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Ergebnis 106 bis 120 von 243
  1. #106
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Am besten beendet man die heutige Lotterie, wo man auf den Tod eines anderen wartet und züchtet in der Zukunft die betreffenden Organe im Labor.
    Die Zukunft ist schon unterwegs. Es wird schon mit Gewebe"tinte" im 3D-Drucker gearbeitet. Ein winziges Herz ist so entstanden. Es ist noch ein Stückchen hin, bis transplantationsfähige Organe "gedruckt" werden können, aber dennoch absehbar.

    Ein Herz wie gedruckt

    Israelische Forscher haben jetzt den Prototyp eines Herzens aus menschlichem Gewebe gedruckt. Bis zum klinischen Einsatz ist der Weg jedoch noch sehr weit.

  2. #107
    Zitat Zitat von Schradivari Beitrag anzeigen
    Ich wäre dafür dass man das mit dem Personalausweis verknüpfen sollte und dort auch stehen sollte ob Organspender oder nicht.
    Das kann man dann alle 10 Jahre wenn es einen neuen Pass gibt ändern und für unter 18 jährigen entscheiden die Eltern.
    Grundsätzlich gut gedacht aber ich denke, das wird in der Umsetzung schwierig. Zum Einen will man sich vielleicht auch während der 10 Jahre umentscheiden und zum anderen wird es trotzdem Menschen geben, die sich nicht damit auseinandersetzen. Die sitzen dann nach 2-3 Stunden Wartezeit in der Meldehalle vor einer schlechtgelaunten Angestellten im öffentlichen Dienst, die pampig sagt "da müssen se sich jetzt aber erst mal festlegen, also wat soll ich ankreuzen, ja oder nein? Sie können dat ja ändern lassen wenn se sich dat anders überlejen"

  3. #108
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Ich halte es auch für wichtig, die Entscheidung für oder gegen eine Organspende rechtzeitig festzulegen und auch die Familie darüber zu informieren.

    Und wer eine Patientenverfügung hat und Organspender sein möchte, sollte darauf achten, keine widersprüchlichen Anweisungen darin festzulegen. Ein Widerspruch liegt beispielsweise vor, wenn man lebensverlängernde Maßnahmen ausgeschlossen hat, aber gleichzeitig Organspende zuläßt.

    Manche Organspender denken sogar, dass eine Organspende dazu beitragen kann, dass man nicht ewig an den Maschinen hängt, das Gegenteil ist der Fall. Ist man als hirntod diagnostiziert, werden schnell die Maschinen abgeschaltet, weil das ohne Organspende die Krankenkasse gar nicht zahlt. Als Organspender muß man hingegen so lange künstlich am Leben gehalten werden, bis die Organe entnommen werden können und das kann auch ein paar Tage dauern.

    Unter Umständen wird man z.B. bei einem Herzstillstand auch wieder reanimiert, damit die Organe weiter gespendet werden können. Also genau das Gegenteil davon, was sich manche vorstellen und auch in ihrer Patientenverfügung festlegen.

  4. #109
    Ich möchte das hier noch mal hervorholen:

    Erst der wissenschaftliche Fortschritt hat Ende der 1960er-Jahre die Organtransplantation ermöglicht. Jetzt zeigen wissenschaftliche Befunde, wozu ein angeblich "hirntotes" Gehirn noch in der Lage - und wie wackelig das Konzept ist. Im Dezember 2008 stellte die "President's Commission on Bioethics" der USA fest, dass angesichts neuer Forschungsergebnisse nicht sicher gesagt werden könne, dass ein Hirntoter tatsächlich tot sei. Sein Gehirn könne noch die Temperatur regulieren, auf Infektionen reagieren - etwa mit Fieber - oder mit dem Hormon ADH die Urinausscheidung regulieren. Mit feinen Messinstrumenten aufgenommene Muster des "hirntoten" Gehirns deuteten gar darauf hin, dass es auf Schmerz reagiert.
    https://www.sueddeutsche.de/gesundhe...te-1.1299076-2
    Dass das nur der Lazarus-Effekt ist, ist nicht bewiesen.


    Wir halten es daher für unerlässlich, Organspendende während der Organentnahme und damit bis zum Eintritt des endgültigen Todes vollständig – also unter Ausschaltung von Schmerzen und Bewusstsein sowie unter Entspannung der Muskulatur – zu narkotisieren
    http://organspende-entscheide-ich.de...t-vollnarkose/


    Deswegen bin ich für Entnahme nur unter Vollnarkose.

