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Ergebnis 16 bis 30 von 241
  1. #16
    Der nächste Bundestag wird im Herbst 2021 gewählt. Und damit wird auch im Herbst 2021 (oder etwas später, wenn man ans letzte Mal denkt ) eine neue Bundesregierung gebildet. (Es sei denn es kommt zu vorgezogenen Wahlen.) Von weiteren vier Jahren GroKo kann also nicht die Rede sein, es sei denn, nach der nächsten Wahl stehen die Zeichen erneut auf Groko!

  2. #17
    Zitat Zitat von Premiere0815 Beitrag anzeigen
    Wir steuern auf eine Rezession hin, und sind nicht vorbereitet, egal, raus mit der Kohle, Geschenke für die, welche die Wahlen entscheiden. Eine Denke von jetzt bis gleich.

    bist du nicht derjenige, dem die aktuelle spd nicht "sozial" genug ist, weil die mindestsicherung (hartz4) unzureichend sei. und nun beklagst du dich, dass zu viel geld ausgegeben wird?!
    Believe Me!!!

  3. #18
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Zitat Zitat von Little_Ally Beitrag anzeigen
    Der nächste Bundestag wird im Herbst 2021 gewählt. Und damit wird auch im Herbst 2021 (oder etwas später, wenn man ans letzte Mal denkt ) eine neue Bundesregierung gebildet. (Es sei denn es kommt zu vorgezogenen Wahlen.) Von weiteren vier Jahren GroKo kann also nicht die Rede sein, es sei denn, nach der nächsten Wahl stehen die Zeichen erneut auf Groko!
    Das war auf den jetzigen Regierungszeitraum bezogen, ich dachte, dass es 5 verlorene Jahre wären, zwischenzeitlich hat sich aber rausgestellt, dass es nur 4 sind, auch schon mehr als genug.

  4. #19
    Ich lasse mich nicht mehr provozieren. Das Geld wird an die falschen verschenkt.


  5. #20
    Zitat Zitat von dedeli Beitrag anzeigen
    Das war auf den jetzigen Regierungszeitraum bezogen, ich dachte, dass es 5 verlorene Jahre wären, zwischenzeitlich hat sich aber rausgestellt, dass es nur 4 sind, auch schon mehr als genug.
    Das stimmt natürlich.

  6. #21
    Scholz sagt die Grundrente ist sozial gerecht. Damit tut er sich keinen Gefallen, denn die meisten glauben das sowieso nicht mehr. Und wird der SPD auch nichts bringen, sie werden wieder heulen, das der Wähler ihre "super" Arbeit nicht honoriert.
    Bei Illner saß Donnerstag eine Rentnerin, die hat monatlich knapp über 1000 Euro, hat also nichts von der Grundrente, weil sie drüber liegt und trotzdem muss sie zur Tafel. Gegen Altersarmut ist sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Wird bisschen an den Symptomen gewerkelt, wie bei fast allem was die Groko beschließt. Das meiste ist der kleinste gemeinsame Nenner, kaum spürbar. Weil der Politik immer mehr Grenzen gesetzt sind. Auf der einen Seite wird dem Bürger bisschen gegeben, auf der anderen Seite wieder genommen. Und die SPD feiert sich, aber der Wähler feiert sie nicht und das verstehen sie nicht. lol
    Als die Macher der BRD sich mit der Rente befassten, hatten sie nicht im Blick bzw. geahnt, das über 50 Jahre später Deutschland den größten Niedriglohnsektor Europas hat. Das Rentensystem ist nicht mehr auf der Höhe der Zeit, die müssten eigentlich auf diesen Niedriglohnsektor reagieren. Tun sie aber nicht, stattdessen werkeln sie bisschen herum, statt eine wirksame Reform mal auf dem Wech zu bringen.
    Und schaffen neue Ungerechtigkeiten, denn die die am meisten bedürftig sind, haben nichts davon, weil sie unter den 35 Jahren liegen, die werden schon gar nicht mehr erwähnt, selbst der DGB nimmt es so hin. Und wer als Single Rentner dafür in Frage kommt muss trotzdem noch zur Tafel oder kommt mit den 850 Euro netto gerade so über die Runden (noch), bis 2021 ist noch bisschen hin. Respekt sieht für mich anders aus.
    Meine Mutter jedenfalls ist bedient, sie schafft nur 32 Jahre, weil nach der Wende arbeitslos und nur ab und zu ABM Jobs. Sie hat keinen Respekt verdient, war faul. (Ironie) Bleibt auf ihren knapp 500 Euro und paar zerquetschten sitzen, bekommt nicht mal Grundsicherung, weil der Vater knapp 900 Euro Rente hat.
    Geändert von Manitu (11-11-2019 um 15:53 Uhr)

  7. #22
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Als die Macher der BRD sich mit der Rente befassten, hatten sie nicht im Blick bzw. geahnt, das über 50 Jahre später Deutschland den größten Niedriglohnsektor Europas hat.

    nein, was "die macher der brd" nicht vorhergesehen haben, ist die demographische entwicklung: immer weniger aktive erwerbstätige, immer mehr rentner. an der grundproblematik ändern auch irgendwelche ausgeleiterten parolen der linkspartei nix. gebt den leuten mehr geld, dann haben sie auch mehr geld -toller plan.
    Believe Me!!!

