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  1. #2881
    und anschließend zum Mäkkes für Fleisch-Hamburger satt wird auch nicht gegangen

  2. #2882
    Zitat Zitat von MiBelle Beitrag anzeigen
    Herr Lindner ist nun mal der, der sich öffentlich dahingehend geäußert hat dass die Blagen zur Schule gehen und den Klimawandel den Profis überlassen sollen. Da muss er sich von genau denen die der Klimawandel hauptsächlich betrifft auch vorhalten lassen dass er eben nichts getan hat obwohl er einer dieser Profis ist.
    Ach so. Also "Du warst gegen uns und deshalb kommen wir auf Deine Veranstaltung und legen uns da auf den Boden, ätsch"? Egal ob es da andere gäbe, die wesentlich mehr Verantwortung für das Dilemma tragen bzw. tragen sollten?

    Blagen ist übrigens kein schönes Wort, aber das nur am Rande.

    Und "vorgehalten" haben sie ihm ja nichts, sie lagen nur da rum.

    Ich verstehe nicht warum man das jetzt nicht ernst nehmen können sollte
    Siehe oben. Ich finds kindisch und keine vernünftige Art und Weise mit Kritik umzugehen. Aber, wie gesagt, sind ja halt auch Kinder.

  3. #2883
    Männerliebhaber Avatar von Sungawakan
    Ort: Ruhrgebiet
    Zitat Zitat von Üfli Beitrag anzeigen
    Hat Lindner nun den Gesprächstermin angenommen, oder zieht er wieder feige zurück?
    Habe ich irgendwas verpasst? Ich meine bei der Reihenfolge.
    Wo bleibt die globale Erwärmung, wenn man sie mal braucht?
    Der Klügere gibt nach, so lange, bis er der Dumme ist.
    Ich denke, also bin ich hier falsch.
    Cornices agminibus volant, aqila solo

  4. #2884
    Zitat Zitat von BlackGirl Beitrag anzeigen
    Nur weil falsche Behauptungen immer und immer wieder rausgekramt werden, werden sie dadurch noch lange nicht wahr. Aber es passt halt gut ins eigene Weltbild, daß die ja nur wegen des Schuleschwänzens hingehen und das so gar nicht meinen.
    Du weißt genau woher, dass das falsche Behauptungen sind?

    Bitte lies aufmerksam, denn ich sprach nicht von allen. Ich selbst mache diese Beobachtung in meinem Familien- als auch Bekanntenkreis in aller Regelmäßigkeit, sprich, dass Kinder und Jugendliche zwar gern die Möglichkeit wahrnehmen, Freitags der Schule fernzubleiben, sich abseits von diesem Tag aber recht wenig um die angesprochenen Grundproblematiken Gedanken machen. Und wenn man sich etwas fern der eigenen Beobachtungen auch anderweitige Stimmen anhört, ist das bei mir ganz sicher nicht ein Einzelfall.

    Also bitte stell nicht deine Meinung über die der anderen und tue so als wenn nur deine der Wahrheit entspricht. Danke.

    Zitat Zitat von BlackGirl Beitrag anzeigen
    @Pflichtveranstaltung
    Wenn das mein Kind gewesen wäre, ich hätte ihm/ihr ohne mit der Wimper zu zucken die Entschuldigung verweigert. So ganz nach dem Motto "Du gehst da hin und benimmst dich anständig, sonst ist eines oder auch gerne mehrere deiner elektronischen Spielzeuge erstmal in meinem Gewahrsam."
    Du hättest dein Kind gezwungen an einer Protestveranstaltung teilzunehmen, die eventuell gegen seine eigenen Werte spricht, nur weil als Pflichttermin seitens der Schule festgesetzt wurde? Autsch.

