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  1. #1
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf

    Fridays for Future - Pro und Contra

    Es wurde viel drüber berichtet und für und gegen diksutiert. Daher dachte ich, es könnte hier hin gehören.

    Erster Kritikpunkt war, die Schüler könnten es auch in ihrer Freizeit machen. Gegenargument: Piloten streiken auch nicht in ihrer Freizeit, weil es ansonsten keinen Effekt hätte.
    Gegengegenargument: Stimmt, aber dieser Effekt träfe in diesem Falle nur die Schüler selber. Sei also eine "per se"-Demo.

    Christian Lindner sprach: Klimaschutz sollte man den Profis überlassen.
    Was er wohl meinte, war: Da spielen so viele Faktoren rein (Arbeitsplätze/Wirtschaft etc.), die im Infantilismus der Demonatransten nicht vorkämen: Die erwidern: Dafür seien sie auch weder zuständig noch als Profis teuer bezahlt. Fakt sei, dass die Regierung einen Eid/Vertrag von Paris gebrochen habe.


    Mich wundert, dass das Thema hier noch nicht aufschlug.


    Anyway. Was denkt ihr über die Sache?

  2. #2
    sehr schön, ich hab schon auf einen entsprechenden Thread gewartet!

    Wir, also Mini-Blacky und ich, sind absolute FFF-Befürworterinnen. Ich war auch bei der großen Demo am 15.03. dabei als Ordnerin und ich kann wirklich jedem der Zweifel hat empfehlen, mal selbst hinzugehen. 10.000 Jugendliche, die in einem großen Zug bei strömenden Regen und kalten Temperaturen 4 Stunden lang durch die Innenstadt marschieren, das sind keine Schulschwänzer, die so eigentlich keinen Bock auf Schule haben.

    Von daher, bitte weitermachen! Mag sein, daß viele Forderungen auf jugendlichen Enthusiasmus basieren, aber auf der anderen Seite, es MUSS was getan werden.

  3. #3
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Christian Lindner sprach: Klimaschutz sollte man den Profis überlassen.
    Was er wohl meinte, war: (...)
    Lobbyisten, die ihm die Texte schreiben.

  4. #4
    Einerseits gut, einerseits schlecht, dahingehend schlecht, weil ich vielen Jungen Leuten, die da mitmarschieren ihre Haltung nicht abnehme, ihnen Heuchelei unterstelle oder glaubt ihr, das sie auf Handy, Tablets, Mc Donalds, Markenklamotten aus Bangladesch, Flugreisen nach Mallorca etc. verzichten würden ? Greta nehme ich es ab.
    Ich bin kein Fan von Kubicki oder Lindner, aber die Heucheln in der Sache wenigstens nicht, da bin ich ganz bei Greta, die mal meinte von Trump halte sie nichts, aber ich finde Politiker schlimmer, die so tun als würden sie was verändern wollen, dann aber nur an der Oberkante kratzen und sich auch nichts groß ändert. Siehe SPD oder Grüne. Jahrelang soziale Wahlprogramme und am Ende wurde das Gegenteil erreicht.
    Ich würde mir auch wünschen, das meine Vorurteile falsch sind, die ich z.B; gegen manch (elitäre ) Studenten habe, das sie sich für soziale Gerechtigkeit nicht interessieren. Ist bei der grünen Wählerklientel ja durchaus zu bemerken und viele Junge Leute sind ja Fans der Grünen , was nach der nächsten BTW anders werden wird.
    ich würde mir auch wünschen, das sie Klimaschutz und soz. Gerechtigkeit miteinander bündeln, auch das mit in den Mittelpunkt rücken. Denn arme Leute müssen sich den Kampf gegen den Klimawandel auch leisten können. Aber da sehe ich schwarz. In Frankreich gab es ja durchaus Verbindungen zwischen Gelbwesten und jungen Klimaaktivisten, da wurde beides verbunden.
    Fridays for Future ist mittlerweile Mainstream, weil Klimaschutz gesellschaftlich akzeptiert ist, viele Politiker, Parteien und Medien versuchen Nutzen daraus zu ziehen, da ist viel Heuchelei im Spiel und diese Heuchelei und Vereinnahmung wird die Bewegung auch irgendwann zerstören. Also ich könnte wetten die Gelbwesten in Frankreich werden noch demonstrieren, da wird es Friday for Nature schon nicht mehr geben.
    Geändert von Manitu (01-04-2019 um 20:31 Uhr)

  5. #5
    hautfarbenblind Avatar von ganzblau
    Ort: beim Drehen
    Wir können ja wetten, Manitu.
    In drei Jahren, am 1. April 2022, wird es vielleicht keine "Fridays for Future" mehr geben. Aber Montage bis Sonntage, an denen gegen die Ausbeutung dieses Planeten sichtbare Zeichen gesetzt werden, schon

