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Ergebnis 121 bis 135 von 534
  1. #121
    Hier ein sehr langer, aber lesenswerter Kommentar, in dem die unterschiedlichen Positionen innerhalb des linken Spektrums in Bezug auf zentrale Themen verständlich herausgearbeitet werden:
    https://die-linke-koeln.de/?p=6598&preview=true

  2. #122
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
    Ist ja irgendwie zu witzig, dass Dein persönliche Angriff auf Mausophon genau unter ihrer Aussage steht, sie halte Dehms Aktion nicht für sexistisch, sondern machtpolitisch motiviert. Also witzig im Sinne von: absurder gehts nicht.
    In Verbindung mit Mausophons Dreisprung-Mantra: Gewalt ist männlich. Männliche Gewalt ist dominant. Männliche Dominanz ist sexistisch, sollte der Zusammenhang klar sein.
    Und was "persönliche Angriffe" zwischen Mausophon und mir angeht, so haben wir da eine IOFF-Geschichte, die uns bislang unversehrt hinterließ.

    Aber back to topic:

    Auch ich fragte mich, was diese "Aufstehen"-Bewegung denn nun sei. Viele mutmaßten ja, sie wolle eine Partei werden. Dem wurde von den Initiatoren widersprochen. In einer Ausdrücklichkeit, wie man sie sonst nur der Kanzerlin nicht glaubt.

    Bei Hart aber Fair am Montag wurde Wagenknecht dahingehend wieder in die Mangel genommen und sagte etwas, wie ich finde, sehr Kluges. In ungefähr: Die Friedens- oder Umweltbewegung seien ja auch nicht im Bundestag gewesen, aber hätten mit ihren Ideen die Politik beeinflusst.
    Jetzt kapier ich in etwa, was diese Bewegung will. Bewegen halt. Impulse von der Basis geben, die "oben" per maximal massierter Sammelkraft nicht mehr ignoriert werden kann. So etwa, wie die Pegida-Bürger die AfD befeuern. Nur umgekehrt.

    Dennoch. Zwei Einwände hätte ich bisher:

    Die Zielsammlung von Aufstehen klingt standardisiert "gut", dass wohl nur der Teufel persönlich widerspräche. Wäre sie nicht so schwammig. So wie die Hohlformel-Werbeslogans von Wahlplakaten, die man sonst von Bushaltestellen-Werbeflächen kennt (da gebe ich Mausi komplett recht). Nur eine Merkel-Rede ist weniger aussagekräftig.

    Aber da es aus der "richtigen" Richtung kommt, sind schneller mehr Künstler-Promis dabei, als die Toten Hosen Chemnitz sagen können. Worum es im Konkreten geht? Egal, machen wir später. Hauptsache, schon 100.000 Unterschreiber. Ich hasse Lobbyismus. Doch das riecht streng danach.
    Denn natürlich will man bestenfalls die Granden der Linken, Grünen, SPD für sich gewinnen, um was zu sagen zu haben. Oscar entfädelt wohl gerade schon sein Netzwerk. Gewerkschaftler inklusive.
    An eine sympathisch frische Neubewegung ohne Kohle glaube ich da nicht. Die Inhalte werden wohl nach Interessenlage noch ausgehandelt.

    Oder ich bin einfach zu schwarzsichtig. Und der Kassenwart schenkt bei der nächsten Vereinssitzung nur Leitungswasser aus.
    Geändert von spector (27-09-2018 um 05:57 Uhr)

  3. #123
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    In Verbindung mit Mausophons Dreisprung-Mantra: Gewalt ist männlich. Männliche Gewalt ist dominant. Männliche Dominanz ist sexistisch, sollte der Zusammenhang klar sein.
    Und was "persönliche Angriffe" zwischen Mausophon und mir angeht, so haben wir da eine IOFF-Geschichte, die uns bislang unversehrt hinterließ.
    Was für ein Unsinn. Mieze hat selbstverständlich recht.
    Die Tatsache, dass ich an anderer Stelle in anderen Zusammenhängen Ansichten vertrat, die dir nicht passten, macht deine abstrusen Ausführungen in diesem Thread nicht plausibler. Ich verweise auf mein Posting 112. I.Ü. sollte dessen letzte Satz natürlich lauten: Dehm mag sexistisch sein, ich gehe aber davon aus, dass die Kritik an Wagenknecht und an "Aufstehen" durch Frau Akbulut seinen Zorn unter machtpolitischen Aspekten herausgefordert hat. (Statt "unter" schrieb ich versehentlich "und").

