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Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1

    The Man In The High Castle - Staffel Vier ab 15.11.2019

    Finale staffel


  2. #2
    *schubs*
    Heute ist die neue Staffel rausgekommen

  3. #3
    *einfach schwimmen* Avatar von Clairchen I.O.F.F. Team
    Ort: TZF und Cluedo
    ui, schick

  4. #4
    Zielstrebig Avatar von moki
    Ort: Niederbergisches Land
    Ich liebe diese Serie! Bin bei Folge 8!
    Wer morgens zerknittert aufsteht, hat den ganzen Tag Zeit sich zu entfalten.

  5. #5
    ich bin etwas unschlüssig ob des Endes

    Wo kamen denn nun die ganzen Leute aus dem Portal her? Und wieso strömen sie nun alle in diese Ex-Nazi-Welt ?

    Die ganzen Toten werden es ja wohl kaum sein - denn das Portal verbindet ja nicht das Jenseits mit den Diesseits, sondern andere Welten mit dieser. Das ist was völlig anderes.
    Irgendwie macht es auch nicht viel Sinn, wenn plötzlich auf 21783612^423748239 verschiedenen Erden verkündet wird: Es gibt eine Welt in der die Nazis besiegt wurden, ihr dürfte nun dorthin siedeln.
    Das hiesse ja zum einen, daß es so ein Portal nahezu überall gibt.
    Ausserdem müsste ja jeder einzelne erstmal wissen, daß es ihn nicht schon auf der Zielwelt gibt und noch schlimmer: Man müsste ja auch sicher gehen, daß nicht diverse Versionen desselben Menschen gleichzeitig dorthin gehen

    Nee, irgendwie macht das Ende nicht viel Sinn... Besser wäre es gewesen, es zu zerstören und alles auf Neuanfang zu setzen.


  6. #6
    Das war jetzt also das Ende von "The Man In the High Castle"...


    Alles in allem war das schon eine lohnenswerte Serie, aus der man aber viel mehr hätte machen können.
    Letztendlich hat man sich wieder vorherhsehbarer Charakterentwicklungen und bedient(will heißen, bei vielen Figuren ist überhaupt keine nennenswerte Charakterentwicklung vorhanden).
    Alle Nazis sind böse und keiner hat sich mal zum besseren gewandelt.
    Die Figuren, die am Anfang gut waren, waren es auch am Ende und das gleiche bei den bösen Figuren auch.
    Löblich kann ich hier, auf gewisse Art und Weise, eigentlich nur Kido hervorheben. Tagomi teilweise auch. Das war schon nicht schlecht.
    Aber warum hatte man nicht mal den Mumm, Naziverbrecher ihre früheren Taten bereuen zu lassen und sich auf die Seite der guten Figuren zu schlagen?
    Das wäre mal eine gute Idee gewesen, egal ob es provokativ ist oder nicht.
    Das ganze wirkte einfach nicht originell und mutig genug umgesetzt.
    Da hat man schon so eine gute Grundidee und dann macht man da am Ende doch noch zu weng draus.
    Und warum war man kein einziges Mal in Japan?
    Das fühlt sich für mich so an, als hätte da was gefehlt.
    Im allgemeinen wirkt das ganze auch irgendwie zu "klein", wenn man bedenkt, was in der Serie vor sich geht.
    Es kommt mir so vor, als hätte sich Amazon mit dem Projekt etwas übernommen, denn wirklich groß und episch fühlte sich auch der Kampf gegen das Naziregime nicht an.
    Und was sollte diese seltsame Fixierung auf Himmler als Oberbösewicht? Da fehlte mir die Abwechslung und genug Alternativen hätte es ja gegeben.
    Naja, unterhalten hat es mich aber schon die meiste Zeit irgendwie und zumindest die Grundidee war schon faszinierend. Kido, Tagomi und John Smith fand ich als Figuren auch wesentlich spannender als die eigentlichen "Helden".



    Mehr als 6,5/10 ist von mir hier wirklich nicht drin.