    ... Wenn du lieber zuschaust als mitmachst, ist das deine Sache. Mir sind dann allerdings die "Heuchler" lieber, die Werbung für die gute Sache machen. Jeder, wie er mag

    edit: Wir werden es ja sehen. Falls es dieses Forum dann noch gibt

  6. #6
    Zitat Zitat von ganzblau Beitrag anzeigen
    Wir können ja wetten, Manitu.
    In drei Jahren, am 1. April 2022, wird es vielleicht keine "Fridays for Future" mehr geben. Aber Montage bis Sonntage, an denen gegen die Ausbeutung dieses Planeten sichtbare Zeichen gesetzt werden, schon

    ... Wenn du lieber zuschaust als mitmachst, ist das deine Sache. Mir sind dann allerdings die "Heuchler" lieber, die Werbung für die gute Sache machen. Jeder, wie er mag

    edit: Wir werden es ja sehen. Falls es dieses Forum dann noch gibt
    Werbung ist das eine, Umsetzen das andere. Wie die Grünen in Koalition mit CDU oder auch der FDP, wird ja daraufhin gearbeitet, ihre Fans zufrieden stellen können, ist mir ein Rätsel.
    Ich sag mal, die SPD ist dafür ja gutes Anschauungsbeispiel, wie eine Partei irgendwann so unglaubwürdig wird, das sie erzählen können was sie wollen, es ändert kaum was an ihren Werten.
    Ich kann mir aber auch wirklich nicht vorstellen, das jetzt über Jahre jeden Freitag Jugendliche demonstrieren werden. Wir werden sehen, aber ich glaube es nicht.
    Was heißt hier zuschauen, ich mach ja schon was. Ich gehe weites gehend zu Aktivitäten, wenn es nicht stark regnet, immer zu Fuß in die Stadt, auch zum Sport, wo ich durch die ganze Stadt laufen muss. ca.30 min. Selbst auf Arbeit, wenn ich draußen rumfahren muss, laufe ich oft durch viele Objekte, wo wir auch durchfahren könnten. Immerhin. lol
    Wie gesagt, ich würde mir wünschen das sie Soziales und Klimaschutz verbinden würden, denn das gehört meiner Meinung zusammen.
    Geändert von Manitu (01-04-2019 um 21:11 Uhr)
    Bild:
    ausgeblendet

  7. #7
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Es wurde viel drüber berichtet und für und gegen diksutiert. Daher dachte ich, es könnte hier hin gehören.

    Erster Kritikpunkt war, die Schüler könnten es auch in ihrer Freizeit machen. Gegenargument: Piloten streiken auch nicht in ihrer Freizeit, weil es ansonsten keinen Effekt hätte.
    Gegengegenargument: Stimmt, aber dieser Effekt träfe in diesem Falle nur die Schüler selber. Sei also eine "per se"-Demo.

    Christian Lindner sprach: Klimaschutz sollte man den Profis überlassen.
    Was er wohl meinte, war: Da spielen so viele Faktoren rein (Arbeitsplätze/Wirtschaft etc.), die im Infantilismus der Demonatransten nicht vorkämen: Die erwidern: Dafür seien sie auch weder zuständig noch als Profis teuer bezahlt. Fakt sei, dass die Regierung einen Eid/Vertrag von Paris gebrochen habe.


    Mich wundert, dass das Thema hier noch nicht aufschlug.


    Anyway. Was denkt ihr über die Sache?
    Naja Piloten oder andere Arbeitnehmer streiken auch für bessere Arbeitsbedingungen und Löhne und nicht für besseres Klima .
    Schüler nicht für besseres Mittag essen oder weniger Lehrstunden. Das Bildungsministerium ist ja nun auch nicht für Umwelt und Klima zuständig.
    Bild:
    ausgeblendet

  8. #8
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Einerseits gut, einerseits schlecht, dahingehend schlecht, weil ich vielen Jungen Leuten, die da mitmarschieren ihre Haltung nicht abnehme, ihnen Heuchelei unterstelle oder glaubt ihr, das sie auf Handy, Tablets, Mc Donalds, Markenklamotten aus Bangladesch, Flugreisen nach Mallorca etc. verzichten würden ?
    Gut, dass andere Demonstrationen da viel glaubwürdiger waren. Ironie. Z.B. die gegen Atomkraft. Selbstverständlich haben die Demonstranten damals alle kein Strom bezogen, da ja auch Atomstrom mit drin war... Nein, aber dafür weniger Strom verbraucht, weil sie dicke selbst gestrickte Pullis bei Kerzenlicht trugen und so können auch die Jungdemonstranten von heute im Einzelnen ihren Tribut zollen, ohne dass Du davon Kenntnis hast. So ganz konsequent geht es auch heute noch nicht für AKW-Gegner, denn auch im Ökostrom ist Atomstrom drin. Trotzdem waren und sind solche Demos mit einem Ziel langfristig richtig.

