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  1. #4966
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Das denkt sich ein recht bekannter Wissenschaftler aus Dänemark über Greta und ihre Bewegung.

    https://www.merkur.de/politik/greta-...-12954060.html
    dieser Lomborg ist doch ebenfalls wieder ein hinweis, dass bezüglich einiger konservativer argumente eine grosse kognitive dissonanz besteht.

    die freiheit, die die konservativen so hoch halten, ist doch die freiheit des herrschenden. und je weiter unten in der hierarchie, strebt sie gegen null.
    aber niemand sonst hatte bisher die ökonomie befriedigend gestalten können.
    und nur die konservativen können "klima" bekämpfen, in dem sinn wird sich china als konservativ erweisen.

    der widerspruch besteht aus reinster narretei. denken, um gescheit zu sein, und damit anzugeben.
    these und antithese ohne synthese - das ist betrug.

    und es ist genau, was die medien machen, es ist ihr geld.


    co2 ist zwar ein hauptfaktor, aber wie und was genau, das ist komplex und auch nur empirisch beweisbar.
    die narrative über die bäume sind sehr der werbeindustrie entlehnt.
    und das waldsterben ist trotzdem auch in europa noch ein problem.

    ohne angst oder feindbild lässt sich die menschheit gar nicht zu unangenehmen einschränkungen und anstrengungen motivieren.
    da kann man greta keine schadenswirkung umhängen.
    ein schacher kann das co2 nicht "besiegen", nur eine umfassende, inkrementelle wirtschaftspolitik.
    und wenn die im gange ist, umfasst sie sowieso 100 weitere punkte.
    das wäre die dialektische synthese.


    weiters
    die konservativen kennen sich mit wirtschaftswachstum aus.
    die linken haben die kompetenz, stagnation zu verkraften. und genau die ist aber fakt, und unverhinderbar, solang es keine neuen, wirklich grossen und futuristischen ideen gibt, die funktionieren. eben von wegen ressourcen.
    argentinien- die selbstverwalteten kooperativen damals, ziegelwerk und bäckerei - symbolisieren das.
    Geändert von hans (07-09-2019 um 11:23 Uhr)
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  2. #4967
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von Üfli Beitrag anzeigen
    Welche Jugend genau wählt im Osten afd?
    Hhmm, wenn man die Berichterstattung querliest, sind die FFFs im Osten nicht gerade dominant.
    (googlet bitte selber!)
    Surprise me with the plausible!

  3. #4968
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Auf den Bahamas hat Hurrikan Dorian gewütet. Schien mir hier irgendwie untergegangen zu sein. Hunderte Menschen werden vermisst. Überlebende sprechen vom Gefühl, wie wenn eine Atombombe eingeschlagen hätte. Offiziell war Dorian ein Kat.5-Hurrikan, aber es wird überlegt eine Kat.6 einzuführen, weil in den letzten Jahren extrem viele Kat.5-Hurrikans gemessen wurde und Dorian diese bei weitem übertroffen hat.
    Hurrikans bewegen sich oft langsam, aber das Besondere an Dorian war, dass er 2 Tage (!!!) praktisch nicht vom Fleck kam.
    Du gibst doch nur denen Futter, die noch eine "Katrina" kannten.
    Surprise me with the plausible!

  4. #4969
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Du gibst doch nur denen Futter, die noch eine "Katrina" kannten.
    Die Bahamas hätten sich eine Katrina gewünscht.

  5. #4970
    Zitat Zitat von RAPtile Beitrag anzeigen
    Bild dir deine Meinung - morgen früh...

    Wieso ?

    Das Widerspricht sich doch nicht. Ist doch die Frage, wie effizient ist die Klimarettung momentan und sind die hohen Kosten, die darein gesteckt werden, sinnvoll eingesetzt.

    jetzt muss ich doch mal Bild zitieren, lehne ich sonst eigentlich ab. Aber sicher will man auch lesen, wie die Kritik oder Zustimmung an Lomberg ausfällt.

    https://www.bild.de/politik/inland/p...3058.bild.html


    Zur These, dass erneuerbare Energien Geldverschwendung seien, sagt Latif: „Wenn wir in Deutschland unseren Wohlstand behalten wollen, müssen wir in die neuen Technologien wie Sonnenenergie oder Erdwärme investieren.“

    ► Zur Lomborg-These, dass nur wirtschaftliches Wachstum die Armut besiegen kann: „Wir müssen von Grund auf neu denken, denn unsere bisherigen Ressourcen wie Kohle und Öl sind ohnehin bald erschöpft. Und wir haben die Grenzen des Wachstums längst erreicht.“

    Prof. Fritz Vahrenholt (70), Präsident der Deutschen Wildtierstiftung: Wenn es nach Greta und ihren Followern geht, die 100 Prozent Erneuerbare innerhalb von 15 Jahren fordern, dann wären das monatlich zusätzliche Kosten von 640 Euro für jeden Haushalt.“
    Lomborg legt dann auch noch mal nach

