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Ergebnis 1 bis 2 von 2
  1. #1
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf

    Folgestaffeln - richtig oder falsch gemacht.

    Ich binge gerade die zweite Staffel von der Netlix-Serie "Suburra" und merke, wie man alles in einer zweiten Staffel richtig machen kann. In der schon guten, aber nicht überragenden Season 1 geht es um drei Jungs im Mafia-Moloch Rom. Ein Zigeuner, ein Sohn einer Kriminellen-Dynastie und ein braver Polizistensohn mit Nebenverdienst als Drogendealer.

    Staffel zwei nimmt die Handlungsfäden von Staffel eins auf und verknüpft sie in einer Genialität, die man nicht erahnen konnte. Wirklich sehr, sehr gut!


    Mein erster Gedanke war: Wieso können das andere Serien nicht immer in der Qualität? Vor allem nicht solche, die über Langstrecke entworfen wurden.



    Beispiel TWD: Hier war die erste Staffel wirklich atemberaubend gut. Im Prinzip ein "guter Spielfilm in Scheiben". Dann molk man das Zombie-Thema leer und wiederholte das vordergründige Thema - der Mensch ist des Menschen Wolf - in anfangs noch unterhaltsamen Varianten, bis sich auch das in Wiederholbarkeit ermüdete und vor allem das allzu große Emsemble der Hauptfiguren leicht idiotisch zu wirken begann.


    Beispiel Frank Underwood (wie hieß die Serie noch gleich?) Eine extrem eloquente und intelligente Polit-Satire nach Vorbild einer BBC-Serie. Aber Achtung! Die Briten haben Ahnung, und machen selbst auf Netflix selten Serien über acht Folgen. Gerne auch nur sechs. Nennt sich dann Mini-Serie und erzählt eine Geschichte ohne narrative Streckbank. Manchmal wundert man sich regelrecht, wieviel da in einer Folge erzählt wurde (etwa "Line of Duty").
    Die Underwood-Geschichte wurde immer soapiger, nur um sich selbst aus sich selbst fortzusetzen, was wohl auch für TWD gilt. Endeffekt: Eine Legende vernichtet sich selbst. Bricht keuchend im Marathon zusammen.


    Ich möchte kein Heiligtum beschmutzen, aber auch bei der letzten Staffel "Game of Thrones" empfand ich Nachlässigkeiten. Da wurden Distanzen verkürzt und deus ex machinas bemüht, um irgendein schlüssiges Finale hinzubekommen. Aber wenigstens hat sich die Serie selbst einen Endtermin gesetzt.


    Dann gibt es natürlich noch so dayly soaps wie The Big Bang Theory, die ja schier endlos sein können. Aber selbst How I met your mother oder Friends fanden ja mal ein Ende.


    Meine Frage: Wann sollten Serien merken, dass sie aufhören sollten bzw. man ihnen noch eine Chance geben?
    Geändert von spector (02-03-2019 um 07:27 Uhr)

  2. #2
    Ja, das mit den Distanzen bei GOT stimmt leider, mir hat die STaffel aber trotzdem sehr gut gefallen, weil es doch einige WOW-Momente gab!
    TWD , da habe ich auch aufgehört bei der Staffel vom Vorjahr. Ich habe da auch kein Problem damit , eine Serie aufzuhören, wenn sie mich nicht mehr packt.
    Jetzt muss ich direkt noch nachdenken, bei welchen Serien ich noch aufgehört habe...
    Bild:
    ausgeblendet


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