. Der meinte aber nur: „nice car“ und Daumen nach oben. ?
    Durch Dänemark gings in einem Rutsch und so erreichte ich meine Unterkunft um ca 18:00.
    Am Hotel gibts jetzt einen ganzen Haufen TESLA Ladestationen.
    War aber keine einzige in Benutzung.
    In Schweden gibts Sonntags in Hotels oft nix zu essen, so wich ich auf das nebenan liegende Subway aus. Damit lässt sichs auch überleben ?

    Nun sitz ich hier, mit meinem kostenlosen Wlan und überlege wie das morgen weitergehen soll.
    Ich denke ich werde diesmal meine übliche Route über Trollhättan, Richtung Karlstadt meiden und mich stattdessen bei Göteborg westlich, Richtung Oslo orientieren.
    Ich werde solange wie möglich nordwärts auf der Autobahn bleiben um dann morgen abend irgendwo in der Nähe vom Toten Hotel in Sillongen zu sein.
    Das wird zwar ein weiterer Kilometer-Tag, aber ich denke für das was ich danach vorhabe ist es am Besten.
    Das wars für heute, GoogleEarth Track und einige Bilder hängen drann.
    PS.: Die Sicherung vom Scheibenheber fliegt immer mal wieder raus, tendenziell mit steigender Frequenz….hmm…



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    Geändert von fraktal (31-08-2017 um 17:34 Uhr)

  2. #2
    fraktal
    unregistriert
    21.8.17
    2.Tag
    Hab im Dahls Hotel wie immer richtig gut geschlafen. Da ich Abends nicht lange wach war, lungerte ich schon um 7: 15 Uhr beim Frühstück herum. Der Kaffee dort war wirklich Kaffee, nicht wie das Starbucks Zeug von Gestern.

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    Kurz vor 8 machte sich der Rommel und ich wieder auf den Weg.
    Eigentlich hatte ich für den Tag wenig Erwartungen, da es im Wesentlichen darum ging die mächtige Strecke nach Gol zurückzulegen. Gol, das war mein Ziel für heute.
    Auf der Autobahn gings auch prima voran, keine Störungen, und so erreichte ich Göteborg bereits um 10:00 Uhr. Weiter Richtung Oslo, welches um 13:00 passiert wurde.
    Nicht ohne das ich mich zweimal kurz verfahren hätte ?
    Von dort an wurde es dann zunehmend zäher. In Norwegen darf man nicht schnell fahren, 60, 70, oder 80 auf Landstrassen, und die Norweger fahren auch gerne noch langsamer!!!
    Nunja, kann man nix machen, es regnete ab und an, und so zogen weitere Stunden dahin.

    Die Landschaft vermittelte dann mehr und mehr einen Eindruck worum es sich bei Norwegen eigentlich handelt: Ein Gebirge mit dem sich vor zigtausend Jahren ein 3000 Meter dicker Eispanzer angelegt hat.
    Der Eispanzer hat das Gebirge zwar nicht kleinbekommen, aber immerhin hat er die Spitzen rundgeschliffen und einen ziemlichen Haufen an Felsbrocken aller Größen zurückgelassen.
    Übrigens steigt Norwegen aufgrund des fehlenden Gewicht des Eises immer noch einige Milimeter pro Jahr nach oben und im Gegenzug sinkt Holland ab.

    Als ich dann Gol, mein eigentliches Ziel erreichte, war es noch nicht mal 16:00 Uhr, viel zu früh um schon einzuchecken.
    Also weiter Richtung Aurland.

    Ich hatte mir für dieses Teilstück eine Strecke mit dem unersetzlichen Quo Vadis zusammengebastelt, um nicht wieder auf einer Fernstrasse herumgurken zu müssen. Diesen Weg schlug ich nun ein, und es war die weitaus beste Entscheidung des Tages.
    Bei Liagardne verließ ich also die Route und fuhr nordwärts. Es ging auch gleich einige hundert Höhenmeter bergauf, was mir sehr gefiel.
    Bei Skardsgard war ich plötzlich auf über 1000 Meter und stand nahezu urplötzlich mitten im Fjäll!!!

