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Ergebnis 61 bis 75 von 481
  1. #61
    jaja wissen wir alles, ist aber klar dass die briten wegen dem misslungenen brexit kompensieren müssen, und grosse anti china kampagne fahren.
    *integrity initiative*
    bei der seidenstrassen invest bank sitzen sie aber längst mit drin.

    das öl ist eher pech.
    die geschichte der bolivarischen bewegung hat nichts mit dem öl zu tun, und wer die in die tonne haut, hat sich ohnehin schon deklariert, und braucht sich auch nix mehr mit den armen leuten ohne klopapier zusammen heucheln.

    die farbigen von der chavista (was nach stadtviertel beurteilt wird) werden massiven brutalen racheaktionen ausgesetzt sein, und noch weniger überleben können als bisher.
    auch die SJWs scheint das null zu interessieren, die sind nicht links und wissen wenig vom ursprung der linken bewegungen.
    viel spass dann mit den maras und tupamaros.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  2. #62
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    lustig wie ausdauernd Du immer wieder versuchst von China und Russland abzulenken

    ich könnt mir vorstellen, ist gar nicht böse gemeint, Du glaubst auch an die jüdische Weltverschwörung und den ganzen anderen Kram, den ihr euch im Deepweb so erzählt

  3. #63
    pfarrer, pass lieber auf dein kruppstahl auf dass ihn die russen nicht stibitzen!
    erzähl allen woran sie glauben, sonst wissen sie es ja nicht ohne dich.
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  4. #64
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    ohne amerikanische Unterstützung klauen mir die Russen gar nix Hans
    das wissen wir alle seit WWII

    und mit den Amis bin ich ja cool
    von daher...

  5. #65
    auf die tour kann ich dir jedenfalls die postings gegen die frz polizei nicht abkaufen.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
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  6. #66
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    ich hab keine „Tour“, Hans
    ich bin ganz grundsätzlich gegen Gewalt gegen Unbeteiligte und Schwächere

    und bei Dir zweifel ich gar nicht an, dass du in vielen Themen sehr tief drin bist/tiefer als ich
    mich nerven lediglich deine nicht enden wollenden(meist übrigens eher plumpen) Versuche der Meinungsmache

  7. #67
    die meinungsmacher sind immer die anderen.
    man sollte vielleicht nicht so tun, als hätte der überbringer der nachricht die ereignisse geschaffen.
    das trifft nur auf einige politiker und einige medien zu.
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  8. #68
    semper fi
    Ort: Bielefeld
    Zitat Zitat von hans Beitrag anzeigen
    die meinungsmacher sind immer die anderen.
    man sollte vielleicht nicht so tun, als hätte der überbringer der nachricht die ereignisse geschaffen.
    das trifft nur auf einige politiker und einige medien zu.
    also nimmst Du für dich in Anspruch, der Überbringer der Nachrichten(damit meinst Du eigentlich „Wahrheit“) zu sein

    das meine ich unter anderem

  9. #69
    mach kein spin. ich bin überbringer jeweils eines postings mit links, die diskussionsbedarf haben.
    nicht DER überbringer DER nachrichten. einiges scheint mir glaubwürdig, aber ich habe es nicht verursacht und stecke nicht dahinter.
    du machst ad hominem entpolitisierung, scheint mir.
    genau die untergriffige unsitte, jemandem der sich für ein thema interessiert, die verantwortung für das ereignis mit umzuhängen, 8000km wo anders, ist mit schuld an der unfähigkeit des "abendlandes", sich zu modernisieren und einen guten einfluss auszuüben.
    stattdessen gehen wir uns mit formalscheiss an die gurgel, bis runter zur grammatik und moralischer stöckchenwurf. antikollektivismus halt, wie in der religion, hauptsache die persönliche moral ist in ordnung, und dann gibts noch die gemeinde und mehr geht einen nichts an, ausser der papst hat es gesagt.
    such besser die trolle, die die integrity initiative aus gesendet hat...
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
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  10. #70
    Kanadas politisch korrekter Imperialismus ist auch dabei

