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  1. #271
    Tja, warum setzt die SPD denn nichts um? Ist sie in der Regierung? Dann mal ran, den Gegner unter Druck setzen, nur, wer den Ball hat, kann ein Tor machen.
    Frau Nahles war die reibungslose Regierungsarbeit immer sehr wichtig, darum auch der Dank von CSU und CDU. So eine bekommt die Union so schnell nie wieder.


  2. #272

  3. #273
    Ja, dann weiter so.

    Der Wähler hat doch gesprochen. Wie soll er es der SPD noch deutlich machen?

    Noch eine CDUCSUFDPbisschen Grün braucht kein Mensch.

    Die SPD ist in der Regierung nicht erkennbar. Lore Lorenz hat es mal so formuliert: Das, was machbar ist, das ist nicht sozialdemokratisch. Und das was sozialdemokratisch wäre, das ist nicht machbar.

    Dazu ist die Regierung wahrlich nicht fehlerfrei, um es mal neutral zu formulieren.


  4. #274
    Das der Wähler die großen Erfolge der SPD nicht erkennt, liegt doch nur an der Kommunikation. Sagt die Expertin bei Phoenix. Genau daran wird es seit gefühlt 20 Jahren liegen. Die Kommunikation ist es und liegt nicht daran, das es eventuell zu wenig ist. Und da hat man sich schon so schöne Namen ausgedacht wie das Gute Kita Gesetz

  5. #275
    ... die sollten OL von den Linken abwerben und ihn dann als neuen Vorsitzenden installieren. Hat er ja schon mal gemacht. OL ist mMn der noch z.Zt. einzige aktive Politiker, der die Menschen für seine Ideen und Visionen mitreissen und begeistern kann und die SPD noch als sozialdemokratische Partei versteht. Doch, ich meine ganz ernsthaft, wenn das alles möglich wäre, würde die SPD ziemlich schnell wieder aus ihrem Tief herauskommen.

    Ja, ich weiss, Träume sind auch Schäume, aber es wäre der Ass-Wurf für die SPD ...
    Geändert von SirGuinness (03-06-2019 um 15:15 Uhr)

  6. #276
    vom Blitz getroffen Avatar von BlackGirl
    Ort: Kölle
    Zitat Zitat von SirGuinness Beitrag anzeigen
    ... die sollten OL von den Linken abwerben und ihn dann als neuen Vorsitzenden installieren. Hat er ja schon mal gemacht. OL ist mMn der noch z.Zt. einzige aktive Politiker, der die SPD als sozialdemokratische Partei versteht. Doch, ich meine ganz ernsthaft, wenn das alles möglich wäre, würde die SPD ziemlich schnell wieder aus ihrem Tief herauskommen.

    Ja, ich weiss, Träzme sind auch Schäume, aber es wäre der Ass-Wurf für die SPD ...
    Wird nicht passieren. Das ist ja das Grundproblem in der SPD und das Interview mit Michael Roth zeigt das sehr gut: Man will keine Grabenkämpfe, man will keine Störenfriede, man will die nächsten 2 Jahre friedlich weiterregieren wollen. Weil, Opposition ist doof.

  7. #277
    Dann muss der Wähler halt weiter seine Meinung mit dem Stimmzettel ausdrücken.
    Natürlich nur so lange, bis er kapiert hat, wie toll das alles ist.
    Wann sind die nächsten Landtagswahlen? Brandenburg? Wie wollen Sozialdemokraten da Wahlkampf machen? Der Ministerpräsident hat vor einigen Monaten die Agenda 2010 vehement verteidigt. "Hartz IV ist und bleibt richtig".

    https://www.focus.de/magazin/archiv/...d_9997427.html

    Und den soll einer wählen, der zB in der DDR lange Jahre gearbeitet hat? Und jetzt Almosen bekommt? Der geht ein Haus weiter, wo ihm das Paradies versprochen wird.