  7. #7
    @Mr. Gold: passiert selten, dass jemand die gleichen Gedanken zu einer Serie hat wie ich, aber Du triffst wirklich genau meinen Eindruck! Ich bin wie Du hin- und hergerissen, mir hat vieles gefallen, aber man sah ständig, dass etwas fehlt und ja, ich denke auch, dass Amazon die Produktion offenbar finanziell nicht so ausgestattet hat, wie es die Konkurrenz macht.

  8. #8
    Das Ende lässt mich jetzt auch etwas ratlos zurück. War es wirklich die finale Staffel? Ansonsten war die Staffel aber gut.

  9. #9
    Zitat Zitat von Dom Basaluzzo Beitrag anzeigen
    @Mr. Gold: passiert selten, dass jemand die gleichen Gedanken zu einer Serie hat wie ich, aber Du triffst wirklich genau meinen Eindruck! Ich bin wie Du hin- und hergerissen, mir hat vieles gefallen, aber man sah ständig, dass etwas fehlt und ja, ich denke auch, dass Amazon die Produktion offenbar finanziell nicht so ausgestattet hat, wie es die Konkurrenz macht.
    Am meisten hat mich frustriert, dass interessante Ansätze zwar eindeutig vorhanden waren aber einfach nicht ordentlich umgesetzt wurden.


    Zum Beispiel die Tatsache, dass Kinder und Enkelkinder der Naziverbrecher die Taten und das Verhalten ihrer Eltern und Großeltern ablehnen und aufbegehren.
    Aber wirklich damit gearbeitet hat man überhaupt nicht.
    Stattdessen ist man wieder einmal den wirklich einfallslosen Weg der klassischen Widerstandsbewegung der unterdrückten Bürger gegangen.
    Wirklich mutlos. Kein Wunder, dass sich kaum jemand für diese Serie interessiert.
    Auf dem Plan hat die Serie doch kaum jemand und das bei der Grundidee...

    Wie interessant wäre es gewesen, wären die Grenzen zwischen Freund und Feind, "Gut" und "Böse" wesentlich mehr verschwommen.
    Amerikaner, die fanatisch werden und gestoppt werden müssen und Nazis sowie Japaner, die auf die gute Seite wechseln aus den unterschiedlichsten Gründen etc.
    Und was hatte ich für hohe Erwartungen an John Smith's Charakterentwicklung(Stichwort: Redemption) und die Auseinandersetzung zwischen Japanern und Nazis...



    Hoffentlich wird ein derartiges Projekt irgendwann noch einmal umgesetzt aber diesmal bitte von einem Sender wie HBO und mit wesentlich mehr Mut(weit weniger konventionell, ohne Angst, Zuschauer zu verärgern), Charaktertiefe und epischeren Konfrontationen, denn das hier blieb weiter unter seinen Möglichkeiten.
    Geändert von Mr. Gold (24-11-2019 um 04:07 Uhr)

  10. #10
    Es gab wohl auch manchen Showrunner-Wechsel und die haben dann meist ihre favorisierten Drehbuchautoren. Das war schon bei Star Trek Discovery und American Gods letztlich nicht wirklich befriedigend. Ich fand in den letzten Folgen die ältere Tochter der Smiths, Jennifer, am interessantesten, mit der hätte man das Finale bestreiten sollen, die Eltern auf jeden Fall am Leben lassen für die Option irgendwann noch abgeschlossene TV-Filme zu drehen. Die schwarze Widerstandsbewegung hatte für mich überhaupt keine erzählerische Kraft, das wäre sicher anders gewesen, wenn sie von Staffel 1 an präsent gewesen wären. Dass Ed McCarthy in der letzten Staffel fehlt, fand ich noch ungünstiger als Tagomis liebloses Ende. Ed ist sozusagen stellvertretend für die "Aussätzigen" gewesen, ich hätte den gern in der neutralen Zone auf Jennifer Smith treffen gesehen. Mein Hauptproblem der Serie war übrigens Juliana, mir wäre es lieber gewesen, wenn Frank bis zum Ende mitgemacht hätte. Aber naja, nun nicht mehr zu ändern. Trotzdem nicht bedauerlich, dass ich die Serie verfolgt habe. Das Ende im Tunnel fand ich übrigens okay, das ist vage und interpretationsoffen.


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