    Zitat Zitat von ganzblau Beitrag anzeigen
    ... Wenn du lieber zuschaust als mitmachst, ist das deine Sache. Mir sind dann allerdings die "Heuchler" lieber, die Werbung für die gute Sache machen. Jeder, wie er mag
    So ist es!
    Geändert von Dom Basaluzzo (01-04-2019 um 21:20 Uhr)

  9. #9
    Under the Fuchtel Avatar von RAPtile
    Ort: BY
    Langfristig richtig sind keine Demos, sondern handeln. Und da kann jeder bei sich anfangen.

    Denn nur das ist konsequent.
    Fick mich, wenn ich mich irre, aber wollten wir nicht knutschen?

  10. #10
    Zitat Zitat von Dom Basaluzzo Beitrag anzeigen
    Gut, dass andere Demonstrationen da viel glaubwürdiger waren. Ironie. Z.B. die gegen Atomkraft. Selbstverständlich haben die Demonstranten damals alle kein Strom bezogen, da ja auch Atomstrom mit drin war... Nein, aber dafür weniger Strom verbraucht, weil sie dicke selbst gestrickte Pullis bei Kerzenlicht trugen und so können auch die Jungdemonstranten von heute im Einzelnen ihren Tribut zollen, ohne dass Du davon Kenntnis hast. So ganz konsequent geht es auch heute noch nicht für AKW-Gegner, denn auch im Ökostrom ist Atomstrom drin. Trotzdem waren und sind solche Demos mit einem Ziel langfristig richtig.
    Naja schon richtig, aber um Klimaziele zu erreichen, muss ja jeder selbst auch an sich arbeiten, das kann nicht nur die Politik regeln. Und das sehe ich nicht, das da jeder an sich arbeiten wird, dafür sind die Verlockungen einfach zu groß.
    Bild:
    ausgeblendet

  11. #11
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Einerseits gut, einerseits schlecht, dahingehend schlecht, weil ich vielen Jungen Leuten, die da mitmarschieren ihre Haltung nicht abnehme, ihnen Heuchelei unterstelle oder glaubt ihr, das sie auf Handy, Tablets, Mc Donalds, Markenklamotten aus Bangladesch, Flugreisen nach Mallorca etc. verzichten würden ?
    Du nennst Kinder Heuchler? Das finde ich echt richtig schwach.

    Dass die Kinder heute Ängste wegen des Klimas haben, ist doch unsere Schuld. Dafür müssen wir Erwachsenen doch Verantwortung übernehmen.

    Mindestens erst einmal fragen: Was muten wir diesen Kindern eigentlich zu im Hinblick auf die Zerstörung der Umwelt? Wie können wir ihnen helfen, mit ihren (ja nun ganz klar berechtigten) Ängsten umzugehen?

  12. #12
    Under the Fuchtel Avatar von RAPtile
    Ort: BY
    Spielverderbermodus: Wieviele Kinder laufen mit, weil sie dann früher PUBG zocken können, weil "die anderen auch mitgehen" o. ä. und wieviele lassen sich von muddi zur Schule fahren, weil... Es regnet?

    Da hinrennen kann ich auch. Wenn ich aber nichts an meinen Gewohnheiten ändere.. Dann ist es ein Lippenbekenntnis.
    Fick mich, wenn ich mich irre, aber wollten wir nicht knutschen?

  13. #13
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Zitat Zitat von RAPtile Beitrag anzeigen
    Spielverderbermodus: Wieviele Kinder laufen mit, weil sie dann früher PUBG zocken können, weil "die anderen auch mitgehen" o. ä. und wieviele lassen sich von muddi zur Schule fahren, weil... Es regnet?

    Da hinrennen kann ich auch. Wenn ich aber nichts an meinen Gewohnheiten ändere.. Dann ist es ein Lippenbekenntnis.
    Die rennen da nicht um ihre Gewohnheiten zu ändern, sondern um uns alten Säcken zu zeigen, dass wir unseren Job nicht gemacht haben, und damit anfangen sollen. Ein "aber sie könnten ja noch viel mehr machen" ist unangemessen und würde auch verdammt viele Beulen verursachen. #Bumerang
    1st Präsident of the IOFF!
    Authentisch, kompetent, volksnah
    Jetzt auch mit Imagewechsel und in unsachlich!

  14. #14
    Ich komme nicht damit klar, dass Greta die Tochter von Malena Ernman ist.

    Bild:
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  15. #15
    /watch?v=GTQnarzmTOc Avatar von Experte
    Ort: Siegerland


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