    Das ist jedes mal von neuem als ob man den Planeten verlassen hat, eine absolut andersartige Landschaft läd zum endlosen umherblicken ein.
    Aber es kam noch besser, der weitere Verlauf der Strasse war nicht asphaltiert! Gravel Road Schotterpiste, das was ich am meisten hier schätze. Erstmal wurde ich aber von einer Schranke gebremst, die nacheinander meine EC Karten als ungültig klassifizierte, so ein Mistding! Die kennen hier weder Sparkasse noch die Raiffeisenbank.
    Letztlich hat mich meine eher ungeliebte Hypo Kreditkarte wieder in die Spur gebracht. Kronen Münzen hätten es auch getan, aber da hatte ich keine dabei.
    Darauf folgten etliche Kilometer durch eine phantastische Landschaft, mit Seen, Flüssen, Felsen. Ich hoffe die Bilder können das vermitteln.

    Ein Schaf hat sich mir auch in den Weg gestellt und ich musste zweimal den Rommel brüllen lassen, bis es abgedampft ist. Sah aus als ob es sich als Sieger fühlte und ich froh sein konnte das es mich nicht platt gemacht hat.

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    Irgendwo kam mir dann noch Frau mit nem alten Opel entgegen, die die Kurve fast ein wenig zu optimistisch angegangen war. Ist aber gutgegangen, ich hab gelacht, sie hat gelacht.
    Wieder auf Asphalt, bei Hovet, und es war mittlerweile 17:30, machte ich mich auf die Suche nach einer Unterkunft. Ich fand auch was Tolles in Sundalen, aber leider war das Ding ausgebucht.
    Einige Kilometer weiter, in Myrland hatte ich dann mehr Glück.
    Ist eine einfache Unterkunft aber ich hab alles was ich brauche,
    Darüber hinaus ist der Chef hier ein exzellenter Koch und hatte leckeres gebratenes Rindfleisch mit Gemüse und Kartoffeln.
    Morgen möchte ich den alten Laerdal Pass befahren, und dann evtl. Richtung Atlantikstrasse weiter.
    Wir werden sehen!



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    Geändert von fraktal (31-08-2017 um 17:36 Uhr)

  3. #3
    fraktal
    unregistriert
    22.8.17
    Tag 3
    Was hatte ich heute für einen Spaß!!!
    Bin in meiner doch recht spartanischen Unterkunft recht früh wach geworden, um 6:15 Uhr ums genau zu sagen.

    Also war ich schon um ca 7: 30 wieder auf dem Weg.
    Heute gings erstmal um den legendären Laerdalpass, den es trotz des berühmten Tunnels mit seiner psychedelischen Lichtgestaltung immer noch gibt. Den Tip dafür bekam ich aus dem Porscheforum. Danach gabs keinen festen Plan.
    Im Auto wars so früh recht kalt, aber dafür hats ja eine Heizung. Wurde auch gleich warm, roch aber irgendwie komisch, nicht nach Öl, nicht nach Plastik, eher nach Backofen ohne Plätzchen drin.
    Hab ich erstmal ignoriert.
    Nach 20 Minuten hielt ich mal an, um was am Navi zu frickeln, da kam dann dicker, gelber Rauch aus allen Lüftungsdüsen!!!
    Raus aus der Karre, Deckel aufgemacht, da gabs den bewährten Zusatzlüfter zu sehen, der gerade lautstark um sein Leben kämpfte. Ich hab ihn von seinen Leiden erlöst und ihm den Stecker rausgezogen.

    Das klingt jetzt cooler als es war, in Wahrheit hab ich den Stecker ziemlich panisch rausgerissen!

    Es dauerte dann einige Zeit. bis der Gestank vom verschmorten Lüfter sich weitgehend verflüchtig hatte.
    Von sowas lass ich mich aber nicht unterkriegen.
    Der Lüfter ist sowieso eher optional…..

    Mittlerweile war ich am Einstieg zum Laerdalpass. Es ging schnell hoch auf 500, 800, 1100 Höhenmeter. Absolut atemberaubende Eindrücke. Hobbits würden sagen: „ ein wahrer Augenöffner“

    Leider sind die Bilder nur ein schwacher Ersatz für das was ich gesehen habe. Ich hoffe die Videos der Drohne vermitteln mehr was ich meine.

    Das ging so etwa 50 wunderbare Kilometer.

