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  1. #16
    Sie wird ins Bodenlose fallen. Schnell die solidarische Grundrente einführen, ohne Bedürftigkeitsprüfung, wie soll sie sonst klar kommen?

    Sie wollte diesen Job, ich glaube, mehr als alles andere. Und das ist nie gut. Sie kam an die Macht auf dem Ticket der Linken, konnte und wollte deren Vorstellungen und Pläne nie umsetzen, weil sie im Grunde genauso konservativ ist wie ein Martin Schulz oder Olaf Scholz.

    Kein Wunder, die CSU trauert am meisten. Sie galt als verlässlich, als Konstante der GROKO. Für mich keine Komplimente. So kann man Politik machen, aber dann landet man halt bei 15 Prozent.


  2. #17
    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Weg mit der Agenda 2010, glaubwürdig ein solidarisches Grundeinkommen voran treiben, oder den Berliner Weg gehen, die eben ein Modell gestartet haben, um Arbeit zu finanzieren statt Arbeitslosigkeit. Zu niedrig bezahlt, aber es ist ein Anfang. Und weg mit allen, die zur Agenda 2010 stehen, sollen sie doch mal selber vom ALG2 leben, das könnte die Augen öffnen.
    Gute Idee. Noch ein paar Enteignungs-Schnipsel dazu und der Weg zum Kampf um die 5%-Hürde ist eröffnet.

  3. #18
    /watch?v=GTQnarzmTOc Avatar von Experte
    Ort: Siegerland
    Zitat Zitat von HobbyChinese Beitrag anzeigen
    Ich fand Nahles ja immer schrecklich, aber was hat die Partei denn noch zu bieten? Nicht nur die Inhalte der Partei sind durchwachsen, auch ihr Personal. Schulz und Stegner ... schlimmer geht immer? Bei den beiden nicht.
    Heiko Maas - ein schmieriger Karrierist, der sich selbst für unglaublich charismatisch hält.

  4. #19
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Gute Idee. Noch ein paar Enteignungs-Schnipsel dazu und der Weg zum Kampf um die 5%-Hürde ist eröffnet.
    Dann soll die SPD aber nicht so tun, als wenn sie sozial wäre. In der Mitte sind viele Hechte im Karpfenteich, da wird sie nichts holen. Wer die Politik der SPD von heute will, der wählt andere Parteien, wer die Politik von früher will, der auch.

    Warum wird denn dann immer gesagt, man hätte H4 hinter sich gelassen? Das Thema schient ja wichtig zu sein.

    Vor Wahlen natürlich.


  5. #20
    Silvia-Seidel-Gedenker Avatar von Dr. Mauso
    Ort: Hamburg
    War Gerhard Schröder der letzte Bundeskanzler der SPD?

  6. #21
    Zitat Zitat von Dr. Mauso Beitrag anzeigen
    War Gerhard Schröder der letzte Bundeskanzler der SPD?

    Viele sagen ja Angela Merkel

  7. #22
    Er ist mit Lafontaine 1998 an die Macht gekommen. Ich erinnere: Wir werden nicht alles anders, aber vieles besser machen.

    Und sie haben Karten verteilt mit 10 wichtigen Punkten, die sie umsetzen wollten. Lohnfortzahlung wieder korrigieren, Rente sichern usw.

    Bis zum Rücktritt von Lafontaine wurde auch vieles eingehalten. Danach brachen die Dämme.


  8. #23
    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Er ist mit Lafontaine 1998 an die Macht gekommen.
    Jo, und wie lange hat Lafo ausgehalten? 6 Monate oder so. Schröder ist 7 Jahre Kanzler geblieben.

  9. #24
    Ja, das stimmt.
    Er hat wie viele andere vor der Wahl 2002 den Menschen nicht ehrlich gesagt, was die Agenda 2010 bedeutet. Zum Beispiel wurde nicht erklärt, die Sozialhilfe und die Arbeitslosenhilfe auf dem Niveau der Sozialhilfe zusammenzulegen.
    Das hat man erst nach der Wahl 2002, auch zum Unmut der Gewerkschaften kommuniziert.

    Er hat die Wahl 2002 gewonnen mit billigen Anti-USA-Kurs, viel Wasser, und den Grünen, die zu allem bereit waren.

    Aber die SPD hat ja H4 überwunden, dann geht es jetzt sicher aufwärts.

