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Ergebnis 526 bis 534 von 534
  1. #526
    Hat die Parteiführung nicht mal eine Umfrage in Auftrag gegeben um herauszufinden, wo die Linke das größte Wählerpotential hat ? Hat man dort nicht herausgefunden und ist zum gewollten Ergebnis gekommen, das das größte Potential bei 20% Grünwählern liegt und die abgewanderten Wähler zur AFD zu vernachlässigen sind ?
    Ich vermute, das der Wahlkampf, von Kipping und Riexinger persönlich organisiert, genau auf dieser Umfrage beruht. Und sie ihn speziell auf diese Wählerschicht ausgerichtet haben, dafür haben sie z.B: die EU Kritik völlig aufgeweicht, so das selbst "die Partei" noch EU kritischer war oder letztens "die Anstalt" sehr zu empfehlen. Auch weil die Parteiführer Angst davor hatten, das sie als "Europa Kritiker" medial zerrissen werden, wo doch alles so EU freundlich dargestellt wird. Aus Angst die Linke harmlos und beliebig gemacht, erinnert mal wieder an die Grünen, die sich auch treiben haben lassen zu angepassten, sytemtreuen, zu allem bereiten Grünlingen.
    Ich kann mich dem Eindruck nicht erwähren als wäre speziell Fr. Kipping besser bei den Grünen aufgehoben als bei den Linken. Ihr Spiel mit der Partei ist gefährlich und Existenzgefährdend.
    Die AFD ist vor allem in Sachsen auch so stark, weil sie dort mehr Plakatieren als jede andere Partei und vor allem in Regionen und Orten im ländlichen Raum, wo sich kaum eine andere Partei blicken lässt, die aufgegeben wurden. Das schafft natürlich das Bild, das die AFD die einzigen sind, die sich für uns interessieren. Der Landesverband von Fr. Kipping sollte sich fragen, warum sind wir nicht dort ? Dort leben normale Menschen, nicht rechts, die sich einfach nicht gehört fühlen und wen wählt man dann ? Die die da sind oder so tun, das sie da sind. Und wen wählt man nicht, die die uns abgeschrieben haben und uns als Rechte beschimpfen.
    Die Linke muss im Osten, glaub ich, einen ganz anderen Wahlkampf führen als im Westen und das bekommen sie nicht so richtig gebacken. Sich nicht nur auf die Städte konzentrieren sondern auch auf das ländlichen Gebiet.
    Geändert von Manitu (31-05-2019 um 16:43 Uhr)

  2. #527
    Mein Beitrag gestern begann mit dem Gedanken:
    "Ich frage mich, darf man in so einem alten Thread noch antworten."

    Ich hätte auf mein Gefühl hören sollen und das Thema der Vergessenheit anheim fallen lassen. Andererseits sehr lehrreich. Man lernt soviel.

    Zum Beispiel, Dom Basaluzzo sieht Die Linke bundesweit um die 5 Prozent. Das Europa-Ergebnis 5,5% sagt aber nur, Die Linke konnte ihre Wähler im Vergleich zu anderen Parteien nicht in dem Maße mobilisieren um von der höheren Wahlbeteiligung zu profitieren.
    Europawahl 2014: 2.168.455
    Europawahl 2019: 2.056.010
    Offenbar gibt es eine treue Stammwählerschaft.

    Bei der Sonntagsfrage zur Bundestagswahl stagniert Die Linke bei Umfragen von Infratest dimap seit 2013 bis heute um die 8 bis 10 Prozent.
    In den guten alten Zeiten, Bundestagswahl 2002, hatte die PDS 4.0%. Da war es schön muckelig im ostdeutschen Wohnzimmer. Dann kam der Zusammenschluss mit der WASG und "Die Linke" erobert neue Wähler in Westdeutshland.

    Alles ein Teil der Geschichte der Partei "Die Linke".
    "Aufstehen" ist jetzt auch Teil der Parteigeschichte. Dabei sollte man es jetzt belassen.
    Geändert von Zinga (31-05-2019 um 18:22 Uhr)

  3. #528
    Man könnte es jetzt in "Hinsetzen!!" umbenennen.

  4. #529
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Hat die Parteiführung nicht mal eine Umfrage in Auftrag gegeben um herauszufinden, wo die Linke das größte Wählerpotential hat ? Hat man dort nicht herausgefunden und ist zum gewollten Ergebnis gekommen, das das größte Potential bei 20% Grünwählern liegt und die abgewanderten Wähler zur AFD zu vernachlässigen sind ?
    Ich vermute, das der Wahlkampf, von Kipping und Riexinger persönlich organisiert, genau auf dieser Umfrage beruht. Und sie ihn speziell auf diese Wählerschicht ausgerichtet haben, dafür haben sie z.B: die EU Kritik völlig aufgeweicht, so das selbst "die Partei" noch EU kritischer war oder letztens "die Anstalt" sehr zu empfehlen. Auch weil die Parteiführer Angst davor hatten, das sie als "Europa Kritiker" medial zerrissen werden, wo doch alles so EU freundlich dargestellt wird. Aus Angst die Linke harmlos und beliebig gemacht, erinnert mal wieder an die Grünen, die sich auch treiben haben lassen zu angepassten, sytemtreuen, zu allem bereiten Grünlingen.
    ..
    "Systemtreue Grünlinge", echt jetzt!, Es nervt. Die AfD spricht stets von links-grün-versifften Systemparteien. Es würde Dir gut anstehen, weniger zu vermuten und Inhalte statt hohle Kampfbegriffe zu liefern.