  4. #124
    Zehntausende stehen auf - und Sarah Wagenknecht findets falsch.


    Sie fände es zwar richtig, dass viele Menschen gegen Rassismus und die Rechtsentwicklung auf die Straße gingen, gleichzeitig kritisierte Wagenknecht aber den Aufruf des Bündnisses: Weil in der Tendenz die Position „Offene Grenzen für alle“ als die bestimmende Position dargestellt werde.

    Nun werben die InitiatorInnen der #unteilbar-Demonstration nicht explizit für offene Grenzen, sondern für eine offene und solidarische Gesellschaft. Wörtlich heißt es in ihrem Aufruf: „Wir treten für eine offene und solidarische Gesellschaft ein, in der Menschenrechte unteilbar, in der vielfältige und selbstbestimmte Lebensentwürfe selbstverständlich sind.“ Bisher galt ein solcher Satz innerhalb der Linken nicht als strittig.
    Für mich einmal mehr der Beweis, dass Frau Wagenknecht die Falsche ist für eine linke Sammlungsbewegung.

    http://www.taz.de/Sahra-Wagenknecht-...lbar/!5542273/

    (Abgesehen davon: Der Veranstalter geht aktuell von einer Teilnehmerzahl von mehr als 150.000 Menschen aus. Die Polizei spricht noch von "mehreren zehntausend Menschen". Berlin, ick liebe Dir.)

  5. #125
    Zitat Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
    Zehntausende stehen auf - und Sarah Wagenknecht findets falsch.

    Für mich einmal mehr der Beweis, dass Frau Wagenknecht die Falsche ist für eine linke Sammlungsbewegung.

    http://www.taz.de/Sahra-Wagenknecht-...lbar/!5542273/

    (Abgesehen davon: Der Veranstalter geht aktuell von einer Teilnehmerzahl von mehr als 150.000 Menschen aus. Die Polizei spricht noch von "mehreren zehntausend Menschen". Berlin, ick liebe Dir.)
    "Unteilbar" ist ein wilder Mix aus radikalen und gemäßigten Linken, sozialen Trägern und den Befürwortern einer komplett unbegrenzten Migration nach Deutschland. Auf der Unterstützer- und Unterzeichner-Liste sind leider auch zahlreiche Antisemiten und Vertreter des islamistischen Milieus.
    Man sollte sich schon genau anschauen, wer dieses Bündnis unterstützt ...
    Kritisch gegenüber einigen der Unterstützer zu sein (wie Wagenknecht es ist), sollte eigentlich für jeden rationalen und differenzierenden Bürger obligatorisch sein.

    Der wilde Mix passt aber auf jeden Fall perfekt zum kunterbunten, rot-rot-grünen Pleite-Berlin.
    Geändert von ManOfTomorrow (13-10-2018 um 17:10 Uhr)
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  6. #126
    die TAZ hat wie alle journalistischen medien die tendenz, gegensätze herauszuarbeiten.
    weiters kann man von ihr sicher keine loyale unterstützung linker gesamtbewegungen erwarten.

    insofern sollte man ihre beurteilung der wagenknecht mit einiger skepsis analysieren.
    die wagenknecht ist auch heute nicht kontroverser, als sie immer schon war.


    das thema der grenzen ist tatsächlich dabei, in raserei zu entgleiseh und aus der spur zu fliegen.
    einerseits hat die EU bereits enorme vorarbeit geleistet, und das heutige problem ist durchaus real, das zu einer erneuten grenzsicherheitsfrage führt, samt einsätzen von behörden.
    andererseits nutzen gesellschaften wie die chinesische die von ihnen genau studierten paradigmen aus, um sich selbst grenzenlos zu verwirklichen, als das mit entschiedenheit führende element des universums.