  5. #2885
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Ach so. Also "Du warst gegen uns und deshalb kommen wir auf Deine Veranstaltung und legen uns da auf den Boden, ätsch"? Egal ob es da andere gäbe, die wesentlich mehr Verantwortung für das Dilemma tragen bzw. tragen sollten?
    Es sollten sich tunlichst alle, die irgendetwas mit dem Dilemma zu tun haben, dringend damit beschäftigen. Und das ganz unabhängig von FfF oder anderen. Man kann über die Art und Weise sicher diskutieren, ich fand es auch nicht so toll, aber die Vorwürfe sind alle ausreichend formuliert. Und das nicht nur von den Kindern sondern auch von Wissenschaftlern und vielen, vielen anderen. Seit Jahren. Menschen wie Herr Lindner sollten einfach mal aufhören, ständig Nebenschauplätze wie die Schulschwänzerdiskussion oder die Kritik an der Aktion jetzt aufzumachen und die Energie lieber dafür verwenden, an Lösungen für unser aller Problem zu arbeiten.
    Wenn man im Zuge dessen die jungen Menschen nach ihren Vorschlägen fragt bin ich mir sehr sicher dass dabei eine brauchbare Diskussion herauskommt. Aber dieses von-oben-herab-behandeln provoziert Bockigkeit. Bald dann auf allen Seiten, und während alle bockig sind stirbt der Planet weiter vor sich hin.

    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Blagen ist übrigens kein schönes Wort, aber das nur am Rande.
    Das Wort Blagen wird im Ruhrgebiet auch in durchaus liebevollem Kontext genutzt Ich gehe aber davon aus, dass du durchaus verstanden hast, warum ich es in meinem Post weiter oben verwendet habe.

    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Und "vorgehalten" haben sie ihm ja nichts, sie lagen nur da rum.
    Und während Kinder sich kindisch verhalten, sitzen Erwachsene im Internet und warten hämisch feixend darauf dass den Kindern Fehler unterlaufen oder sie sich ungeschickt verhalten. Herzlichen Glückwunsch.
    Geändert von MiBelle (Heute um 18:10 Uhr)
    BVB

  6. #2886
    tougher than the rest Avatar von storch
    Ort: In der Regio...
    Eben, es wird mehr darüber lamentiert, was diese Jungen (angeblich) falsch gemacht haben, als auch nur annähernd so viel über das Thema - unser aller (!) Thema, eigentlich.

    Ich würde da aber auch gar nicht ständig darauf eingehen, was soll denn das?

  7. #2887
    Zitat Zitat von storch Beitrag anzeigen
    Eben, es wird mehr darüber lamentiert, was diese Jungen (angeblich) falsch gemacht haben, als auch nur annähernd so viel über das Thema - unser aller (!) Thema, eigentlich.
    Kinder sind die neuen Flüchtlinge. Also, als Diskussiongegenstand jetzt.

  8. #2888
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    Ähem, die streikenden FFF-Schüler sind größtenteils nur beschränkt geschäftsfähig, haben kein Wahlrecht. Selbst wenn die wollen, können und dürfen sie jetzt nicht. Und wenn sie erst mal so alt sind, dass sie können (und dürfen), ist es zu spät. Die Sache entscheidet sich innerhalb der nächsten Monate. Wenn bis dahin die CO2-Emissions-Kurve nicht nach unten geknickt wird, sieht's ziemlich böse für die Zukunft aus. Genau deswegen hilft hier kein Mimimi. Sondern alle die jetzt in der Verantwortung sind, müssen den Karren aus dem Dreck ziehen.

    Gäbe es diesen Zeitdruck nicht (für den die Kinder nix können, die sind nur in die Situation 'reingeboren worden), würde ich dir sogar zustimmen: nur reden und nix selber anpacken/gestalten ist doof.
    Hoppla, erst kurz her, dass man gesagt hat, die nächsten Jahre seien entscheidend. Jetzt also noch in diesem Jahr, spätestens Anfang nächstes. Wird schwer bis dahin alle Kohlekraftwerke (der Welt) abgeschaltet zu haben.

  9. #2889
    Zitat Zitat von BlackGirl Beitrag anzeigen
    @Pflichtveranstaltung
    Wenn das mein Kind gewesen wäre, ich hätte ihm/ihr ohne mit der Wimper zu zucken die Entschuldigung verweigert. So ganz nach dem Motto "Du gehst da hin und benimmst dich anständig, sonst ist eines oder auch gerne mehrere deiner elektronischen Spielzeuge erstmal in meinem Gewahrsam."
    Die umwelt- bzw. klimabewusste Mutti von heute, die ihr Kind zu den Demos schickt - "Du gehst da hin und benimmst dich anständig!" - hat die elektronischen Spielzeuge doch eh schon weggeräumt.

