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  1. #4741
    Zitat Zitat von Dom Basaluzzo Beitrag anzeigen
    Das kenne ich: so wie Behinderte, Schwule, Juden, Ausländer... Witze/ Kritik... und doch kommt es immer aus der gleichen Ecke mit dem gleichem Niveau und der gleichen Agenda. Auch hier im Forum, keine Überraschungen. Wer meint, das formulieren zu müssen, dass sie ein Recht darauf hätten, kritisiert zu werden, verrät viel mehr über die Absicht statt am Interesse einer sinnvollen Kritik, denn die hätte es nicht nötig, das zu betonen!
    Du wirst wissen, was sinnvoll ist und was nicht. Und was nötig ist.

  2. #4742
    Zitat Zitat von hans Beitrag anzeigen
    aber welchen sinn hat denn die kritik, wenn sie sich so stark auf äusserlichkeiten und beziehungen konzentriert?
    sollen jugendliche unendlich getrollt werden können? bei jungs gabs da schon amokläufe...

    gehts um klima oder nicht? warum genau soll ihr handeln gefährlich sein? regiert sie ein land oder einen konzern?
    wir hätten da durchaus populärere jugendliche.


    das gedisse bekommt ein wenig das flair von justin-bieber-antis, falls sich jemand an diesen klassiker erinnert.
    Ich habe die hier verlinkten Beiträge kritisiert. Die zum Thema Klimawandel übrigens eher NICHTS beizutragen hatten. Und beide Beiträge hatten ein journalistisch aufbereitetes Jusin-Bieber-Pro Niveau.

  3. #4743
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von GodicsGuru Beitrag anzeigen
    Nun, die Autorin ist wirklich am untersten Level der intellektuellen Zumutbarkeit. Als Beispiel sollte folgendes Zitat reichen:


    Wow, früher dachte ich, Greta fordert die Politiker auf, den Wissenschaftlern zuzuhören. Aber Frau Kaddor weiß es besser: Die Wissenschaftler folgen Greta
    Naja, Greta hat in kurzer Zeit mehr erreicht, als die Wissenschaftler in 3-4 Jahrzehnten, bezüglich des aufmerksam machens auf das Thema Klimwandel. Insofern ist es nicht falsch, wenn man sagt, die Wissenschaftler stehen hinter Greta.

  4. #4744
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Beide sind schlecht. Man benutzt die sicherlich vorhandenen rechten Trolle um quasi alle Kritiker am liebsten mundtot zu machen. Weil man schließlich das kleine unschuldige (und lt. Kaddor "kranke") Mädchen nicht kritisieren darf. Eigentlich entwertet das Greta mehr als es jeder Kritiker könnte. Man nimmt sie nicht für voll.
    Greta hat wie die ganze FFF-Bewegung das Recht, kritisiert zu werden. Sich mit ihrem Handeln und ihren Aussagen kritisch zu beschäftigen.
    In beiden Artikeln wird deutlich, dass man sie durchaus kritisieren darf. Bei Herrn Beisenherz deutlicher.

    Selbstverständlich werden Menschen versuchen, mit der Jugendlichen Geld zu verdienen. So ist Kapitalismus. Doch schwächt das ihr Anliegen? Wird Klimaschutz dadurch weniger virulent?
    Man muss Greta Thunberg nicht an den Lippen hängen. Ihr nicht in allem, was sie sagt, zustimmen. Ihre Vorstellungen werden nicht eins zu eins in Gesetze gegossen werden, selbst wenn noch hundertmal mehr Menschen demonstrieren. Interessenausgleich ist die zentrale Aufgabe demokratischer Politik. Deshalb regieren Politiker, keine Forschenden.
    --> https://www.t-online.de/nachrichten/...vl5TPgOMQOHupM

    Dabei ist es absolut berechtigt, dann und wann mit den Augen zu rollen. Wenn die schwedische Lisa Simpson die Goldene Kamera für Klimaschutz bekommt, nur um mit ansehen zu dürfen, wie am Ende der Preisverleihung ein SUV verlost wird oder selbst der konsumerotische Hedonistenkoran GQ sich nicht entblödet, die kindliche Kaiserin der Kapitalismuskritik auf das Cover zu hieven. Das kann man edgy finden. Komplett verlogen. Oder zumindest wohlfeil.
    Man kann die Heilandisierung der jungen Frau in ihrer Vehemenz durchaus lächerlich finden.
    Ja, sie ist eine Projektionsfläche. Im Positiven wie im Negativen.
    --> https://www.stern.de/kultur/micky-be...TPARH0d71RpfTE
    Verstehen Sie?

  5. #4745
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Ziemlich nebulös bleibt die Autorin auch bei der Benennung derjenigen, von denen diese "Widerwärtigkeiten" ausgehen. Sie bezeichnet sie als "Mob", der von "sogenannten Intellektuellen" angefeuert werde. Im weiteren bezeichnet sie sie wechselweise mal als Gegner, Hetzer, sogenannte Kritiker, oder charakterisiert sie als " verbitterte Menschen, die jede Vernunft verweigern". Verortet werden sie "vor allem in der geifernden Welt der Kommentarspalten", wobei mir da zunächst nicht ganz klar war, ob damit die Kommentare im redaktionellen Teil gemeint sind, oder die meist anonymen Leserkommentare unter den Online-Artikeln und in den sozialen Medien.

    Immerhin, einen Namen nennt die Autorin: Christian Lindner. Was sie ihm genau vorwirft schreibt sie nicht. Bekannt ist von ihm die Empfehlung, man möge den Klimaschutz doch den Experten überlassen, und die Kinder sollten besser zur Schule gehen. Nun, eine intellektuelle Glanzleistung war diese Aussage sicher nicht. Aber widerwärtig, abscheulich, Hetze, Geifer, Hass?