    langfristig wird es unter den erfolgreichen gesellschaften auch weiterhin nur die geben, die sich entschieden verteidigt haben, und auf ihre eigene identität bestanden haben.
    im sumpf der beliebigkeit gibt es keinen fortschritt, nur wachsenden, immer gröber werdenden mob.

    ich denke das ist es, was ca. auch wagenknecht meint.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  7. #127
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    "Unteilbar" ist ein wilder Mix aus radikalen und gemäßigten Linken....
    Klar, dass Du wieder überspitzt. Ohne Deine Gehässigkeit bleibt: Es sind genau die Gruppen, die "Aufstehen" ansprechen wollte.


    Bei "Unteilbar" handelt es sich um ein breites Bündnis aus Tausenden Vereinen, Verbänden und Organisationen. Dem Bündnis schlossen sich etliche kirchliche Organisationen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften und Parteien an. Unter anderem die SPD und Pro Asyl hatten zur Teilnahme an der Veranstaltung aufgerufen. Sie demonstrieren gegen die drohende Abschottung Europas, für die Integration von Flüchtlingen, für Bürgerrechte.
    http://www.spiegel.de/politik/deutsc...a-1233090.html

  8. #128
    Zitat Zitat von hans Beitrag anzeigen
    die TAZ hat wie alle journalistischen medien die tendenz, gegensätze herauszuarbeiten.
    weiters kann man von ihr sicher keine loyale unterstützung linker gesamtbewegungen erwarten.

    insofern sollte man ihre beurteilung der wagenknecht mit einiger skepsis analysieren.
    die wagenknecht ist auch heute nicht kontroverser, als sie immer schon war.


    ...

    ich denke das ist es, was ca. auch wagenknecht meint.
    Aha. Die Lügenpresse mal wieder. Hans, diesbezüglich schreibst Du regelmäßig Quatsch.

    Und in Bezug auf "Aufstehen" ist mir völlig egal, was Sarah Wagenknecht denkt oder nicht denkt. Es geht darum, dass sie engagierten (linke) Menschen ihre Unterstützung versagt. Nur weil es nicht nach ihrer Nase geht. Sie stellt sich und ihre Meinung offenbar in den Mittelpunkt. Oder anders gesagt: sie ist ein Machtmensch. Deswegen eignet sie sich nicht für eine Sammlungs-Bewegung.

  9. #129
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    "Unteilbar" ist ein wilder Mix aus radikalen und gemäßigten Linken, sozialen Trägern und den Befürwortern einer komplett unbegrenzten Migration nach Deutschland. Auf der Unterstützer- und Unterzeichner-Liste sind leider auch zahlreiche Antisemiten und Vertreter des islamistischen Milieus.
    Man sollte sich schon genau anschauen, wer dieses Bündnis unterstützt ...
    Kritisch gegenüber einigen der Unterstützer zu sein (wie Wagenknecht es ist), sollte eigentlich für jeden rationalen und differenzierenden Bürger obligatorisch sein.

    Der wilde Mix passt aber auf jeden Fall perfekt zum kunterbunten, rot-rot-grünen Pleite-Berlin.
    Verstehen Sie?

  10. #130
    Zitat Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
    Zehntausende stehen auf - und Sarah Wagenknecht findets falsch.