    Denkste, wenn die Partei diese Fehler nicht korrigiert, wird sie immer links von sich eine andere Partei mit 4 bis 8 Prozent haben. Wird reichen, um Mehrheiten zu verhindern.


  10. #25
    vom Blitz getroffen Avatar von BlackGirl
    Ort: Kölle
    Zitat Zitat von Experte Beitrag anzeigen
    Das Bundestagsmandat will Nahles wohl auch abgeben. Da hat wohl jemand die Schnauze voll von der Politik.
    Aber sowas von! Und ganz ehrlich, ich hätte da auch kein Bock bei dem Kasperletheater mitzumachen.

  11. #26
    ist nur zum meckern hier Avatar von Trellomfer
    Ort: Bedford Falls
    Ist jetzt auch Thema im Presseclub bei ARD und PHOENIX
    Die in diesem Beitrag enthaltenen Schreibfehler sind gewollt, und dienen der allgemeinen Erheiterung

  12. #27
    Silvia-Seidel-Gedenker Avatar von Dr. Mauso
    Ort: Hamburg
    Hat Nahles nicht in der Abiturzeitung als Berufswunsch "Hausfrau oder Bundeskanzlerin" angegeben?

    Uwe Barschel (kennt man den noch?) hat mal ca. 1970 in einem Interview gesagt, vielleicht würde er mal Präsident Europas werden.
    Schröder war der letzte, der in jungen Jahren frech die Führung forderte ("ich will hier rein"). Und Schröder war langfristig der Totengräber der SPD.
    handle nur nach der Maxime, von der Du wollen kannst, dass sie allgemeines Gesetz werde

  13. #28
    Der Parteitag wäre selbst im frühesten Fall erst in 3 Monaten aufgrund der Einladungsfristen. Bis dahin werden sich sicher Kandidaten, auch aus der 2. Reihe, finden. Dort dürfte dann auch das Schicksal der Koalition geklärt werden.

  14. #29
    "Bätschi!"
    ... das werden jetzt andere sagen.

    Ich bin ja immer noch der Meinung, dass der schlechteste Kanzler, den wir je hatten, der Herr Schröder, die SPD kaputt gemacht hat, weil er in der falschen Partei (noch) ist und nicht begriffen hat, was "sozial" eigentlich heisst und bedeutet. Und weil er es zuliess, sich von der Wirtschaft kaufen zu lassen. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf. Er hat die Partei an die Wand gefahren. Er gehört deswegen hochkant aus der Partei entfernt ...

    Damit einher geht dann die jahrelange Unfähigkeit der SPD, sich selbst wieder im eigentlichen Sinne richtig zu verkaufen. Eine PR-mässige Nullnummer.

    Politik geht anders. "Alle Macht geht vom Volk aus", nicht von der Wirtschaft, die bis heute ebenfalls noch nicht begriffen hat, dass man gegenseitig voneinander abhängig ist und im selben Boot sitzt. Es ist ein Geben und Nehmen, nicht nur ein Nehmen, weil man meint, der wirtschaftlich Stärkere zu sein, nur weil man einen Haufen Geld und damit mehr Einfluss hat. Die Wirtschaft braucht das Volk, um erfolgreich zu sein, das Volk braucht die Wirtschaft, um mit Arbeit darin den eigenen Lebensunterhalt zu sichern.

    Es ehrt die SPD sicherlich, dass sie nach der letzten Bundestagswahl die staatspolitische Verantwortung übernommen hat, nochmal eine GroKo mit der CDU einzugehen. Aber es wäre besser für sie gewesen, in der Opposition zu bleiben, wie sie es auch ursprünglich beabsichtigt hatte.

    Aber das ganze SPD-Dilemma wird trotzdem weitergehen, denn ich wüsste niemand, der Andrea Nahles beerben könnte. Die Zeiten der grossen politischen Figuren à la Wehner, Brandt, Schmidt z.B. ist eben vorbei. Und da kommt z.Zt. auch nix mehr nach ...

  15. #30
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    Frau Dreyer sollte lieber die Finger von dem Job lassen, sonst wird sie auch verbrannt. Das sollen mal die alten Chargen ausbaden.
    Wenn die SPD nicht ganz zügig eine neue Idee von Sozialdemokratie auf die Beine stellt, sehe ich schwarz.
    Kluge Köpfe wie Marco Bülow hat man auch rausgegrault.


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