    In Laerdal hab ich dann erstmal Pause gemacht, mit Apfel und Getränk.
    Übrigens an der gleichen Tankstelle an der ich vor 2 Jahren auf Pit und Manni getroffen bin.
    Hab mich dann noch ein wenig mit einem Norweger unterhalten, der in Wien studiert. Der findet Deutschland klasse, weil er da 250 kmh fahren kann. Jeder wie er mag :-)


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    Ich hielt mich dann weiter Richtung Nordosten, wollte versuchen durch das Fjäll in einem weiten Bogen nach Ovre Ardal zu kommen.
    Dabei muss ich erwähnen, dass mein neu angeschafftes digitales Kartenmaterial wirklich sehr hilfreich ist. Habe die meiste Zeit eine 50.000er Topokarte benutzt und dadurch viele nette Dinge gefunden und gesehen.
    So auch die nun befahrene Strecke.

    Die Norweger erschließen hier offenbar Land für Ferienhäuser oder was auch immer, und haben dafür diese verwegene Strasse durchs Fjäll gebaut. Leider asphaltiert.
    Trotzdem wieder so ein Ding das einem die ganze Zeit den Mund offen stehen lässt.
    Am Ende, in Ovre Ardal hab ich versucht auf Schotter nochmal hoch ins Fjäll zu kommen, aber leider gabs eine Schranke. Bin aber ein ganzes Stück den Berg hoch serpentint (geiles Wort) und hab dort Pause gemacht, Salami und Brot wurden kleiner. Einen Apfel hats auch wieder erwischt. Dort oben könnte man genial mit dem Geländewagen übernachten. Die Stelle muss man sich merken.

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    Dann also wieder runter nach Ovre Ardal.
    Meine Wasserflasche macht bei diesen 0-1300 Höhenmetern übrigens bedenkliche Geräusche. Hab mehrmals gedacht die Windschutzscheibe hätte es erwischt. Knackt genauso.
    Weiter gings auf der Strasse 55 Richtung Lom. Die kenne ich ja schon, aber es lohnt sich immer wieder hier zu fahren. Ich lass die Bilder sprechen, beschreiben kann man das kaum.
    Aus dem Fjäll heraus ging es dann runter.
    Asphaltarbeiten sorgten für eine Pause. Die Norweger machen das ohne Ampeln, es wartet jeweils unterhalb und oberhalb der Baustelle eine Art Pace Car, „Ledebil“ genannt, dass die Autos einsammelt und schubweise durch die Baustelle führt. Strange!

    Wie ich da gerade so an einer Sammelstelle hinter besagtem Pacecar warte kommt ein Typ an meine Scheibe.
    Meint auf deutsch, das wäre ja eine coole Kiste, sein Kumpel hätte auch so eins, aber in rot!!!
    Ich frag ihn ziemlich ungläubig wer das denn sei, und er meinte: „Mein Freund Martin, aus B.“
    Unglaublich!!! Mein Kumpel Martin aus B., der ähnlich sonderbare Vorstellungen davon hat, wie ein Auto auszusehen hat.
    Der hat überall seine Spione!!!

    Ich wollte dann nach der Baustelle eigentlich nochmal anhalten um ein wenig zu quatschen, irgendwo muss der abgebogen sein, hab ihn nicht mehr gesehen.
    Ich war dann so gegen 15:30 in Lom und hab ernsthaft überlegt dort einzuchecken und für heute Schluss zu machen.

    Das war mir dann aber doch ein wenig arg früh, ausserdem wimmelte es in Lom vor Touristen, Deutsche und Holländer vor allem.
    Bin davor in Richtung Geiranger geflohen. Das erschien mir gut erreichbar für den Rest des Tages. Da es gut voranging, fuhr ich noch zum Aussichtspunkt Dalsnibba hoch, wollte ich schon immer mal machen.

    Nunja, ist schon beeindruckend, aber letztendlich auch eine Tourifalle,
    Eine Dreiviertelstunde Später war ich dann in Geiranger und hab ein wirklich exzellentes Hotel, das „Grande Fjord Hotel“ gefunden. Das liegt abseits der Anlegestellen im Fjord und somit ist dort kein Ameisengewusel wie direkt in Geiranger.
    Welch ein Luxus im Vergleich zu gestern.
    Das Zimmer ist perfekt, mit Blick auf den Fjord, und die Küche hatte gebratenen Lachs für mich. Wie im Himmel.

