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leider müssen wir euch kurz unterbrechen:


Das EU-Parlament stimmt nächste Woche über eine Urheberrechtsreform ab,
die uns in unserer Existenz bedroht.


Offener Brief der Forenbetreiber

Wir bitten euch daher darum, dass ihr


Vielen Dank für eure Unterstützung!


Eure Forenbetreiber


Wir sind Teil des #321EUOfflineDay


Ergebnis 1 bis 12 von 12
  1. #1
    SVW | BVB | LFC | CFC Avatar von Rachel Green
    Ort: Bremen | London

    ISC Adventskalender 2019 - The One With Music Inside (Präsentationen)

    Servus, Gruezi & Hallo!

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    Herzlich Willkommen zum ISC Adventskalender 2019!


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    Dieser Thread ist für das Posten der Präsentationen gedacht!

    Zum Schreddern bitte hier entlang: >> TRIPPELTHREAD <<


    01.12. syberia (bis 04.12.2019) KLICK
    02.12. Jaya Ballard (bis 05.12.2019) KLICK
    03.12. Ash3000 (bis 06.12.2019) KLICK
    04.12. Fireside (bis 07.12.2019) KLICK
    05.12. NiLe (bis 08.12.2019) KLICK
    06.12. vii (bis 09.12.2019) KLICK
    07.12. Member6582 (bis 10.12.2019) KLICK
    08.12. Aequotus (bis 11.12.2019) KLICK
    09.12. .Yuma. (bis 12.12.2019) KLICK
    10.12. s-v-e-n (bis 13.12.2019) KLICK
    11.12. SRT (bis 14.12.2019) KLICK
    12.12. CrazyMaddin
    13.12. Deleila
    14.12. Clumsy
    15.12. BartSimpson09
    16.12. *Hamster*
    17.12. Gilles
    18.12. Rumpsteak
    19.12. Soul
    20.12. Flochjan
    21.12. Fergie89
    22.12. mobsi
    23.12. Rachel Green
    24.12. Cathy_thebrain



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    Die Votingzeit beträgt bei jedem Türchen vier Tage!
    Beispiel: Den Song von syberia dürft ihr bis zum 04. Dezember 2019, 23.59 Uhr bewerten.
    Solltet ihr bereits vorab wissen, dass ihr es nicht rechtzeitig schafft, schreibt uns bitte eine PN. Gilles und ich finden dann schon eine Lösung.

    Eure Punkte schickt ihr bitte per PN an Gilles UND mich!

    In diesem Sinne wünschen Gilles Bing und Rachel Green euch eine schöne Weihnachtszeit!
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    Here we go!

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    Geändert von Rachel Green (Heute um 17:39 Uhr)

  2. #2
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    Ich wünsche euch und euren Liebsten wunderschöne Advents- und Weihnachtstage.


    Passwort: DRIVING HOME FOR CHRISTMAS

    Und für die, die evtl. das Video mit Orchester anschauen mögen ...
    https://youtu.be/6I78QVH7ADE?t=30

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  3. #3
    SVW | BVB | LFC | CFC Avatar von Rachel Green
    Ort: Bremen | London
    Zitat Zitat von Jaya Ballard
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    Kia Ora meine lieben Freundinnen und Freunde

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    Wenn Ihr dies lest, werde ich am anderen Ende der Welt an euch denken, während zu Hause mein liebstes ISC-Spinoff beginnt.
    Vor 13 Jahren und einem Tag startete ich den allerersten ISC-Adventskalender; wer das Event in den letzten Jahren verfolgt hat weiß, dass ich am zu dieser Zeit am liebsten die Ereignisse des vergangenen Jahres (persönlich und allgemein) Revue passieren lasse und dies dann versuche, musikalisch zu untermalen. Das sind dann auch nie typische Weihnachtslieder und typischerweise recht melancholisch. Trotzdem konnte ich mich über eure positive Resonanz hierbei fast nie beschweren.

    Was hat mich in diesem Jahr bewegt?


    Positiv insbesondere natürlich meine bestandene Facharztprüfung, mein "Sabbatjahr" und natürlich auch die wunderbare Zeit mit Euch allen beim Jubiliäums-ISC

    Auf der anderen Seite kamen der Verlust unseres Hundes sowie eine schwere Krebserkrankung im allerengsten Familienkreis hinzu. Noch dazu bin ich immer weiter besorgt und auch schockiert über die zunehmend sich radikalisierenden und gewalttätigen Zustände in unserer Welt, die ja auch vor unserer Haustür nicht Halt machen, wenn man sich zuletzt beispielsweise an den Anschlag in Halle/Saale erinnert oder auch die Kriege, die mich und meine Kollegen in meinem Krankenhaus betreffen. Besonders die Situation meines syrisch/kurdischen Kollegen, der nach dem Einmarsch der türkischen Truppen vor einigen Wochen befürchten muss, dass seine gesamte Familie ein Opfer dieses unsinnigen Krieges geworden ist, hat mich doch sehr mitgenommen

    Die Wahl meines diesjährigen Beitrags fiel dann nach reiflicher Überlegung auf einen Song, den ich damals Ende der 90er erstmals hörte und erst vor einigen Jahren wiederentdeckte und dabei auch seine textliche Brillianz erst wirklich begriff.