    „Wenn alle reichen Länder heute und für den Rest des Jahrhunderts alle CO2-Emissionen einstellen würden, (keine Benzin-Autos, kein Heizen und Kühlen mit fossilen Brennstoffen) würde die Temperatur-Differenz Ende des Jahrhunderts nur
    0,4 °C betragen.“
    ► „Weltweit werden jedes Jahr 129 Milliarden Dollar ausgegeben, um ineffiziente Solar- und Windkraftanlagen zu subventionieren, die nur ca. ein Prozent der globalen Energieversorgung ausmachen.“

    ► „Wenn alle 4,5 Milliarden Flüge in diesem Jahr nicht starten würden, würden die Temperaturen um nur 0,03 Grad Celsius gesenkt.“

    ► „Wenn wir alle vegetarisch werden, würden die Emissionen nur um etwa 2 % sinken.“
    „Das Pariser Abkommen wird fast gar keine Auswirkungen auf den Temperaturanstieg haben, nicht einmal in 100 Jahren. Billigere Nahrungsmittel, Bildung und Gesundheitspolitik hingegen helfen sofort und ändern ungeheuer viel.“
    Geändert von Manitu (07-09-2019 um 19:44 Uhr)
    Bild:
    ausgeblendet

  6. #4971
    Sungawakan
    unregistriert
    Bei stern.de ein Interview mit einer ehemaligen Aktivistin, dass es heutzutage mehr um Party und Randale im Hambacher Forst geht als um Klimaschutz.


    Ich bin zeitlos

  7. #4972
    Da hier gerade seltsamerweise immer wieder der Name Lomborg fällt. Lomborg ist nicht mal ansatzweise ein Klimawissenschaftler. Er hat nichts in dieser Richtung studiert:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg

    Er ist ein Klimaskeptiker der mit dem Thema Geld macht. Der hat vom Klimawandel keine Ahnung.

  8. #4973
    Wer sich wirklich über den Klimawandel informieren möchte, dem kann ich folgenden Vortrag von Professor Latif empfehlen. Das ist ein richtiger deutscher Klimaforscher und Meteorologe:
    https://youtu.be/YlXUUkufhwM

    Das Video dauert zwar eine Stunde, aber es lohnt sich!

  9. #4974
    adventlich gestimmt Avatar von ganzblau
    Ort: im Dörfli
    Danke für den Tipp, AntiMuc

  10. #4975
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    ...Offiziell war Dorian ein Kat.5-Hurrikan, aber es wird überlegt eine Kat.6 einzuführen, weil in den letzten Jahren extrem viele Kat.5-Hurrikans gemessen wurde und Dorian diese bei weitem übertroffen hat.
    Ja genau! Stefan Rahmsdorf, einer der führenden deutschen Klimawissenschaftler, hat hierzu einen guten Gastbeitrag im Spiegel geschrieben:
    Warum der Klimawandel Tropenstürme gefährlicher macht

  11. #4976
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Da hier gerade seltsamerweise immer wieder der Name Lomborg fällt. Lomborg ist nicht mal ansatzweise ein Klimawissenschaftler. Er hat nichts in dieser Richtung studiert:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Bj%C3%B8rn_Lomborg

    Er ist ein Klimaskeptiker der mit dem Thema Geld macht. Der hat vom Klimawandel keine Ahnung.
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Wer sich wirklich über den Klimawandel informieren möchte, dem kann ich folgenden Vortrag von Professor Latif empfehlen. Das ist ein richtiger deutscher Klimaforscher und Meteorologe:
    https://youtu.be/YlXUUkufhwM

    Das Video dauert zwar eine Stunde, aber es lohnt sich!
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Ja genau! Stefan Rahmsdorf, einer der führenden deutschen Klimawissenschaftler, hat hierzu einen guten Gastbeitrag im Spiegel geschrieben:
    Warum der Klimawandel Tropenstürme gefährlicher macht
    Auch Latif und Rahmstorf machen sicher gut Geld. Womit ich deren Fähigkeiten nicht in Zweifel ziehe.

    Rahmstorf verkauft allerdings in dem Spiegel-Artikel (und in seinem Blog) den Zusammenhang angeblich zunehmender Hurrikane und dem Klimawandel als Tatsache obwohl es sich um Theorien handelt, die sicherlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben. Aber eine Tatsache ist es nicht.
    Der Superlativ, dass es noch nie vier Jahre hintereinander Kat. 5 Hurrikane gab kommt mir auch mehr nach krampfhafter Suche nach Superlativen vor. Also im ersten Jahrzehnt dieses Jahrhunderts fehlte nur 2006 für 5 Jahre hintereinander, wobei alleine in 2005 4 Kat. 5 Hurrikans gemessen wurden.

    Dass Dorian so langsam zog bzw. auf Grand Bahama ortsfest war ist meteorologisch erklärbar. D.h. Rahmstorf müsste nachweisen, dass die seinerzeit vorliegende Hochdruck und Tiefdruck Konstellation rund um Dorian etwas mit dem Klimawandel zu tun hat.

    https://www.spektrum.de/news/warum-h...-blieb/1670662
    Geändert von Lieb-Ellchen (08-09-2019 um 13:23 Uhr)

  12. #4977
    Ein Artikel voll von Unterstellungen, Verdrehungen des Begriffs Freiheit ohne irgendeinen Ansatz einer Lösung.