    Im Fjord liegt wieder ein großes Touristenschiff, und ich hab mal fotografiert was für einen Qualm so ein Pott abgibt, und zwar ununterbrochen, während der ganzen Liegezeit,
    Besetzt ist es wohl überwiegend mit Chinesen, die hab ich in Scharen an den großen Hotels herumwimmeln sehen.

    Morgen werde ich wohl via Trollstigen zur Atlantikstrasse vorstossen und von dort dann nach Osten, nach Schweden unterwegs sein. Ok, bis nach Schweden schaff ichs morgen vermutlich nicht, ist ein sehr weiter Weg.
    Bilder und GE Track hängen an der mail

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    Geändert von fraktal (31-08-2017 um 17:40 Uhr)

  4. #4
    fraktal
    unregistriert
    23.8.2017
    Tag 4
    Perfekt ausgeruht aufgewacht und gleich gefrühstückt.
    Danach hab ich mich, kurz nach 8:00 Uhr auf den Weg gemacht. Beim Ausparken musste ich vorsichtig sein, da der Hotel Tesla und ein anderes Auto direkt hinter mir standen, ausserdem gings steil bergauf.
    Also erstmal ein kräftiger Tritt aufs Gas, um die Karre nicht abzuwürgen. Das Ergebnis war, dass beim Tesla und dem anderen die Alarmanlage losging!!!
    Ganz schön neurotisch die modernen Karren.

    Also los, die Serpentinen rauf auf die Hochebene, immer Richtung Norden, den Trollstigen entgegen…..diesmal den richtigen Trollstigen.
    In Eidsdal gings auf die Fähre, war aber nur ein 3 Kilometer Hüpfer.
    Auf der Fähre hab ich eine stählerne Tür mit Totenkopf Warnschild entdeckt. Was mag hinter der Tür wohl für ein gefährliches Viech warten. Ausserdem gingen da auch dicke Ketten rein, vermute es handelt sich um ein Kettenmonster.


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    Der weitere Weg führte mich durch eine herrliche Gegend und ich genoß das ruhige dahinfahren sehr. Ausser mir scheint kaum jemand unterwegs zu sein, die norwegischen Ferien sind vorbei und andere Touristen verschlägt es wohl seltener soweit nach Norden.
    Kurz vor 10 passierte ich dann die Trollstigen.
    Grandios!

    Hab überlegt die Drohne auszupacken, aber mir war irgendwie nicht danach. Ich denke diese überragende Größe, das Überwältigende dort, das lässt sich wohl nicht einfangen. Muss man selber erleben und sehen.

    In Afarnes gabs eine weitere Fähre, das letzte Hindernis auf dem Weg zu Atlantikstrasse. Natürlich bin ich erstmal am Fähranleger vorbeigedonnert.
    Leider gab es hier im Gegensatz zum letzten mal kein Erdbeermädchen.
    Es folgten einige Brücken und Tunnel über, und unter Fjorausläufern durch. Diese Tunnel, die habens echt in sich. Da geht es steil nach unten, und auf der anderen Seite wieder hoch, so 3 bis 5 Km lang.

    LKW haben da echt ihre Mühe. Man kommt sich vor als ob man in die Unterwelt fährt. Schätze dass es jeweils an die 100 Meter in die Tiefe geht.
    Zwischendurch gabs mal eine kurze Pause, auch da hab ich wieder ein unerklärliches Schild gesehen. Dort ist „Söppeltömming forbut“!! Was auch immer das sein mag.

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    Kurz nach 12 war es dann soweit, ich hatte den Atlantik erreicht und stand am Eingang der nach ihm benannten Strasse. Hier hab ich dann tatsächlich die Drohne fliegen und filmen lassen. Man wird sehen was daraus wird.

    Während ich da so am pilotieren bin, bollern zwei Harleys an mir vorbei, wenden, und parken neben dem Rommel.
    Zwei Holländer, Vater und Sohn, auf ihrer Skandinavientour.
    Die haben schon über 6000km hinter sich!!!
    Eine der Harleys zog einen Anhänger, der aus einem alten Ölfass hergestellt war. Das weckte mein Interesse, und die Holländer waren sehr mitteilsam. Der Hänger war gebremst, Scheibenbremsen!! Und zwar hydraulisch! Dafür hatte man eine Beiwagenbremse modifiziert und mit einer Hydraulikkupplung versehen.

