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  1. #361
    Zitat Zitat von reddevil Beitrag anzeigen
    in meinen Augen wurde die afd doch grade stärker weil mit der spd seit jahren eine starke opposition fehlt
    Das erstarken der AFD begann im Jahr 2015, das hätte auch eine starke SPD als Opposition im Bundestag nicht verhindert.
    Geändert von Manitu (04-06-2019 um 15:45 Uhr)

  2. #362
    vom Blitz getroffen Avatar von BlackGirl
    Ort: Kölle
    Zitat Zitat von reddevil Beitrag anzeigen
    Die 90er Jahre der Sozen hab ich "aus Gründen" damals schon intensiver auch mit Einblick hinter die Kulissen der Parteipolitik mitbekommen. Naja was soll ich sagen sympathischer sind sie mir dadurch nicht geworden

    Größter Fehler war für mich die Bundespräsidentenwahl 1994.

    1999 war schlimmer.

  3. #363
    We're too young until we're too old - We're all lost on the yellow brick road - We climb the ladder but the ladder just grows - We're born, we work, we die, it's spiritual
    (Kenny Chesney - "Rich And Miserable")

  4. #364
    Kühnert hat keine Chance, den machen vorher schon die Medien rund.

  5. #365
    Zitat Zitat von Jack Frost Beitrag anzeigen
    Interessante Ansicht. Viele, mit denen ich gesprochen habe, versagen der SPD ihre Stimme, gerade weil sie nochmal in eine große Koalition gegangen ist. Also dass sie eben nicht gewählt wurde, um ewig und für alle Zeiten den Mehrheitsbeschaffer für CDU Kanzler/innen zu spielen.
    Der einmal falsch eingeschlagene Weg hat die Partei und die verbliebene Wählerschaft in eine Richtung geführt, jetzt sind die noch da, die Schulz` kindischem Verhalten zustimmten .. und er war ziemlich überzeugend zunächst nach seiner Allein-Aussage die GroKo zu verweigern die Parteispitze auf Spur zu bringen und dann auch noch die Mitglieder. Jetzt steckt das drin. Zunächst hat man es zwangsweise ohne eigene Überzeugung vertreten um die eigene Parteiführung nicht ad absurdum zu führen, und mittlerweile sind halt hauptsächlich noch die Leute da, die tatsächlich nicht über Schulz hinaussehen können und auch lieber gegen die Demokratie opponieren als für ihre Inhalte in Koalitionsverhandlungen mit gutem Druckmittel zu kämpfen - schließlich hätte die CDU ziemlich viel schlucken müssen, um regieren zu können. Aber um das Kind am Rand zu wählen, das nicht mehr mitspielen will, wenn es nicht Chef sein darf, braucht es schon ziemlich viel Enthusiasmus für Inhalte, von denen man bereits weiß, dass sie mit dieser Wählerstimme nicht umgesetzt werden. Und das wo doch die Grünen bereit stehen.

    Zitat Zitat von Jack Frost Beitrag anzeigen
    Wie die SPD es im Moment macht, es ist falsch.
    Weil der Weg zurück an die falsch genommene Wegbiegung der Einzige ist, so ist das, wenn man falsch abbiegt ^^

    Übrigens wüßte ich gerne, wer Schulz mit seinem Comeback zur Raison gebracht hat. Wer auch immer das war, der hätte schon mal eine zentrale Voraussetzung für die SPD-Führung in meinen Augen

  6. #366
    Zitat Zitat von reddevil Beitrag anzeigen
    in meinen Augen wurde die afd doch grade stärker weil mit der spd seit jahren eine starke opposition fehlt
    Das verstehe ich nicht, lieber reddevil. Die Rechtsextreme erstarkt doch in ganz Europa, wie soll die SPD das verursachen mit was auch immer, die kann das max. doch in der Geschwindigkeit, in der es passiert, beeinflussen.

    Oder meinst Du das ironisch, bezogen auf irgendwas, das ich nicht gelesen habe

  7. #367
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Kühnert hat keine Chance, den machen vorher schon die Medien rund.
    Und das ist auch gut so. Der soll mal klein anfangen.