    Kanadas „Regenbogen“-Imperialismus
    Von Keith Jones
    26. Januar 2019
    Kanadas von den Gewerkschaften gestützte, angeblich „progressive“ liberale Regierung spielt eine Schlüsselrolle bei dem Putsch gegen den gewählten Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, den Washington angestoßen hat.
    https://www.wsws.org/de/articles/201.../kana-j26.html

  11. #71
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    völker, hört die signale!

    pompeio sagt es: entweder man ist für die freiheit (der amerikanische kapitalimus) oder man ist ein böser kommunist und soll doch zu stalin oder mao gehen.

    entweder man ist für die freiheit (amerikanischer Kapitalimus) oder eben dagegen.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  12. #72
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Die halbe Welt leidet, aber es kümmert niemand. Libyen leidet, nachdem Ghaddafi gestürzt wurde, niemand interessiert es. Warum interessiert uns nun Venezuela ?
    So ist das nun mal: Wir Menschen entscheiden eben was uns interessiert/kümmern uns worum wir wollen. Dass die Medien durchaus dabei "mithelfen", gebe ich dir durchaus recht. Aber diese berichten eben in den Nachrichten viel stärker über Aktualitäten, was man verstehen kann. Und wenn man dein Beispiel Venezuela vs. Libyen aufgreifen möchte, so geschieht halt aktuell im südamerikanischen Land drängenderes als im nordafrikanischen. Wobei längerfristige Themen in Berichterstattungen durchaus auch ihren Platz finden, nur musst du dir mehr Mühe machen, das für dich Interessante zu finden. Aber möglich ist es.
    Ob es gerecht ist, jetzt verstärkt nach Venezuela zu schauen, wo doch die halbe Welt leidet? Im Grunde nein, aber geschuldet der Aktualität. Man hat ja auch intensiv bspw. über Haiti berichtet, als die Zerstörung dort aktuell war, heute nicht mehr, obwohl es dem Land sicherlich nicht super geht. Auch Venezuela wird wieder aus den Schlagzeilen geraten, wenn etwas anderes aktueller wird.

    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    In Frankreich leiden die Leute auch, aber wen juckts denn, denn das sind ja alles nur Randalierer. Konnte man doch hier im Forum auch deutlich lesen.
    DU konntest das im Forum deutlich lesen. In der Realität wurde von keinem das Recht auf Demonstrationen bestritten, aber geschrieben, dass man die nicht mit Gewalt durchsetzen sollte, die ja unbestreitbar von mehr als nur zwei, dreien* begangen wurden.

    *natürlich nicht von zehntausenden, aber doch von einer relevanten Anzahl, die man durchaus als Randalierer bezeichnen darf

  13. #73
    Zitat Zitat von Edelstahl Beitrag anzeigen
    „alles den Armen geben ist ja symphatisch und hat gerade chavez grosse Unterstützung gebracht, nur hat er nicht daran gedacht, das er das geld auch für andere sachen wie seiner Volkswirtschaft einzusetzen, zu investieren“

    Oh man.
    Sorry, auf dem Niveau kann/will ich nicht diskutieren.

    Nebenbei, für alle Anderen, nur noch mal der Hinweis darauf, dass sowohl Chavez als auch Maduro es selbstverständlich nicht versäumt haben privat hunderte von Millionen Dollar(im Fall von Chavez wohl eher einige Milliarden) Dollar beiseite zu schaffen.
    Also in guter alter Tradition aller linken ‚Robin Hoods‘.

