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Ergebnis 31 bis 45 von 1878
  1. #31
    Silvia-Seidel-Gedenker Avatar von Dr. Mauso
    Ort: Hamburg
    Denkbar: Sollte die SPD aus der GroKo aussteigen, könnte AKK auch gestärkt werden. Das Dilemma Merkel loszuwerden, könnte durch so erzwungene Neuwahlen erledigt sein.

  2. #32
    Zitat Zitat von SirGuinness Beitrag anzeigen
    "Bätschi!"
    ... das werden jetzt andere sagen.

    Ich bin ja immer noch der Meinung, dass der schlechteste Kanzler, den wir je hatten, der Herr Schröder, die SPD kaputt gemacht hat, weil er in der falschen Partei (noch) ist und nicht begriffen hat, was "sozial" eigentlich heisst und bedeutet. Und weil er es zuliess, sich von der Wirtschaft kaufen zu lassen. Damit nahm das Schicksal seinen Lauf. Er hat die Partei an die Wand gefahren. Er gehört deswegen hochkant aus der Partei entfernt ...

    Damit einher geht dann die jahrelange Unfähigkeit der SPD, sich selbst wieder im eigentlichen Sinne richtig zu verkaufen. Eine PR-mässige Nullnummer.

    Politik geht anders. "Alle Macht geht vom Volk aus", nicht von der Wirtschaft, die bis heute ebenfalls noch nicht begriffen hat, dass man gegenseitig voneinander abhängig ist und im selben Boot sitzt. Es ist ein Geben und Nehmen, nicht nur ein Nehmen, weil man meint, der wirtschaftlich Stärkere zu sein, nur weil man einen Haufen Geld und damit mehr Einfluss hat. Die Wirtschaft braucht das Volk, um erfolgreich zu sein, das Volk braucht die Wirtschaft, um mit Arbeit darin den eigenen Lebensunterhalt zu sichern.

    Es ehrt die SPD sicherlich, dass sie nach der letzten Bundestagswahl die staatspolitische Verantwortung übernommen hat, nochmal eine GroKo mit der CDU einzugehen. Aber es wäre besser für sie gewesen, in der Opposition zu bleiben, wie sie es auch ursprünglich beabsichtigt hatte.

    Aber das ganze SPD-Dilemma wird trotzdem weitergehen, denn ich wüsste niemand, der Andrea Nahles beerben könnte. Die Zeiten der grossen politischen Figuren à la Wehner, Brandt, Schmidt z.B. ist eben vorbei. Und da kommt z.Zt. auch nix mehr nach ...
    Volle Zustimmung. Und, ich will noch ergänzen, die SPD ist eigentlich ein alter Männerverein. Das bekommt sogar die CDU hin, daß man kapiert hat, daß es auch weibliche Gesichter in der Politik benötigt.

  3. #33
    Was habt ihr eigentlich gegen unseren Stephan? Das ist doch der Oberbürgermeister von Niedersachsen. Der könnte doch den Laden mal 2-3 Jahre führen. Ob er 2022 in Nds. noch mal antritt, kann man ja heute noch gar nicht sagen...

  4. #34
    Zitat Zitat von Donato Renato Beitrag anzeigen
    Was habt ihr eigentlich gegen unseren Stephan? Das ist doch der Oberbürgermeister von Niedersachsen. Der könnte doch den Laden mal 2-3 Jahre führen. Ob er 2022 in Nds. noch mal antritt, kann man ja heute noch gar nicht sagen...
    Ganz ehrlich? Er ist ein Mann.

    Ich geb zu, ich bin da total unsachlich und voreingenommen, aber ich bins echt leid, daß bei jeder Diskussion um einen Posten der übliche männliche Durchschnittspolitiker aufpoppt.

  5. #35
    Die SPD wird nicht mehr gebraucht, sie kann nichts anbieten was andere nicht klarer oder glaubwürdiger anbieten können.

    Gemischtwarenläden sind nicht mehr gefragt, das betrifft auch die Union.