    Für mich einmal mehr der Beweis, dass Frau Wagenknecht die Falsche ist für eine linke Sammlungsbewegung.

    http://www.taz.de/Sahra-Wagenknecht-...lbar/!5542273/

    (Abgesehen davon: Der Veranstalter geht aktuell von einer Teilnehmerzahl von mehr als 150.000 Menschen aus. Die Polizei spricht noch von "mehreren zehntausend Menschen". Berlin, ick liebe Dir.)
    Du machst es Dir aber auch wieder schön einfach.
    Sahras Gründe sind nachvollziehbar. Ich würde auch nicht mit denen mitlaufen, die für Kriege und die Gründe für massenhafte Flucht mitverantwortlich sind, mit George Soros schon gar nicht, dessen Verein mit auf der Liste steht. Selbst Herr Maas bekennt sich zu unteilbar, der nix dagegen hat Waffen an Saudi Arabien zu liefern. Dafür würde aufstehen auch nicht gegründet.
    Ausserdem ist aufstehen dabei, halt nur Sahra nicht.
    Solche Leute wie Liebich machen in der Migrations Frage auf heilige kompromisslose Linke, sind aber anderseits bereit die linke für ein Apple und Ei zu opfern, damit sie im Sinne des Systems regierungsfähig wird, die Grünen haben das schon durch und sind jetzt jedermans Liebling und beliebig das die selbst für die Union interessant sind. Dahin wollen auch Teile der Linken, aber ist das dann noch links? Sahra ist im Wege und nach den Wahlen in Bayern und Hessen wird es deshalb auch rundgehen.
    Geändert von Manitu (13-10-2018 um 20:36 Uhr)

  11. #131
    #unteilbar
    Aktuell wurd im Livestream ein "neues jiddisches Volkslied" bei der Abschlusskundgebung performt.

    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    "Unteilbar" ist ein wilder Mix aus radikalen und gemäßigten Linken, sozialen Trägern und den Befürwortern einer komplett unbegrenzten Migration nach Deutschland. Auf der Unterstützer- und Unterzeichner-Liste sind leider auch zahlreiche Antisemiten und Vertreter des islamistischen Milieus.
    Man sollte sich schon genau anschauen, wer dieses Bündnis unterstützt ...
    Kritisch gegenüber einigen der Unterstützer zu sein (wie Wagenknecht es ist), sollte eigentlich für jeden rationalen und differenzierenden Bürger obligatorisch sein.

    Der wilde Mix passt aber auf jeden Fall perfekt zum kunterbunten, rot-rot-grünen Pleite-Berlin.
    Oh ja, es ist ein wilder Mix. Und das ist gut so.
    https://www.unteilbar.org/wir/erstunterzeichnende/

    Zu deiner Warnung: Nenne Ross und Reiter! Auf "Tichys Einblick" gibt es doch sicher die Fakten.

    Ansonsten freue ich mich so über die Entwicklung.
    Jetzt geht der besorgte Bürger auf die Straße der sich über den Rechtsruck Sorgen macht und der AfD den Finger zeigt.

    Auf der anderen Seite steht die AfD und ist vollends irritiert. Müht sich ab. die Demo mit Extremismus-Vorwürfen zu diskreditieren. Erschlagen und enttäuscht von der Tatsache dass ihre "Volksbewegung" kaum Demonstrationen im dreistelligen Bereich mobilisiert. Aber die politische Gegenseite Monat für Monat aktiver wird und der Protest 6-stellige Teilnehmerzahlen vermelden kann, kratzt schwer am Selbstverständnis der "Volksbewegung AfD".

  12. #132
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Du machst es Dir aber auch wieder schön einfach.
    Sahras Gründe sind nachvollziehbar. Ich würde auch nicht mit den mitlaufen, die für Kriege und die Gründe für massenhafte Flucht verantwortlich sind, mit George Soros schon gar nicht, dessen Verein mit auf der Liste stehen.
    Ausserdem ist aufstehen dabei, halt nur Sahra nicht.
    Ich habe nichts gegen "Aufstehen". Im Gegenteil. Ich finde nur Wagenknecht vollkommen ungeeignet für eine Bewegung, die verschiedene (linke) Positionen vereinen möchte. Sie ist zu egozentriert; kann nichts außer sich selbst und ihre eigene Meinung gelten lassen kann.

  13. #133
    Zitat Zitat von Zinga Beitrag anzeigen
    Oh ja, es ist ein wilder Mix. Und das ist gut so.


    Gut so?