    „Alles den Armen gegeben...“ ist demnach nicht nur die übliche linke, sozialistische Sozial-Prosa und Legendenbildung, sondern schlicht falsch/gelogen.
    Niveau hin, Niveau her man sollte sachlich bleiben und nicht uffjerecht im Hennenmodus agieren.
    Chavez als auch Maduro, bei ihm bröckelt es aber, haben bzw. hatten ihre größte Anhängerschaft bei den Armen, das war ihre Basis für Wahlerfolge, gerade unter Chavez, das ist so. Wie hat der Mann das geschafft ? durch beten ? Da floss viel Geld in soziale Absicherung und jetzt werden wieder welche gackern, er hatte die Armut damals sogar reduziert. Warum soll man das nicht sympathisch finden ? Gebt es den Armen. Nur sympathisch heißt ja nicht, das es richtig ist. Sozialpolitik funktioniert auf Dauer nur, wenn die Wirtschaft stark ist und da haben sie versagt, alle beide. Misswirtschaft, Vetternwirtschaft, Korruption hab ich ja alles benannt. Sie haben sich selbst die Taschen voll gemacht richtig, macht aber wahrscheinlich jeder 2. Präsident, In Südamerika ist die Quote wahrscheinlich noch kleiner.
    Aber Eingriffe von Außen darf man auch nicht so abtun als wäre da nichts passiert und hätten keine Wirkung erzielt. Sanktionen treffen immer die Bevölkerung, sonst würde es sie ja nicht geben. Sanktionen haben immer das Ziel für Unruhe im Land zu sorgen und eventuell Umstúrze herbeizuführen.
    Und ich verstehe es ehrlich gesagt nicht, warum das hier nicht so thematisiert wird, bei üfli verstehe ich es, er ist sich da wenigstens treu, glühender Unterstützer amerik. Einmischungspolitik seit vielen Jahren, es wird gar runtergeschrieben. Es scheint mittlerweile das normalste auf der Welt zu sein, das Amerika die halbe Welt mit Sanktionen überzieht und sich in Angelegenheiten anderer Länder einmischt. Wann in den letzten Jahren haben die Amerikaner in die Länder, die sie angegriffen oder sich eingemischt haben, Wohlstand gebracht ? Diese Einmischung jetzt ist ja selbst in den USA nicht unumstritten, gibt den ein oder anderen Senator, die das nicht richtig finden, genauso bei einigen Staaten Latein-und Südamerikas.
    Einmischungen und Putsche der CIA ziehen sich wie ein roter Faden durch die Geschichte Süd-und Lateinamerikas. Da kann man anfangen mit aufzählen und wird trotzdem nicht fertig.
    Auch speziell Venezuela, noch zu Lebzeiten Chaves gab es einige Umsturzversuche, gerade in der Amtszeit von Bush jun. Das haben doch viele auch nicht vergessen und stellen sich deswegen auch (noch) hinter Maduro. Zu sagen das ganze Volk Venezuelas steht auf und demonstriert gegen Maduro stimmt so nicht, das Volk ist geteilt, trotz der Armut. Ich meine, ich habe noch keine Demo Pro Macron in Frankreich mitbekommen, soll wo jetzt eine geben, ich für Maduro schon. Wo soll auch das Vertrauen zu Amerika herkommen ?
    Die stellen da selbst ihre eigene Marionette auf, der wartet auf den Startschuss von Mike Pence um sich selbst von Amerikas Gnaden zum Präsidenten auszurufen. Und die halbe Welt jubelt und tut ihn anerkennen unfassbar, was für ein demokratischer Vorgang. Das ist wie in Jahren, die dann dazu führten, das sich sozialistische Revolutionäre durchsetzen konnten, dafür gab es ja genug Gründe und wird Maduro eher stärken wie schwächen, denn der Hass auf Amerika ist dort immer noch groß. Glaubt ihr wirklich, das der und die USA das Land aus der Krise führen und den Menschen wirklich helfen ? Dann habt ihr die letzten Jahre nicht aufgepasst, es ging nie um menschliche Schicksale und nie um humanitäre Gründe, es geht immer um knallharte wirtschaftliche Interessen, die bei den "befreiten" Menschen kaum ankamen.
    Guaido kündigte schon an, das er sobald er die Macht in Venezuela hat, Privatisierungen durchführen wird. Die Neoliberalen dieser Welt sind entzückt, Konzernbosse reiben sich freudig die Hände.
    Süd-und Lateinamerika ist geprägt von linken Initiativen, sozialistischen Revolutionen und faschistischen Putschen, Diktatoren, Massenmorden, Folterungen. Stroessner, Pinochet, Meza, Videla,, Martinez . Alle letztgenannten unterstützt und finanziert von den USA. Es waren so viele. Die USA folgen immer den gleichen Doktrin, sie schaffen Probleme und verstärken vorhandene um dann anschließend eine Lösung anzubieten. Regime Change von ihren Gnaden und selbstverständlich unter Besetzung ihrer Kandidaten. Rechte und faschistische Regierungen sprießen wie Getreide aus dem Boden und hier wird gejubelt, auch von selbsternannten Linken, die gern auf Unteilbar und wir sind mehr Demos gegen Rechts demonstrieren, das in Venezuela bald der nächste das Ruder übernimmt. Klar muss was passieren dort, Maduro muss zurücktreten, alles richtig, aber nicht so, wo die USA, die EU sagen, wo es lang geht, das muss Venezuela selbst bestimmend lösen ohne Einmischungen von den selbsternannten "Superdemokraten". Wirtschaftliche Hilfe und zwar wirkliche Hilfe, die auch bei den Menschen ankommen ja, aber politisch muss das Land unabhängig bleiben, sonst wird das nichts.
    Es wird jetzt wieder gejubelt, das der nächste sozialistische Versuch gescheitert ist, richtig ist er auch, aber der Kapitalismus ist es schon längst, gerade in dieser Region. Umsonst ziehen nicht Tausende Richtung Trump Land. Und selbst in den USA ist er gescheitert, ein System wo Millionen in Armut und auf der Straße liegen, abgeschnitten von Bildung und gesundheitliche Vorsorge, ist kein gutes System.
    Geändert von Manitu (27-01-2019 um 14:27 Uhr)
    Bild:
    ausgeblendet

