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Ergebnis 1 bis 14 von 14
  1. #1

    Wie lässt sich mit Blogs von zuhause aus Geld verdienen?

    Wir haben wir am vergangenen Wochenende dem Schlechtwetter oder Wettereinbruch (je nachdem, wie man ihn halt eben bezeichnen möchte) getrotzt und uns mit unseren Nachbarn auf einen Kaffee getroffen. Das ist gar nicht so einfach, weil sie eindeutig öfter als wir auf Reisen sind. Nun überlegen sie, einen Blog zu starten. Dort wollen sie wenig überraschend auch Reiseberichte veröffentlichen, aber auch Lifestyle und andere Themengebiete unterbringen. Also irgendwie eine bunte Mischung von den Dingen, die sie interessieren. Und irgendwann würde sie gerne auch etwas damit monetisieren. Dass man dafür eine gewisse Reichweite braucht und anfangs wenn dann überschaubare Beträge zusammenkommen, wissen sie natürlich von selbst, aber wie (also auf welchen Arten uns Weisen), lässt sich von zuhause aus mithilfe von Blogs Geld verdienen? Kennt sich jemand in der Runde etwas aus und kann uns weiterhelfen? Vielen Dank vorab!

  2. #2
    Ich denke in der heutigen Zeit ist ein solches Vorhaben absolut realisierbar. Grundsätzlich steht es Dir frei auf Deiner Seite Werbung zu platzieren um damit etwas Geld zu generieren. Aber gerade mit den Themen Reisen, Lifestyle und Fashion/Beauty lassen sich sehr schöne Kooperationen eingeben. Sei es nun mit einem Hotel oder anderen zum Thema passenden Dingen. Zumeist wirst Du Provisionen aushandeln können, vielleicht wirst Du jedoch auch garnicht mit Geld, sondern mit Gütern belohnt, respektive entlohnt.

    Gerade im Netz gibt es so viele unterschiedliche Arten sich für das was man macht belohnen zu können.


    Gesendet von iPhone die Signatur bei Tapatalk nicht ausschalten.

  3. #3
    noch ein so nen thread und ich baller dir eine :D Avatar von ruru I.O.F.F. Team
    Kosten für Server und Software lassen sich eventuell durch Werbung, Google Ads, Affiliate-Links etc kompensieren.
    Aber erwarte da nicht zuviel, gerade im Blog-Bereich sind die Userzahlen eher zurück gegangen und damit auch die Werbeeinnahmen und Kooperationen.
    Der Hype ist lange vorbei und um als Blog überhaupt noch bestehen zu können, muss es schon absolut professionell aussehen.
    So ein kleines Amateurblog mit ein paar Reiseberichten und sonstigem Füllstoff mag ein paar Leser haben, die auf die gute, alte Blogzeit stehen, aber damit lockt man keine Werber mehr hinterm Ofen hervor.

    Will man aber Geld verdienen, muss man viel Arbeit hinein stecken, auf alles SocialMedia aktiv sein, um sich überhaupt bekannt zu machen und sich richtig vernetzen.
    Überhaupt sind fast alle alten Blogs*, die ich früher gelesen habe, inzwischen mehr das Nebenprodukt, um sich mal ein bisschen schreibend auszutoben, das Hauptinteresse, die Werbe-Kooperationen, der Austausch mit Usern, läuft größtenteils über Instagram. Und ab und an ist da mal ein Hinweis "ach übrigens, ich hab dazu auch mal gebloggt"

    Gerade der Bereich Reiseblogger, Lifestyle etc ist so abgegrast, professionalisiert und kommerzialisiert.
    Schaut euch erst mal an, was der "Markt" da gerade alles bietet und ob ihr da mithalten könnt.
    Und bedenkt, dass die Vorschriften, was Werbung angeht immer enger werden, gerade im Netz und wenn man unerfahren ist, die ersten Abmahnungen nicht weit sind.

    Und falls ihr dann immer noch überzeugt seid, qualitativ mithalten zu können, heißt es dann: Follower kaufen, um überhaupt erst mal interessant zu wirken und dann sich bekannt machen. Andere Blogger/Instagramer kommentieren, in FB-Gruppen aktiv sein und hoffen, das mal rüber geklickt wird etc.
    Foren bringen da übrigens nicht viel, wenn ich mit die Aufrufzahlen und Abonnenten derjenigen ansehe, die uns hier damit beglücken

    So positiv wie W00tkaeppi seh ich das also bei weitem nicht.
    Wenn ihr das aber als Hobby-Projekt starten wollt, weil ihr hauptsächlich Spaß dran habt und gern veröffentlicht, dann los.
    Aber nur unter dem Gesichtspunkt "damit kann man Geld, Produkte und kostenfreie Hotelaufenthalte verdienen" würde ich es lassen.


