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  1. #2146
    Zitat Zitat von -La.Crema- Beitrag anzeigen
    Jetzt mal eine ehrliche Frage: Was ist denn der Unterschied zwischen "verknallt sein" und "jemanden lieben"? Wie seht ihr das?
    "Verknallt/verliebt sein" (wobei ich verliebt als eine Steigerungsform von verknallt sehe) ist ein oberflächliches, rein hormonelles, zeitlich begrenztes Hochgefühl, bei dem man selbst im Mittelpunkt steht, auch wenn die Gedanken ständig um die andere Person kreisen. Man will den anderen ständig sehen, hören, lachen hören, ihm was erzählen usw., weil man ununterbrochen an ihn denkt, aber die Person selbst tritt eher in den Hintergrund. Geleitet wird man vorwiegend von dem, was man hört und sieht (das süße Lächeln, der tolle Blick, geiler Körper, die netten Worte ...) und es werden ausschließlich positive Dinge wahrgenommen.
    Für mich ist verliebt sein mit einer Krankheit vergleichbar, weil es extrem viel Raum einnimmt, aber dann wie die allermeisten Krankheiten auch mehr oder weniger schnell verebbt und meist auch rückstandslos verschwindet.

    Dann gibt es noch "die Begierde" - auch die ist hormonell bedingt, beruht allerdings auf eine direkte Interaktion von Botenstoffen. Man fühlt sich, ohne offensichtlichen Grund, zu jemanden körperlich intensiv hingezogen, unterbewusst bedingt durch die Sinne riechen, fühlen, schmecken. Das ist deutlich intensiverer und auch ein meist deutlich dauerhafterer Zustand als das verliebt sein. Man hat hier auch ein recht komplettes Bild vom Gegenüber, nimmt also auch die negativen Dinge wahr, allerdings werden diese durch die alles dominierende körperliche Anziehung in den Hintergrund gedrängt.

    "Liebe" ist ein tiefes, ganzheitliches Gefühl, bei dem man selbst völlig in den Hintergrund tritt. Das Wohl der anderen Person tritt an erste Stelle. Liebe lässt sich auch nicht begründen und an Einzelheiten fest machen, sondern ist eine Summe aus ganz vielen Kleinigkeiten, die ein intensives Auseinandersetzen mit der anderen Person voraus setzt. Liebe gibt's nur, wenn man sich auch selbst öffnet, womit man sich auch gleichzeitig verletzbar macht.

    Ich sehe das Ganze auch nicht als einen Stufenplan, sondern völlig von einander losgelöst. Bei mir war verliebt sein noch nie eine Vorstufe von Liebe, sehr wohl wurde aber starke körperliche Anziehung schon ganzheitlicher.

  2. #2147
    Zitat Zitat von chillid Beitrag anzeigen
    Ich weiss ja nicht...ich vermute mal, dass Mischas Muskeln nicht ganz von allein kommen und etwas nachgeholfen wurde.
    Mir ist der verpickelte Rücken von Mischa aufgefallen... für LI ist ja ein top body pflicht...vielleicht waren Mischas Muskeln noch nicht so, wie er wollte und
    er hat dafür gesorgt, dass sie schneller wachsen...
    Nebenwirkungen sind ja bekannt und könnten passen (Nudelweich, Emotionalität "ich liebe Dich", usw.
    Sag ich doch! Der ist im Vergleich mit den anderen Jungs ja nochmal ein gutes Stück breiter, fast schon absurd.
    Bild:
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    He thrusts his fists against the post and still insists he sees the ghost.
    Bild:
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  3. #2148
    Zitat Zitat von Delesseria Beitrag anzeigen
    "Verknallt/verliebt sein" (wobei ich verliebt als eine Steigerungsform von verknallt sehe) ist ein oberflächliches, rein hormonelles, zeitlich begrenztes Hochgefühl, bei dem man selbst im Mittelpunkt steht, auch wenn die Gedanken ständig um die andere Person kreisen. Man will den anderen ständig sehen, hören, lachen hören, ihm was erzählen usw., weil man ununterbrochen an ihn denkt, aber die Person selbst tritt eher in den Hintergrund. Geleitet wird man vorwiegend von dem, was man hört und sieht (das süße Lächeln, der tolle Blick, geiler Körper, die netten Worte ...) und es werden ausschließlich positive Dinge wahrgenommen.
    Für mich ist verliebt sein mit einer Krankheit vergleichbar, weil es extrem viel Raum einnimmt, aber dann wie die allermeisten Krankheiten auch mehr oder weniger schnell verebbt und meist auch rückstandslos verschwindet.

