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  1. #3301
    Silvia-Seidel-Gedenker Avatar von Dr. Mauso
    Ort: Hamburg
    Es wundert ich, dass hier niemand aus aktuellem Anlass Wolfgang Clement erwähnt.
    An der jetzigen Chancenlosigkeit der SPD hat er vielleicht sogar etwas mitgewirkt.
    Die SPD-Führung schweigt zumindest.

  2. #3302
    Unterstützte schon lange die FDP. Warnte 2008 vor der Wahl der SPD bei einer Landtagswahl.

  3. #3303
    Zitat Zitat von Dr. Mauso Beitrag anzeigen
    Es wundert ich, dass hier niemand aus aktuellem Anlass Wolfgang Clement erwähnt.
    An der jetzigen Chancenlosigkeit der SPD hat er vielleicht sogar etwas mitgewirkt.
    Die SPD-Führung schweigt zumindest.
    Ist auch schwierig, über jemand abzulästern bzw. ihn zu kritisieren, wo er gerade gestorben ist.
    Er steht für mich noch mehr als Gerhardt Schröder für eine SPD, die das S nicht mehr verdiente.
    Es war folgerichtig, daß er zur FDP ging, genauso wie der Weggang von Oskar Lafontaine zu den Linken folgerichtig war.
    Sagt auch viel aus über das Dilemma der SPD mit dieser zu grossen politischen Spannbreite von ganz links zu neoliberal konservativ.
    Nur hat der Weggang von Clement in der SPD kaum jemand gejuckt, während Teile der SPD die Linke immer noch ablehnt mit dem Argument Lafontaine, Wagenknecht.
    Da sitzt der Stachel tiefer, für die ist Lafo ein Verräter, zu stark ist die Erinnerung an eine SPD vor der Agenda, diese Erinnerung ist mit Lafo verbunden und der Ärger der SPD Funktionäre, dass sie trotz aller Versuche wieder anders zu wirken, ihr Image der Agendapartei nicht los werden.
    Dafür hassen sie Lafo, während man Clements Abgang vielleicht sogar gut fand, weil es so aussah als hätte sich die SPD gewandelt, wenn so ein Hardliner der Agenda die SPD verlassen hat. Genutzt hat es aber auch nichts.
    Die jetzige SPD Führung will weg von ihrem Image, da ist es schwer Worte über Clement zu finden, weil schlecht redet man nicht, wenn jemand gestorben ist und die Verdienste hervorzuheben ist auch nicht so gut, wenn man die Agenda vergessen lassen möchte. Für Steinmeier oder Gabriel ist das einfacher.
    Geändert von Manitu (28-09-2020 um 18:35 Uhr)

  4. #3304
    Nervigster Mod Avatar von jume I.O.F.F. Team
    Bleibt bitte beim Thema.

  5. #3305


    Aber zur Auflockerung mal was zum lachen:

    Olaf Scholz sieht gute Chancen auf das Kanzleramt
    Walter-Borjans setzt 30 Prozent als Ziel

    https://www.zeit.de/politik/deutschl...erkandidat-cdu

    Ich melde mich mal zur Mr. Universum-Wahl an, ich sehe gute Chancen.

    Wirecard wird denen noch so auf die Beine fallen, am Ende muß es doch die Saskia machen.


  6. #3306
    Die hoffen, wenn Merkel nicht mehr kandidiert, dass er dann als neue Merkel gilt.

  7. #3307
    Naja, sollte wirklich Merz Kanzlerkandidat der Union werden, ist Scholz der Kandidat der Mitte (vorausgesetzt, er schließt RRG/GRR aus).
    Dann ist tatsächlich alles möglich, weil die Mitte die breiteste Wählerschicht ist und die letzten Wahlen immer dort entschieden wurden.
    Geändert von Niederrheiner (29-09-2020 um 11:54 Uhr)

  8. #3308
    Das sind dann eher Habeck oder Baerböck ? Scholz kommt auf keinen grünen Zweig mehr. Will nicht mal wissen, wie hoch die Prozente derzeit für die Grünen allein in Westdeutschland sind, wo es im Osten immer noch nicht so richtig flutscht.
    Mal ganz nebenbei ist der Begriff Mitte für mich längst ausgelutscht. Linke Politik ist doch längst auch dort angekommen. Und RRG ist jetzt auch nicht so unbeliebt, denke wenn er das ausschließt, schießt er sich noch mehr ins Knie, weil das bedeutet er tangiert wieder zur Groko mit der Union, die ja nicht unwesentlich zum Abstieg der SPD beigetragen hat. Und im Alleingang kann er das sowieso nicht festlegen, was man ausschließt und was nicht, denn da ist ja noch die Partei und die Parteivorsitzenden und die werden das nie ausschließen.
    Mal schnell alle CDU Wähler einsammeln, das funktioniert nicht. Wie es nicht für die Linke und SPD funktioniert, die grünen Wähler einzusammeln, solange die noch Opposition sind.
    Mal ganz nebenbei ist jetzt derzeit laut Insa Wagenknecht die beliebteste Politikerin aus dem RRG Lager und das ganz ohne Amt, hat Scholz überholt und liegt um einiges vor Habeck und Baerböck. Scholz seine Beliebtheit geht eher in die entgegengesetzte Richtung. Also linke Politik könnte schon breite Gesellschaftsschichten gewinnen.
    Und sollte Scholz vielleicht doch nochmal einen Drive bekommen, heißt das noch lange nicht, dass auch die Partei gewählt wird.
    Geändert von Manitu (29-09-2020 um 16:07 Uhr)

  9. #3309
    Ich weiß das bzgl. Scholz alles, Manitu.