  6. #36
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    Meiner Meinung nach braucht die SPD keine "charismatische Führungspersönlichkeit", sondern jemanden, der oder die ohne große Eitelkeit, aber mit Sachverstand und Beharrungsvermögen den klüngeligen Haufen aufräumt und dafür sorgt, dass es eine Richtungsdiskussion und Neuausrichtung gibt. Inhalt vor Person.

    (Angela Merkel ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ohne Charismatiker geht. Auch Habeck ist, finde ich, keine Lichtgestalt.)

  7. #37
    YNWA Avatar von reddevil
    Ort: am großen Strome
    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach braucht die SPD keine "charismatische Führungspersönlichkeit", sondern jemanden, der oder die ohne große Eitelkeit, aber mit Sachverstand und Beharrungsvermögen den klüngeligen Haufen aufräumt und dafür sorgt, dass es eine Richtungsdiskussion und Neuausrichtung gibt. Inhalt vor Person.

    (Angela Merkel ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ohne Charismatiker geht. Auch Habeck ist, finde ich, keine Lichtgestalt.)
    dafür wären Weil oder Dreyer die richtigen

    for your dreams be tossed and blown...



  8. #38
    Zitat Zitat von SirGuinness Beitrag anzeigen

    Es ehrt die SPD sicherlich, dass sie nach der letzten Bundestagswahl die staatspolitische Verantwortung übernommen hat, nochmal eine GroKo mit der CDU einzugehen. Aber es wäre besser für sie gewesen, in der Opposition zu bleiben, wie sie es auch ursprünglich beabsichtigt hatte.

    Aber das ganze SPD-Dilemma wird trotzdem weitergehen, denn ich wüsste niemand, der Andrea Nahles beerben könnte. Die Zeiten der grossen politischen Figuren à la Wehner, Brandt, Schmidt z.B. ist eben vorbei. Und da kommt z.Zt. auch nix mehr nach ...
    Ich weiß nicht, ob es die SPD 2017 wirklich "geehrt" hat, dass sie nochmal in die GroKo gegangen ist. Ich hatte damals das Gefühl, von den Wählern wollten das die wenigsten. Und SPD Wähler schon gar nicht. Die SPD kann als Junior-Partner der CDU nicht wirklich gewinnen. Baut die Regierung Mist, ist die SPD mit Schuld und beide Parteien verlieren Wähler. Leistet die Regierung was großes, war es Merkels Verdienst und die CDU wird dadurch gestärkt. Die SPD war in den 70er-90er Jahren immer die große Alternative zur Union. Jetzt wählt man die Politik der CDU automatisch mit, wenn man SPD wählt. Eigenständiges Profil sehe ich da jedenfalls nicht mehr viel.

  9. #39
    säule des forums Avatar von alonzo
    Ort: heidelberg

    Daumen hoch

    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Dann soll die SPD aber nicht so tun, als wenn sie sozial wäre. In der Mitte sind viele Hechte im Karpfenteich, da wird sie nichts holen. Wer die Politik der SPD von heute will, der wählt andere Parteien, wer die Politik von früher will, der auch.

    Warum wird denn dann immer gesagt, man hätte H4 hinter sich gelassen? Das Thema schient ja wichtig zu sein.

    Vor Wahlen natürlich.
    “Es ist ein Unglück, daß die SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands heißt. Hieße sie seit dem August 1914 Reformistische Partei oder Partei des kleinern Übels oder Hier können Familien Kaffee kochen oder so etwas – : vielen Arbeitern hätte der neue Name die Augen geöffnet, und sie wären dahingegangen, wohin sie gehören: zu einer Arbeiterpartei. So aber macht der Laden seine schlechten Geschäfte unter einem ehemals guten Namen.”
    Kurt Tucholsky


    premiere0815 hat schon wieder wahr. solange union und spd beide in der politischen mitte stehen, wählt der deutsche mehrheitlich lieber die rautenpartei, da er in der tendenz sowieso konservativer ist. und dann kommt noch ein momentanes politisches hoch der grünen dazu und ehe man es sich versieht, ist es die spd, die bei jeder wahl in die fresse bekommt :nahles:.