    Okay, dann ist er vielleicht doch richtig in der SPD.

    Die Medien braucht es dafür nicht.


  8. #368
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Bei der hier viel zitierten Anne Will Sendung musste ich bei einem Wort immer zusammenzucken: "Sommerpause".

    Wie lange stand der Regierungsbetrieb nach der Bundestagswahl still, weil man sich nicht auf eine Koalition einigen konnte, und die drängenden politische Themen/Entscheidungen blieben liegen? Wie lange führte sich das fort durch u.a. Unions-interne Querelen und sonstige Personaldebatten. Wie oft haben wir (bis dato) gehört: Wir müssen nun endlich zu den Sachthemen zurückkehren? Und jetzt mal wieder: SOMMERPAUSE?!!
    Wäre es nicht glaubhafter, verantwortungsvoller und pflichtbewusster, nach all den hausgemachten Stillständen ausnahmsweise mal von Juli bis August durchzuarbeiten, um alles Versäumte bwz. Drängende nachzuholen?
    Ich meine, alle beteuern ja schuldbewusst, dass sie zu lange zu uneffektiv gearbeitet haben. Oder gehe ich zu herzlos mit der Urlaubsplanung unserer Parlamentarier um?

    Immerhin erwartet man in jedem wirtschaftlichen Betrieb, das Produktions-Defizite auf Kosten der Freizeitqualität aufgeholt werden. Und erinnerlich musste ich als Nachprüfling auch in den Schulferien pauken.
    Geändert von spector (04-06-2019 um 16:33 Uhr)

  9. #369
    Zitat Zitat von little maggie Beitrag anzeigen
    Ob Lafontaine wirklich das Herz und die Seele der SPD war und auch noch als Kumpel und Malocher wahrgenommen wurde? das halte ich doch für sehr fragwürdig.
    Was den Wahlkampf von 1990 angeht, (bei dem Lafontaine als Kanzlerkandidat tatsächlich das schlechteste Ergebnis für die SPD seit 1957 holte, danach hat die SPD erst 2009 wieder ein schlechteres Ergebnis bei einer Bundestagswahl erreicht), darf man dabei auch nicht vergessen, dass die SPD in sich hinsichtlich der Bewertung der Einheit gespalten war, und besonders Willy Brandts Position ziemlich konträr zu der von Lafontaine, und am Ende näher an der von Kohl war.



    Und was du realistischer und kühler nennst, das wirkte offenbar auf nicht wenige der Ostwähler eher arrogant, also dem Image eines "Kümmerers" für die Ostdeutschen, das sich seine spätere politische Heimat auf die Fahnen schrieb, hat er sich in dieser Zeit verweigert, auch wenn er damit inhaltlich gar nicht so falsch lag.

    https://www.spiegel.de/politik/deuts...-a-477048.html
    Es hatte seinen Grund warum Lafontaine und Schröder im Wahlkampf 98 quasi als Tandem auftraten, jeder der beiden hatte seine Aufgaben und beide erfüllten ihre Aufgabe. Wie ich es oben schrieb. Der eine für die Stammwähler, der andere für die Wechselwähler.
    Vielen Ostdeutschen war spätestens 98 auch klar geworden, das Lafontaine Recht hatte und Kohl nicht, die Euphorie der Wende, war verflogen, Kohl wurden seine Versprechungen nun zum Verhängnis. Nur 90 konnte man nichts ausrichten, egal wie sich Lafo verhalten hätte, der Kohlzug war damals zu stark. Heute vergleichbar mit den Grünen, die kann man im Moment nicht stoppen, egal was Parteien unternehmen. Aber wie bei Kohl arbeitet die Zeit gegen sie, wie bei Kohl wird die Euphorie der Enttäuschung weichen. Jede Euphoriewelle ist irgendwann zu Ende. Man muss auch sehen, das die SPD damals erst im Osten neu gegründet wurde.
    Geändert von Manitu (04-06-2019 um 16:48 Uhr)

  10. #370
    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Und das ist auch gut so. Der soll mal klein anfangen.