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    Das Lied stammt von der US-amerikanischen Band Caroline's Spine und trägt den Titel "Sullivan"; er beruht auf der wahren Geschichte von fünf Brüdern aus dem ländlichen Iowa, die nach dem Massaker von Pearl Harbor (das sich übrigens in 5 Tagen zum 78. Mal jährt) allesamt eingezogen wurden und gemeinsam auf dem Kriegsschiff USS Juneau stationiert waren. Am 13. November 1942 versenkte ein japanisches U-Boot mittels Torpedo das Schiff: Alle fünf starben. Die tragische Geschichte war einer der Gründe, warum die USA 1948 die Sole Survivor Policy initiierten, die verhindern sollte, dass ganze Familien durch Militäreinsätze ausgelöscht werden, wenn bereits Mitglieder im Dienst verstarben.

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    Im Lied selbst wird erzählt, wie die Sullivan-Brüder eingezogen werden und die Mutter statt sich zu sorgen die Blue Stars ins Fenster zu hängen, die zeigen, dass Familienmitglieder aktiv im militärischen Dienst sind. Ab und zu erhält sie Post nach Hause, wo ihre Kinder stolz berichten, wie sie dem Vaterland auf einem großen Schiff dienen. Doch dann...

    "It's not hard to reach back to the day
    when the war finally came home
    Uncle Sam'll send you a telegram
    So he doesn't have to tell you over the phone
    I heard she cracked up
    When they found out what the war had cost
    When all five of her boys were lost

    ...

    Say goodbye, bye, bye, Mrs. Sullivan
    Go ahead and cry, cry, cry, cry, cry
    'We regret to inform you
    that all your sons have passed away-
    all five, five, five, five...
    so change your blue star to gold.'"


    Die wahre Geschichte ist nicht minder bedrückend:

    [...]the parents were already informed of their fate, having learned of their deaths on January 12. That morning, the boys' father, Tom, was preparing for work when three men in uniform – a lieutenant commander, a doctor and a chief petty officer – approached his door. "I have some news for you about your boys," the naval officer said. "Which one?" asked Tom. "I'm sorry," the officer replied. "All five."
    Ich wünsche meinem Kollegen so sehr, dass er doch noch positive Nachrichten von seiner Familie bekommen wird. Und ich hoffe, dass meine Angehörige, die jetzt gegen den Krebs "in den Krieg zieht", dies überstehen wird. Ich hätte nicht gedacht, dass medizinisches Wissen auch zu so einer bescheuerten Bürde werden kann...

    Um aber letztlich das Türchen positiv zu Ende zu bringen, möchte ich Euch allen ganz wunderbare Weihnachtstage wünschen und natürlich auch viel Spaß mit dem Kalender. Außerdem möchte ich auch zum Ende des Jahres noch einmal Danke für 13 richtig geile Jahre in eurem Kreis, in der ISC-Gemeinde, sagen. Ihr seid die Besten und habt mein Leben so sehr bereichert
    ******************

    Passwort:


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    PALAEONTOLOGIE


  4. #4
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    Dieses Jahr präsentiere ich euch ein kleines Video mit der Hall of Fame des ISC-Adventskalenders: Sämtliche Medaillengewinner seit 2007 auf einen Blick. Leider gab es für sehr viele Songs gar keine richtigen Musikvideos, aber es kommt ja eh mehr auf die Musik an. Viel Spaß jedenfalls mit dem Rückblick:



    Mein Song für dieses Jahr ist dagegen zusammen mit seinem Video erst richtig gut, denn es unterstützt die im Song erzählte (etwas traurige) Geschichte ganz wunderbar. Und auch wenn es kein Weihnachtssong ist, so passt er irgendwie doch sehr gut in diese Zeit. Denn Weihnachten ist auch eine Zeit des Zusammenseins, sei es mit der Familie oder mit Freunden. Und manchmal denkt man dann auch darüber nach, wer in der Vergangenheit noch alles in diesem Kreis dabei war und es heute aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr ist. Weil man den Kontakt verloren hat, weil eine Beziehung in die Brüche gegangen ist oder auch leider durch einen Todesfall. Deshalb ist es wichtig, dass wir die schönen Momente festhalten und tief in unserem Herzen aufbewahren, gerade an Weihnachten.
    Gott, jetzt wird es aber schnulzig. Schnell weiter zu meinem Song:

    https://www.youtube.com/watch?v=j_A8Zjwr9m0

    Habt eine schöne und nicht zu stressige Adventszeit!

