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  1. #136
    Good Session Avatar von kleineelfe
    Ort: bei Köln ums Eck
    Genau
    Klein, frech, dreist, gemein, hab grundsätzlich Recht und immer das letzte Wort.

  2. #137
    Zitat Zitat von Claudia Beitrag anzeigen
    Vielleicht wird das bei euch im Hof noch was.
    Ja, wir haben gerade eine Saison hinter uns. Da ist noch viel rauszuholen. Der Boden ist noch so gut wie tot. Wir haben vorhin Frühblüherzwiebeln* gepflanzt und nicht einen einzigen Regenwurm beim Graben gefunden. Wir sind dran, und ich freue mich über jede Hummel und Wildbiene, die sich zu uns verirrt.

    *Das war aber auch schon wieder so ein Kompromiss. Die sind an den Rand der Baumscheibe der Hainbuche gekommen. Natürlich alles voller Feinwurzeln und kaum ein Durchkommen. Die liegen jetzt bei weitem nicht so tief wie sie sollten. Gerade das Allium. Schaunmermal.

    In einem Beet kommt man nicht durch die Wurzeln, im anderen ist auf Spatentiefe schon der Bauschutt und die Schlacken von der Zerbombung im WK II. Dafür haben wir schon gut geerntet dieses Jahr (Tomaten, Kartoffeln, Mangold und Kräuter), und auch viel und lange Blühpflanzen gehabt. Die Pflanzen wollen ja!
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  3. #138
    unwissend und langweilig Avatar von killefitz
    Ort: hier bei mir
    Zartbitter, ich würde jetzt ordentlich Rindenmulch aufbringen, sieht über Winter gut aus und kann schön verrotten. Wenn man dann im Frühjahr pflanzt und jätet, arbeitet man neben bei immer etwas Mulch mit in die Erde, das lockert auf und dann kommt auch das Bodenleben in Gang.
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

    Bild:
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  4. #139
    Das ist eine Frage des Geldes. Wir wollen/müssen den Garten weitgehend kostenneutral bewirtschaften. Auf einem Viertel haben wir jetzt Phacelia. Auf dem Rest tragen wir das Laub der Hainbuche auf, der Gärtner mit dem Laubbläser pusht auch alles in die Beete. Dann ist eine Menge Gartenhäcksel aus den rückwärtigen Gärten verteilt worden, und es kommt noch etwas Kompost, der die Mikrobiologie eintragen hilft. Das wird alles eingearbeitet. Beim Pflanzen- oder Zwiebelsetzen streuen wir Hornspäne ein. Damit haben wir die Pflanzen auch im Sommer unterstützt. Dafür, dass der Boden noch so tot ist, und es so trocken war, sind die recht schnell zersetzt gewesen.
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  5. #140
    unwissend und langweilig Avatar von killefitz
    Ort: hier bei mir
    Phacelia ist immer gut und das passende Stichwort für mich.

    Ich war eben schnell im "großen Garten" zum fotografieren.

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    Auch ohne Sonne ein toller Anblick, alles lila und der Duft erschlägt einen fast. Da brummt und summt und wuselt es, wenn die Sonne scheint.

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    Ich hab mir ein Sträußchen für die Küche mitgenommen.
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

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  6. #141
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von killefitz Beitrag anzeigen
    Zartbitter, ich würde jetzt ordentlich Rindenmulch aufbringen, sieht über Winter gut aus und kann schön verrotten. Wenn man dann im Frühjahr pflanzt und jätet, arbeitet man neben bei immer etwas Mulch mit in die Erde, das lockert auf und dann kommt auch das Bodenleben in Gang.
    Wir haben hier in der Nähe ein so genanntes Abfallwirtschaftszentrum (war früher die Mülldeponie ). Dort werden auch alle Grünabfälle aus dem Kreis hingebracht. Aus diesen Abfällen wird dann "Kompostmulch" gemacht, der ist feiner als der normale Mulch und zersetzt sich innerhalb von maximal 1-2 Jahren, ist deshalb als Dünger sehr gut.

    Hier bei uns kostet ein ganzer PKW-Anhänger voll von dem Zeug ungefähr 10 €. Und dass ist wesentlich billiger als sich Säcke im Gartencenter zu kaufen.

    Vielleicht gibt es sowas ja auch bei Dir, zartbitter.
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  7. #142
    Danke! Da muss ich mich mal schlau machen.