    Ach nein, auf Seite 3

    Es gibt jedenfalls handfeste Vorschläge, wie sich ohne metaphysischen Begründungszauber der liberale Freiheitsbegriff so umpolen lässt, dass die Natur – oder das, was von ihr übrig geblieben ist – nicht länger zum Gratisgeschenk für Marktteilnehmer degradiert wird: Man müsste die Natur mit Eigentumsrechten ausstatten, mit einem Recht an sich selbst. Eigentumsrechte, so sagt es der Philosoph Tilo Wesche, "kommen der Natur aufgrund ihres Vermögens zu, eine Quelle der Wertschöpfung zu sein. Wenn der Natur ihre Ressourcen gehören, dann folgen daraus Pflichten der Nachhaltigkeit. Jedes fremde Eigentum verpflichtet dazu, dass man es nicht beschädigt oder zerstört. Und da natürliche Ressourcen fremdes Eigentum sind, das ja der Natur gehört, sind Menschen zur nachhaltigen Nutzung verpflichtet."
    Handfest?

    Also die Natur erhält quasi ein Recht. Gut. Kann man nicht widersprechen. Immerhin ist man als Mensch auch Natur und ebenso der geliebte Kanarienvogel und die Yuca-Palme. Oder halt der Baum.

    Aber wer setzt das Recht durch? Der Mensch, der ja mehr oder weniger als Feind der Natur ausgemacht wird um nicht zu sagen, verteufelt wird, kann es ja nicht sein, oder? Die Natur, also den Mensch mal ausgenommen, fehlt es irgendwie an Durchsetzungskraft.

    Also wer setzt dieses Recht durch?

  13. #4978
    vom Blitz getroffen Avatar von BlackGirl
    Ort: Kölle
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen

    Aber wer setzt das Recht durch? Der Mensch, der ja mehr oder weniger als Feind der Natur ausgemacht wird um nicht zu sagen, verteufelt wird, kann es ja nicht sein, oder? Die Natur, also den Mensch mal ausgenommen, fehlt es irgendwie an Durchsetzungskraft.

    Also wer setzt dieses Recht durch?
    Schnüffel mal kurz an einem Ebola-Virus und dann reden wir wieder darüber, wer der Stärkere ist - Mensch oder Natur...

  14. #4979
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Auch Latif und Rahmstorf machen sicher gut Geld. Womit ich deren Fähigkeiten nicht in Zweifel ziehe.
    Ja, Latif und Rahmstorf verdienen Ihr Geld damit, so wie ich es auch tue wenn ich meinem Job nachgehe, wäre ja seltsam wenn sie das als glaubhafte Klimawissenschaftler nicht dürften. Verwerflich wird es in meinen Augen erst dann, wenn man wie dieser Lomborg mit Falschausagen sein Geld in einem Bereich verdient von dem man nicht die geringste Ahnung hat.

    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Rahmstorf verkauft allerdings in dem Spiegel-Artikel (und in seinem Blog) den Zusammenhang angeblich zunehmender Hurrikane und dem Klimawandel als Tatsache obwohl es sich um Theorien handelt, die sicherlich eine gewisse Wahrscheinlichkeit haben. Aber eine Tatsache ist es nicht.
    Ja, 100% Sicherheit man nie. Rahmstorf ist sich seiner Sache halt einfach sehr sicher. Warum sollte er auch nicht, wenn praktisch alle namhaften Klimawissenschaftler hier am gleichen Strang ziehen.

    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Dass Dorian so langsam zog bzw. auf Grand Bahama ortsfest war ist meteorologisch erklärbar. D.h. Rahmstorf müsste nachweisen, dass die seinerzeit vorliegende Hochdruck und Tiefdruck Konstellation rund um Dorian etwas mit dem Klimawandel zu tun hat.
    Rahmstorf muss nichts nachweisen. Er hat im Artikel nur auf eine Studie verwiesen und Dorian an dieser Stelle gar nicht erwähnt:
    "So wurde nachgewiesen, dass Tropenstürme immer langsamer vorankommen - was bedeutet, dass sie länger über einem Ort - wie zum Beispiel Houston - verharren. Das führt zu größeren Sturmfluten und Regenmengen."

    Dazu: Klar dass das spezielle Ereignis meteorologisch erklärt werden, aber geänderte klimatische Rahmenbedingungen könnten genau dieses Ereignis begünstigen.

  15. #4980
    Danke für den Link. Interessanter Artikel, auch wenn ich ihn in Teilen schwierig zum lesen fand.

    "Man müsste die Natur mit Eigentumsrechten ausstatten, mit einem Recht an sich selbst."
    - Das klingt für mich wie eine Umschreibung von "Nachhaltigkeit".
    - Das Recht wäre wie auch immer als Teil des Grundgesetzes zu formulieren. Wenn das sauber gelingt, könnte es bei Verletzung entsprechend gerichtlich eingeklagt werden.


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