  8. #23
    Wer mehr verdient bekommt auch mehr Rente, bei dem immer weiter absinkenden Rentenniveau, mit das niedrigste in Europa!, wird aber auch das immer schwieriger. Selbst wer gut verdient, kommt kaum über 1000 Euro, was ist dann erst mit den Millionen im Niedriglohn.
    Mit der demographischen Entwicklung haben andere Länder scheinbar aber keine Probleme. Nur wir, wie es scheint, das reichste Land Europas. Das ist eine neoliberale Parole, ausgerufen von irgendwelchen Lobbyisten wie Bernd Raffelhüschen, für den gibt es keine Altersarmut und der würde uns am liebsten bis 99 arbeiten lassen wegen dem demographischen Wandel. Die Alten rauben den Jungen die Zukunft. lol
    Oder tun die da mehr für Familien, schaffen bessere Anreize, damit die Geburtenrate hoch bleibt. Oder zahlen da alle in die Rentenkasse ein. Kann das sein ? oh
    Geld ist genug da, nur stimmt die Verteilung nicht. Jahrelang hat die Politik in die Rentenkasse gegriffen, die Gelder zweckentfremdet um woanders Lücken zu stopfen.
    Geändert von Manitu (11-11-2019 um 16:16 Uhr)

  9. #24
    Zitat Zitat von jagutichsachma Beitrag anzeigen
    nein, was "die macher der brd" nicht vorhergesehen haben, ist die demographische entwicklung: immer weniger aktive erwerbstätige, immer mehr rentner. an der grundproblematik ändern auch irgendwelche ausgeleiterten parolen der linkspartei nix. gebt den leuten mehr geld, dann haben sie auch mehr geld -toller plan.
    Aber es wäre natürlich schon nett, wenn eine Regierung die Grundproblematiken im Blick hat. Die Geburtenraten sind ja nicht erst seit gestern so niedrig, sondern seit 1970. Die Rentenlasten aus der DDR sind seit 30 Jahren klar. Und etwa ebenso lange sind Brüche in Arbeitsbiografien ziemlich normal; genau wie Zeiten ohne Beschäftigung. Die klassische Familie ist auch schon lange nur noch eines von vielen Lebensmodellen. Auf Geschiedene, Alleinstehende, Alleinerziehende geht mir die Politik zu wenig ein. Und angesichts der Nullzinspolitik, die ja vielen ihre Rentenpläne zerschossen hat, wäre ein paar konkrete, gute, geförderte Angebote zur persönlichen Vorsorge auch nicht ganz schlecht (gewesen).

    Also, ich wünschte mir da wirklich mehr Engagement.

    Andererseits wüßte ich auch keine Regierung, die je anders gearbeitet hätte. Vielleicht geht es nicht anders als mit kleinen Schritten? Ich finde die aktuelle Regierung jedenfalls nicht schlechter als andere zuvor (besser natürlich auch nicht).

  10. #25
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Zitat Zitat von Manitu Beitrag anzeigen
    Selbst wer gut verdient, kommt kaum über 1000 Euro,
    Gibt es dafür irgendeine Quelle oder eine Erklärung von Dir was für Dich angeblich "gut verdient" heißt?
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  11. #26
    Bei einem Rentenniveau von 46% später 43% kannst dir das doch selbst ausrechnen. Übrigens meine ich immer Netto.
    Da ist ne Tabelle. Brutto. Glaube 45000 Euro Brutto im Jahr sind schon nicht schlecht. Davon träum ich.

    https://www.merkur.de/leben/geld/jah...r-8415669.html

    "Mit der gesetzlichen Rente allein wird es für die meisten schwierig, ihren Lebensstandard zu halten. Ein Beispiel: Wer – wie die Hälfte der Deutschen – derzeit 2.500 Euro verdient, kann im Alter leicht in die Nähe zur Sozialhilfe geraten. Heute käme man damit nach 45 Beitragsjahren auf 1.009 Euro Rente – bei einem Renten-Niveau von 43 Prozent blieben nur noch 906 Euro Nettorente, also nach Abzug von elf Prozent Sozialversicherungsbeiträgen.