  5. #110
    Und Zack! Wieder unbeliebt gemacht Avatar von vergas
    Zitat Zitat von Schradivari Beitrag anzeigen
    Ich wäre dafür dass man das mit dem Personalausweis verknüpfen sollte und dort auch stehen sollte ob Organspender oder nicht.
    Das kann man dann alle 10 Jahre wenn es einen neuen Pass gibt ändern und für unter 18 jährigen entscheiden die Eltern.
    Was ist, wenn man vorher seine Meinung ändert? Ich habe zwar einen Spenderausweis, aber ich muss zugeben, dass ich vor einigen Jahren, im Zuge des Spenderskandals, schwer ins Grübeln geraten bin.


    Zitat Zitat von Bonus Beitrag anzeigen
    Guten Morgen zusammen.
    Bei den ganzen Diskussionen einfach mal ein paar Worte von einem, der betroffen ist. Bei mir sind es jetzt fast drei Jahee her.

    Ich danke meiner Spenderin/meinem Spender ganz inständig. Ohne ihr/sein Organ wäre ich bestimmt nicht mehr hier.

    Alles läuft prima und ich kann wieder LEBEN.

    So viel dazu.
    Vielen Dank für dein Posting. Die Sichtweise eines Empfängers finde ich hoch interessant. Ich wünsche dir weiterhin gute Gesundheit und ein langes Leben.


    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Die Zukunft ist schon unterwegs. Es wird schon mit Gewebe"tinte" im 3D-Drucker gearbeitet. Ein winziges Herz ist so entstanden. Es ist noch ein Stückchen hin, bis transplantationsfähige Organe "gedruckt" werden können, aber dennoch absehbar.

    Ein Herz wie gedruckt

    Israelische Forscher haben jetzt den Prototyp eines Herzens aus menschlichem Gewebe gedruckt. Bis zum klinischen Einsatz ist der Weg jedoch noch sehr weit.
    Aber irgendwann wird es so weit sein. Ich freue mich darauf und weiß jetzt schon, dass damit vielen Betroffenen und deren Angehörigen viel Leid erspart bleiben wird.

  6. #111
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Ich teile die Ansicht von Kirsten Kappert-Gonther:

    [URL="https://taz.de/Gruenen-Politikerin-ueber-Organspenden/!5602381/"][B]Schweigen darf nicht Zustimmung bedeuten

    Wenn ich mir vorstelle, meine Tochter bekommt das nicht mit, weil sie in irgendeiner anderen Stadt studiert und sie guckt selten Nachrichten......ich will nicht, dass sie automatisch Organspenderin wird, nur weil sie sich nicht gekümmert hat.

    Und das gilt für alle anderen, die das nicht mitgekommen oder die sich nicht festlegen wollen oder Angst haben, sich damit auseinander zu setzen oder was auch immer, ganz genauso!

    Ich war bestimmt zwanzig Jahre lang oder mehr Organspenderin, hatte meinen Ausweis immer dabei. Da stand drauf: *nach meinem Tod* und ich habe das naiv geglaubt.
    Erst durch den Organspendeskandal vor ein paar Jahren habe ich mich näher damit beschäftigt und seitdem habe ich keinen Organspendeausweis mehr. Ich würde auch immer bei meinen Angehörigen widersprechen, wenn ich jemals in diese Lage kommen sollte.
    Der Organspender stirbt auf dem OP-Tisch und zwar ohne Narkose und das will ich weder für meine Lieben noch für mich.

  7. #112
    Interessant finde ich, dass laut diesem Interview

    https://taz.de/Gruenen-Politikerin-u...s=Organspende/

    bei der geplanten Neuregelung unterm Strich gar nicht unbedingt mehr Spenderorgane zur Verfügung stehen.

    Aber m.E. geht es sowieso um mehr als die Frage, wie man am besten an möglichst viele Spenderorgane kommt.

    Es ist eine Grundsatzfrage. Der Körper eines Menschen sollte keine Ressource sein, auf die man per Gesetz automatisch zugreifen kann, wenn man es versäumt hat, ausdrücklich zu widersprechen. Auch nicht nach dem wie auch immer definierten Hirntod.

  8. #113
    Zitat Zitat von Vitamin_D Beitrag anzeigen
    Interessant finde ich, dass laut diesem Interview

    https://taz.de/Gruenen-Politikerin-u...s=Organspende/

    bei der geplanten Neuregelung unterm Strich gar nicht unbedingt mehr Spenderorgane zur Verfügung stehen.

    Aber m.E. geht es sowieso um mehr als die Frage, wie man am besten an möglichst viele Spenderorgane kommt.