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    Was es nicht alles gibt.
    Natürlich musste ich mein Auto auch ausgiebig erklären.
    Nun war es etwa 13:00 und sah mir meine geplante Route an. Kaum möglich heute noch ganz Norwegen zu durchqueren und bis nach Fullnäsdalen zu kommen. Ausserdem sah es aus, als obs in dieser auch für Norwegen abgelegenen Gegend evtl. nicht so leicht sein würde eine Übernachtung zu bekommen. Ich hab dann etwa in der Mitte, in Oppdal eine Sicherheitsbuchung in einem, wie mir schien, ordentlichen Hotel gemacht. Falls es besser als gedacht liefe, könnte ich ja stornieren.

    Allerdings ging es dann doch recht zäh weiter, das Fjordland ist nicht geeignet um schnell Strecke zu machen. Beim Tanken merkte ich dann auch noch, das ich meinen Tankdeckel wohl gestern schon irgendwo liegen gelassen haben musste. Grmpf. Das Alter!
    So ging es dahin, die Gegend war anfangs eher uninteressant, wurde aber später immer besser. Natürlich gabs die obligatorische „Apfel und Ei“- Pause.

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    Etwa 80 km vor Oppdal hielt ich nochmal kurz an. Als ich weiterfahren wollte machte der Anlasser nur ein müdes Geräusch, der Motor blieb aus. Habs nochmal versucht, brachte aber dasselbe Ergebnis. Da ich dort ungünstig stand, zum Glück bergab, hab ich Kiste anrollen lassen um einen besseren Platz zu suchen. Licht ausgemacht, Radio abgedreht. Während der nächsten Minuten hab ich im Kopf schon defekte Lichtmaschinen gewälzt, die ADAC Nummer gesucht, überlegt wie ich heimkomme, überlegt wie das Auto heimkommt.
    Licht ein und ausschalten hat dem Motorlauf nicht geschadet, Strom war offenbar da. Also nochmal angehalten, mit laufender Maschine.

    Die Batterie hatte 12.6 Volt. Bei abgenommener Masse ging die Drehzahl sofort hoch, die Lima machte also was sie sollte. Hmm…
    Masse wieder festgedreht, und den Motor ausgemacht. Der er lies sich dann sofort problemlos starten!!!
    Offenbar hatte sich der Masseanschluss ein wenig gelockert.
    Ziemlich erleichtert gings weiter. Noch einige Male den Anlasser gecheckt, kein Problem. Glück gehabt!

    Hab da so einen Masseschalter von Amazon drann, ich denke der fliegt demnächst mal raus.
    Problemlos gings dann weiter, bis ich gegen 16.30 Oppdal erreichte.
    Das Hotel war schnell gefunden.
    Was für eine geile Hütte!

    Bin recht früh drann, aber sehr froh heute mal etwas weniger Kilometer gefressen zu haben. Werde den Luxus hier ausgiebig genießen ?
    Ausserdem muss ich mir Gedanken über die weitere Route machen.
    Mal sehen was dabei rauskommt. Eigentlich wäre endlich mal ein wenig Schotter angesagt.
    Und natürlich muss ich so langsam mal zusehen wieder etwas südwärts zu kommen.
    Irgendwie hab ich das Gefühl ich sollte eher Samstag zurücksein, als Sonntags….. hmmm….

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    Geändert von fraktal (31-08-2017 um 17:44 Uhr)

  5. #5
    fraktal
    unregistriert
    24.8.2017
    Tag 5
    WAS FÜR EIN GEILER TAG
    In dem schon erwähnten exzellentem Skifer Hotel bestens gefrühstückt und recht früh, um 7:30 gestartet.

    Hatte gestern Abend noch an der Route rumgebastelt und mir eine Alternative angelegt, die nicht bis nach Fulnäsdalen führte. Wollte die Entscheidung unterwegs treffen.
    Erstmal getankt, und dann bei leichtem Regen abgedampft.

    Es ging so eine Weile dahin, ähnlich wie Gestern. Dann führte mich mein Weg zum ersten Mal auf Schotter. Da hatte ich gleich ganz besonders gute Laune. Das Ganze war zwar ziemlich festgefahren und hart, aber immerhin kein Asphalt. Einmal musste ich ein Stück zurück, weil ich mit meinen 3 EC und einer Kreditkarte um den Teufel nicht an einer Schranke vorbeikam!!
    Ich folgte dann später tatsächlich meiner Alternativroute. Hatte mich entschlossen den heutigen Tag in Schwedens Wäldern rumzualbern und so weit wie möglich nach Süden zu kommen. Das würde mir ermöglichen, am Samstag den Martin aus B zu besuchen um ihn wegen der Spione in Norwegen zur Rede zu stellen!