    Ich glaube trotzdem, dass er in einem direkten Duell mit Merz in der Mitte massiv Boden gut machen könnte.

    Die Grünen hätten bei Merz ein massives Problem, weil sie ihren Wählern eigentlich kaum erklären könnten, dass sie Merz zum Kanzler wählen. Zwischen den Inhalten der Grünen-Wähler und denen von Merz liegen Welten. Das würde für die Grünen-Wähler wohl ein Reinfall werden wie 2009 für die FDP-Wähler.
    Geändert von Niederrheiner (29-09-2020 um 17:21 Uhr)

  10. #3310
    Ich bin ja immer neutral und selbstgerecht, und ich sage mal, die SPD hätte einen Wahlsieg einfach nicht verdient. Weil sie jetzt im Wahlkampf den Leuten wieder was erzählen, wie sozial sie doch gerne wären? Das die Reichen wieder mehr Steuern zahlen sollen? Das haben wir alles vor der letzten Wahl auch schon gehört.

    Und kein Thema war der SPD wichtig genug, um es bei den Koalitionsverhandlungen durchzusetzen. Nix. Nada. Stillstand. Es hat sich nichts für die Empfänger von ALG2 getan, nichts für die Leiharbeiter, aber jetzt soll die wieder wählen, weil sie die Platte von vor 4 Jahren wieder abspielen?

    Scholz will weder eine Koalition mit der Linken noch Steuererhöhungen. Und nebenbei ist er in der Außenpolitik blank. Wie alle in der SPD. Alle mit Ahnung und Fachwissen sind weg. Rausekelt. Sie stören die reine Lehre von Esken und dem noch ahnungsloseren Fraktionsvorsitzenden.

    Und sollen sie ruhig glauben, es wird ein anderer Wind wehen, wenn Bidden gewählt wird. Olaf Scholz drückt ihm ja die Daumen. Es wird etwas freundlicher aussehen, wenn sie uns in den Hintern treten, aber das wars dann auch.

    Neue Umfragen von heute, Linke rutscht weiter ab, wie erwartet, SPD betoniert 19,5 - 20 Punkte hinter der Union.

    Zurecht.

    Aber ich sag mal, wenn die Sozis einen finden, der so kämpft wie der Niederrheiner, dann geht vielleicht noch etwas.


  11. #3311
    Statt immer neue Steuererhöhungen zu fordern (sind ja schon je nach Sichtweise das Land mit den höchsten oder zweithöchsten Steuern weltweit), sollte man vielleicht mal die Ausgabeseite reduzieren.

    Aber nein,lieber seit 2010 alleine für Sozialausgaben ca 35% mehr Geld verballern.

    Aber Ausgaben senken geht ja gar nicht.Steuerzahlergeld kann man ja schön rauswerfen,muss man ja nicht selber erarbeiten.

  12. #3312
    Wir haben auch die höchsten Strompreise. Danke. Jetzt geht mir ein Licht auf. Von den Heizkosten nicht zu reden. Ich sag mal, einfach das Flaschenpfand wieder erhöhen, wie Postillon neulich schrieb.


  13. #3313
    Es wird in den nächsten 20 Jahren keinen SPD Kanzler geben. Nicht in Deutschland. So lange die SPD das einzige ist, was die Linken-Politiker noch mehr hassen als die AfD, kann die SPD in keiner Koalition die stärkere von zwei oder mehr Bündnis-Parteien sein. So ist das.
    Andererseits sind auch alle Szenarien praktisch ausgeschlossen, in denen der Kanzler nicht von CDU/CSU gestellt wird. Das Land wird erzkonservativ bleiben. Soziales wird ebenso vernachlässigt wie die eigentlich für das Überleben des Planeten notwendige Umstellung der Klimapolitik.
    Ich denke und schreibe ganz dunkel heute, aber so sind die Aussichten.

  14. #3314
    Altmaier gefällt das.

    Vielleicht fällt die Linke sogar unter 5 Prozent, aber da wären ja noch die Direktwahlkreise. 3 reichen.


  15. #3315
    "Das Land wird erzkonservativ bleiben."

    Ich glaub, gegen das, was sich ein Merz und die CSU so vorstellen, war Merkels Politik modern-erfrischend. Bei einem Merz wird es erst konservativ.


    @Premiere: Ich kämpfe übrigens nicht für die SPD. Ich will einen Kanzler der politischen Mitte. Aus welcher Partei der kommt, ist mir ziemlich egal.
    Geändert von Niederrheiner (29-09-2020 um 20:45 Uhr)


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