    Es ist eine Grundsatzfrage. Der Körper eines Menschen sollte keine Ressource sein, auf die man per Gesetz automatisch zugreifen kann, wenn man es versäumt hat, ausdrücklich zu widersprechen. Auch nicht nach dem wie auch immer definierten Hirntod.
    und da ist doch die antwort!
    worst case (und davon muss man ausgehen!):
    durch die änderung stehen nicht genügend organe zur verfügung, aber es wurde ein "status quo" festgestellt, im besten fall alle mitbürger haben sich pro/contra positioniert und dies auch gemeldet.

    irgendwann kommt jemand auf die idee, die hirntodkriterien glattzuziehen und dies wird evtl. nicht genügend kommuniziert bzw kommt nicht bei den spendern an. vielleicht wieder einmal so eine ruckzuckabstimmung zu irgendeinem wm-finale oder so... unsere volksvertreter haben für uns entschieden...

    und zack: heute warst du noch bei zwei voneinander unabhängig prüfenden neurologen hirntod, morgen reicht einer und übermorgen reicht schon die nulllinie...
    Die einzig relevante Werte-Einteilung in der Postmoderne: Witzig oder Nicht-witzig!

  9. #114
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Zitat Zitat von Felizitas Beitrag anzeigen

    Wenn ich mir vorstelle, meine Tochter bekommt das nicht mit, weil sie in irgendeiner anderen Stadt studiert und sie guckt selten Nachrichten......ich will nicht, dass sie automatisch Organspenderin wird, nur weil sie sich nicht gekümmert hat.

    Und das gilt für alle anderen, die das nicht mitgekommen oder die sich nicht festlegen wollen oder Angst haben, sich damit auseinander zu setzen oder was auch immer, ganz genauso!

    Ich war bestimmt zwanzig Jahre lang oder mehr Organspenderin, hatte meinen Ausweis immer dabei. Da stand drauf: *nach meinem Tod* und ich habe das naiv geglaubt.
    Erst durch den Organspendeskandal vor ein paar Jahren habe ich mich näher damit beschäftigt und seitdem habe ich keinen Organspendeausweis mehr. Ich würde auch immer bei meinen Angehörigen widersprechen, wenn ich jemals in diese Lage kommen sollte.
    Der Organspender stirbt auf dem OP-Tisch und zwar ohne Narkose und das will ich weder für meine Lieben noch für mich.
    Ähnlich bei mir.
    Heute habe ich einen NICHT-Organspender-Ausweis (gibt's auch im Internet).

    Genau deshalb stehen ja auch durch einen Neuregelung kaum mehr Organe zur Verfügung - weil die von bereits Gestorbenen nicht mehr verwendbar sind.

    Ich habe bisher nur die letzten Beiträge hier gelesen - weiß nicht, ob das schon war: Jedenfalls Achtung vor Auslandsreisen. In Frankreich, Norwegen oder evtl. auch Spanien ist man automatisch Organspender, sobald man sich in diesen Ländern aufhält (unabhängig von der Staatsbürgerschaft).
    Und dort gibt es teilweise noch viel weniger Kontrollen, bzw. Verunglückte werden unter Umständen ohne viel Federlesens viel schneller zur Organentnahme bereitsgestellt.
    Gerade jetzt in der Urlaubszeit wichtig; und viele wissen das nicht!

    In manchen Ländern (ich meine, z. B. Schweiz) ist übrigens Narkose vor Organentnahme vorgeschrieben - warum wohl, wenn man doch angeblich nichts mehr spürt?
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  10. #115
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Zitat Zitat von Stella Beitrag anzeigen
    Das Thema ist überhaupt nicht einfach- sondern ethisch sehr komplex. Z.B. stellt sich die Frage, ob Hirntote möglicherweise noch Schmerz empfinden.

    https://www.sueddeutsche.de/gesundhe...te-1.1299076-2


    Und es gibt Berichte von Anstieg des Blutdrucks und der Herzfrequenz bei der Organentnahme.

    https://www.deutschlandfunk.de/wie-t...icle_id=263202


    Wie gesagt, unter "tot" stellt sich manch einer womöglich etwas anderes vor, weswegen das Konzept "Hirntod" eben auch nicht unumstritten ist.

    Und ich denke, dass jemand zum einen solche Informationen haben muss, und auch in der Lage sein muss, das alles wirklich zu erfassen, um eine tatsächlich bewusste Entscheidung zu treffen.

    Ich finde, dass sich da riesige ethische Baustellen auftun, gerade auch im Hinblick auf Art. GG 2, das Recht auf körperliche Unversehrtheit.