    Dann gibt es noch "die Begierde" - auch die ist hormonell bedingt, beruht allerdings auf eine direkte Interaktion von Botenstoffen. Man fühlt sich, ohne offensichtlichen Grund, zu jemanden körperlich intensiv hingezogen, unterbewusst bedingt durch die Sinne riechen, fühlen, schmecken. Das ist deutlich intensiverer und auch ein meist deutlich dauerhafterer Zustand als das verliebt sein. Man hat hier auch ein recht komplettes Bild vom Gegenüber, nimmt also auch die negativen Dinge wahr, allerdings werden diese durch die alles dominierende körperliche Anziehung in den Hintergrund gedrängt.

    "Liebe" ist ein tiefes, ganzheitliches Gefühl, bei dem man selbst völlig in den Hintergrund tritt. Das Wohl der anderen Person tritt an erste Stelle. Liebe lässt sich auch nicht begründen und an Einzelheiten fest machen, sondern ist eine Summe aus ganz vielen Kleinigkeiten, die ein intensives Auseinandersetzen mit der anderen Person voraus setzt. Liebe gibt's nur, wenn man sich auch selbst öffnet, womit man sich auch gleichzeitig verletzbar macht.

    Ich sehe das Ganze auch nicht als einen Stufenplan, sondern völlig von einander losgelöst. Bei mir war verliebt sein noch nie eine Vorstufe von Liebe, sehr wohl wurde aber starke körperliche Anziehung schon ganzheitlicher.

    so schön ausgedrückt!
    Bild:
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  4. #2149
    In einem Buch las ich letztens eine schöne Definition von Liebe:

    Frage: Woran merkst du, dass eine Frau dich liebt?
    Antwort: Wenn du ihr wichtiger bist als alles andere!
    Gilt natürlich auch andersrum...
    Bild:
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  5. #2150
    Meine Omma guckt zu Avatar von Mariahimariaho
    Ort: .ruhrgebiet.
    Zitat Zitat von Delesseria Beitrag anzeigen
    "Verknallt/verliebt sein" (wobei ich verliebt als eine Steigerungsform von verknallt sehe) ist ein oberflächliches, rein hormonelles, zeitlich begrenztes Hochgefühl, bei dem man selbst im Mittelpunkt steht, auch wenn die Gedanken ständig um die andere Person kreisen. Man will den anderen ständig sehen, hören, lachen hören, ihm was erzählen usw., weil man ununterbrochen an ihn denkt, aber die Person selbst tritt eher in den Hintergrund. Geleitet wird man vorwiegend von dem, was man hört und sieht (das süße Lächeln, der tolle Blick, geiler Körper, die netten Worte ...) und es werden ausschließlich positive Dinge wahrgenommen.
    Für mich ist verliebt sein mit einer Krankheit vergleichbar, weil es extrem viel Raum einnimmt, aber dann wie die allermeisten Krankheiten auch mehr oder weniger schnell verebbt und meist auch rückstandslos verschwindet.

    Dann gibt es noch "die Begierde" - auch die ist hormonell bedingt, beruht allerdings auf eine direkte Interaktion von Botenstoffen. Man fühlt sich, ohne offensichtlichen Grund, zu jemanden körperlich intensiv hingezogen, unterbewusst bedingt durch die Sinne riechen, fühlen, schmecken. Das ist deutlich intensiverer und auch ein meist deutlich dauerhafterer Zustand als das verliebt sein. Man hat hier auch ein recht komplettes Bild vom Gegenüber, nimmt also auch die negativen Dinge wahr, allerdings werden diese durch die alles dominierende körperliche Anziehung in den Hintergrund gedrängt.

    "Liebe" ist ein tiefes, ganzheitliches Gefühl, bei dem man selbst völlig in den Hintergrund tritt. Das Wohl der anderen Person tritt an erste Stelle. Liebe lässt sich auch nicht begründen und an Einzelheiten fest machen, sondern ist eine Summe aus ganz vielen Kleinigkeiten, die ein intensives Auseinandersetzen mit der anderen Person voraus setzt. Liebe gibt's nur, wenn man sich auch selbst öffnet, womit man sich auch gleichzeitig verletzbar macht.