  8. #278
    Zitat Zitat von SirGuinness Beitrag anzeigen
    OL ist mMn der noch z.Zt. einzige aktive Politiker, der die Menschen für seine Ideen und Visionen mitreissen und begeistern kann
    Nicht im Ernst. Ein Politiker, der nach 6 Monaten sein Ministeramt wortlos hinschmeist, die Tür hinter sich zu zieht und dann für niemanden zu erreichen ist, bis er sich nach Tagen lächelnd mit dem kleinen Sohn auf den Schultern auf dem Balkon der Villa zeigt? Der soll mitreißen und begeistern? Wen denn??

  9. #279
    Ja, das war Mist, aber er wusste, er kann nichts mehr bewegen. Und man sollte das Attentat auf ihn nicht vergessen. So etwas verändert Dich. Das Leben ist oft mühsam und schrecklich, aber die Alternativen noch weniger verlockend.

    Er macht eh nix mehr. Ich gönne ihm noch viele schöne Jahre.


  10. #280
    Nicht wenige sagen, das eigentlich Lafo damals den Wahlkampf für Schröder gewonnen hat. Um dann festzustellen, das Schröder ganz was anderes vor hatte als vereinbart.
    Lafo hat dann so mitgerissen, das er mehrere Hunderttausend Mitglieder aus der SPD gezogen hat, eine neue Partei mitgegründet hat, die Links von der SPD Fuß gefasst hat und sie seitdem von links vor sich hertreibt. Gysi und Lafo hatten damals immerhin 13% erreicht.
    In Zeiten von Bernie Sanders ist scheinbar kein Politiker zu alt, aber da muss in der SPD schon eine wahre Revolution ausgelöst werden, damit eine Rückkehr von Oskar oder ein Einstieg von Sahra möglich wäre. Rot Rot Grüne Annäherungen sollen an beiden gescheitert sein, da wurde der Linken knallhart die Pistole auf die Brust gesetzt mit den beiden nicht, denn für die SPD Granden sind immer andere Schuld für die Misere und nicht sie selbst, einmal Fam. Lafontaine und der Wähler, der ihre Erfolge nicht sieht und da Frau Kipping regieren möchte, ist sie denen da entgegengekommen. Wenn sie nicht freiwillig gehen, muss man sie halt rausmobben. Da muss schon ein neuer Zeitgeist bei der SPD Einzug halten und solange da Seeheimer und Schrödinaner den Ton angeben völlig unmöglich.
    Aber mit Lafo ist da nix zu machen, seine zeit ist vorbei, er erzieht da lieber die Sahra, das aus ihr nochmal was wird.
    Und wenn man gestern die Diskussion zwischen dem merkwürdigen Politikwissenschaftler und Dressler gesehen hat, der für GRR geworben hat, da war der Wissenschaftler fast fassungslos, wie man mit einer Partei mit Fra. Wagenknecht denn koalieren könnte weiß, das da der Druck auch durch die Medien auf die SPD noch sehr hoch ist.
    Geändert von Manitu (03-06-2019 um 16:16 Uhr)

  11. #281
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Nicht im Ernst. Ein Politiker, der nach 6 Monaten sein Ministeramt wortlos hinschmeist, die Tür hinter sich zu zieht und dann für niemanden zu erreichen ist, bis er sich nach Tagen lächelnd mit dem kleinen Sohn auf den Schultern auf dem Balkon der Villa zeigt? Der soll mitreißen und begeistern? Wen denn??

    Zurück zum 11. März 1999: Ihr gesamtes Umfeld weiß nichts von Ihren Rückzugsplänen, auch ihr Sprecher Torsten Albig nicht. Sie diktieren in der saarländischen Landesvertretung in Bonn ein Kündigungsschreiben, was Sie per Boten ins Kanzleramt zustellen lassen. Dann setzen Sie sich ins Auto nach Hause ins Saarland und sind drei Tage nicht erreichbar, auch nicht für Schröder. Das klingt nach beleidigter Leberwurst.