    Auf den Körper eines anderen Menschen zuzugreifen, wenn dieser womöglich noch ein Sterbender ist, ist ein tiefgreifender Eingriff auf einen anderen Menschen.
    Danke für Deine Hinweise und die Links!
    Zitat Zitat von dracena Beitrag anzeigen
    Man kann natürlich Probleme konstruieren wie das mit den Ausländern, die nicht genug deutsch können.
    Ich bin sicher, sowohl Patientenverfügungen als auch Informationen über Organspende sind in sehr vielen Sprachen verfügbar - wer will, kann sich informieren.
    Und genau darum geht es: es ist eine Frage des Wollens. Wer nicht will, der soll doch einfach nein sagen. Und dann bitte auch auf ein Spenderorgan verzichten.
    Es gibt auch den Aspekt für uns im Ausland - ohne ist zu wissen, sind wir da nämlich automatisch potentielle Organspender (z. B. Frankreich, Norwegen u. a.) - je nach der jeweiligen Rechtslage.
    Danke! Gutes Beispiel mit der Newsletter-Zustimmung
    Zitat Zitat von raf Beitrag anzeigen
    Ich bin ja froh, wie das bei uns in Österreich geregelt ist, wer das nicht möchte, kann ja widersprechen.

    Übrigens auch, wenn ihr in Österreich auf Urlaub seid, falls was passieren sollte, gilt dann auch für Deutsche das Widerspruchsrecht, d.h. ihr müsstet einen Zettel mitführen, der erklärt, dass ihr keine Organe spenden möchtet. Weiss nicht, ob das allgemein bekannt ist!
    Danke für den Hinweis!
    Am besten vor jeder Auslandsfahrt kundig machen, wie die jeweilige Rechtslage ist.

    Zitat Zitat von robin1 Beitrag anzeigen
    Wenn tot, dann tot... Da ist es mir egal, wer sich dann aus mir bedient, um damit anderen zu helfen.
    Wenn tot - dann ja; aber solange eben nur kurz davor und noch nicht tot (dann wären die Organe nämlich nicht mehr verwendbar) - dann
    Zitat Zitat von BlackGirl Beitrag anzeigen


    Mir ist es auch egal, wo meine Urne anschließend verbuddelt wird.
    Sehe ich auch so - aber erst NACH meinem Tod, und nicht früher.

    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Ich würde im Fall der Widerspruchslösung widersprechen, da ich zwar nicht generell gegen Organspende bin, aber gegen die derzeitige Praxis. (Und bevor hier jemand Schnappatmung bekommt, ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht die Annahme eines Organs derzeit vorstellen).

    Für mich wäre eine Voraussetzung für die Organspende die verpflichtende Narkose des Organspenders. Ich halte die Wahrscheinlichkeit zwar für äußerst gering, dass bei korrekter Hirntoddiagnose noch eventuelles Schmerzrestempfinden des Organspenders vorhanden ist, aber ich denke man sollte diesbezüglich auf Nummer sicher gehen. Es wird teilweise narkotisiert, aber oft nur deshalb, um Reflexbewegungen (Lazaruseffekt) zu verhindern. Verpflichtend ist sie jedenfalls nicht.

    Bei Hirntoddiagnosen passieren Fehler, sie werden nicht immer richtig diagnostiziert, auch weil sie nicht immer durch Experten wie z.B. Neurologen durchgeführt werden.

    https://www.sueddeutsche.de/gesundhe...ntot-1.1891373
    Der Artikel ist insgesamt sehr lesenswert.

    Eine weitere Organtransplantation wurde nach Aufschneiden des Organspenders abgebrochen, weil Zweifel an der korrekten Hirntoddiagnose bestanden.
    (s. z.B. hier https://www.merkur.de/leben/gesundhe...r-4619490.html und hier https://www.spiegel.de/gesundheit/di...-a-954167.html)

    Außerdem ist das Hirntod-Konzept auch unter Medizinern nicht völlig unumstritten. Ich kenne selbst Ärzte und Wissenschaftlicher, die in der Neurologie arbeiten/gearbeitet haben und selbst nicht spenden werden. Nicht falsch verstehen, die Wahrscheinlichkeit, dass in Deutschland ein korrekt als hirntod Diagnostizierter wieder aufwacht, halte ich für ausgeschlossen, ob aber nicht noch ein Restempfinden vorhanden ist, kann man mMn nicht völlig ausschließen, auch wenn ich die Wahrscheinlichkeit für sehr, sehr gering halte. Das Gehirn ist ein komplexes Gebilde, das noch nichtmal annähernd erforscht ist. Bewegungen, gesteigerte Atmung, höherer Blutdruck des Organspenders rein als Reflexe abzutun, halte ich persönlich für zweifelhaft. Wer weiss, welche Erkenntnisse es in 10, 20 Jahren zum Hirntod bzw. Hirnfunktionen geben wird.