    die spd hatte sogar mal mit willy brandt einen bundeskanzler, der konsequent sozialdemokratische politik gestaltete. sie sollte es wieder tun. damit wird sie im derzeitigen bundestrend zwar weiterhin auf platz 3 stehen, aber zumindest weiß man nun wieder, wofür sie überhaupt steht.

    personell ist die spd auch in keinem guten zustand, aber glücklicherweise ist andrea nahles fort und alle zukünftigen hoffnungen liegen nun darauf, dass sie weit entfernt von kameras und mikrophonen bleibt.

    langfristig sollte das auch zum zusammenschluss von spd und linke zu einer neuen sozialdemokratischen partei führen. die linke gibt dann ihre extremisten an die fünfte internationale ab und die spd verliert den seeheimer kreis, was auch nicht schade wäre.
    Geändert von alonzo (02-06-2019 um 13:09 Uhr)
    Zitat Zitat von Vongole Beitrag anzeigen
    Alonzo fällt unter den guten Strafrechtsgrundsatz "Nulla poena sine culpa", das muss man dem Board schon zugestehen.
    Man kann es auch Narrenfreiheit nennen.

  10. #40
    Das ist definitiv die beste Nachricht am Sonntag für eine besseres Deutschland Auf das man Sie nie wieder irgendwie sehen wird

  11. #41
    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach braucht die SPD keine "charismatische Führungspersönlichkeit", sondern jemanden, der oder die ohne große Eitelkeit, aber mit Sachverstand und Beharrungsvermögen den klüngeligen Haufen aufräumt und dafür sorgt, dass es eine Richtungsdiskussion und Neuausrichtung gibt. Inhalt vor Person.

    (Angela Merkel ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ohne Charismatiker geht. Auch Habeck ist, finde ich, keine Lichtgestalt.)
    Naja, es muss ja irgendwas zwischen CharismatikerIn und Einheitsbrei geben.

  12. #42
    Zitat Zitat von Predni Beitrag anzeigen
    Das ist definitiv die beste Nachricht am Sonntag für eine besseres Deutschland Auf das man Sie nie wieder irgendwie sehen wird
    Mir tut sie leid.
    Bild:
    ausgeblendet

    „Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
    Evelyn Beatrice Hall

  13. #43
    Fußballpythia Avatar von Jaspis I.O.F.F. Team
    Ort: Doatmund
    Zitat Zitat von Dennis|Natascha Beitrag anzeigen
    Mir tut sie leid.
    Das Bild ist zwar ein bisschen schief, aber in meinen Augen ist Nahles ein Sündenbock.

  14. #44
    Zitat Zitat von Predni Beitrag anzeigen
    Das ist definitiv die beste Nachricht am Sonntag für eine besseres Deutschland Auf das man Sie nie wieder irgendwie sehen wird
    nein, es ist eine gute nachricht. am besten wäre, die SPD hätte sich aufgelöst...
    Warnung! Bei diesem Beitrag könnte es sich um Satire handeln.

  15. #45
    Member Avatar von KVWUPP
    Ort: Dort, wo ich gerade bin.
    Zitat Zitat von Jaspis Beitrag anzeigen
    Meiner Meinung nach braucht die SPD keine "charismatische Führungspersönlichkeit", sondern jemanden, der oder die ohne große Eitelkeit, aber mit Sachverstand und Beharrungsvermögen den klüngeligen Haufen aufräumt und dafür sorgt, dass es eine Richtungsdiskussion und Neuausrichtung gibt. Inhalt vor Person.

    (Angela Merkel ist ein gutes Beispiel dafür, dass es auch ohne Charismatiker geht. Auch Habeck ist, finde ich, keine Lichtgestalt.)


    Ich wüsste im Moment nur niemanden in der SPD, der für diese Aufgabe geeignet wäre.


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