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  1. #2356
    Vielleicht hat es auch was damit zu tun,ob jemand eine Suchtveranlagung hat oder nicht

    Ich habe die Veranlagung definitiv nicht,da ich hin und wieder(insgesamt ca. 1 Schachtel/Jahr) rauche,auch auf Lunge, und von heute auf morgen aufhören kann und keinerlei Entzugserscheinungen habe.
    Ich bin mir auch sicher,dass ich auch nie wieder eine Zigarette anrühren könnte, da ich einfach nur rauche, "wenn es gerade passt." Aber eben nie wegen Stress, Langeweile u.ä..

    Mit Alkohol ist es dasselbe - im Monat trinken wir gemeinsam höchstens 2 Flaschen Wein und niemanden fehlt etwas in der übrigen Zeit.
    Und ganz ehrlich bin ich immer mehr genervt von Alkohol,besonders, wenn ich z.b. sonntags in die Kinomatinee gehe und manche Leute schon um 11h oder 12h mit einem Glas Wein rum stehen
    "Sich über andere zu ärgern ist wie Gift zu trinken und zu hoffen, dass der andere davon stirbt."
    - Buddha

  2. #2357
    Member Avatar von Claudia
    Ort: Hoch im Norden
    Zitat Zitat von Rebus Beitrag anzeigen
    Kommt auf den Raucher an. Für manche ist die Sucht unüberwindbar
    Eben.

    Jeder Mensch ist anders. Mag sein, dass viele, die es nicht schaffen, es nur nicht ernsthaft genug versucht haben. Aber das kann man nicht verallgemeinern.

    Wenn es so einfach wäre, gäbe es keine Raucher mehr.

    Oder Menschen, die nach anderen Substanzen süchtig sind.
    .

  3. #2358
    Die Entzugsbeschwerden sind schlimm, aber beim Rauchen nicht so gefährlich wie bei anderen Drogen. Wenn man bei einigen Drogen nicht kontrolliert aussteigt, kann man sterben. Das ist beim Rauchen nicht so. Als mein Freund aufgehört hat, hatte er auch u.a. Schmerzen, Schüttelfrost, schlimme Albträume, aber mit Willenskraft kann man das schaffen. Ich kenne wirklich viele, die aufgehört haben, und alle bestätigen, dass es eine Frage des Willens ist. Aber das heißt nicht, dass jeder Mensch grundsätzlich viel Willenskraft besitzt. Es gibt den Unterschied zwischen Motivation, dem Wollen anzufangen, und Volition, der Kraft dabei zu bleiben, auch wenn es Rückschläge gibt. Und bei vielen ist die Volition halt schwach ausgeprägt, nicht nur beim Rauch-Stopp. Ist ja nicht selten, dass Menschen mit Dingen aufhören, die plötzlich starke Unannehmlichkeiten mit sich bringen.
    Bild:
    ausgeblendet

    Eiskalte Charts

  4. #2359
    .
    Geändert von Suhami (18-09-2019 um 18:28 Uhr) Grund: Bringt nix. :dada:

  5. #2360
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Das glaube ich nicht. Die Hürde ist sicher hoch für manche, aber nicht unüberwindbar. Alle schweren Süchte sind überwindbar, mehr oder weniger schwer. Rauchen ist wohl eher im Mittelfeld.

    Kann sein, dass man wegen Suchtverlagerung danach massenweise Kaffee trinkt oder Süßigkeiten stopft. Aber "unüberwindbar" hat auch etwas mit "nicht wirklich wollen" zu tun.
    Das seh ich auch so.

    1-2 Tage/Wochen nicht rauchen und dann zu sagen „klappt nicht“, ist kein ernsthafter Versuch.
    Ich habe etliche Versuche hinter mir, bis es geklappt hat.
    So oft gescheitert. Manchmal nach 6 Monaten, 2 Jahren oder nach der Schwangerschaft wieder angefangen.
    Nun ist es schon über 10 Jahre her und ich würde sofort anfangen, wenn ich wüsste, dass ich bei 5 Zigaretten am Tag bleiben würde.
    Aber ich habe Angst, dass das nicht klappt, also fange ich garnicht erst an und entziehe mich immer wieder solchen kritischen Situation, wo der Drang größer wird.
    Ich muss mich immer wieder erneut gegen das Rauchen entscheiden.
    Leicht ist es nicht.
    Ich habe auch immer gerne geraucht und mir fehlt das heute noch in bestimmten Momenten.