    Hier noch ein paar Artikel bezüglich der Hirntoddiagnostik:
    https://www.sueddeutsche.de/gesundhe...tote-1.1299076
    https://www.aerztezeitung.de/medizin...hirntodes.html
    https://www.suedkurier.de/ueberregio...350069,9907857
    Edit: https://www.heise.de/tp/features/Wan...t-4399929.html

    Ich fände es aufgrund dieser Punkte wichtig, dass die Narkose verpflichtend wäre, das gebietet ehrlich gesagt mMn auch der Respekt gegenüber dem Organspender und ich verstehe nicht, warum das nicht gemacht wird.

    Aber ich finde generell auch einiges andere, wie z.B. die Formulierungen in den "Informationsschreiben" der DSO bzw. die Skandale um Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe fragwürdig. Das allein wären für mich aber keine Gründe gegen eine Organspende, auch wenn sie mein Vertrauen nicht gerade stärken.
    Danke für die Hinweise, meine Bedenken und Unwohlsein bei dem Thema gehen auch in diese Richtung.

    Ist es für den Organempfänger vielleicht eine Komplikation weniger, wenn die Organe nicht auch noch mit Narkosemittel kontaminiert sind?
    (Wird es deshalb hierzulande nicht gemacht? )
    Zitat Zitat von robin1 Beitrag anzeigen
    Auch das wäre mir dann egal... ich bekomme davon ja nichts mehr mit.
    Dachte ich früher auch - aber wer garantiert das?
    (Blutdruck steigt - was ein Symptom für Schmerzen ist, u. a. Anzeichen deuten darauf hin).
    Zitat Zitat von Little_Ally Beitrag anzeigen
    Die prüfen, ob jemand Spender ist, bevor sie mit der Diagnostik des Hirntods beginnen?

    Quelle


    Grundsätzlich finde ich es gut, dass man sich mit dem Thema wieder auseinander setzt. Wie ich mich entscheiden werde, kann ich noch nicht sagen.

    Aber was ich sagen will ist, dass man die Entscheidung eines jeden Einzelnen akzeptieren sollte. Es sollte dann keine Stigmatisierung von "Organspendeverweigerern" geben. (Der ist kein Organspender, der ist künftig nur noch Patient zweiter Klasse oder ähnliches.)
    Etwas seltsam

    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Nur ist das deutsche System nicht das sicherste und damit auch nicht wirklich fehlerunanfällig. Es gibt genug z.B. genug Kritik daran (auch von Ärzten selbst), wer überhaupt die Hirntoddiagnose durchführt. Das sind nicht unbedingt Neurologen bzw. besondere Experten. Eine Änderung würde die Fehleranfälligkeit des Systems reduzieren (s. vorherige Artikel, die ich gepostet habe).
    Vertrauen ist ja angeblich gut - Kontrolle gerade in diesen Fällen aber unverzichtbar wichtiger.
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  11. #116
    Lotta vom Hocka Avatar von Cat-lin
    Ort: heute hier,morgen dort...
    Danke für die Links!
    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    also ist der hirntod doch nicht "endgültig", sondern lediglich eine definitionssache? wir ändern einen grenzwert und schwupp: schon haben wir genügend spender?
    Zitat Zitat von Hyppolite Beitrag anzeigen
    Seit wir vor 9 Jahren eine Familienangehörige zur Organspende freigegeben haben, habe ich einen Nichtorganspendeausweis und möchte auch keine Organe erhalten.

    Wir haben damals der Organspende zugestimmt, weil wir dachten, es sei eine gute Sache und auch im Sinne der Spenderin. Es ist dann sehr unschön abgelaufen, wir wurden nicht richtig informiert, wir konnten uns nicht angemessen verabschieden, uns wurde keine psychologische Hilfe angeboten, obwohl wir in einer sehr schwierigen Situation waren und die Tatsache, eine warme lebende Person freizugeben mit der Gewissheit, dass sie dann aufgeschnitten wird und ausgenommen war grauenvoll.

    Das sind persönliche Erlebnisse, es wird nicht immer so ablaufen.

    Ab er darum haben wir alle seitdem Nichtorganspendeausweise und wollen auch keine.

    Ich kann mir aber vorstellen, nach meinem Tod meinen Körper der Wissenschaft zur Verfügung zu stellen.
    DANACH kann ich es mir auch vorstellen, aber nicht (und sei es noch so kurz) DAVOR.
    Zitat Zitat von Tante Charlie Beitrag anzeigen
    Große Worte.
    Dazu gehört echt viel zu sagen "nein danke, keine Niere für mich, ich sterbe lieber".
    Ich würde zu sehr am Leben hängen.
    Ja, solange man nicht in der Situation ist, weiß man selbst nicht, wie man es dann sieht.