    *Beauty/Lifestyle/Reisen
    Nur die Kochblogger sind geblieben, da lehnen von "meinen" viele aber Werbung entweder komplett ab oder machen es sehr sparsam.
    Wer zur reinen Werbefläche wird, wird aber auch konsequent entfolgt.

  4. #4
    Ich kann Ruru da nur zustimmen.

    Eine Bekannte von mir versucht, in instagram Fuß zu fassen.
    Ihre "Bezahlung" sind Gratisprodukte aus vielen verschiedenen Themengebieten.
    Ich fand es interessant und habe es ausprobieren wollen und dann schnell gemerkt:
    1. Du kriegst zwar haufenweise Proben etc. - aber will ich mich wirklich regelmäßig mit unterschiedlichen Produkten pflegen, die ich gerade eben kriege?
    2. Das ist Unmengen an Müll, was da rumgeschickt wird
    3. Das kostet richtig viel Zeit. Die Dinger ausprobieren, bewerten, Fotos machen, Texte dazu verfassen (teilweise mit vorgegebenen Stichworten). Werbekrempel kriegt man halt nur, wenn man auch die Werbung dafür macht
    4. In der Community aktiv sein: man kann halt nicht nur likes einsacken sondern muss auch fleißig welche verteilen. Es gibt sogenannte Loops, wo man sich gegenseitig abonniert und verlinkt usw, damit man gemeinsam wächst.
    5. Man muss dranbleiben, wenn du nur wöchentlich oder monatlich Content generierst, gehst du vermutlich eh unter und wirst uninteressant

    Abgesehen davon war es dann ein komisches Gefühl. Schreibst du "das ist totaler Mist, die billigen tun es auch" wirst du als Werbeträger schnell uninteressant.
    Jeden Mist hochloben, nur damit man weiterhin Gratissachen kriegt, war nicht meins. Und eine Art Zusammenarbeit mit irgendeiner Community, wo du die einzelnen Leute nicht mal kennst oder aufgrund ihres Profils blöd, abstoßend findest, da will man vielleicht nicht unbedingt ein Teil davon sein ...

    Ich habe dann beschlossen, dass es sinnvoller ist, diese komplette Zeit in einen "richtigen" Job oder zusätzlichen Nebenjob zu investieren und den gewünschten Krempel nach Wunsch zu kaufen
    Denn vom Aufwand her ist das definitiv wie ein Job.

  5. #5
    Gerade in der heutigen Zeit kann man mit solchen "Lifestyle"-Blogs kaum noch gut Geld machen.
    Da gibt es einfach zu Viele, die versuchen, mit Hilfe von Blogs das "große" Geld zu machen
    Was hingegen wirklich gut läuft, was mich ehrlicherweise aber auch erstaunt, sind Fitness-Blogs, die sich zB an Anfänger wenden. Wie man sich motiviert, um mit Sport anzufangen bzw. den richtigen Sport für sich auszuwählen. Da steigen die Zahlen der Leser
    Und nein, ich habe und schreibe keinen, erlebe es nur im Umfeld, dass sich ein Bekannter mit so einem Blog tatsächlich auf Teilzeit mit seinem Hauptjob reduzieren konnte.

  6. #6
    Zitat Zitat von snowhite Beitrag anzeigen
    Dass man dafür eine gewisse Reichweite braucht und anfangs wenn dann überschaubare Beträge zusammenkommen, wissen sie natürlich von selbst, aber wie (also auf welchen Arten uns Weisen), lässt sich von zuhause aus mithilfe von Blogs Geld verdienen? Kennt sich jemand in der Runde etwas aus und kann uns weiterhelfen? Vielen Dank vorab!
    Geld verdienen lässt sich auf einem Blog mit der Vermarktung von Werbeflächen und Werbelinks. Für den beginnenden Reiseblogger relevant sind:

    • Google Adsense
    • Tourismus-Partnerprogramme

  7. #7
    ist nur zum meckern hier Avatar von Trellomfer
    Ort: Bedford Falls
    Die große Frage lautet jetzt: Wann wird uns #1 oder #2 den einen oder anderen Link zu solchen Partnerprogrammen präsentieren.
    Geändert von Trellomfer (15-05-2019 um 22:13 Uhr)
    Die in diesem Beitrag enthaltenen Schreibfehler sind gewollt, und dienen der allgemeinen Erheiterung