    OSKAR LAFONTAINE: „Ich war tief enttäuscht. Ich wollte eine friedliche Außenpolitik, einen starken Sozialstaat und eine nachhaltige Politik zur Erhaltung unserer Lebensgrundlagen. Stattdessen gab es die Beteiligung an einem völkerrechtswidrigen Krieg, Sozialabbau und einen Umweltschutz zu Lasten der sozial Benachteiligten. Als ich erkannte, dass Schröder einen Bruch mit unserem Wahlprogramm und den sozialdemokratischen Grundwerten wollte, musste ich zurücktreten.“

    Fühlten Sie sich von Schröder gemobbt?

    OSKAR LAFONTAINE: „Er hat sich nicht an unsere Vereinbarung gehalten, wichtige Entscheidungen gemeinsam zu treffen. Eigentlich hatte er unsere Zusammenarbeit aufgekündigt, als er mit Joschka Fischer dem US-Präsidenten Bill Clinton die Beteiligung am Jugoslawien-Krieg zusagte, ohne mich zu informieren.“
    https://www.bild.de/politik/inland/p...2024.bild.html


    Das klingt für mich weitaus sympathischer und ehrlicher, als Leute, die an ihren Sesseln und der Macht kleben oder alles - entgegen ihren Überzeugungen - absegnen und beklatschen.

  12. #282
    Nee, nee, Lafontaine ist der Teufel, Schröder ist der Gute. Argumente helfen da nicht. Wahrheiten auch nicht.
    Um eine SPD, die linke Positionen nicht mehr vertritt, und statt dessen einen Schröder hofiert, um so eine SPD ist es nicht schade.


  13. #283
    https://www.facebook.com/oskarlafont...36677073060413

    Ist die SPD noch zu retten?

    "Dramatisch auseinandergedriftet sind die verfügbaren Einkommen der Leute im Land vor allem zwischen 1999 und 2005 - also exakt in jenen sechs Jahren, in denen die SPD den Kanzler stellt", schreibt Thomas Fricke im "Spiegel".
    Der Rekordverlust für kleine Leute wurde tatkräftig unterstützt von CDU, CSU, FDP und Grünen. Und die AfD lehnt im Bundestag alle Anträge für soziale Verbesserungen ab - was ihre Wählerinnen und Wähler leider nicht wissen.

    Solange die SPD nicht begreift, was sie angerichtet hat, und kompromisslos dafür eintritt, dass alle Gesetze zurückgenommen werden, die diesen Absturz zur Folge hatten, gibt es keine Rettung.

  14. #284
    Die Menschen wollen heute geradlinige, charakterfeste Politiker, die zu ihren Idealen stehen, denn damit kann man sich Identifizieren. So viele Spitzenpolitiker gibt es da nicht mehr

  15. #285
    Zitat Zitat von robin1 Beitrag anzeigen
    Das klingt für mich weitaus sympathischer und ehrlicher, als Leute, die an ihren Sesseln und der Macht kleben oder alles - entgegen ihren Überzeugungen - absegnen und beklatschen.
    Das ändert doch alles nichts an diesem unwürdigen und kindischen Abgang, von dem er nichts bestreitet. Er hat seine Anhänger, Kollegen und Mitarbeiter ohne ein Wort der Erklärung hängen lassen wie ein depperter Ehemann, der nur mal eben Zigaretten holen geht und sich dann davon macht.
    Das ist kein einfach kein Stil, der dazu angelegt ist, ihm als Politiker noch einmal Vertrauen zu schenken. Darum ging es doch oben.

    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Nee, nee, Lafontaine ist der Teufel, Schröder ist der Gute. Argumente helfen da nicht. Wahrheiten auch nicht.
    Was für ein Unfug. Was hat das mit Schröder zu tun? Der ist alles andere als der Gute.
    Man kann Lafontaines Handlungsweise mies finden ohne Schröder zu mögen. Ganz so schwarz-weiß ist die Welt nicht.


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