    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Da war es wieder, das zauberwort:
    Postmortal!

    Etwas, was vom wortsinn her eigentlich ganz klar erscheint, das wird in unterschiedlichen ländern unterschiedlich definiert! In deutschland lebst du noch und in absurdistan gildest du als ersatzteillager...

    Erinnert mich an den organspendesketch von monty python:

    „Wir sind hier, um ihre leber zu holen, sie haben sich als organspender registriert „
    „Aber ich bin doch noch gar nicht tot?“
    „Keine sorge, so eine entnahme hat noch niemand überlebt!“
    Der Sketch bringt den springenden Punkt.

    Zitat Zitat von Berghuhn Beitrag anzeigen
    Ich habe nach meinem Urlaub hier schon nachgelesen, weiß aber trotzdem nicht, ob der Hinweis zu dieser Seite schon war:

    https://initiative-kao.de/

    Auf einem Kirchentag habe ich diese Initiative kennen gelernt, als ich nach genauen Informationen über Organspende gesucht habe. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hatte dort ebenfalls einen Infostand dazu, der aber sehr intensiv Werbung für die Organspende ohne nähere Details gemacht hat.

    Aber erst beim Gespräch von den Leuten der Initiative KAO und durch weiteres Recherchieren ist mir klar geworden, was Organspende wirklich heißt. Nämlich das der "finale, körperliche Tod" erst beim Explantieren der Organe eintritt. Es ist für die "Frische" und "Weiterverwertung" nicht möglich, dass jemand erst "in Frieden verstirbt" und dann die gespendeten Organe verwendet werden.
    Da für mich Körper, Geist und Seele eine Einheit sind, ist für mich (und meine Angehörigen) eine Organspende einfach undenkbar und unethisch
    . Außerdem haben wir in unseren Patientenverfügungen vermerkt, dass wir unter keinen Umständen Organempfänger sind. Ich würde es für mich als absolut unmoralisch erachten, dass unter Umständen ein Sterbender ausgeweidet wird, damit ich unter dauerhafter Medikation noch etwas weiter leben dürfte.

    Wer für sich feststellt, dass es ihm egal ist, was mit ihm im Zweifel als Sterbenden passiert - für den dürfte Organspende völlig okay sein, aber wem es wichtig ist, dass auch sein Körper erst "richtig" sterben darf und er dann anschließend so eine halbe Stunde später in den OP gerollt wird, sollte sich vielleicht noch einmal informieren.



    Unter anderem haben Frankreich und Österreich auch die Widerspruchslösung. Weil wir dort häufiger im Urlaub sind, haben wir in die dortigen nationalen Register eintragen lassen, dass wir keinesfalls einer Organentnahme zustimmen.
    Darum geht es mir auch.
    Zitat Zitat von Hyppolite Beitrag anzeigen
    Und eins noch: als unsere Mutter nach einer spontanen Hirnblutung für Hirntod erklärt wurde, dürften wir irgendwann zu ihr, meine Schwester und ich. Wir sind ins Zimmer gekommen, sie lag atmend ihm Bett mit Beatmungsgerät, wir haben sie angesprochen und ihr Blutdruck ist sofort extrem angestiegen, so dass der Monitor anfing zu alarmieren, ein Pfleger reinkam und wir erstmal wieder das Zimmer verlassen sollten.

    Sicher kann das jetzt eine Spontanreakton gewesen sein und ganz sicher wäre unsere Mutter nicht mehr aufgewacht......aber ob sie nun wirklich so tot war, dass man einfach das ganze abschließend konnte mit Organentnahme, dass kam einem einfach komplett falsch vor. Besonders weil man quasi gedrängt wurde, der Spende zuzustimmen, mit so tollen Fragen wie: war ihre Mutter ein sozialer Mensch und hat sie gerne andren geholfen? Das ist so nicht akzeptabel.

    Darum lass doch bitte Menschen ihre eigene Entscheidung und auch ihre eigenen Erlebnisse, egal wie unsachlich sie für dich sein mögen.

    Ich denke mittlerweile, nachdem ich auch meinen Vater verloren habe, dass ein Sterbeprozess etwas ist, was man nicht unterbrechen oder beeinflussen darf, um dem Menschen in Frieden sterben zu lassen. Das darf man tatsächlich nicht in meinen Augen beeinflussen.
    Das finde ich ganz wichtig!