    Wenn der Autorin kein anderer prominenter Name einfällt, an dem sie ihre Kritik an der Kritik festmachen kann, legt das nahe, dass sie sich in dem Artikel im wesentlichen an dem bekannten aber namenlosen Pöbel in den sozialen Medien abarbeitet, der im Internet unter dem Schutz der Anonymität zu allen möglichen Themen und bei allen möglichen Personen jede Menge Müll absondert. Darüber zu lamentieren ist zwar prinzipiell berechtigt, aber wenig originell. Und die von der Autorin ausgedrückte Erwartung, Greta Thunberg würde aufgrund ihrer Behinderung und ihres jungen Alters geschont werden, erscheint naiv.

    Fazit: Ein letztlich banaler Artikel, der aufgrund der Wortwahl scheinbar sehr schwere Vorwürfe erhebt. Diese erweisen sich aber als so nebulös und unkonkret, dass es nicht möglich ist und sich nicht lohnt, im einzelnen darauf einzugehen.
    Ich habe deinen Post gekürzt.

    Die Autorin schreibt also - deiner Meinung nach - über den namenlosen Pöbel in den sozialen Medien.

    Im Grunde genommen schreibt sie ja dann über uns, das Volk, die Deutschen, die Wähler. Was ist daran verkehrt? Wir sind es, die auch die Gesellschaft abbilden. Und auch hier wurden unpassende und widerliche Witze über Greta gemacht. Zählen die weniger, weil sie nicht von Herrn Lindner kommen?

    Du findest es unoriginell, dass sich in dem Artikel kritisch mit Menschen auseinandergesetzt wird, die ihre Meinung öffentlich kundtun. Ich finde es richtig.
    Verstehen Sie?

  6. #4746
    hautfarbenblind Avatar von ganzblau
    Ort: beim Drehen
    Hier noch eine kleine Argumentationshilfe im Umgang mit der Kritik an Greta Thunberg.

  7. #4747
    Zitat Zitat von freddimaus Beitrag anzeigen
    In beiden Artikeln wird deutlich, dass man sie durchaus kritisieren darf. Bei Herrn Beisenherz deutlicher.





    --> https://www.t-online.de/nachrichten/...vl5TPgOMQOHupM







    --> https://www.stern.de/kultur/micky-be...TPARH0d71RpfTE
    Ok, bei dem Stern-Artikel hast du recht. Der geht in eine andere Richtung.

    Bei Kaddor ändert es nichts an der Gesamtaussage. Eher rhetorische Relativierungen.

  8. #4748
    Zitat Zitat von JackB Beitrag anzeigen
    Man kann durchaus auch zum Inhalt einiges (kritisch) anmerken.

    Die Autorin trägt ziemlich dick auf: Widerlichkeit, Lügen, Verachtung, Feindschaft, Widerwärtigkeiten, Häme, Hetze und tumber Hass sind nach ihrer Einschätzung Elemente eines "abscheulichen Umgangs" mit Greta Thunberg.

    Worauf gründet sich dieses Urteil?

    ...

    Belege und konkrete Beispiele dafür fehlen, es bleibt bei verallgemeinernden Unterstellungen.

    ...

    Ziemlich nebulös bleibt die Autorin auch bei der Benennung derjenigen, von denen diese "Widerwärtigkeiten" ausgehen.
    Die Autorin geht sicher davon aus, dass ihre Leser schon hier und da mal etwas von der Greta-Diskussion mitbekommen haben. (Das ist m.E. das übliche Vorgehen im Journalismus). Falls man auch nur einmal pro Tag Zeitung liest, kennt man jedenfalls genügend konkrete Beispiele für Politiker, die in widerlicher, abscheulicher Weise hetzen.

    Heute etwa kann man lesen:

    Für große Entrüstung sorgten gestern Äußerungen von AfD-Mann Andreas Kalbitz bei einer Diskussionsrunde der Spitzenkandidaten mit ausgewählten Schülern. Auf die Frage eines Jugendlichen, was er von Thüringens AfD-Landeschef Björn Höcke halte, der "ziemlich offen ein Nazi" sei, sagte Kalbitz: "Tut mir leid, dass Sie da so verblendet sind durch die Dauerrotlichtbestrahlung, die Sie medial an der Schule bekommen." Zudem bezeichnete Kalbitz die Klimaaktivistin Greta Thunberg als "zopfgesichtiges Mondgesicht-Mädchen".

  9. #4749
    hautfarbenblind Avatar von ganzblau
    Ort: beim Drehen
    Beim "zopfgesichtigen Mondgesicht" ist nur schon die Verdoppelung denkbar unschön ... es sei denn, es wäre poetisch gemeint

    Wenn ich mir so manche Kommentare auf die jüngsten Bilder vom Segeltörn durchlese, ist schon ganz viel Lautes, Vulgäres und vor allem Pubertäres dabei. Und ich nehme nicht an, dass da biologisches Alter und Aussenwirkung jeweils übereinstimmen

    Ich weiss nicht: Soll man wirklich alles ernst nehmen, was selbsternannte "Ästheten" mit Blick auf Gretas Aussehen absondern? Wenn doch alles, was in sozialen Medien geäussert wird, in erster Linie auf den Absender zurückfällt, könnte das alles auch einfach als Selbstdemontage gelesen werden

    Für mich ist es etwas radikal anderes, wenn irgendwelche Aufrufe zu Gewalt ins Spiel kommen: Da hört für mich der "Spass" auf, definitiv.

  10. #4750


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