  6. #2361
    Zitat Zitat von Suhami Beitrag anzeigen
    Mit mangelnder Disziplin hat das nun wahrhaftig nix zu tun.
    In dem von Dir beschriebenen Fall hat es offenbar nicht nur mit mangelnder Disziplin zu tun. Da fehlte ganz offenbar auch die Einsicht in die Schwere der Krankheit.

  7. #2362
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Ja, körperlich und vor allem psychisch ist das nicht einfach, aber nicht unmöglich. Wie gesagt, bei mir war es vor ca. 4 Jahren soweit. In Woche 1 hatte ich körperlich das Gefühl, als ob ich Metallspäne geschluckt hätte und nun zwischen einem starken Magneten sitze und die Metallspäne wieder versuchen, nach draußen zu gelangen. Ein wirklich ganz komisches Gefühl.

    Schlimmer war aber das Psychische: Und daran scheitern glaube ich auf viele, die versuchen aufzuhören. Ich steigerte mich so in die Opferrolle rein dass ich mir nicht vorstellen konnte, nochmal froh sein zu können - außer ich fange wieder an zu rauchen. Wenn man dann nicht durchhält, geht man den Weg des geringsten Widerstands und fängt wieder an zu qualmen.
    Körperlich hatte ich Null Probleme...außer das mein Blutdruck jetzt so gut ist...und ich komischerweise die Ruhe selbst bin. Psychisch kämpfe ich ein bisschen wenn ich bei Rauchern sitze. Jetzt 4 Wochen.
    In der Ehre liegt Hoffung. *Alaska State Trooper*

  8. #2363
    *321* Avatar von suboptimal
    Ort: Ein Schritt vor Belgien
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    In dem von Dir beschriebenen Fall hat es offenbar nicht nur mit mangelnder Disziplin zu tun. Da fehlte ganz offenbar auch die Einsicht in die Schwere der Krankheit.
    Seh ich auch so. Wenn 100 Rauchern gesagt werden würde "Hör auf zu rauchen, oder Du bist in 3 Monaten definitiv tot", wie viele würden es dann nichts schaffen?
    *Jeder Jeck es anders* *Et es, wie et es* *Et kütt, wie et kütt* *Et hätt noch emmer jot jejange* *Wat fott es, es fott* *Et bliev nix, wie et woor* *Kenne mer nit, bruche mer nit, fott domett* *Wat wellste mache?* *Mach et joot, ävver nit ze off* *Wat soll de Quatsch?* *Drinkste eene met?*

  9. #2364
    unwissend und langweilig Avatar von killefitz
    Ort: hier bei mir
    Mein Mann hat vor inzwischen weit über 30 Jahren aufgehört zu rauchen. Angefangen hatte er bei der Bundeswehr, weil da alle irgendwie rauchten und die Raucher immer mal kleine Päuschen eingelegt haben, die es eigentlich gar nicht gab.

    Nach über 15 Jahren Nichtrauchens haben wir Schonbezüge fürs Auto gekauft. Da musste man mit einer Zigarette Löcher bohren, wo die Kopfstütze durchgeht. Er hat sich also von seinem Vater eine Zigarette geschnorrt und die angepafft um die Löcher zu brennen und war richtig entsetzt über sich, dass nur dieses Anrauchen schon einen Anreiz gegeben hat, weiterzurauchen, was er nicht gemacht hat.

    Wie beim Alkoholiker dann auch.

    Nein, mein Mann hat nicht wieder angefangen, ich bin so stolz auf ihn
    Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert

    Bild:
    ausgeblendet

  10. #2365
    Zitat Zitat von Sabuha Beitrag anzeigen
    Das seh ich auch so.