    Zitat Zitat von Zinga Beitrag anzeigen
    Ansonsten freue ich mich so über die Entwicklung.
    Jetzt geht der besorgte Bürger auf die Straße der sich über den Rechtsruck Sorgen macht und der AfD den Finger zeigt.
    Es gibt keinen Rechtsruck. Die Merkel-CDU ist kontinuierlich ins linke politische Lager gewechselt - dass das nicht alle konservativen Wähler mitmachen, ist nachvollziehbar.

    Zitat Zitat von Zinga Beitrag anzeigen
    Auf der anderen Seite steht die AfD und ist vollends irritiert. Müht sich ab. die Demo mit Extremismus-Vorwürfen zu diskreditieren. Erschlagen und enttäuscht von der Tatsache dass ihre "Volksbewegung" kaum Demonstrationen im dreistelligen Bereich mobilisiert. Aber die politische Gegenseite Monat für Monat aktiver wird und der Protest 6-stellige Teilnehmerzahlen vermelden kann, kratzt schwer am Selbstverständnis der "Volksbewegung AfD".
    Ähm, die 6-stelligen Teilnehmerzahlen beinhalten allerdings die Wähler von CDU, SPD, Linke, Grüne, Piraten, MLPD usw.
    Der Vergleich mit einer "AfD-Demo" hinkt gewaltig.

    Wie vollkommen schizophren und fanatisch die "Gegen Rechts"-Bewegung ist, zeigt dieses Beispiel hier eindrücklich:
    https://www.westfalen-blatt.de/OWL/K...statt-Rauswurf
    Geändert von ManOfTomorrow (13-10-2018 um 20:37 Uhr)
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  14. #134
    Zitat Zitat von hans Beitrag anzeigen
    ..
    langfristig wird es unter den erfolgreichen gesellschaften auch weiterhin nur die geben, die sich entschieden verteidigt haben, und auf ihre eigene identität bestanden haben.
    im sumpf der beliebigkeit gibt es keinen fortschritt, nur wachsenden, immer gröber werdenden mob.

    ich denke das ist es, was ca. auch wagenknecht meint.
    Eigene Identität ist eine Definitionsfrage.
    Gesellschaften entstanden durch Einbindung fremder Identitäten. Vom Stamm zum Volk. Roms Erfolg hatte die Taktik auch Feinde zu romanisieren und ihnen die römische Identität zu verleihen. Das ist keine Beliebigkeit, das ist gesellschaftliche Entwicklung und gesellschaftlicher Fortschritt.
    Das gilt auch heute für Europa.
    Geändert von Zinga (13-10-2018 um 20:46 Uhr)

  15. #135
    Zitat Zitat von ManOfTomorrow Beitrag anzeigen
    "Unteilbar" ist ein wilder Mix aus radikalen und gemäßigten Linken, sozialen Trägern und den Befürwortern einer komplett unbegrenzten Migration nach Deutschland. Auf der Unterstützer- und Unterzeichner-Liste sind leider auch zahlreiche Antisemiten und Vertreter des islamistischen Milieus.
    Man sollte sich schon genau anschauen, wer dieses Bündnis unterstützt ...
    Kritisch gegenüber einigen der Unterstützer zu sein (wie Wagenknecht es ist), sollte eigentlich für jeden rationalen und differenzierenden Bürger obligatorisch sein.

    Der wilde Mix passt aber auf jeden Fall perfekt zum kunterbunten, rot-rot-grünen Pleite-Berlin.
    Was du hier ablässt, ist eine Frechheit. Beleidigend für jeden, der heute auf die Straße gegangen ist. Und nein, deine Einschätzung der Teilnehmer trifft nicht zu. Es war die sprichwörtliche Mitte der Gesellschaft, ein Mix aus allem, was in Berlin zu Hause ist anwesend.
    Du kannst noch so oft versuchen, Menschen zu diskreditieren, die für ein friedliches Zusammenleben ohne Vorurteile und Ausgrenzungen auf die Straße gehen....es werden immer mehr bleiben als die, die den braunen Dreck in die Ecken kippen.


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