  14. #74
    Der neuernannte US-Sondergesandte für Venezuela Elliott Abrams soll unter George W. Bush in den Putschversuch 2002 verwickelt gewesen sein

    https://www.wsws.org/de/articles/2005/02/abra-f19.html

    Trump's 'Axis of Evil': Pompeo, Bolton & Abrams
    'This is truly an ominous development for the poor people of Venezuela.'
    by
    Common Dreams staff
    https://www.commondreams.org/news/20...-bolton-abrams

  15. #75
    Zitat Zitat von Robert1965 Beitrag anzeigen
    Kanadas politisch korrekter Imperialismus ist auch dabei

    Kanadas „Regenbogen“-Imperialismus
    Von Keith Jones
    26. Januar 2019
    Kanadas von den Gewerkschaften gestützte, angeblich „progressive“ liberale Regierung spielt eine Schlüsselrolle bei dem Putsch gegen den gewählten Präsidenten Venezuelas, Nicolás Maduro, den Washington angestoßen hat.
    https://www.wsws.org/de/articles/201.../kana-j26.html
    zeigt mehrere probleme auf.

    in der marxistischen sprache formuliert, ist die kritik leider für die meisten kapitalismusbewohner unverständlich und inakzeptabel, dabei leiden sie - siehe gelbwesten - unter den problemen, die kritisiert werden.

    kanada hat heute ganz andere parameter, und ist für die mehrheit ein reiches erfolgsmodell, aber am unteren ende sieht es dennoch sehr trist aus, auch ideologisch. da ich die szene verfolge, kann ich mich auf einen eklat erinnern, kindergarten, philippinische diaspora kinder wurden von der kanadischen betreuerin beschimpft und an den pranger gestellt, weil sie mit den fingern aßen, wo doch die breite masse auf den inseln traditionell fast alle festen gerichte so essen. die PHL community hat aber rabatz gemacht, sie musste sich entschuldigen. (was auch so eine baustelle ist: welche kultur in solchen fällen verteidigungsbereit ist, und welche dann arm dasteht.)
    also die grosse toleranz ist schnell zu ende, wenn es um "primitive" kulturen geht. und die indigenen sind betroffen wenn es um ein umfärbeln in caracas geht.

    Trudeau und Freeland recyceln und verstärken die üble Propaganda, die von der CIA und dem neuen ultrarechten Präsidenten Brasiliens, Jair Bolsonaro, ausgeht: nämlich dass Guaidó – ein Vertreter der traditionellen US-orientierten Oligarchie des Landes – die Inkarnation der demokratischen Bestrebungen des venezolanischen Volkes sei.
    ...
    Seit der Gründung im August 2017 ist Kanada der wichtigste Stellvertreter Washingtons innerhalb der Lima-Gruppe. Im vergangenen September stellte sich Kanada auffällig gegen eine „Zusage“ der Lima-Gruppe, sich gegen jede ausländische Militärintervention in Venezuela – also eine US-Invasion – auszusprechen.