    Passwort: RACLETTE


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  5. #5
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    Winter is Coming!
    Was bei den Starks immer eine gewisse Panik auslöst, ist bei mir eher ein Grund zur Freude.
    Denn ich liebe die Winterzeit. Ich liebe die Kälte. Ich liebe Schnee. Ich liebe Schlittschuhlaufen. Ich liebe Weihnachtsmärkte. Und all die Leckereien, die diese Jahreszeit zu bieten hat; selbst gebackene Plätzchen, Lebkuchen, Zimtsterne, gebrannte Mandeln, Weihnachtsstollen.

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    Für mich ist die Winter/Weihnachtszeit die gemütlichste Jahreszeit. Ich liebe es, die Wohnung zu dekorieren, Kerzen aufzustellen, winterliche Playlists zu erstellen, Geschenke zu kaufen und hübsch zu verpacken und mich mit einem guten Buch und einer Tasse Tee unter eine flauschige Decke zu kuscheln oder einfach stundenlang Serien zu bingewatchen.

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    Ich liebe den Moment, wenn es nachts überraschend geschneit hat, und man morgens nichtsahnend aus dem Fenster guckt und plötzlich alles weiß ist. Wenn alles nur mit einer ganz dünnen Schneeschicht überzogen ist und es so aussieht, als wären Straßen und Dächer mit Puderzucker bestreut worden. Alles wirkt so friedlich und viel ruhiger als sonst und alles sieht so viel schöner aus.

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    Um mir den Stress kurz vor Weihnachten zu ersparen, versuche ich meist schon am Black Friday den Großteil der Geschenke zu kaufen. Klappt mal mehr, mal weniger gut.
    Anfang Dezember findet dann Firesides alljährliche Plätzchen-Back-Orgie statt und spätestens dann bin ich eigentlich auch in Weihnachtsstimmung.

    Da ich im Sommer drei Monate in den USA war und kurz danach für den Master in eine andere Stadt gezogen bin, freue ich mich richtig, ein paar schöne Tage mit der Familie zu verbringen, die ich in diesem Jahr viel zu selten gesehen habe.
    Heiligabend verbringen wir immer abwechselnd im Haus meiner Eltern oder bei meiner Tante, den 1. Weihnachtstag bei meiner Oma und den 2. Weihnachtstag bei meiner Tante oder bei meinen Eltern. (je nachdem wo wir Heiligabend gefeiert haben).
    Viel passiert eigentlich nicht. Hauptsächlich wird gegessen oder sich vom Essen erholt , dazu werden gerne Geschichten von früher erzählt, Gesellschaftsspiele gespielt und "Weihnachten mit Willy Wuff" geguckt.

    Mein Highlight dieser drei Tage: Der Kuchen von meiner Oma am 1. Weihnachtstag. Nussboden, Erdbeeren, eine etwa 4cm Schicht Sahne, garniert mit Schokostreusel. Für viele mag es nur eine gewöhnliche Torte sein, für mich ist sie das, was der eine Ring für Gollum war. Mein Schaaaatz. Laut Erzählungen diverser Familienmitglieder habe ich schon als kleines Kind jedem, der es gewagt hat, sich auch ein Stück von dieser Torte zu nehmen, böse Blicke zugeworfen. Ich versuche zwar, es mir nicht so sehr anmerken zu lassen, aber ich glaube, ich mache das heute noch. Ich liebe diese Torte.

    In diesem Jahr wird es vermutlich ein paar kleine Veränderungen geben, da wir Familienzuwachs erwarten. Mein Bruder und seine Frau bekommen ihr erstes Kind, ich werde endlich Tante. Der errechnete Geburtstermin ist der 22. Dezember, aber wer weiß? Vielleicht wird es auch ein Christkind und wir verbringen Heiligabend auf der Geburtsstation.
    Ich bin schon ganz hibbelig und hab der Kleinen schon eine Playlist mit ganz viel Ben Howard, The National, Daughter und Sufjan Stevens zusammengestellt. Man kann schließlich nie früh genug mit guter Musik in Berührung kommen.

    Apropos Musik.
    Mein musikalischer Beitrag zum Adventskalender stammt von Smith & Burrows.