    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    ..
    Ich kann mich dem Eindruck nicht erwähren als wäre speziell Fr. Kipping besser bei den Grünen aufgehoben als bei den Linken. Ihr Spiel mit der Partei ist gefährlich und Existenzgefährdend...
    Wie oft musste sich Gysi anhören, er sei in der falschen Partei.
    Ich habe das Spiel von Frau Sahra Wagenknecht als gefährlich für die Partei "Die Linke" wahrgenommen. Ihr Egotrip mündete in der Gründung der Bewegung "Aufstehen" und nicht wenige Linke, nehmen ihr das Übel.

    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    ..
    Die AFD ist vor allem in Sachsen auch so stark, weil sie dort mehr Plakatieren als jede andere Partei und vor allem in Regionen und Orten im ländlichen Raum, wo sich kaum eine andere Partei blicken lässt, die aufgegeben wurden.
    ..
    Wahlkampf kostet Geld. Lange lebe das "System", dass die AfD großzügig finanziert.

    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    ..
    Das schafft natürlich das Bild, das die AFD die einzigen sind, die sich für uns interessieren. Der Landesverband von Fr. Kipping sollte sich fragen, warum sind wir nicht dort ? Dort leben normale Menschen, nicht rechts, die sich einfach nicht gehört fühlen und wen wählt man dann ? Und wen wählt man nicht, die die uns abgeschrieben haben und uns als Rechte beschimpfen.
    Die Linke muss im Osten, glaub ich, einen ganz anderen Wahlkampf führen als im Westen und das bekommen sie nicht so richtig gebacken. Sich nicht nur auf die Städte konzentrieren sondern auch auf das ländlichen Gebiet.
    Die Leugnung, das Nicht-Sehen-Wollen der gewachsenen rechtsextremen Strukturen hat sie überhaupt er so wachsen lassen. Im Osten war DVU und NPD normal. Jugendliche mit Bomberjacken und Springerstiefeln in Schulen, sind nicht rechts, sagt der Schulleiter. Das tragen halt die Jugendlichen von Heute. Nach der Jagd auf Inder, will der Bürgermeister der Stadt nichts von rechten Gewalttätern wissen. Begründung, die sind doch nur NPD-Wähler. Und bei Gefechtsübungen in Wehrmachtsuniformen sieht man nur die geschichtsinteressierte Jugend bei der Fortbildung.

    Die rechtsextremistischen Strukturen gab es schon in der DDR. Wie auch in der BRD.
    Aber es gibt dennoch Unterschiede.

    Mehr dazu:
    zeit.de - Rechtsextremismus: Der Osten muss erst mal seine eigene Geschichte aufarbeiten

    Ergänzend eine Buchempfehlung:
    sueddeutsche.de: Die AfD ist kein Betriebsunfall der deutschen Demokratie

    Meine persönliche Empfehlung ein Artikel der Zeit. Insbesondere ist die Geschichte der Partei "Die Linke" gut aufgebröselt.
    Ist die Linke schuld am Aufstieg der AfD?

    Bei Dom B. und Dir fehlt mir Wahrhaftigkeit. Da blitzt immer was durch.
    Aber ihr bekennt euch nicht in klaren Worten, was ihr wollt. Ihr meckert ohne Lösungsangebot über die Partei "Die LInke".

  5. #530
    Und die linke galt jahrelang als systemkritisch, deswegen durften die selten mitspielen. Den Grünen erging es früher ebenso, jetzt gelten die als angepasst, sie haben das System samt Nato akzeptiert und nun dürfen sie mitspielen, da nehme ich mir das Wort systemtreu einfach raus, weil das auch für die Jugend wichtig ist, denn die wollen einen System Wandel, dahin will die Parteiführung die Linke auch bringen. Das das nicht einfach wird, sieht man, denn die Wähler auf der linken Seite sind nicht so zahlreich, daß man sie sich aussuchen kann.