  8. #8
    *einfach schwimmen* Avatar von Clairchen I.O.F.F. Team
    Ort: TZF und Cluedo
    falls das beabsichtigt ist, kündige ich hier schon mal an, dass wir die Links löschen werden und den User sperren
    Nur so prophylaktisch

  9. #9
    Zitat Zitat von ruru Beitrag anzeigen
    So positiv wie W00tkaeppi seh ich das also bei weitem nicht.
    Man muss die Dinge positiv betrachten und sollte sich nicht durch Etwaiges unterkriegen lassen. Außerdem kann ich beim besten Willen nicht erkennen, was ich denn so positiv betrachte mit meinem Beitrag? Die Übersättigung eines Marktes sollte nicht Grund dafür sein, etwas in diesem Segment nicht mehr machen zu sollen. Und ich bin vielmehr auf den Grundsatz eingegangen wie man Geld generieren kann, nicht auf den Werdegang als solchen.

    Sprich: ich gebe Dir bedingt recht, jedoch nicht in allen Punkten.


    Gesendet von iPhone die Signatur bei Tapatalk nicht ausschalten.

  10. #10
    Hauptsache, Du machst keinen online-Workshop zum Thema "Blog monetarisieren". Das ist m.E. nämlich die Haupteinnahmequelle einiger Reiseblogger, die als "irgendwie erfolgreich" gelten.

    Kooperationen kannst Du auch mit einem kleinen Blog hinkriegen. Wenn Du sehr gut in Suchmaschinenoptimierung bist, mindestens 1 Jahr regelmäßig bloggst, mindestens 1 weiteren Social-Media-Account erfolgreich betreibst und möglichst auch noch ganz guten Content hast. Aber der Content ist viel weniger wichtig als die Auffindbarkeit bei Google.

    Das ist alles nicht wirklich schwierig, aber total zeitintensiv. Der Gegenwert für Kooperationen wäre mit kellnern etwa 10 X schneller verdient.

    Wenn Beiträge sehr gut geklickt werden, kannst Du Dich bei der VG Wort anmelden. Das ist etwa die Gema für Musik. Du kriegst dann ein paar Euro jährlich für diese Beiträge. Reicht für ein schönes Dinner im passablen Restaurant.

    Ich kenne mindestens 10 Blogger, die von Verlagen einen Buchvertrag angeboten bekommen haben. (Das Honorar für ein Buch wäre mit kellnern etwa 25X schneller verdient).

    Werbeflächen und Werbelinks bringen nicht mal ein Hundertstel von dem, was kellnern bringt.

    Geld wäre also die schlechteste Motivation, um zu bloggen. Aber wenn man das aus reiner Freude macht, können sich da nach einer Weile (ca. 2 Jahre) durchaus schöne Möglichkeiten ergeben.

  11. #11
    la joie de vivre Avatar von Berghuhn
    Ort: am Berg natürlich...
    Der Sohn meines Mannes hat einen für viele Menschen attraktiven Beruf und lebt in einer asiatischen Mega-City. Zur Selbstvermarktung hat er nicht nur eine sehr professionelle Homepage, sondern auch einen Instagram-Account mit inzwischen über 20.000 (im Laufe der letzten x Jahre dazu gewonnenen) Abonnenten. Zwischenzeitlich hat er auch mal zu verschiedenen Themenbereichen gebloggt - "Livehacks", Sport, etc. Damit hat er aber nie besonders viel Geld verdient (er meint, dass wäre dann quasi schon ein Fulltime-Job, das zu versuchen) es diente eher dazu, ihn bekannter zu machen.

    Eine Bekannte von mir hat ihren Foto-Blog aufgegeben - nach der DSGVO, weil sie keine Zeit und keine Lust für diese ganzen Fallstricke hat.

  12. #12
    Wenn man genug regelmäßige Besucher auf seinem Blog hat, kann man auch von sich aus Online Casinos oder Sportwettenvergleichsseiten anschreiben und fragen, ob sie einen Gastartikel oder Werbung bei einem buchen möchten. Meist zahlen sie sehr gut, da die Branche boomt.
    Eine Casino Vergleichsseite, die sich mit kostenlosem Casino Startguthaben beschäftigt ist casino-bonus-ohne-einzahlung.net.

  13. #13
    Unbedingt.
    Das wirkt seriös und macht sympathisch.
    Die Leser werden es lieben.
    Bild:
    ausgeblendet

  14. #14
    ist nur zum meckern hier Avatar von Trellomfer
    Ort: Bedford Falls
    Die in diesem Beitrag enthaltenen Schreibfehler sind gewollt, und dienen der allgemeinen Erheiterung


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