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Ergebnis 76 bis 79 von 79
  1. #76
    When we were kings Avatar von *Blue*
    Ort: Behind the wheel
    kille

    alles was du schreibst ist das, was meine Familien-Betrieb-Landwirte sagen.

    Denk ich an Europa in der Nacht - Dann bin ich um den Schlaf gebracht,
    Ich kann nicht mehr die Augen schließen - Und meine heißen Tränen fließen. (in Anlehnung an H. Heine)
    There are 10 types of people in the world:
    Those who understand binary, and those who don't.


  2. #77
    @Killefitz

    Obwohl ich in einer Kleinstadt lebe und in der Umgebung viel Land ist, habe ich null Ahnung von Landwirtschaft.
    Das was ich darüber weiß kommt aus dem TV wie Land und lecker und ähnliches.
    Dabei erfährt man eine ganze menge über das Leben als Landwirt. (Ich hoffe mal, da wird nichts geschönt).

    Dabei ist mir aufgefallen:
    Viele können ihre Höfe nur noch als Nebenerwerb halten weil es nicht mehr reicht ihre Familie zu ernähren.
    Ein Teil vermarktet selbst oder vermietet zum Beispiel Zimmer oder auch andere Sachen um über die Runden zu kommen.

    Was die Unterstützung angeht die vielen ein Dorn im Auge ist.

    https://www.spiegel.de/wirtschaft/so...a-1209861.html

    Man kann hier sehr schön sehen wie viel jeder bekommt. Ich habe mal in meiner Umgebung geschaut, viel ist es ja für die kleinen Bauern nicht.


    Im TV kommen ja jede Menge Dokus über Landwirtschaft positives wie negatives.
    Als ganz furchtbar empfand ich neulich bei einer Sendung in der es um Milch geht, wie mit den Kühen umgegangen wurde.
    Es waren keine normalen Kühe mehr, sondern hochgezüchtete Milchmaschinen.
    Die Euter waren so riesig, das die Tiere kaum noch laufen konnten

    Hier dazu mal ein Spiegel Beitrag.

    https://www.stern.de/wirtschaft/news...e-6929108.html

    Das sind die Leute die die Landwirtschaft ins negative ziehen.

  3. #78
    weißwurscht is Avatar von Angie07
    Ort: Baijan
    Danke Killefitz


    Nun lebe ich ja extrem ländlich und hab auch im Bekanntenkreis einige Landwirte.

    Wir selbst beziehen unser Fleisch von einem Landwirt, dessen Tiere allesamt mehr draußen auf bayerischen Weiden, als im Stall sind, wo man die Tiere jederzeit sehen kann und der dann auch selbst schlachtet und vermarktet.
    Klar: Das Fleisch ist deutlich teurer, aber dafür gibts halt im Zweifel weniger und ich weiß im Gegenzug, dass die Kühe, Schweine und das Geflügel wissen, wie der Himmel aussieht, wie sich eine Graswiese anfühlt und z.T. auch, wie frisches Gras schmeckt (wers mag ).

    Das kann nicht jeder Landwirt, aber in meinem Umfeld sind einige auf diese Haltung umgestiegen, obwohl zwar einerseits deutlich weniger Ertrag zu erwarten ist, dafür aber andererseits die besser bezahlte Leistung diese Differenz wieder ausgleicht und sogar noch was hängen bleibt.

    Es haben aber auch einige die Viehwirtschaft aufgegeben und widmen sich nun dem Ackerbau.

    Dass man nicht immer um das ein oder andere "Mittel" rum kommt, versteh ich total und ich gebe Dir da auch recht, was die Mittel betrifft, die Privatleute in jedem Gartencenter ohne Probleme kaufen können, killefitz.
    Dazu eben noch die Sache mit dem englischen Garten, den eine gewaltige Anzahl von Grundbesitzern umsetzen.... grün, aber für Insekten nix zu holen.
    Und auch hier haben Nachbarn bei der Bienenaktion unterschrieben, die im Gegenzug ihren Garten steril halten.

    Da müsste die Politik dann auch konsequent sein und JEDEN Gartenbesitzer dazu verdonnern, einen bestimmten Prozentsatz des Gartens insektenfreundlich zu gestalten (und da rede ich nicht von diesen depperten Insektenhotels ).

    Wir selbst sind "Gold-Pate" bei einem hiesigen Landwirt (Blühpatenschaft) und haben (trotz eines nicht großen Gartens) neben einem Rasen mit Gänseblümchen und Klee inzwischen Beete, die nicht mehr von "Unkraut" befreit werden, sondern in dem die Wildblumen wachsen, die für unsere Ecke ursprünglich üblich sind.



    Der Ertrag der Landwirtschaft muss den Landwirten selbst gegenüber deutlich besser honoriert werden.
    Nicht der Discounter oder auch der Bäcker oder Metzger soll den Löwenteil bekommen, sondern der Landwirt selbst.

    Und ja.... ich bin bei diesen Produkten durchaus bereit mehr zu zahlen, wenn eben die Landwirte profitieren und nicht alle anderen.


    Jeder kann also einen Beitrag leisten; evtl. mit ein wenig Verzicht, aber wer sich alle zwei Jahre ein neues iPhone oder ähnlich leisten kann, der kann ja wohl auch hoffentlich für solche Dinge Kohle locker machen
    Und selbst die Familie mit geringem Einkommen kann im Zweifel einen entsprechenden Blumenkasten für die Bienen an den Balkon hängen; es ist also nicht notwendig, dass allein die Landwirte für den Stop des Insektensterbens gerade stehen müssen...
    Geändert von Angie07 (23-10-2019 um 19:05 Uhr)

  4. #79
    danke kille


    Zitat Zitat von Angie07 Beitrag anzeigen
    Der Ertrag der Landwirtschaft muss den Landwirten selbst gegenüber deutlich besser honoriert werden.
    Nicht der Discounter oder auch der Bäcker oder Metzger soll den Löwenteil bekommen, sondern der Landwirt selbst.

    Und ja.... ich bin bei diesen Produkten durchaus bereit mehr zu zahlen, wenn eben die Landwirte profitieren und nicht alle anderen.
    dem stimme ich voll und ganz zu. es kann doch nicht ein, dass die, die die meiste arbeit machen, am wenigsten am Produkt verdienen. irgendwo ist do da in Fehler im System.


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