    Ziemlich genau um 11:00 Uhr befuhr ich bei Litlbu schwedischen Boden.
    Schweden, endlich!!
    Ich fühlte mich, auch wenn das kindisch ist, ein wenig wie zu Hause.
    Übrigens war es schon seit Stunden sehr sehr ruhig auf den Strassen, andere Verkehrsteilnehmer an der Wahrnehmungsgrenze.
    Bis Särna waren es etwa 40 Kilometer und ich schlug mich gleich in die Wälder um auf echtem Schotter den Weg dahin zurückzulegen.

    Hat ein wenig gedauert, aber dann war ich wieder voll drinn, im sozusagen „schwimmend“ Fahren. Immer schön mit ein wenig Gas den Hintern um die Ecken zwirbeln. Der BE wäre stolz auf mich gewesen…..und dann, viel schneller als ich, am Horizont verschwunden.

    Särna ist selbstverständlich Pflicht! Vor allem wegen des Kaffees den es dort gibt, Das ist nämlich der mit Abstand beste in diesem Teil der Galaxis! Getankt hab ich aber auch noch.
    Hab mich dann dort ein wenig hingesetzt, mit meinem Kaffee, und über das weitere Vorgehen zu sinnieren.

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    Das geht aber in Särna nicht, weil dauernd Leute kommen und übers Auto reden wollen, fragen ob sie fotografieren dürfen, usw.
    Würde ich Geld für jedes Bild bekommen, könnt ich mir vermutlich einen Hubschrauber kaufen.
    Hab dann, der Gerechtigkeit wegen, die Leute beim Fotografieren fotografiert. :-)


    Ich muss hier nochmal Quo Vadis lobend erwähnen, ich denke ohne dieses Hilfsmittel könnte ich so nicht alleine unterwegs sein. Es ist als ob man einen Beifahrer hat, der ständig mit dem Finger auf der Landkarte die Position anzeigt. So kann man ohne feste Planung optimal durch die Wälder navigieren ohne sich in dem Gewirr aus Wegen zu verirren.
    Hab mal ein Foto davon gemacht. Alle rotbraunen Straßen sind Schotter, die Gelben manchmal.

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    Weiter gings auf echtem Schwedenschotter. Ab und an stößt man auf einzelne, oder kleine Gruppen von Häuschen, meistens an Seen oder Flüssen. Viele davon scheinen seit Jahren unbenutzt zu sein und verfallen langsam und in Würde. Abgerissen wird da nichts.
    Natürlich gibts an richtigen Strassen jede Menge der typischen Schwedenhäuser mit ihrer rotbraunen Farbe, Ochsenblut genannt. Aber auch da scheinen etliche unbewohnt zu sein. Die Schweden ziehen in die Städte.

    Und ich hab wieder massenhaft Birkühner gesehen, und Auerhühner. Ist schon seltsam, die Viecher wimmeln überall herum, aber ich seh die erst seit ich den Jagdschein habe. ?
    Später am Nachmittag hab ich dann noch eine richtige Pause gemacht, bei der es das traditionelle Salami-Brot-Apfel-Auto Stilleben gab.

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    Dabei hab ich auch Multebeeren gefunden, zumindest denke ich das es welche waren. Wer mag, kann mal danach googlen, Die Marmelade aus den Dingern ist echt lecker.
    Ausserdem hab ich die Drohne ausgiebig eingesetzt, bis der Akku um sein Leben gewinselt hat.
    Die Videos sehen vielversprechend aus.

    Weiter gings auf Gravel Roads. Irgendwann kam ich an eine Stelle an der die Schweden die Piste neu befestigten. Da war ich echt froh über die 30cm Luft die der Rommel zum Boden hat. Hatte kaum Platz und es lagen einige bedrohliche Felsbrocken herum.


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    So legte ich viele Kilometer in den Wäldern zurück und mein Grinsen wurde immer breiter.
    Malung wurde westlich passiert, ich glaub das war mein erster Schweden Trip ohne das ich Malung und seinen Baumarkt besucht habe.