    Ich sehe das Ganze auch nicht als einen Stufenplan, sondern völlig von einander losgelöst. Bei mir war verliebt sein noch nie eine Vorstufe von Liebe, sehr wohl wurde aber starke köperliche Anziehung schon ganzheitlicher.
    Das ist sehr schön erklärt, da traue ich mich ja fast gar nicht mehr, meinen Senf dazu zu geben . Ich sehe das ganz genauso. Beim Verliebt sein steht das eigene Verlangen nach dem Anderen im Vordergrund, egal, ob der andere dies erwidert oder auch nicht. Man ist (auch wenn es ein extremes Wort ist) süchtig nach der anderen Person, will sie ständig sehen, hören, Zeit mit ihr verbringen, um seine "Sucht" zu befriedigen. Ergibt sich aus dem Verliebt sein eine Beziehung, kann es passieren, dass dieses Hochgefühl irgendwann nachlässt und dieses Stadium nicht in Liebe übergeht. Das ist dann dieses typische "die Luft war raus" als Trennungsgrund. Ergibt sich keine Beziehung aus einem verliebten Stadium, kann man als verliebte Person auch mal ein bisschen am Rad drehen, den anderen auf Social Media beobachten, Kleinigkeiten überbewerten, Köbe nicht wahrhaben wollen etc. Psychisch stabile Menschen "entlieben" sich dann aber irgendwann wieder, und die Person der Begierde wird uninteressant. Labile Menschen können durch eine Zurückweisung, wenn sie stark in jemanden verliebt sind, auch zum Stalker werden etc. Es heißt nicht umsonst, das verliebt sein mit einem Drogenrausch vergleichbar ist, da sehr viele Glückshormone auf einmal ausgeschüttet werden, wenn man mit der Person, in die man verliebt ist, Zeit verbringt. Ein abrupter Abbruch dessen ist wie ein Entzug.

    Jemanden lieben ist etwas anderes, und wie Delesseria schon schrieb, geht es nicht mehr hauptsächlich um die eigenen Befindlichekeiten, sondern man liebt die Person als ganzes, mit Herz und auch mit dem Verstand. Man hat Gefühle für jemanden, auch ohne die komplette Vernebelung des Gehirns mit Hormonen. Der andere wird unabdingbar wichtig, und eine unfreiwillige Trennung würde Trauer und Schmerz bedeuten. Liebe geht viel tiefer und es geht nicht mehr darum, um von jemandem "geflasht" zu sein oder ein kurzzeitiges Glücksgefühl zu haben, wenn man die geliebte Person sieht. Es ist schwer zu beschreiben, und jeder sieht das denke ich auch ein wenig anders.

    Ach ja und zu Love Island: Ich habe jetzt bei TV Now doch mal die ersten Folgen geschaut und bleibe dran. Für mich kommt es nicht an BiP oder generell die RTL-Dating Formate ran, aber es ist doch recht okaye Unterhaltung, wenn nichts besseres läuft.
    Geändert von Mariahimariaho (20-09-2019 um 14:29 Uhr)

  6. #2151
    Zitat Zitat von Delesseria Beitrag anzeigen
    "Verknallt/verliebt sein" (wobei ich verliebt als eine Steigerungsform von verknallt sehe) ist ein oberflächliches, rein hormonelles, zeitlich begrenztes Hochgefühl, bei dem man selbst im Mittelpunkt steht, auch wenn die Gedanken ständig um die andere Person kreisen. Man will den anderen ständig sehen, hören, lachen hören, ihm was erzählen usw., weil man ununterbrochen an ihn denkt, aber die Person selbst tritt eher in den Hintergrund. Geleitet wird man vorwiegend von dem, was man hört und sieht (das süße Lächeln, der tolle Blick, geiler Körper, die netten Worte ...) und es werden ausschließlich positive Dinge wahrgenommen.
    Für mich ist verliebt sein mit einer Krankheit vergleichbar, weil es extrem viel Raum einnimmt, aber dann wie die allermeisten Krankheiten auch mehr oder weniger schnell verebbt und meist auch rückstandslos verschwindet.

    Dann gibt es noch "die Begierde" - auch die ist hormonell bedingt, beruht allerdings auf eine direkte Interaktion von Botenstoffen. Man fühlt sich, ohne offensichtlichen Grund, zu jemanden körperlich intensiv hingezogen, unterbewusst bedingt durch die Sinne riechen, fühlen, schmecken. Das ist deutlich intensiverer und auch ein meist deutlich dauerhafterer Zustand als das verliebt sein. Man hat hier auch ein recht komplettes Bild vom Gegenüber, nimmt also auch die negativen Dinge wahr, allerdings werden diese durch die alles dominierende körperliche Anziehung in den Hintergrund gedrängt.

