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  1. #3916
    Zum Zitat von Carla Reemtsma

    Warum sind die Interesse von ein paar Bürgern vor Ort gegen Windkraft so relevant, dass man eine 1000 Meter Abstandsregel einführt, mit der man de facto den Ausbau der Windkraft beendet. Wenn es aber um Tagebau geht, können plötzlich ganze Dörfer vernichtet werden. Und warum können wir Kohlekraftwerke viel dichter an Siedlungen anbauen als Windräder und sogar Atommüll viel dichter an Siedlungen lagern?
    "plötzlich" ganze Dörfer vernichtet? Das findet ja nun schon seit vielen Jahrzehnten statt. Und stimmt das mit den Siedlungen an den Kohlekraftwerken? Und wenn, wer war zuerst da? Aber ok, ist ja auch egal. Es ist aber kein Grund dafür, die Einwendungen von Bürgern gegen Windräder abzukanzeln.

  2. #3917
    Datteln 4 liegt gerade mal ca. 500 m zur nächsten Siedlung entfernt.

    Anwohner, die in der etwa 500 Meter entfernten Siedlung wohnen, sind gegen das Kraftwerk, sagten beispielsweise im ZDF:
    „Das Kraftwerk erschlägt uns. Und jetzt: Sie schauen auf ein Kraftwerk, was nicht in Betrieb ist, wenn der Qualm, der Dampf noch daraus kommt, ja dann können Sie sich vorstellen, warum wir dagegen sind.“
    https://www.deutschlandfunk.de/energ...icle_id=444567

  3. #3918
    Mir stellt sich dann gleich noch eine andere Frage. Sind klimaaktivisten, Klima freundliche Unternehmer, Politiker etc. denn so viel besser als z. B. Tagebaubetreiber oder profitgierige Politiker ?
    Die einen würden ohne mit der Wimper zu zucken ganze Landstriche wegbaggern lassen, die anderen würden ohne mit der Wimper zu zucken, Bäume aus den Vorgärten rausreissen und dafür Windräder hinstellen, sie würden ganze Wälder wegroden lassen, damit dort Klima freundliche Industrie entstehen könnte.
    Und beiden Seiten würde die Bevölkerung nicht jucken was die zu sagen haben.
    Um den Hambacher Forst würde niemand heulen, wenn dort Klima freundliche Industrie entstehen würde.

  4. #3919
    Muss schon toll sein mit so einem Kohlekraftwerk in Sichtweite. Die Anwohner wurden bestimmt gefragt und waren alle dafür. Fällt ja auch kaum auf, sind ja Bäume und ein Fluss dazwischen. Hauptsache keine Windräder...

    Bild:
    ausgeblendet
    Geändert von AntiMuc (25-01-2020 um 00:47 Uhr)

  5. #3920
    Zitat Zitat von MiBelle Beitrag anzeigen
    Früher oder später werden wir uns an Windräder gewöhnt haben, und uns fragen, warum früher so ein Drama darum gemacht wurde

  6. #3921
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Es ist letztlich der Wähler, Kunde, Endverbraucher also sprich die Bevölkerung die darüber abstimmt, ob das gelingen soll, was FFF sich vorstellt..
    Sagt ein Linker. Ich lach mich tot.

    Mit dem zitierten Satz hat Frau Reemtsma natürlich völlig Recht.
    Ich würde noch weiter gehen und jedem, der ein Windrad ablehnt, einen Atommeiler vor die Türe bauen.

  7. #3922
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Lieb-Ellchen Beitrag anzeigen
    Und stimmt das mit den Siedlungen an den Kohlekraftwerken? Und wenn, wer war zuerst da?
    Natürlich die Kohlekraftwerke, die von Zeitreisenden im frühen Mittelalter dort hingestellt wurden.

  8. #3923
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Muss schon toll sein mit so einem Kohlekraftwerk in Sichtweite. Die Anwohner wurden bestimmt gefragt und waren alle dafür. Fällt ja auch kaum auf, sind ja Bäume und ein Fluss dazwischen. Hauptsache keine Windräder...

    Bild:
    ausgeblendet
    Es ist nicht nur die Optik die bemängelt wird, es ist unter anderem der Lärm. Das ist der Grund für die Abstandsregel.

    Landesamt misst in Dahl Windrad-Lärm

    Ich habe nichts gefunden was bei dieser Messung rausgekommen ist. Vielleicht hat ja ein anderer die richtigen Suchwörter.

  9. #3924
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Ich würde noch weiter gehen und jedem, der ein Windrad ablehnt, einen Atommeiler vor die Türe bauen.
    Das ist menschenverachtend.

  10. #3925
    Zitat Zitat von kruse2570 Beitrag anzeigen
    Sagt ein Linker. Ich lach mich tot.