    Habe es sogar schon bei meinen Tieren erlebt - wo die Ärzte schnell mit "Einschläfern" bei der Hand sind, um "unnötiges Leiden" zu ersparen.*) Dann wäre mein Birdie jetzt schon ein 3/4 Jahr tot. Es scheiterte dann - zum Glück - daran, dass ihm so schlecht ging, dass er gar nicht mehr transportfähig war. Ich dachte jeden Moment, er tut den letzten Atemzug. Und heute lebt und pfeift sie frisch vergnügt und strotzt vor Lebensfreude, ist trotz hohen Vogelalters aufgeweckt und keck ! Sie hat gekämpft wie ein Löwe, und ich habe gebetet ohne nachzulassen. (was natürlich nicht als Patentrezept für jeden Fall gelten muß).

    *) Vielleicht ist das einfach zu sehr aus menschlicher Sicht betrachtet. WIR (Tierarzt und Besitzer) wollen das Leiden nicht mehr mitansehen und uns damit quälen, und daher die Sache verfrüht beenden - und die Zeit künstlich verkürzen, die das betreffende Lebewesen noch hatte und womöglich gebraucht hätte.
    Was wäre meinem mutigen Piepmatz alles entgangen - und seinem Kumpel dazu - die schönen Frühlings- und Sommertage, das frische Grün, wenn man sein damals schwer krankes Leben (lt. Tierarzt ohne Aussicht auf Heilung) aus falsch verstandener Einschätzung heraus eigenmächtig beendet hätte...
    Sorry, das geht jetzt ins Thema Sterbehilfe - ich wollte nur andeuten, dass die Lage eines Betroffenen von Arzt oder anderen Menschen nicht unbedingt so eingeschätzt werden können, wie sie für den Betroffenen ist.



    Zitat Zitat von tanakin Beitrag anzeigen
    Was mir auffällt ist, auch hier im thread, dass von seiten der befürworter stark mit emotionaler erpressung gearbeitet wird!
    „War es ein sozialer mensch? Du hilfst einem sterbenden! Du bist doch tot, jemand anderes, vielleicht gar ein kind, kann leben!“

    Der tot, der hirntod, das sterben und der sterbeprozess sind noch nicht ansatzweise erforscht...
    Am erschreckendsten finde ich, dass es unterschiedliche standards gibt, ab wann ein mensch als „hirntod“ gilt... ab wann ist man „geisttod“?
    Und beim Beispiel Geldanlagen heißt es, man soll nur solche nehmen, die man versteht - und bei so einem Thema um Leben und Tod soll auf bloße Vermutung ins Blaue rein was entschieden werden.

    Zitat Zitat von Alara Kitan Beitrag anzeigen
    Ich möchte das hier noch mal hervorholen:


    https://www.sueddeutsche.de/gesundhe...te-1.1299076-2
    Dass das nur der Lazarus-Effekt ist, ist nicht bewiesen.



    http://organspende-entscheide-ich.de...t-vollnarkose/


    Deswegen bin ich für Entnahme nur unter Vollnarkose.
    Danke für die Infos!
    Vollknarkose sowieso.

    Und wenn man das weiterdenkt - dass hirntot eben doch noch nicht tot ist, sondern sozusagen nur "totgeweiht" - das sind letztlich gesehen ALLE, früher oder später. Makaberer Gedanke, aber wo fängt man da an und wo hört man auf, z. B. unheilbar Kranken noch mehrere Tage, Wochen, Monate oder vielleicht sogar Jahre "zuzugestehen" oder nicht? Da können sich ganz beunruhigende Fahrwasser auftun; die leider nicht mal so neu sind hierzulande.
    Geändert von Cat-lin (01-07-2019 um 14:09 Uhr)
    ... bin kaum da, muß ich fort...

  12. #117
    Schön, irgendwann musste es ja so kommen, lauter Mediziner mit Fachrichtung Hirntod. Aber in einem Land, wo sich jeder Schulschwänzer als Heilpraktiker niederlassen kann und Millionen in "heilendes" Badewasser verschleudert werden, eine logische Folge. Angebliche Aufklärungstexte, in denen erlebte Gefühle gebildetes Wissen ersetzen. Kein Vorurteil bei mir, sondern real erlebte Gespräche mit echten ehem. Schulverweigerern aus meinem Umfeld, die nun Experten für Impfungen sind (dagegen), auf "heilende" Steine schwören und gegen Organspenden sind. Die Erfahrung, unsensiblen Ärzten zu begegnen, die nach der Möglichkeit der Organspende fragen, nachdem Angehörige gerade ein paar Sekunden tot sind, haben wohl viele Menschen machen müssen, ich auch (mit 21 das erste Mal, wirklich krass). Das liegt aber nicht an den Ärzten, die wir als unsensibel erleben, sondern an unseren Lieben, die für diesen Fall oft keinen Hinweis gegeben haben (so wenig für andere Regelungen zum Nachlass). Wenn man das aber weiß, das geschah bei mir in einem anderem Fall, ist die Frage der Mediziner keine emotional überfordernde Angelegenheit, ebenso sind andere Nachlasssachen, wenn vorher geregelt, für einen als Trauernden seelisch weit weniger traumatisierend, weil man nicht ständig neben den Gefühlen mit Alltagsanstrengungen kämpfen muss.