    Der von den USA angeheizte Staatsstreich vom Mittwoch hat das verarmte südamerikanische Land an den Rand des Bürgerkriegs gedrängt. Nachdem Trump demonstrativ erklärte, es lägen „alle Optionen auf dem Tisch“, stehen die USA am Rande eines militärischen Angriffs auf Venezuela.
    ...
    Längst sind die Zeiten vorbei, in denen die herrschende Elite Kanadas den Mythos förderte, dass Kanada und sein Militär eine besondere „friedenserhaltende“ Berufung hätten. Diese Behauptung diente dazu, die Arbeiterklasse politisch und ideologisch für die bürgerliche Herrschaft einzuspannen.
    anders gesagt, es geht um die allgemeine taktik, die klienten aller art des demokratischen sozialismus oder der (vom stil her) europäischen sozialen marktwirtschaft der tieferen bedeutungen einer solidarität zu entfremden und ihre wahrnehmung nur auf ihre eigenen belange des tages zu fokussieren.
    das ist eine parallele zum "SJW" phänomen, das mit trennung in grüppchen, und nicht mit linker, vereinigender solidarität zu tun hat; der zusammenhang mit ökonomischer schwäche ist die meiste zeit kaum beachtet worden, und wenn, gab es sofort den inneren widerspruch bezüglich der weissen, männlichen arbeiterklasse. (im westen!)

    nach maduro wird es also eine wilde, ungebremste neoliberalisierung geben, mit noch mehr verarmung und ein paar zuckerpillen für weisse privilegierte und deren helfer, denn keiner der lauten anti-maduro protagonisten besitzt gegenüber dem neoliberalismus eine bremse im eigenen system.
    es ist eine turboversion eines osteuropa nach der wende, mit viel geringerer grundsubstanz an gütern, infrastruktur, und an modernen kulturellen fertigkeiten für ein industrieland.
    polen, tschechien, ungarn, sind vom westen enttäuscht und interessieren sich nur für teilaspekte, und ansonsten ist ihr interesse wesentlich gestiegen, sich das eurasische modell zu adaptieren.

    da venezuela diese möglichkeit nicht hat, aufgrund viel stärkerer postkolonialer strukturen, und nun bald einer atlantisch-konservativen machtübernahme, wird es zu einem gefährlichen unruheherd. die geschlagenen werden zurück schlagen.

    Seit 1991 spielt Kanada unter liberalen und konservativen Regierungen eine führende Rolle in einem US-geführten Krieg nach dem anderen, darunter der erste Golfkrieg, der NATO-Krieg gegen Jugoslawien 1999, der Afghanistan-Krieg, der Regimewechsel-Krieg 2011 in Libyen und der anhaltende US-Krieg im Nahen Osten.
    das heisst, man kann innenpolitisch relativ hohe gerechtigkeit haben (aber s.o.), und zugleich aussenpolitisch die korruptesten, blutigen unternehmungen unterstützen.

    auch das ist wieder signalwirkung und betrifft mehrere länder:
    der innere wohlstand hat für die opfer der gemeinsamen aussenpolitik der angloamerikaner einen sehr hohen preis.
    und diese opfer suchen die hilfe russlands und chinas aus sehr schlüssigen gründen, was von einer geifernden hysterie im westen beantwortet wird.

    Die Trudeau-Regierung erklärte, dass Kanada sich auf die Kriege des 21. Jahrhunderts vorbereiten und eine größere Rolle bei der Aufrechterhaltung einer von den USA geführten Weltordnung spielen müsse. Er kündigte im Juni 2016 Pläne an, die Militärausgaben bis 2026 um mehr als 70 Prozent auf fast 33 Milliarden Dollar zu erhöhen.
    dazu muss man verstehen, dass all die reichen inder, pakistani, ukrainer, und filipinos in kanada (enormes pro-kopf einkommen dieser ethnien) sich meist als die konservativste elite ihrer eigenen heimatvölker verstehen, und diese nach ihrem gusto umprogrammieren wollen.
    Geändert von hans (27-01-2019 um 22:16 Uhr)
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html


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