    Zitat Zitat von Mieze Schindler Beitrag anzeigen
    Kinder sind die neuen Flüchtlinge. Also, als Diskussiongegenstand jetzt.
    Sündenböcke wäre das neutralere Wort ohne Vorwürfe wegen falscher Vergleiche zu riskieren.
    Davon gibt es alle paar Monate andere aktuelle. Die FFF-Kids werden das also aussitzen können, lernen aber dabei, dass es auch sie treffen kann.

  10. #2890
    Zitat Zitat von mukki Beitrag anzeigen
    wie hier eben auch schon sehr oft angemerkt wurde, sind nicht wenige der FfF-Aktivisten dann auch jene, die ungern auf ihre Sommerferien irgendwo am Strand weit weg von Deutschland verzichten wollen
    1. Das ist ein klassischer Tu quoque Fehlschluss. Es ist für die FFF-Argumentation piepegal, wie sich die Schüler individuell (fehl-)verhalten. Es wird auf politischer Seite praktisch nichts gegen die Klimakrise gemacht. Trotz der schönen Worte, trotz der Ratifizierung des Pariser Übereinkommens.

    Lesenswert in diesem Zusammenhang: "I work in the environmental movement. I don’t care if you recycle."

    2. Es geht um kollektives Verhalten, also um unsere Gesetze und Verordnungen, um die Abkehr von der Wachstumsideologie. Die Welt wird nicht durch ein paar 100% korrekte Klimaheilige gerettet. Sondern indem wir alle uns neue Regeln geben, unsere Wirtschaft so umgestalten, dass sie innerhalb der von der Natur vorgegebenen Grenzen dauerhaft funktioniert.

    3. Meiner Beobachtung nach gibt es sehr wohl individuelle Verhaltensänderungen bei den Schülern - und ihren Eltern - seitdem das Thema Klimakrise durch Greta Thunberg und die FFF-Bewegung hochgekommen ist. Ich war beim FFF-Streik am 24. Mai in Köln dabei, da gab es z.B. vegane Verpflegung an der Deutzer Werft, Leute die Müll fallen liessen wurden umgehend zusammengeschissen und aufgefordert, diesen wieder aufzusammeln, Anreise per Bahn/Fahrrad usw.

    Und mit dem hier



    dürften sich momentan so einige Eltern herumschlagen.
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  11. #2891
    Zitat Zitat von MiBelle Beitrag anzeigen
    Es sollten sich tunlichst alle, die irgendetwas mit dem Dilemma zu tun haben, dringend damit beschäftigen.


    Mit dem kleinen Zusatz: Wir haben ausnahmslos alle mit der Klimakrise zu tun. Wir sitzen alle in der selben Gaskammer, in die die fossile Industrie ihren Dreck abkippt.
    Du sihst / wohin du sihst, nur eitelkeit auff erden.

  12. #2892
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    1. Das ist ein klassischer Tu quoque Fehlschluss. Es ist für die FFF-Argumentation piepegal, wie sich die Schüler individuell (fehl-)verhalten. Es wird auf politischer Seite praktisch nichts gegen die Klimakrise gemacht. Trotz der schönen Worte, trotz der Ratifizierung des Pariser Übereinkommens.

    Lesenswert in diesem Zusammenhang: "I work in the environmental movement. I don’t care if you recycle."

    2. Es geht um kollektives Verhalten, also um unsere Gesetze und Verordnungen, um die Abkehr von der Wachstumsideologie. Die Welt wird nicht durch ein paar 100% korrekte Klimaheilige gerettet. Sondern indem wir alle uns neue Regeln geben, unsere Wirtschaft so umgestalten, dass sie innerhalb der von der Natur vorgegebenen Grenzen dauerhaft funktioniert.

    3. Meiner Beobachtung nach gibt es sehr wohl individuelle Verhaltensänderungen bei den Schülern - und ihren Eltern - seitdem das Thema Klimakrise durch Greta Thunberg und die FFF-Bewegung hochgekommen ist. Ich war beim FFF-Streik am 24. Mai in Köln dabei, da gab es z.B. vegane Verpflegung an der Deutzer Werft, Leute die Müll fallen liessen wurden umgehend zusammengeschissen und aufgefordert, diesen wieder aufzusammeln, Anreise per Bahn/Fahrrad usw.