    "Liebe" ist ein tiefes, ganzheitliches Gefühl, bei dem man selbst völlig in den Hintergrund tritt. Das Wohl der anderen Person tritt an erste Stelle. Liebe lässt sich auch nicht begründen und an Einzelheiten fest machen, sondern ist eine Summe aus ganz vielen Kleinigkeiten, die ein intensives Auseinandersetzen mit der anderen Person voraus setzt. Liebe gibt's nur, wenn man sich auch selbst öffnet, womit man sich auch gleichzeitig verletzbar macht.

    Ich sehe das Ganze auch nicht als einen Stufenplan, sondern völlig von einander losgelöst. Bei mir war verliebt sein noch nie eine Vorstufe von Liebe, sehr wohl wurde aber starke körperliche Anziehung schon ganzheitlicher.
    Was für eine schöne Erklärung

  7. #2152
    Zitat Zitat von Mariahimariaho Beitrag anzeigen
    Beim Verliebt sein steht das eigene Verlangen nach dem Anderen im Vordergrund, egal, ob der andere dies erwidert oder auch nicht. Man ist (auch wenn es ein extremes Wort ist) süchtig nach der anderen Person, will sie ständig sehen, hören, Zeit mit ihr verbringen, um seine "Sucht" zu befriedigen. Ergibt sich aus dem Verliebt sein eine Beziehung, kann es passieren, dass dieses Hochgefühl irgendwann nachlässt und dieses Stadium nicht in Liebe übergeht. Das ist dann dieses typische "die Luft war raus" als Trennungsgrund. Ergibt sich keine Beziehung aus einem verliebten Stadium, kann man als verliebte Person auch mal ein bisschen am Rad drehen, den anderen auf Social Media beobachten, Kleinigkeiten überbewerten, Köbe nicht wahrhaben wollen etc. Psychisch stabile Menschen "entlieben" sich dann aber irgendwann wieder, und die Person der Begierde wird uninteressant. Labile Menschen können durch eine Zurückweisung, wenn sie stark in jemanden verliebt sind, auch zum Stalker werden etc. Es heißt nicht umsonst, das verliebt sein mit einem Drogenrausch vergleichbar ist, da sehr viele Glückshormone auf einmal ausgeschüttet werden, wenn man mit der Person, in die man verliebt ist, Zeit verbringt. Ein abrupter Abbruch dessen ist wie ein Entzug.

    Jemanden lieben ist etwas anderes, und wie Delesseria schon schrieb, geht es nicht mehr hauptsächlich um die eigenen Befindlichekeiten, sondern man liebt die Person als ganzes, mit Herz und auch mit dem Verstand. Man hat Gefühle für jemanden, auch ohne die komplette Vernebelung des Gehirns mit Hormonen. Der andere wird unabdingbar wichtig, und eine unfreiwillige Trennung würde Trauer und Schmerz bedeuten. Liebe geht viel tiefer und es geht nicht mehr darum, um von jemandem "geflasht" zu sein oder ein kurzzeitiges Glücksgefühl zu haben, wenn man die geliebte Person sieht. Es ist schwer zu beschreiben, und jeder sieht das denke ich auch ein wenig anders.
    Ganz wunderbar ergänzt!

    Sehr treffend auch der Vergleich mit Sucht und Entzug! Wobei ich die Sucht noch etwas stärker mit dem Begehren verbinde.

  8. #2153
    .
    Geändert von Andra (20-09-2019 um 21:07 Uhr)

  9. #2154

  10. #2155

  11. #2156
    Gott, ist Denise muffig.

  12. #2157
    Wie Mischa beim aufwärmen aussieht

  13. #2158
    Es ist natürlich auch total clever, dass Denise sich als Kölsche Frohnatur und Mutti inszeniert - jawollo. Nicht.
    Verstehen Sie?

  14. #2159
    Geiles Date, Orangensaft pressen...

  15. #2160
    Faðirsdóttir Avatar von tormenta
    Ort: am Foss
    Zitat Zitat von Marauder Beitrag anzeigen
    Geiles Date, Orangensaft pressen...
    Läuft bei denen.


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