    1-2 Tage/Wochen nicht rauchen und dann zu sagen „klappt nicht“, ist kein ernsthafter Versuch.
    Ich habe etliche Versuche hinter mir, bis es geklappt hat.
    So oft gescheitert. Manchmal nach 6 Monaten, 2 Jahren oder nach der Schwangerschaft wieder angefangen.
    Nun ist es schon über 10 Jahre her und ich würde sofort anfangen, wenn ich wüsste, dass ich bei 5 Zigaretten am Tag bleiben würde.
    Aber ich habe Angst, dass das nicht klappt, also fange ich garnicht erst an und entziehe mich immer wieder solchen kritischen Situation, wo der Drang größer wird.
    Ich muss mich immer wieder erneut gegen das Rauchen entscheiden.
    Leicht ist es nicht.
    Ich habe auch immer gerne geraucht und mir fehlt das heute noch in bestimmten Momenten.
    Morgens beim Kaffee. Oder Abends auf dem Balkon.
    Aber egal. Jetzt hab ich es endlich in Angriff genommen...jetzt will ich es auch schaffen...und sparen.
    In der Ehre liegt Hoffung. *Alaska State Trooper*

  11. #2366
    Zitat Zitat von suboptimal Beitrag anzeigen
    Seh ich auch so. Wenn 100 Rauchern gesagt werden würde "Hör auf zu rauchen, oder Du bist in 3 Monaten definitiv tot", wie viele würden es dann nichts schaffen?
    Einige wären sicher dabei. Aber dann hat es nicht mit dem Nicht-Können zu tun, sondern mit der Abwägung, lieber Rauchen zu wollen als Weiterzuleben.

  12. #2367
    Zitat Zitat von killefitz Beitrag anzeigen
    Aber heute ist die Gesellschaft doch so sensibilisiert, dass die Leute von selber darauf kommen sollten, dass Rauchen im Auto nicht sein muss.
    Wie gesagt: Ich habe bis zum Jahreswechsel im Auto geraucht und würde das auch weiterhin tun wenn ich nicht aufgehört hätte. Warum mich da jemand sensibilisieren sollte, verstehe ich nicht.

    Zitat Zitat von BlackGirl Beitrag anzeigen
    Hm, das klingt für mich zu harsch, zu sehr mangelnder Disziplin. Ich würde eher sagen, wer es nicht schafft, hat nicht den richtigen Grund gefunden aufzuhören gefunden. Bei mir war es die Schwangerschaft bzw. das Versprechen im Fall des Falles aufzuhören.
    Wem verspricht man sowas? Und warum? Ist doch normal in der Schwangerschaft nicht zu rauchen?

    Zitat Zitat von Eisperlchen Beitrag anzeigen
    Ich habe die Veranlagung definitiv nicht,da ich hin und wieder(insgesamt ca. 1 Schachtel/Jahr) rauche,auch auf Lunge, und von heute auf morgen aufhören kann und keinerlei Entzugserscheinungen habe.
    Ich bin mir auch sicher,dass ich auch nie wieder eine Zigarette anrühren könnte, da ich einfach nur rauche, "wenn es gerade passt." Aber eben nie wegen Stress, Langeweile u.ä..

    Mit Alkohol ist es dasselbe - im Monat trinken wir gemeinsam höchstens 2 Flaschen Wein und niemanden fehlt etwas in der übrigen Zeit.
    Und ganz ehrlich bin ich immer mehr genervt von Alkohol,besonders, wenn ich z.b. sonntags in die Kinomatinee gehe und manche Leute schon um 11h oder 12h mit einem Glas Wein rum stehen
    Bei Alkohol geht es mir wie Dir. Ich trinke nach Anlass und nur in Gesellschaft und hätte kein Problem, darauf lange zu verzichten.
    Bei den Zigaretten war das anders. Ja, das Aufhören war scheiße aber nicht so scheiße wie gedacht. Und ich habe lange und viel geraucht.