    Wer schweigt, stimmt zu, ganz einfach. Wer sich Gedanken macht, trifft eine Entscheidung. Läuft im Leben immer so und gilt auch für danach.

  13. #118
    Zitat Zitat von Schradivari Beitrag anzeigen
    Das kann man dann alle 10 Jahre wenn es einen neuen Pass gibt ändern
    In meinen Augen ein vollkommen falscher Ansatz. Die getroffene Entscheidung muss JEDERZEIT revidierbar sein. Etwa weil es neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt oder weil sich die persönliche Ansicht einfach geändert hat. Bei dem Thema kann man niemanden für 10 Jahre festnageln. Niemals! Die Entscheidung muss für jeden jederzeit und ohne irgendwelche bürokratischen Hürden eigenständig änderbar sein. Es kann und darf in dieser Frage nicht daran scheitern, dass jemand die notwendigen Umstände einer Änderung scheut.

  14. #119
    Zitat Zitat von Dom Basaluzzo Beitrag anzeigen
    Schön, irgendwann musste es ja so kommen, lauter Mediziner mit Fachrichtung Hirntod. Aber in einem Land, wo sich jeder Schulschwänzer als Heilpraktiker niederlassen kann und Millionen in "heilendes" Badewasser verschleudert werden, eine logische Folge. Angebliche Aufklärungstexte, in denen erlebte Gefühle gebildetes Wissen ersetzen. Kein Vorurteil bei mir, sondern real erlebte Gespräche mit echten ehem. Schulverweigerern aus meinem Umfeld, die nun Experten für Impfungen sind (dagegen), auf "heilende" Steine schwören und gegen Organspenden sind. Die Erfahrung, unsensiblen Ärzten zu begegnen, die nach der Möglichkeit der Organspende fragen, nachdem Angehörige gerade ein paar Sekunden tot sind, haben wohl viele Menschen machen müssen, ich auch (mit 21 das erste Mal, wirklich krass). Das liegt aber nicht an den Ärzten, die wir als unsensibel erleben, sondern an unseren Lieben, die für diesen Fall oft keinen Hinweis gegeben haben (so wenig für andere Regelungen zum Nachlass). Wenn man das aber weiß, das geschah bei mir in einem anderem Fall, ist die Frage der Mediziner keine emotional überfordernde Angelegenheit, ebenso sind andere Nachlasssachen, wenn vorher geregelt, für einen als Trauernden seelisch weit weniger traumatisierend, weil man nicht ständig neben den Gefühlen mit Alltagsanstrengungen kämpfen muss.

    Wer schweigt, stimmt zu, ganz einfach. Wer sich Gedanken macht, trifft eine Entscheidung. Läuft im Leben immer so und gilt auch für danach.


    Und zum Thema emotional überfordert: Ich habs in den letzten Jahren beide Seiten erlebt. Person A starb zwar nach Krankheit, aber dennoch unerwartet und ohne irgendwas geregelt zu haben. Erschwerend kam noch eine marode Firma und ein gerade so erwachsenes Kind dazu. Die Nachlassregelung war der absolute Horror und ja, in dem Moment erlebt man jede Nachfrage als zuviel und anmassend. Nur, das sollte man sich halt auch klar machen, egal wie und was jemand in so einer Situation sagt oder fragt, es ist fast immer zuviel.
    Im zweiten Fall, Person B war auch krank, austherapiert und wurde nur noch palliativ behandelt. B hat, auch auf Wunsch von uns Angehörigen, sich um alles gekümmert, Geld für die Beerdigung beiseite gelegt und wir konnten uns alle sehr ruhig und bedacht verabschieden.

  15. #120
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    die Diskussion gab es hier ja schonmal.

    die vielen Links bzgl. Hirntot haben mich damals erschauern lassen.
    hatte bis dahin auch naiverweise einen Organspendepass

    jetzt hab ich keinen mehr - steh da voll zu.

    will auch auf keinen keinen Fall Organe von jm anderem bekommen. geht für mich gar nicht.


    ist eine angreifbare position - mit der ich lebe.

    wenn das Gesetz in Kraft tritt werde ich am gleichen Tag widersprechen.

    Denk ich an Europa in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (in Anlehnung an H. Heine)
    There are 10 types of people in the world:
    Those who understand binary, and those who don't.



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