    Ziemlich genau um halb 5 verließ ich die letzte Schotterstrasse. Hab den Moment fotografisch dokumentiert. ?

    Nun war ich endgültig wieder auf der Heimreise. Ein wenig wehmütig.

    Beim Värmlandsporten Hotel stieß ich wieder auf die Hauptstrasse, sofort gabs mehr Verkehr, also alle 5 Minuten ein Auto oder so….
    Das Hotel in Värmlandsporten ist leider immer noch in einem bedauerlichem Zustand. Zumindest von aussen.
    Ich lag prima in der Zeit, 17:00 und noch 40 km bis Torsby, wo ich eigentlich übernachten wollte.

    Also kurz überlegt… hmmm… war nicht müde, kein Stück, ich könnte ja…
    Hab dann kurzerhand ein Hotel in Amal gebucht und noch weitere 200 km runtergerissen.
    Da bin ich nun, im Stadthotel Amal, das sicher mal ein prächtiges Gebäude war, und den ehemaligen Charme auch gut bewahrt hat.
    Mir gefällt das sehr gut. Das Treppenhaus ist ein grandioses Gebilde.

    Hatte mächtig Hunger und im Hotel gab es nur eine Art Currywurst, mit Senf und Käse überbacken!!!!
    Die Hotelbetreiberin hat mir ein Restaurant gegenüber empfohlen, wo ich das vielleicht beste Filetsteak meines Lebens bekam!!!
    Den Laden kann man sich merken, genau wie das Hotel.

    Ich gedenke Morgen soweit wie möglich zu kommen, evtl. sogar abends noch mit der Fähre nach Deutschland überzusetzen.
    Mal sehen….

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    Geändert von fraktal (31-08-2017 um 17:49 Uhr)

  6. #6
    fraktal
    unregistriert
    25.8.2017
    Tag 6
    Heute gibts nicht viel zu berichten.
    Gleich nach dem exzellentem Frühstück im Stadthotel Amal hab ich meinen Kram ins Auto gepackt, das Feuer in allen 6 Töpfen angemacht und los ging der lange Ritt nach Rödby.
    Es war ziemlich angenehm, diese lange Strecke mal nicht oben in Malung oder Torsby zu beginnen, sondern quasi das erste Drittel schon in der Tasche zu haben.
    Gegen 10:00 Uhr war ich bereits in Göteborg, von da an waren teilweise 120 kmh erlaubt, was für eine Raserei. :-)

    Nach Göteborg hab ich auch diesmal wieder die neu gebaute E45 benutzt und kann das sehr empfehlen. Einziger Wehrmutstropfen; man kommt nicht an Trollhättan vorbei und kann dort nicht der großartigen Saab Fahrzeuge gedenken die dort einst gebaut wurden.
    Kurz nach 13:00 war ich tatsächlich bereits an der Brücke in Malmö, Gebühr bezahlt , und nach 38 Kilometern rollte der Rommel wieder auf dänischem Boden.

    Mittlerweile war mir klar, dass ich es auf jeden Fall bis nach Deutschland schaffen würde. Das lässt mir für den morgigen Tag die Option bei Martin vorbeizuschauen, was ich auf jeden Fall tun werde.

    An der Fähre in Rödby traf ich auf einen alten Haudegen, der mit einem uralten 2-Takt Saab und seiner überhaupt nicht alten und sehr hübschen Tochter unterwegs war. Der Typ war ein wenig neidisch, weil mein Auto lauter war als seins. Das stimmte zwar, aber der Saab knatterte auch nicht schlecht.

    Nach der Fähre erstmal getankt und die Übernachtung ins Auge gefasst.
    Es war jetzt kurz vor 17:00 und ich hatte bereits knapp 700 km hinter mir.
    Letztlich hab ich dann noch etwa 60 Kilometer draufgelegt und bin in der Nähe des Timmendorfer Strandes, im Hotel Fuchsbau gelandet.

    Es gibt hier aber keine Füchse, und zum Glück riecht es auch nicht nach Fuchsbau.
    Das Ding ist mir fast ein wenig zu schnieke, aber was solls, hatte keine Lust lange zu suchen.
    Gerade hab ich noch festgestellt, das mir einer der Rommel-Fotografierer von Gestern, also in Särna, ein Bild geschickt hat.
    Seiner Signatur nach ist er tatsächlich Fotograf und heiß Ragnar Lothbrok, nein, natürlich heißt er Ragnar Nyberg!!!