    Und mit dem hier



    dürften sich momentan so einige Eltern herumschlagen.
    Wenn wir uns aber alle neue Regeln geben, schließt es doch mit ein, dass individuelles (Fehl-)verhalten zumindest begrenzt wird, vom kompletten ausschließen rede ich gar nicht. Es kann daher doch gar nicht piepegal sein für die FFF-Argumentation

  13. #2893
    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    1. Das ist ein klassischer Tu quoque Fehlschluss. Es ist für die FFF-Argumentation piepegal, wie sich die Schüler individuell (fehl-)verhalten. Es wird auf politischer Seite praktisch nichts gegen die Klimakrise gemacht. Trotz der schönen Worte, trotz der Ratifizierung des Pariser Übereinkommens.

    Lesenswert in diesem Zusammenhang: "I work in the environmental movement. I don’t care if you recycle."
    Du hast glaube meine Aussage nicht im Ganze verstanden. Du hast als Argument aufgeführt, dass die streikenden Aktivisten größtenteils nicht geschäftsfähig sind, um statt Worten auch Taten folgen zu lassen. Wie ich weiter ausführte, geht es dabei nicht darum, dass man von den Kiddies verlangt eben jene Gesetze und Verordnungen auf den Weg bringt, sondern durchaus auch um Individualverhalten im kleinen persönlichen Kreis, denn schlussendlich ist das der Kernsatz, wo sich ein jeder umstellen muss, und das gilt für Erwachsene im gleichen Maße wie für den Nachwuchs.

    Das von politischer Seite praktisch nichts getan wird, ist zudem eine schlicht Falschbehauptung. Wenn dann wird nicht genug getan bzw. nicht zeitnah genug. Aber so zu tun, als wenn alle nur Däumchen drehend an ihren Schreibtischen sitzen und das eventuelle Unheil einfach auf sich zukommen lassen, entspricht ganz sicher nicht den Tatsachen. Das sind typische Aussagen die gern die FfF-Aktivsten herausschreien, fundiert ist das aber alles nicht. Es ist nur sehr medienwirksam, mehr auch nicht.

    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    2. Es geht um kollektives Verhalten, also um unsere Gesetze und Verordnungen, um die Abkehr von der Wachstumsideologie. Die Welt wird nicht durch ein paar 100% korrekte Klimaheilige gerettet. Sondern indem wir alle uns neue Regeln geben, unsere Wirtschaft so umgestalten, dass sie innerhalb der von der Natur vorgegebenen Grenzen dauerhaft funktioniert.
    Auch hier, zu einem Kollektiv gehören viele Individuen und davon kann und darf man die Aktivisten nicht ausnehmen. Und nicht wenige tun das eben bzw. sehen überhaupt nicht, dass an ihrem Lebensstil vieles davon zu kritisieren gäbe, wofür sie angeblich jeden Freitag auf die Straßen ziehen und den Unterricht schwänzen.

    Zitat Zitat von hotblack Beitrag anzeigen
    3. Meiner Beobachtung nach gibt es sehr wohl individuelle Verhaltensänderungen bei den Schülern - und ihren Eltern - seitdem das Thema Klimakrise durch Greta Thunberg und die FFF-Bewegung hochgekommen ist. Ich war beim FFF-Streik am 24. Mai in Köln dabei, da gab es z.B. vegane Verpflegung an der Deutzer Werft, Leute die Müll fallen liessen wurden umgehend zusammengeschissen und aufgefordert, diesen wieder aufzusammeln, Anreise per Bahn/Fahrrad usw.

    Und mit dem hier



    dürften sich momentan so einige Eltern herumschlagen.
    Natürlich gibt es diese, dem hat auch niemand widersprochen, aber genauso gibt es eben nicht wenige, die weiterhin ihrem bekannten Lebensstil pflegen keinen nennenswerten Verzicht eingehen wollen. Und genau das steht halt im Widerspruch.

    Über das Thema kann man breit ausholen, aber das wurde hier schon unzählige Male getan. Nur mag darauf außer mit Polemik niemand ernsthaft eingehen, weil es argumentativ nicht wirklich zu rechtfertigen ist.


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