    Damit liegt die Rente nur knapp über dem Grundsicherungs-Niveau von derzeit 795 Euro. Mit weniger Beitragsjahren – also vor allem bei Frauen – sei das Hartz-IV-Niveau praktisch nicht zu vermeiden, so Verdi-Chef Frank Bsirske. "
    Geändert von Manitu (11-11-2019 um 22:30 Uhr)

  12. #27
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Ja, aber Du schriebst von gut verdienen, und sorry, explizit nicht vom Niedriglohnbereich. Und 45.000 wären derzeit 1.658,- Euro und selbst 2030 noch 1.532,- Euro, also weit von den "kaum über 1.000,- Euro".

    Jetzt ist es natürlich auch immer ein bisschen subjektiv was man unter "gut verdienen" versteht.
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  13. #28
    Zitat Zitat von Üfli Beitrag anzeigen
    Ja, aber Du schriebst von gut verdienen, und sorry, explizit nicht vom Niedriglohnbereich. Und 45.000 wären derzeit 1.658,- Euro und selbst 2030 noch 1.532,- Euro, also weit von den "kaum über 1.000,- Euro".

    Jetzt ist es natürlich auch immer ein bisschen subjektiv was man unter "gut verdienen" versteht.
    Brutto und das auch nur nach 45 Jahren, nach 35 Jahren liegen wir bei 1290 Brutto.

    "Die reine Prozentzahl ist abstrakt – deshalb haben wir für Sie ausgerechnet, wie sich das sinkende Renten-Niveau in Euro auswirkt. Der zum Erreichen der „Eckrente“ von 1.370 Euro brutto nötige Durchschnittsverdienst liegt heuer bei 37.103 Euro im Jahr. Die Werte geben die Bruttorente (ohne Abzug von elf Prozent Sozialabgaben) an."

    Und wir wissen wie Durchschnittswerte ausgerechnet werden, wenige liegen drüber, viele liegen drunter. Da haut es die Mittelschicht richtig runter.
    35000, 40000, 45000 Euro brutto im Jahr sind kein Niedriglohn, das sind in meinen Augen recht gute Verdienste, wo viele noch drunter liegen, aber selbst damit fällt man recht tief. Deswegen muss das ganze Rentensystem "reformiert" werden und nicht nur an Symptomen herumwerkeln um vorzugaukeln, das man doch was tut gegen Altersarmut. Auch im Hinblick auf die Kostenexplosionen, die in den nächsten Jahren noch auf uns zukommen z.B. durch die Energiewende oder Mieten oder die Rente mit 70, wo viele gar nicht bis 70 arbeiten können. Dahingehend sind die Groko Jahre auch wieder verschenkte Jahre, wie die davor.
    Die Werte im Jahr 2000 sind noch viel interessanter. Da sage noch einer früher war nicht alles besser.
    Höre einige sagen, ist doch ein guter Anfang mit der Grundrente, die richtige Richtung. Da glauben einige ernsthaft, das das die nächsten Jahre weiter geht. Ich sage der Anfang ist schon das Ende für viele Jahre. Die Kuh ist vom Eis sagt Söder. Der denkt das Problem ist gelöst. Ich sage die Kuh taucht bald wieder auf, aber dann ist ihr Fladen stärker am dampfen als je zu vor.
    Geändert von Manitu (11-11-2019 um 23:10 Uhr)
    Bild:
    ausgeblendet

  14. #29
    1st Präsident of the IOFF Avatar von Üfli
    Natürlich sind 45k kein Niedriglohn, aber Du sprachst bei deinem 1000er Beispiel ja auch nicht vom Niedriglohn sondern von gut verdienend.

    Als Rentner wäre es frech von mir zu sagen, die letzten 5-8 Jahre wären schlecht gelaufen für aktive Rentner.
    1st Präsident of the IOFF!
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  15. #30
    Ich schrieb: Selbst wer gut verdient, kommt kaum über 1000 Euro, was ist dann erst mit den Millionen im Niedriglohn. Sprich selbst die Mittelschicht hat nur Aussicht auf eine relativ geringe Rente und die im Niedriglohn auf eine mehr als schlechte Rente.
    Ich lese gerade, das die Grundrente im Osten nur sehr wenige bekommen, weil sie wegen unterbrochenen Erwerbsbiographien nach der Wende nicht die 35 Jahre erreichen.
    Da wird man nicht viele neue Wähler erreichen, eher noch mehr für Verdruss sorgen.
    Geändert von Manitu (12-11-2019 um 15:42 Uhr)


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