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    Smith & Burrows - das sind Tom Smith (Editors) und Andy Burrows (We Are Scientists), die 2011 ein ganz wunderbares Weihnachtsalbum namens "Funny Looking Angels" veröffentlicht haben. Es ist tatsächlich das einzige Weihnachtsalbum, das ich von vorne bis hinten gerne durchhöre. Ich höre es eigentlich immer, wenn ich in Weihnachtsstimmung kommen will oder bei "weihnachtlichen Dingen" wie Plätzchen backen oder Geschenke einpacken.
    Ich habe mich für "This Ain't New Jersey" entschieden, weil ich den Song schon immer am liebsten mochte, hätte aber genauso gut einen von den anderen neun Songs nehmen können.

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    Passwort: HILDABROETCHEN

    Ich wünsche euch allen eine schöne und entspannte Vorweihnachtszeit und natürlich ein schönes Weihnachtsfest.

  6. #6
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    Türchen 5
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    Meine erste AK - Teilnahme! Ich hoffe, ihr freut euch über meinen Beitrag! Ich freue mich in jedem Fall mega, euch für das Türchen 5 einen schon recht weihnachtlichen Song zu präsentieren.

    Mein Act kommt aus Wales und INTAisten werden ihn ziemlich gut kennen, aber bei meiner Suche nach einem besinnlichen und weihnachtlichen Einstieg in die Adventszeit bin ich einfach immer wieder an diesem bestimmten Song hängen geblieben.
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    Besagtes Christmas Carol stammt schon aus dem 19. Jahrhundert und wurde vielfach gecovert. Ich finde diese Version einfach wunderschön, Fergie wird sicher gerne dazu bügeln.
    Welcher Act mit welchem Song das ist, erfahrt ihr, wenn ihr das Passwort herausgefunden habt (Oder durch den letzten Spoiler ).

    Aber nun - auf nach Wales, denn was liegt näher als nach walisischen Weihnachtstraditionen zu schauen, um euch auf meinen Act einzustimmen?


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    das ist, passenderweise, der Snowdonia National Park in Wales.



    An Traditionen hätten wir:

    Mari Lwyd (Grey Mare)
    Walisischer Brauch in der Vorweihnachtszeit, bei der eine als Pferd verkleidete Person und ihre Begleiter von Haus zu Haus ziehen. Es werden Weihnachtslieder (Christmas Carols) gesungen und - mit etwas Glück - bekommen die Darsteller von den Bewohnern etwas zu essen und trinken. Teilweise gibt es auch improvisierte Reim-Duelle zwischen dem 'Pferd' und den Bewohnern.
    Heute auch ein beliebter walisischer Neujahrsbrauch.


    Hmpf, bis Neujahr ist es nun wirklich noch hin….
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    Vielleicht das hier:

    Gwyl San Steffan
    Der 26.12. ist der St Stephen's Day (bzw. Boxing Day).
    Ein walisischer Brauch, der allerdings nicht mehr gepflegt wird, war das 'Holly-beating' bzw. 'Holming'. Dabei schlugen an diesem Tag junge Männer mit Zweigen der Stechpalme (Holly) auf die Arme oder Beine junger Mädchen. Teilweise war es auch üblich, denjenigen mit Holly zu schlagen, der morgens zuletzt aufstand.


    Auch das scheint nicht mehr ganz aktuell zu sein.

    Na gut, dann bleibt es wohl doch bei einer beliebten weihnachtlichen Beschäftigung – dem Essen. Egal, ob süß oder herzhaft – weihnachtliche Rezepte gibt es sooooo unfassbar viele! Und Walisische Weihnachten sind seeeeehr englisch.

    Deshalb, könnt ihr euch hier etwas "Leckeres" (naja, es ist traditionell englisch und wird auf deutsch als Serviettenkloß bezeichnet ) zusammenbasteln.


    Klick mich -->
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    Dragobert (), war klar, dass er sich wieder reinschummelt! Und dann auch noch an so prominenter Stelle! Das darf er aber auch, schließlich hat er mein erstes volles ISC/INTA/IOFF Jahr zu einem Großteil begleitet und ich bin immer noch ziemlich glücklich, dass ich ein Teil der Jubiläums-Orga sein durfte! Der Austausch, die vielen Events und die musikalischen Entdeckungen bereichern mein Leben sehr und ich finde es immer noch faszinierend, welche Verbindungen entstehen, obwohl man sich eigentlich gar nicht kennt. Es ist schön, dass es euch gibt!
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    Sonst bin ich bis kurz vor knapp eher ein Weihnachtsmuffel, aber ich merke schon, dass dieser Kalender hier selbst mich in Stimmung bringt und ich mich täglich auf die Türchen freue. Und das Gute an einem frühen Türchen – es kommen noch so viele!
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    Privat hat sich für mich in diesem Jahr so viel verändert, dass ich gar nicht über alles nachdenken, geschweige denn schreiben kann. Ich musste mich intensiv mit dem Thema Sterben befassen, genauso intensiv aber auch mit dem Beginn eines neuen Lebens und ich bin sooo gespannt auf das nächste Jahr und all seine Veränderungen. In knapp 5-7 Wochen werde ich eine Mutter sein, was das bedeutet, kann ich jetzt noch gar nicht komplett begreifen. Und so langsam haben mich diesbezüglich auch die Hormone voll im Griff.

