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Ergebnis 76 bis 90 von 96
  1. #76
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Du hast recht. Es wurde noch keine Kündigung ausgesprochen. Ich habe das falsch wiedergegeben.

  2. #77
    Alles klar
    Bild:
    ausgeblendet

  3. #78

  4. #79
    zahm, aber direkt Avatar von Eggi I.O.F.F. Team
    Der deutsche Reiseveranstalter Thomas Cook hat seinen Kreditantrag wegen insolvenzrechtlichen Schwierigkeiten zurückgezogen. Das Hauptproblem besteht wohl darin, dass der Antrag nicht durch die Gesellschaft hätte gestellt werden dürfen.
    Man behält sich aber die Option offen, einen neuen Kreditantrag zu stellen: https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1291925.html

  5. #80
    Huch? Hier fehlen doch Beiträge?
    Bild:
    ausgeblendet

  6. #81
    zahm, aber direkt Avatar von Eggi I.O.F.F. Team
    Der chinesische Mischkonzern Fosun, dessen versuchte Übernahme von T.C. vor der Insolvenz scheiterte, hat nun die Namensrechte gekauft. Die Tourismussparte von Fosun wird künftig Reisen unter dem Namen Thomas Cook anbieten.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1294518.html

  7. #82
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Jetzt wurden auch alle gebuchten Reisen für 2020 gestrichen, egal ob sie bereits bezahlt waren oder nicht. Das sieht nicht gut aus.

    Deutsche Thomas Cook streicht alle Reisen für 2020

    Der zahlungsunfähige Reiseveranstalter Thomas Cook hat alle bereits gebuchten Reisen für das kommende Jahr abgesagt - auch wenn sie bereits bezahlt wurden.
    https://www.spiegel.de/wirtschaft/un...a-1296055.html

    Sehr bitter für alle Beteiligten...

  8. #83
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    die bleiben alle auf ihrer Kohle sitzen.

    die höchst-versicherungssumme ist doch schon jetzt aufgebraucht, wenn ich mich recht erinnere.

    wenn man da irgendwas richtig teures für mehrere personen gebucht hat, sind da auch mal schnell fünf-stellige Beträge weg.

    im radio sagten sie eben, davon sind mehrere 100tausend betroffen.

    Denk ich an Europa in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (in Anlehnung an H. Heine)
    There are 10 types of people in the world:
    Those who understand binary, and those who don't.


  9. #84
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Ja, ich denke auch, dass die Betroffenen fast komplett auf den Kosten sitzen bleiben und das trotz Versicherung.

    Im Tourismusausschuss des Bundestages war Ende Oktober bekannt geworden, dass allein die Rückholung gestrandeter Urlauber aus dem Ausland 80 Millionen Euro kostete. An Schäden wurden nach jüngsten Angaben des Versicherers Zurich Deutschland von Urlaubern eine Summe von 250 Millionen Euro gemeldet. Dazu kommen nun die Ansprüche derer, die 2020 eine Reise bei Thomas Cook gebucht und dafür auch schon eine Anzahlung gemacht haben.
    https://www.focus.de/finanzen/boerse..._11339372.html

    Ich verstehe gar nicht, dass diese Versicherungssummen so niedrig sein dürfen, 110 Millionen, das ist doch ein Witz bei so vielen Betroffenen.

  10. #85
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Sowas geschieht ja nicht alle tage und es wäre aufgabe des gesetzgebers, hier entsprechend mindestsummen festzulegen, damit im worst case wie hier, nicht viele auf ihren kosten sitzenbleiben.
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  11. #86
    zahm, aber direkt Avatar von Eggi I.O.F.F. Team
    Ich habe von einer anderen Idee gehört, nach der in einen Font eingezahlt wird, und zwar gleichermaßen von Fluggesellschaft und Reisenden. Irgendwann letzte Woche war davon die Rede.

  12. #87
    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Ich verstehe gar nicht, dass diese Versicherungssummen so niedrig sein dürfen, 110 Millionen, das ist doch ein Witz bei so vielen Betroffenen.
    Das verstehe ich auch nicht.
    Und auch nicht, dass bestimmte Leistungen erst 2 Monate nach dem Urlaub bezahlt werden.

    Der Kunde zahlt erst an und Wochen vor dem Urlaub noch die Restzahlung. Und im Hotel wird das teilweise erst zwei Monate nach der Reise bezahlt?

  13. #88
    Das wird ja vermutlich über teilweise langfristige vertraege zwischen Reiseveranstalter und hotels etc. laufen wo eine einzelne Buchung einer familie gar keinen direkten 1 zu 1 Bezug zu dem hat was der Veranstalter dem hotel zahlt. Wenn das alles 1 zu 1 abgebildet würde, wäre das alles ja organisatorisch sehr umständlich und im Endeffekt kämen dann vermutlich eher keine günstigeren Reisen bei raus, als bei individual Reisen.

    Es zeigt auf jeden Fall, daß es nicht unbedingt eine gute Idee ist, sich als hotel zu abhängig von einem Veranstalter oder einer einzigen Firma zu machen.

  14. #89
    Zitat Zitat von Lilith79 Beitrag anzeigen
    Das wird ja vermutlich über teilweise langfristige vertraege zwischen Reiseveranstalter und hotels etc. laufen wo eine einzelne Buchung einer familie gar keinen direkten 1 zu 1 Bezug zu dem hat was der Veranstalter dem hotel zahlt. Wenn das alles 1 zu 1 abgebildet würde, wäre das alles ja organisatorisch sehr umständlich und im Endeffekt kämen dann vermutlich eher keine günstigeren Reisen bei raus, als bei individual Reisen.
    Auf die Idee bin ich garnicht gekommen.
    Macht aber Sinn und hilft mir, das Gefühl loszuwerden, dass man betuckt wird.
    Ändert zwar nichts bei dem Insolvenz-Verlust, aber zumindest was andere Reisegesellschaften angeht.

  15. #90
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Sowas geschieht ja nicht alle tage und es wäre aufgabe des gesetzgebers, hier entsprechend mindestsummen festzulegen, damit im worst case wie hier, nicht viele auf ihren kosten sitzenbleiben.
    Nein, das wäre es nicht.
    Versichert werden müssen existenzielle Risiken: Krankheit, Unfall, Feuer, Arbeitslosigkeit, Langlebigkeit, Tod des Ernährers etc.

    Versicherungen kosten Geld, und auch wenn so ein Absicherungsfonds von den Reiseveranstaltern bezahlt wird, und die Beiträge dafür nicht im Reisepreis ausgewiesen werden, stecken sie natürlich in der Kalkulation drin, und verteuern die Reise.

    Wenn man eine Urlaubsreise, die man bereits bezahlt hat, nicht antreten kann, ist das ärgerlich und eventuell auch schmerzhaft. Aber letztendlich folgenlos.
    Wer sich gegen das Risiko, den Urlaub zuhause verbringen zu müssen, versichern will, soll das tun. Aber das ist doch keine Aufgabe der staatlichen Daseinsvorsorge.


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