  6. #531
    Gewiss waren viele linke empört, das Sahra aufstehen gegründet hat, aber viele linke waren auch empört darüber, wie massiv die Parteiführung gegen Aufstehen gemeckert hat, das war noch massiver als von SPD, Grünen oder den Medien. Weil die haben diesen Zwist sicher gern zur Kenntnis genommen. Und hat der linken meiner Meinung mehr geschadet als die Gründung der Bewegung.
    Nur ist Frage warum hat die Parteiführung sich so echauviert? ICH habe da 2 Theorien.
    Erste ich vermute, die Parteiführung hatte bedenken, daß Sahra aus der Bewegung eine Partei macht, die Angst diese Partei könnte die Linke zerstören. Das war bereits Konkurrenzkampf. Und die Angst war nicht mal unbegründet, denn Umfragen beförderten zu Tage, das 34% sich vorstellen konnten, diese Bewegung zu wählen. Immense Zahl.
    Andere ist, daß Sahra für die Parteiführer der Störfaktor im Hinblick auf die Annäherung zu SPD und Grünen ist. Das sie diese Gründung benutzten um entweder Sahra weiter zu diffamieren und sie ins Abseits zu befördern oder gar aus der Partei zu treiben(Hinweise siehe Riexinger gab es dafür) oder die Angst das die Annäherunfsversuche dadurch ins Leere laufen könnten. Als welches Ego hier wirklich am größten war und ist, ist mir nicht so klar wie dir. Bei dem" Ich" Stil in Interviews von Fr. Kipping kann man den Eindruck gewinnen, als gehöre die Partei ihr.
    Fr. Kipping möchte mir allem Nachdruck RRG, das steht fest, hat sie sich in den Kopf gesetzt.
    Nur dafür braucht man auch Wähler, das scheint die nicht zu begreifen. Wähler kann man sich nicht einfach herbeiwünschen, die muss man überzeugen und da kann man keine Unterschiede machen zwischen guten oder schlechten Wählern und ob sie perfekt ins linke Bild passen, man braucht sie alle, sonst wird RRG nie eine Mehrheit bekommen und die AFD macht man so auch nicht klein, ein Teil der AfD Wähler ist nicht verloren und es muss die Aufgabe gerade der linken im Osten sein, diese Wähler wieder zurückzuholen und die AFD zu reduzieren. Wähler von der Union oder FDP zu gewinnen ist viel schwieriger. Wähler von RRG untereinander auszutauschen bringt nix in Bezug auf eine Mehrheit. Man braucht neue alte Wähler.
    Ist wie bei Herr der Ringe Teil 2 ohne die abtrünnigen Reiter Rohans hätten sie die Schlacht nicht gewinnen können, es brauchte die Überzeugungskraft von Ghandalf dem Grauen.
    Also wenn Fr. Kipping diese Mehrheit möchte, muss sie auch diesen Wählern ein Angebot machen und das beginnt damit ihnen das Gefühl zu geben, die Linke ist da, so wie das früher der Fall war, als man den Ruf einer Kümmerer Partei hatte. Diesen Ruf haben sie verloren
    Und was viele Linke sauer aufstösst ist, der Umgang mit Sahra und dem darausfolgenden Rückzug von Sahra. Bekam man am Sonntag zu spüren, denn das war auch eine Protest Wahl gegen die Parteuführer.
    Wenn ich die Analyse von Fr. Kipping nach der Wahl, vor der Wahl gesehen hätte, hätte ich auch die Partei gewählt statt die Linke.
    Geändert von Manitu (31-05-2019 um 23:12 Uhr)

  7. #532
    Womöglich wird die Linke bei der nächsten Btw nicht so nah an der 5% Hürde schleifen wie bei der EU Wahl, möglich, hängt auch davon ab, wie sich die SPD nach Nahles entwickelt, wenn dann auch noch Wähler dorthin ziehen, wird es eng. Oder die Spass Partei bis dahin in Umfragen vieleicht bei 4% liegen, könnte einige motivieren sie über 5% zu hieven, zu welchen Lasten wird das dann wohl gehen? Sicher die Linke.
    Also die Linke sollte sich darauf konzentrieren gegen den Abstieg zu kämpfen, einen eigenständigen Wahlkampf zu führen und nicht von irgendwelchen Koalitionen zu träumen, den die Grünen dann am Ende zum platzen bringen, weil sie sich längst auf eine Koalition mit der Union vorbereiten.
    Der PDS wurde dieser Lagerwahlkampf 98 zum Verhängnis oder sie dachten sie gehören dazu, Pustekuchen, naiv so zu denken, denke noch mit Schrecken und Kopfschütteln zurück.
    Geändert von Manitu (31-05-2019 um 23:40 Uhr)

  8. #533
    Zitat Zitat von Zinga Beitrag anzeigen
    Bei Dom B. und Dir fehlt mir Wahrhaftigkeit.
    Ich schreibe hier nicht als Mitglied oder Parteivorstand der Partei, weil ich das nicht bin. Ich bin bloß ein zunehmend unzufriedener Wähler der Partei. Mir deshalb Wahrhaftigkeit abzusprechen ist unter Deinem Niveau.

  9. #534


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