    Also, auf Euch, liebe ISC-ler! Auf das Leben, auf die kommende Weihnachtszeit und auf alles, was die nächste Zeit uns bringt!

    Da ich grad keinen Alkohol trinken kann, gibts kein
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    sondern ein „Hohoho“ von mir, ein High Five von Dragobert und
    - da sie mich eh schon die ganze Zeit tritt – ein High Feet von Mini-NiLe (das war insgesamt der witzigste Arztbesuch meines Lebens):



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    Das ist ein Fuß, er ist wunderschön, wehe einer sagt was anderes
    Und ich hoffe, hier gibt es keine Fußfetischisten.
    Und mein Innerstes kennt ihr jetzt auch.





    Habt eine schöne Adventszeit!

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    Soooo und für die Spielemuffel:


    CHRISTMAS PUDDING

    Und was hört ihr damit? Natürlich die Paper Aeroplanes mit ihrer Version von " In the bleak midwinter". Schööön.







  7. #7
    Wir schreiben das Jahr 2019.

    Die Backstreet Boys kündigten ihr Comeback an. Doch wählten die Herren wohl das schlechteste Timing. Wieso fragt ihr euch?

    Es ist Dezember und das bedeutet, dass die ISC Boys ebenfalls zurück sind. Wen interessieren da schon die Boys.

    Doch was hat die Band im letzten Jahr getrieben? Wer ist noch drin? Gibt es jemand neuen?

    Vorhang auf für unsere Jungs.

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    HotAsIce: Ooooh Baby!

    Rumpsteak: Boys!

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    Olly: Ich weiß ihr wollt es. ( Ihr wollt es)
    Aber dieses Mal ist alles anders. Unsere Wünsche wurden wahr.
    Wird sind hier der Star! (Star)

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    s-v-e-n: Meine schönen Brüste waren das Eintrittsticket. (Brüste)
    Macht euch bereit für die Sensation.
    HotAsIce brachte uns Gentlemen alle in Position.

    Gilles & Clumsy: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die keine Geduld beim Contest verlier'n?
    HotAsIce & Olly: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die von einem Gin zu viel nicht direkt umkippen?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    Rumpsteak & s-v-e-n: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die so einen guten Musikgeschmack haben, wie wir?
    Gilles, HotAsIce, Olly, s-v-e-n, Clumsy & Rumpsteak: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die eure Köpfe verdreh'n?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    HotAsIce: Nicht wahr?

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    HotAsIce: Ich bin der Gin King (Gin King)
    Zum Glück organisiert den Contest Gilles (Gilles)
    Ihr wolltet meine Rückkehr und ich geb euch jetzt mehr!

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    Gilles: Die Organisation machte mich verrückt (Verrückt)
    Ich war von manchen Usern echt nicht entzückt! (Entzückt)
    Aber nicht umsonst bin ich so ein heißes Stück
    deswegen gibt es für den Contest kein zurück!

    Gilles & Clumsy: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die keine Geduld beim Contest verlier'n?
    HotAsIce & Olly: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die von einem Gin zu viel nicht direkt umkippen?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    Rumpsteak & s-v-e-n: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die so einen guten Musikgeschmack haben, wie wir?
    Gilles, HotAsIce, Olly, s-v-e-n, Clumsy & Rumpsteak: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die eure Köpfe verdreh'n?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    HotAsIce: Nicht wahr?

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    Rumpsteak: Für HotAsIce sagte ich meinen 5 Sterne Urlaub ab. (aaab)
    Jetzt machen wir euch in diesem Contest platt.
    Für unseren Auftritt gibt es keinen Rabatt!

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    Clumsy: Ich bin schon dabei die nächsten ISC Jungs zu produzieren. (produzieren)
    Da gibt es jetzt auch nichts zu diskutieren. (diskutieren)
    Wir ISC Jungs werden euch terminieren!