    Mit dem zitierten Satz hat Frau Reemtsma natürlich völlig Recht.
    Ich würde noch weiter gehen und jedem, der ein Windrad ablehnt, einen Atommeiler vor die Türe bauen.
    Das sagt jemand der angeblich nie die PDS gewählt hat. Bei der damaligen SED hättest du für einige Zitate viele Freunde gefunden.
    Ja gerade als linker sag ich das, warum auch nicht, was die Bevölkerung nicht möchte, möchte sie nicht, kann sie doch niemand zwingen.
    Wieviele Gemeinden sind denn von Kohlekraftwerken betroffen und wie viele wären es, wenn man die Abstandsregeln ändern würde. Das wäre eine Vielzahl mehr, noch stark untertrieben formuliert.
    Früher umzingelten Mauern die Städte, heuer wären es dann Spargelstangen. Je näher das Haus an der Stange desto niedriger der Mietpreis und das Bauland.
    Deutschland wäre dann das Spargelland.
    Geändert von Manitu (25-01-2020 um 01:41 Uhr)
    Bild:
    ausgeblendet

  11. #3926
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Wahlkampf und Naturkatastrophen rücken den Klimawandel immer stärker in den Fokus der amerikanischen Gesellschaft:

    On climate change, American voters sound more like Team Greta than Team Donald Trump
    das könnte sehr starke wirkung haben. denn da gibt es typische interessen der libertären, aufgrund vorgeschichte.
    wenn es ihre farmen und umwelt betrifft, kommt ein punkt, wo sie durchaus die regierung für zuständig halten, weil es dann mit ihrer sicherheit und mit für einzelne unbewältigbaren problemen zu tun hat.
    diese schwelle könnte anhand der meldungen im artikel durchaus erreicht werden. bei naturkatastrophen halten die leute schon zusammen, und lassen sich dann auch politisch schwer spalten.
    ein paar versuche, die klimaprobleme umzudefinieren, als strafe gottes oder sonstwie unabwendbar, und ausserdem korrupte übertreibung durch geschäftemacher, das wurde ja rechtzeitig gestartet, hat jeder gehört, aber ab dieser schwelle wird es wahrscheinlich trotzdem nicht funktionieren,
    sondern die leute werden von der regierung massnahmen fordern.
    das ist ein gefährlicher punkt. da holt sich die regierung dann jokerkarten.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  12. #3927
    Zitat Zitat von AntiMuc Beitrag anzeigen
    Muss schon toll sein mit so einem Kohlekraftwerk in Sichtweite. Die Anwohner wurden bestimmt gefragt und waren alle dafür. Fällt ja auch kaum auf, sind ja Bäume und ein Fluss dazwischen. Hauptsache keine Windräder...
    Dazu dürfen die Anwohner dann auch noch Emissionen ertragen und zwar in Form von Schwefeldioxid, Stickoxide und Feinstaub. Das hat man bei Windrädern natürlich nicht.

  13. #3928
    A bissel was geht ollawei Avatar von kruse2570
    Ort: Monaco
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Früher umzingelten Mauern die Städte, heuer wären es dann Spargelstangen. Je näher das Haus an der Stange desto niedriger der Mietpreis und das Bauland.
    Deutschland wäre dann das Spargelland.
    Gegen die Mauern hat kein Mensch geklagt. Die haben die Städte geschützt.

  14. #3929
    Zitat Zitat von Kein Kommentar Beitrag anzeigen
    Es ist nicht nur die Optik die bemängelt wird, es ist unter anderem der Lärm. Das ist der Grund für die Abstandsregel.
    Ungerecht, dass es eine solche Regel nie für Arbeitersiedlungen in der Nähe von Fabriken gegeben hat. Sonst wäre der Ruhrpott ja auch eine Ruhroase... Pech für die Bewohner neben Hoch- und Schnellstraßen in der Stadt, Autobahn oder Flughäfen sowieso, hier in Berlin fahren einige S-Bahn-Linien haarscharf an Wohnhäusern vorbei.

    Wie viele von denen, die gegen Windräder in ihrer Gegend protestieren, sind eigentlich Mieter? Würde mich wirklich interessieren.

    Die Wohlstandsbürger lagern das für sie Unpassende immer gerne in andere Gegenden aus, auch das, was Menschen betrifft, Kitas, Behindertenwerkstätten, Jugendfreizeit- oder Flüchtlingsheime. Nicht Neues. Ich habe an der Nordsee einmal für ein paar Wochen bei einem Abstand von weniger als 100 Meter zu einem Windrad verbracht, davon war nachts weniger zu hören als von dem etwas weiter entferntem Rauschen der Nordsee, tagsüber gar nichts. Das war in den 90ern. Sind die inzwischen etwa lauter geworden? Was haben die eigentlich eine Vorstellung davon, welchem Alltagslärm dagegen Stadtbewohner ausgesetzt sind und hinzunehmen haben? Ab 6h morgens die Parkpflege mit den wahnsinnig lauten Luftwirblern, mit ähnlich lauten Geräten wird auch Schnee weggeblasen, gleicher Arbeitsbeginn. Ich würde das alles gerne gegen ein Windrad tauschen´.

  15. #3930
    Also ich kontrolliere gerade ein Objekt, wo 3 Spargelstangen angrenzen. Also wenn ich hier schlafen müsste, dann nur mit Oropax. Abstand ungefähr 200-300 m.


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