    7.Tag

    Wieder zu Hause!

    Bild:
    ausgeblendet


    Bis zum nächsten mal!


    Hier noch das schnell zusammengestoppelte Video.

    Vollbild und HD lohnt sich!

    https://www.youtube.com/watch?v=zJzO...ature=youtu.be


    Da möchte ich noch Dag Reinbott von Terrasound erwähnen, der einiges an Musik lizenzfrei zur Verfügung stellt. www.terrasound.de
    Geändert von fraktal (31-08-2017 um 17:50 Uhr)

  7. #7
    Wieder mal toll, danke fürs mitnehmen.
    Das Video fand ich auch gut.

  8. #8
    Sehr schöner, fernwehverursachender, Bericht

    ICH WILL DAS (so, oder so ähnlich) AUCH MAL MACHEN!
    Wie hoch waren denn die gesamt zurückgelegten KM?

  9. #9
    fraktal
    unregistriert
    Zitat Zitat von bauknecht Beitrag anzeigen
    Sehr schöner, fernwehverursachender, Bericht

    ICH WILL DAS (so, oder so ähnlich) AUCH MAL MACHEN!
    Wie hoch waren denn die gesamt zurückgelegten KM?
    4000Km, also für meine Verhältnisse eher wenig :-)


    Mach das einfach, lohnt sich wirklich. Der Norden ist absolut faszinierend!

  10. #10
    toll! die landschaft, die weite. beeindruckend.
    auch das video. könnte glatt ein werbefilm sein. für landschaft oder rommel

    darf ich fragen, bist du eher der typ eremit? ich hab so beim schauen überlegt, dass ich so eine fahrt durchaus auch geniessen könnte. allerdings allein?! fehlt einem da der austausch mit jemand über das, was man da grad sieht, nicht irgendwie? oder bist du da so im fahrgenuss-gefühl, dass dich das sogar eher ablenken und stören würde?

  11. #11
    fraktal
    unregistriert
    Zitat Zitat von Agadou Beitrag anzeigen
    toll! die landschaft, die weite. beeindruckend.
    auch das video. könnte glatt ein werbefilm sein. für landschaft oder rommel
    Besten Dank!

    Zitat Zitat von Agadou Beitrag anzeigen
    darf ich fragen, bist du eher der typ eremit? ich hab so beim schauen überlegt, dass ich so eine fahrt durchaus auch geniessen könnte. allerdings allein?! fehlt einem da der austausch mit jemand über das, was man da grad sieht, nicht irgendwie? oder bist du da so im fahrgenuss-gefühl, dass dich das sogar eher ablenken und stören würde?
    Sagen wirs mal so, mit Alleinesein hab ich kein Problem.
    Diese kurzen Trips, die nur eine Woche dauern, da geniesse ich es sehr meinen Gedanken nachzugehen, ohne Ablenkung einfach in meiner eigenen Welt zu sein. Ich kann da die unglaubliche Welt um mich herum auch vollständig in mich aufnehmen und mich drann erfreuen.
    Ausserdem kommt man alleine viel mehr mit den Leuten in Kontakt, also ich zumindest. Ich würde sonst nie abend im Hotel oder an der Tankstelle irgendwelche Leute anquatschen.

    Dazu gehört aber auch den Reisebericht jeden abend wachsen zu lassen und diesen an eine kleine Gruppe von Leuten zu verschicken.

    Allerdings mach ich solche Touren auch gerne mit anderen, ist eine ganz andere Sache mit anderen Eindrücken die mir viel wert sind.
    Leider ist es nicht so leicht sowas zeitlich zu koordinieren. Alleine schau ich einfach wann das Wetter passt und hau dann ab.

    Im Frühjahr wollte ich mit meinem Schrauber-Kumpel Skandinavien durchstreifen, aber da hatte sich die Welt verschworen das zu verhindern. Da war echt der Teufel drinn.

    Das soll dann nächstes Jahr laufen, evtl. mit 2 oder 3 Autos.

    Einmal im Jahr muss ich aber aus oben genannten Gründen alleine unterwegs sein, hab jetzt wieder gemerkt wie gut mir sowas tut.

  12. #12
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    TOLL! (Reise, Land, Fotos, Auto...)

    Edit: Allein, aber nicht einsam.


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