    Gilles & Clumsy: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die keine Geduld beim Contest verlier'n?
    HotAsIce & Olly: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die von einem Gin zu viel nicht direkt umkippen?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    Rumpsteak & s-v-e-n: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die so einen guten Musikgeschmack haben, wie wir?
    Gilles, HotAsIce, Olly, s-v-e-n, Clumsy & Rumpsteak: Wünscht ihr euch nicht Jungs, die eure Köpfe verdreh'n?
    HotAsIce: Nicht wahr?
    HotAsIce: Nicht wahr?





    Ps: Musste an meine Präsi vom letzten Jahr denken und dachte ich mach irgendwas random.



    NORTHERN LIGHTS
    Geändert von vii (06-12-2019 um 10:47 Uhr)
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  8. #8
    i don’t remember ARTPOP Avatar von Member6582
    Ort: Hannover


    Es ist natürlich keine leichte Aufgabe, der erste Pate nach vii zu sein, aber ich werde trotzdem mein bestes geben, eine lustige Präsi an den Tag zu legen!

    #milaissofunny,lol

    *CringeimIOFFgoogeln*

    „Und mein suchender blick nach emotionen oder so wird einfach hart gefickt“
    Wincent Weiss-Thread, endlich was lustiges!

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    Wenn man das Foto um 180 Grad dreht erkennt man sein Sixpack
    https://www.instagram.com/p/B5iqm18KB3W/

    In Leipzig hat er einen weiblichen Fan gefragt, ob sie Single ist.
    Dumm nur, dass ihr Freund genau dahinter stand
    https://www.instagram.com/p/B5iEQGfqFKj/
    Er kann flirten!

    Aber auch für Hetero-Männer die auf Rock stehen liefert er jetzt ja ab.
    Er ist versatile.

    In München hat er sich auf der Bühne um- bzw. angezogen.
    Wann hört er endlich auf mit dem teasen und gibt uns allen, was wir wollen

    https://www.instagram.com/p/B5FvPtGC3FZ/
    ...two days later!

    ....Warum?

    Ein neues Tattoo gab‘s gestern auch noch
    https://www.instagram.com/p/B5HeoH5I...=1vnr7u0ek675g
    Kreative Tattoos gibt es auch zu bestaunen....

    Irgendwo gibts auch ein Video, wo Wincent kurz die Hose runterzieht und sich über das Gesicht einer schlafende Person quasi hockt. Allerdings ist das verpixelt.
    ...

    Zitat Zitat von IfYouComeBack Beitrag anzeigen
    Thanks, I hate it.




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    Als totaler Event-Muffel, mache ich trotzdem jedes Jahr beim Adventskalender mit, weil das einfach fast schon Tradition hat und irgendjemand die Weihnachtslieder von La Berg schicken muss.


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    Ok..dann eben was anderes!

    Ich schicke dieses Jahr, einen Song, der mir vor kurzem einen riesen Ohrwurm verbreitet hat und absolut nichts mit Weihnachten zu tun hat, weil ihr La Berg nicht hören wollt.

    Trackhead!
    Song: Miss You Everyday


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    Die Brüder Florent und Jean-Noël Dasque und Jérémie Plante kennen sich seit ihrer Kindheit, und es war die Musik, die sie von Anfang an verband. Obwohl sie sich anfangs für verschiedene Stile interessierten, nahmen alle drei verschiedene Instrumente auf - darunter Gitarre, Klavier und Schlagzeug. Das Trio hat für verschiedene berühmte französische Künstler komponiert, vier Alben für ihre High-School-Band BDA produziert und gehört mit fast 100 Millionen Audio- und Videostreams, No.1 Airplay sowie Gold und Platinum zu den Superschwergewichten der französischen Musikszene Auszeichnungen für ihre kommerziellen Singles.

    Nach ihrem ersten Hit, "Down Below" mit dem schwedischen Singer-Songwriter Martin Stahl, veröffentlicht Trackhead nun ihre neue Single "Miss You Everyday", die perfekt dazu geeignet ist, den Rest der Welt mit einem spielerisch sinnlichen Gitarrenriff zu begeistern leichtfüßig auf uns zu schlendern und gleichzeitig eine mysteriöse Geschichte über das Ende einer Beziehung zu erzählen.
    #GoogleTranslatesogood

    Ich wünsche euch eine schöne Vorweihnachtszeit.


    Passwort: LET IT GO

    Ich würde Elemente von Frozen einbauen, aber nein...







  9. #9


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    Gar nicht so leicht, wenn man es mit Kreativität nicht so hat
    Der ISC 50 hat mit den damit verbundenen Rückblicken mich auf die Idee gebracht, einmal auf meine Zeit hier im Forum zurückzublicken und einen Bogen zu dem zu schlagen, was sich im echten Leben in dieser Zeit abgespielt hat.