    Zitat Zitat von killefitz Beitrag anzeigen
    Nach über 15 Jahren Nichtrauchens haben wir Schonbezüge fürs Auto gekauft. Da musste man mit einer Zigarette Löcher bohren, wo die Kopfstütze durchgeht. Er hat sich also von seinem Vater eine Zigarette geschnorrt und die angepafft um die Löcher zu brennen und war richtig entsetzt über sich, dass nur dieses Anrauchen schon einen Anreiz gegeben hat, weiterzurauchen, was er nicht gemacht hat.
    Ich bin sicher, es hätte noch eine andere Möglichkeit gegeben, da Löcher hineinzubekommen.

    Zitat Zitat von Moritza Beitrag anzeigen
    Morgens beim Kaffee. Oder Abends auf dem Balkon.
    Aber egal. Jetzt hab ich es endlich in Angriff genommen...jetzt will ich es auch schaffen...und sparen.
    Du schaffst es doch
    Wenn Du magst, google mal die Suchtkurve bzw. Entzugskurve. Mir hat das total geholfen, es ging wirklich in Wellen.

  13. #2368
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Wie gesagt: Ich habe bis zum Jahreswechsel im Auto geraucht und würde das auch weiterhin tun wenn ich nicht aufgehört hätte. Warum mich da jemand sensibilisieren sollte, verstehe ich nicht.



    Wem verspricht man sowas? Und warum? Ist doch normal in der Schwangerschaft nicht zu rauchen?



    Bei Alkohol geht es mir wie Dir. Ich trinke nach Anlass und nur in Gesellschaft und hätte kein Problem, darauf lange zu verzichten.
    Bei den Zigaretten war das anders. Ja, das Aufhören war scheiße aber nicht so scheiße wie gedacht. Und ich habe lange und viel geraucht.



    Ich bin sicher, es hätte noch eine andere Möglichkeit gegeben, da Löcher hineinzubekommen.



    Du schaffst es doch
    Wenn Du magst, google mal die Suchtkurve bzw. Entzugskurve. Mir hat das total geholfen, es ging wirklich in Wellen.
    Ich hab so körperliche Sachen überhaupt nicht... das sind ja Sachen dabei wie beim Heroin Entzug. und da kenne ich mich aus.
    Wenn man solche körperlichen Entzugerscheinungen hätte...könnte man keine Nacht durchschlafen ohne rauchen zu müssen.


    Wir haben jetzt Dorf Kerb..das wird ein bisschen schwer.
    In der Ehre liegt Hoffung. *Alaska State Trooper*

  14. #2369
    Zitat Zitat von Moritza Beitrag anzeigen
    Ich hab so körperliche Sachen überhaupt nicht... das sind ja Sachen dabei wie beim Heroin Entzug. und da kenne ich mich aus.
    Wenn man solche körperlichen Entzugerscheinungen hätte...könnte man keine Nacht durchschlafen ohne rauchen zu müssen.
    Ich hatte auch nix körperliches, außer Schlaflosigkeit. Das hab ich aber entspannt gesehen, ich hatte mit schlimmerem gerechnet. Und tatsächlich war ich als Raucher noch mehr Frühaufsteher als heute. Es war tatsächlich die Lust auf die Kippe, die mich aus dem Bett getrieben hat. Das war mir nie so bewusst.

    Wir haben jetzt Dorf Kerb..das wird ein bisschen schwer.
    Was ist das?

  15. #2370
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Ich hatte auch nix körperliches, außer Schlaflosigkeit. Das hab ich aber entspannt gesehen, ich hatte mit schlimmerem gerechnet. Und tatsächlich war ich als Raucher noch mehr Frühaufsteher als heute. Es war tatsächlich die Lust auf die Kippe, die mich aus dem Bett getrieben hat. Das war mir nie so bewusst.



    Was ist das?
    Kirchweih..Kirmes...
    Ich hatte nur mit dem Automatismus zu kämpfen....immer wollte ich mich hinsetzen Eine drehen. Aber nach ner Woche wars ausgetrieben.
    Hab mich auch nicht dauernd mit Nichtrauchen beschäftigt...Nichtraucher App, Suchtkurve und so...bin immer noch überrascht das ich es durchgezogen habe. war mein Klicktag.

    105 Euro gespart..die ich jetzt dem hessischen Regierungpräsidenten überweisen darf.
    In der Ehre liegt Hoffung. *Alaska State Trooper*


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