    Okay, dann ist er vielleicht doch richtig in der SPD.

    Die Medien braucht es dafür nicht.
    Ok die innerparteilichen Gegner hatte ich vergessen.

  11. #371
    YNWA Avatar von reddevil
    Ort: am großen Strome
    Zitat Zitat von Yin Beitrag anzeigen
    Das verstehe ich nicht, lieber reddevil. Die Rechtsextreme erstarkt doch in ganz Europa, wie soll die SPD das verursachen mit was auch immer, die kann das max. doch in der Geschwindigkeit, in der es passiert, beeinflussen.

    Oder meinst Du das ironisch, bezogen auf irgendwas, das ich nicht gelesen habe
    na die alternative zur alternative fehlt.... aber ok die grünen sind ja auch noch da als oppositionspartei
    früher hieß es mal, eine groko stärkt immer die ränder

    for your dreams be tossed and blown...



  12. #372
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Bei Maischberger hat der WELT-Hauptstadtjournalist Robin Alexander Kevin Kühnert unterstellt, dem könne ein vorzeitiger Abgang der Parteichefin nicht in den Plan passen. Denn nach einer dramatischen Niederlage der SPD bei den Ost-Wahlen wäre die Groko-Befürworterin Nahles ein leichteres Opfer, um von Kühnert beerbt zu werden hinsichtlich eine Aufkündigung der Koalition.

    Kühnert reagierte nur mit einem hilflos ambivalenten Schmunzeln.
    Geändert von spector (04-06-2019 um 17:14 Uhr)

  13. #373
    YNWA Avatar von reddevil
    Ort: am großen Strome
    Zitat Zitat von BlackGirl Beitrag anzeigen
    1999 war schlimmer.
    wenn man hamm brücher mit gewählt hätte wäre die fdp auf jahre hinaus sozialliberal geprägt worden. heute spielt das gar keine rolle mehr. und was war 99 das problem?

    for your dreams be tossed and blown...



  14. #374
    Zitat Zitat von spector Beitrag anzeigen
    Bei der hier viel zitierten Anne Will Sendung musste ich bei einem Wort immer zusammenzucken: "Sommerpause".

    Wie lange stand der Regierungsbetrieb nach der Bundestagswahl still, weil man sich nicht auf eine Koalition einigen konnte, und die drängenden politische Themen/Entscheidungen blieben liegen? Wie lange führte sich das fort durch u.a. Unions-interne Querelen und sonstige Personaldebatten. Wie oft haben wir (bis dato) gehört: Wir müssen nun endlich zu den Sachthemen zurückkehren? Und jetzt mal wieder: SOMMERPAUSE?!!
    Wäre es nicht glaubhafter, verantwortungsvoller und pflichtbewusster, nach all den hausgemachten Stillständen ausnahmsweise mal von Juli bis August durchzuarbeiten, um alles Versäumte bwz. Drängende nachzuholen?
    Ich meine, alle beteuern ja schuldbewusst, dass sie zu lange zu uneffektiv gearbeitet haben. Oder gehe ich zu herzlos mit der Urlaubsplanung unserer Parlamentarier um?

    Immerhin erwartet man in jedem wirtschaftlichen Betrieb, das Produktions-Defizite auf Kosten der Freizeitqualität aufgeholt werden. Und erinnerlich musste ich als Nachprüfling auch in den Schulferien pauken.
    Ich wüsste nicht, welche Projekte der GroKo so wichtig sind, dass sie unbedingt sofort angepackt werden müssten.

  15. #375
    Das sieht die Wirtschaft anders, sie hat ihr Urteil über Frau Merkel und ihre "Wirtschaftspolitik" gesprochen.

    "Die Regierungspolitik schadet Unternehmen"

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-1270707.html

    Nichtstun und das falsche tun, das geht nur hier, weil unendlich viele fleißige, ideenreiche und vaterlandsliebende Unternehmer noch die Sache am Laufen halten.



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