    Ich bin ja sowieso niemand, der viel private Dinge hier in der Öffentlichkeit preisgibt, aber die besinnliche Weihnachtszeit, wo so allerlei Würste am Baum hängen, lädt dann doch mal dazu ein...

    Vor 15 Jahren ging es hier im Forum bei mir los, das war 2004. Natürlich nur wegen BB5 (weswegen sonst), aber das war wahrscheinlich damals bei vielen so Ich war damals frisch mit meiner damaligen Freundin zusammengezogen, wir hatten uns eine schöne Wohnung gesucht, alles top, Blick auf den Herkules.

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    Leider war das nach einem knappen Jahr wieder vorbei, und man hatte den ganzen Stress an der Backe, sich schon wieder eine neue Wohnung suchen zu müssen. Offenbar sind diese Fehlschläge aber sicher im Plan des Liebeslebens einkalkuliert.

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    Die Trennung hatte einen in ein Loch geworfen, wobei dann am Besten Ablenkung hilft. Ich hatte damals tatsächlich die ein oder andere Idee, in diesem jungen und unbekannten Medium Internet Geld zu verdienen, und hab dann natürlich die Zeit gehabt, mich 24 Stunden dahinterzuklemmen (ohne nervig quakende Freundin im Hintergrund ). Damals gab es da noch andere Möglichkeiten als heute, und letztlich ermöglichte mir diese Situation den Start in eine 8-jährige Selbständigkeit. Wider Erwarten wird man davon kein Millionär und kauft sich einen Nerzmantel nach dem anderen, aber man kann davon leben.

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    Die ganze Zeit über hat man mal mehr oder mal weniger Zeit im IOFF verbracht, aber tatsächlich dauerte es nun immer noch bis 2012, bis mir tatsächlich mal der erste ISC-Thread aufgefallen war, damals schon Ausgabe Nr. 23. Und natürlich brachte das auch den Spaß am Forum ein wenig mehr zurück, was bis dahin eher als Informationsquelle diente für diverse Dinge, aber nie wirklich als eine abendfüllende Beschäftigung. Die erste Event-Teilnahme war dann aber am Team-ISC 4 zusammen mit Poison-Willy. Mit zwei Acts verbinde ich deshalb heute noch eine innige Beziehung, nämlich Twenty One Pilots als mein erster selbst geschickter Act und Imagine Dragons als mein erster 12er. Ich hatte also wie man sieht damals schon das Gespür, welche unbekannten Bands irgendwann mal groß rauskommen

    Die nächste Wende kam dann eher 2013, als ich mich entschlossen habe, den wohligen Schoß der Selbständigkeit wieder zu verlassen. Schade, aber nötig, da die Goldgräberzeit im Netz so langsam aber sicher vorbei war und es eher ein hartes Brot wurde, davon noch sorgenfrei leben zu können. Deshalb die Entscheidung, in die wunderbare Welt des öffentlichen Dienstes einzusteigen - da man als Selbständiger und davor als Student fast 15 Jahre wenig bis nix in die Rentenkasse eingezahlt hat, war die Sicherheit als Beamter mit Pensionsaussicht doch reizvoll. Die Balance zwischen Spaß und Finanzen gerät zwar ab und an mal in Schieflage, aber das Leben ist halt nicht immer kuschelig.

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    Nach einigen Jahren als Single, die natürlich alle klischeehaften Vorzüge mit sich gebracht haben, hat man kurz vor toreschluss dann doch endlich die perfekte Frau kennengelernt, mit der man sich mehr vorstellen konnte und was auch über Jahre einfach nur schön war. Es folgten Zusammenzug in eine eigene Wohnung, Hochzeit und letztes Jahr dann schließlich die Errichtung des eigenen Häuschens


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    Während dieser ganzen wilden Jahre habe ich es tatsächlich geschafft, an allen ISCs, INTAs und fast allen Nebenevents teilzunehmen, weil es mittlerweile einfach ein wunderschöner Teil meines Lebens ist, die Leute toll sind und es einfach Spaß macht, sich immer wieder aufs neue mit bekannter und unbekannter Musik auseinanderzusetzen

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    In der letzten Zeit hat sich viel verändert. beruflich und privat. Ich persönlich habe das Gefühl, dass im Moment nicht nur eine Phase im Leben vorbeigeht, sondern das ein kompletter Lebensabschnitt zugeklappt wird und etwas völlig Neues beginnt...

    Im März wird ein kleiner Aquamann bei uns einziehen, und wahrscheinlich wird sich ab dann noch vieles mehr im Leben ändern und einiges ganz bestimmt auf den Kopf gestellt. Aber ich freue mich auf alles was kommt.

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    Aber bevor jetzt einige hier sich zu früh freuen, die Zeit werde ich mir natürlich in Zukunft auch nehmen, hier meine schlechten und abschmierenden Songs zu schicken
    Auf die nächsten 15 Jahre!