    Abfallwirtschaftszentrum statt Mülldeponie ist auch genial :entsorgungspark:
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  8. #143

  9. #144
    Frau Kowalski, herzlichen Glückwunsch nachträglich auch von mir!
    Was hat es mit den Flamingos auf sich?


    Mulcht ihr alle eure Beete?
    Ich habe da selber keine Ahnung, aber während ein paar Leute total auf Mulchen schwören und irgendwie SEHR großzügig mulchen (ich hab das Gefühl, die mulchen die Pflanzen halb mit ein) hat mir letztens einer vom Gartencenter erzählt, wie blöd das Mulchen wäre.
    Das wäre für die Pflanzen total doof. Die würden keine "Luft" kriegen und daher müsste man dann als Ausgleich Hornspäne dranmachen.
    Wenn Mulch, dann Pinien und dann auch noch nur wenig davon.

  10. #145
    psychrophil Avatar von Zehnkämpferin
    Ort: gerne im Schnee
    Unter mir in den Rosenbeeten ist auch gerade die Mulcheritis ausgebrochen. Scheint "in" zu sein. Ob es gut ist, weiß ich aber leider auch nicht.

  11. #146
    Man kann ja auch mit kleingeschnittenen Gänseblümchenstengeln und Salatblättern mulchen. Tut den Bodenlebewesen gut und ist auch bald verschwunden (gegessen ). Wie das mit gekauftem Baumrindenmulch ausschaut weiß ich nicht. Mein Garten ist selten ohne Mulch aus Grünzeug und Ästchen und aus irgendeinem Grund (ich denke Gift der Nachbarn) habe ich auch keine Nacktschnecken (die müssten da eigentlich gerne drin hocken).

  12. #147
    Kille sehr schön dein "großer Garten", Phacelia wird bei uns auch teilweise von den Bauern angebaut. Blühstreifen GsD auch immer mehr


    Ich mulche nicht. Meine Rosen werden abgedeckt mit Tannenzweige, sonst versuche ich soviel Laub vor meinem Mann zuretten und zu verteilen.

    Sabuha, die Liebe von Fr. K und den Flamingos ist im ganzen Ioff bekannt. Sie hatte sie schon lange vorher auf dem Balkon, bevor sie überhaupt "in" wurden.

  13. #148
    Tja, kaum spricht man davon ... ich bekomme Anfang November einen sehr groben Mulch aus Ästen von meiner Schwester aus dem Garten. Der wird sich nur sehr langsam zersetzen, aber zwischen den Stauden wird er gut liegen. Man muss ihn ja nicht dahinwerfen, wo die zarten Kräuter sprießen sollen.

    Ich habe erst jetzt gelesen, dass sich die Goldrute sehr großzügig selbst aussät, wenn man die Blüte nicht gleich kappt nach dem Abblühen. Wir haben das so stehen lassen. Der grobe Mulch könnte einen Goldrutendschungel eindämmen helfen.

  14. #149
    unwissend und langweilig Avatar von killefitz
    Ort: hier bei mir
    Ich mulche konsequent, allerdings ist meine Mulchschicht nicht so dick, wie ich es mal gelernt habe. Ich brauche pro Frühjahr und Herbst 4-5 große Säcke für meine beiden Beete. Beim Unkrautjäten übers Jahr werden die dann nach und nach eingearbeitet. Da, wo ich wirklich gut mulche, ist die Erde deutlich lockerer und es ist mehr Bodenleben da, auch die Feuchtigkeit hält sich länger. Da das Westseite ist, merkt man das schon. Das Teilhochbeet wurde nur mit grobem Mutterboden wieder angefüllt. Da wir hier Lehmböden haben, werden die hart wie Stein, wenn sie austrocknen. Auch da konnte ich mit Mulch schon viel verbessert.
    Ich kaufe abgelagerten Rindenmulch. Mama schreddert teilweise selber.
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

    Bild:
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  15. #150
    Zitat Zitat von killefitz Beitrag anzeigen
    auch die Feuchtigkeit hält sich länger
    Ich glaube, das ist ein wichtiger Aspekt.

    Nachdem es nicht mehr so heiß war, habe ich trotzdem kaum einen Unterschied gemerkt, weil der Wind uns die Feuchtigkeit vom Gießen aus dem Boden geholt hat. Da hilft Mulch bestimmt.

    Das Hainbuchenlaub, das wir eintragen, ist recht zart - nicht wie die unverrottbaren Eichenblätter - das fällt dort, wo es höher gehäuft wurde, schon in sich zusammen. Da sehe ich gute Chancen, dass es bereits in der nächsten Saison den Boden bereichert.


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