    *

    *

    *

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    Ich hab mich mit Losing Your Memory von Ryan Star dann auch für einen Song entschieden, der den vor mir liegenden Neustart auf vielen Ebenen unglaublich gut widerspiegelt - und davon ab einfach nur ein richtig schöner Song ist.

    Passwort: GOAT
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  10. #10
    #9




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    SMELLY CAT

  11. #11
    From Zero to Hero Avatar von s-v-e-n
    Ort: Tamanrasset

    10


    Das Weihnachtswunder von 1914

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    Brief von Alfred Dougan Chater, 1914 (Ausschnitt)

    „Ich glaube, ich habe heute einen der außergewöhnlichsten Anblicke gehabt, den man sich vorstellen kann.“ So beginnt der Brief, den der britische Soldat Captain Alfred Dougan Chater Weihnachten 1914 an seine Mutter schrieb. Was war geschehen?

    Am 1. August 1914 erklärte Deutschland Russland und nur zwei Tage später Frankreich den Krieg. Die ausgegebene Botschaft, bis Weihnachten sei der Krieg wieder vorbei, erwies sich allerdings als großer Trugschluss. Da die deutschen Truppen Frankreich über den Norden angreifen wollten, verletzten sie die Souveränität des neutralen Belgiens, was wiederum zum Kriegseintritt deren Schutzmacht Großbritannien führte. Ende 1914 gab es keine nennenswerten Bewegungen mehr, der Krieg wurde zu einem Grabenkrieg, die Fronten standen sich zwischen der Schweiz und dem Ärmelkanal in Schützen- und Laufgräben gegenüber, die teilweise nur 20 Meter auseinander lagen. Und dann geschah Weihnachten 1914 dieses kleine Wunder.

    „Gegen 10.00 Uhr morgens sah ich von meinem Unterstand aus einen mit den Armen wedelnden Deutschen sowie zwei weitere, die aus ihrem Schützengraben kletterten und auf uns zukamen“, so Chater weiter in seinem Brief. „Wir wollten schon auf sie feuern, als wir sahen, dass sie unbewaffnet waren, also ging einer von unseren Männern zu ihnen hin - und binnen zwei Minuten wuselten zwischen den Gräben Soldaten und Offiziere beider Seiten schüttelten sich die Hände und wünschten sich fröhliche Weihnachten.“

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    Deutsche und britische Soldaten im Niemandsland zwischen den Schützengräben, 1914

    Entlang der Frontlinie gab es etliche dieser Begegnungen. So berichtete der britische Soldat Frederick W. Heath 1915 in einer Zeitung, dass er auf der feindlichen Seite plötzlich ein Licht aufflackern sah: „Ein Flackern in der Dunkelheit. Ein Licht an der feindlichen Linie war so selten, dass ich es gleich meldete.“ Während er die Nachricht weiter gab, ging auf dem deutschen Schützengraben ein Licht nach dem anderen an. Die deutsche Heeresleitung hatte zehntausende Miniaturweihnachtsbäume an die Front geschickt und diese auf den Schützengräben aufgestellten Bäume ließen auf beiden Seiten weihnachtliche Gefühle aufkommen. Grenadier Graham Williams vom fünften Londoner Schützenregiment schilderte es so: „Es waren Kerzen auf geschmückten Christbäumen, ihr Schein strahlte in die frostklare Luft. Die anderen Wachposten sahen dies natürlich auch und gaben Alarm. Als unsere Kameraden schlaftrunken aus ihren Unterständen herauskamen, stimmten unsere Gegner ,Stille Nacht, Heilige Nacht’ an. Wir sangen ,The First Noël’. Zum Schluss sangen Deutsche und Engländer gemeinsam ,O du fröhliche’ in ihren Sprachen.“

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    Deutsche Soldaten schmücken einen Weihnachtsbaum, 1914

    Die Scheu voreinander wich immer weiter. „Was für ein Tag“, so ein britischer Soldat, „Wir tranken von ihrem Schnaps, von unserem Rum. Wir aßen gemeinsam, zeigten uns Fotos unserer Familien, lachten viel.“ Es wurden Geschenke wie Weinbrand, Kekse oder Tabak getauscht; eine sächsische Einheit spendierte ein Fass Bier. Es gab einen gemeinsamen Gottesdienst, es fanden Fußballspiele statt, die gefallenen Soldaten der letzten Wochen wurden gemeinsam geborgen und beerdigt. Soldat Jack Regan, eigentlich Friseur, stellte einen Hocker vor den englischen Schützengraben und schnitt Freund wie Feind die Haare; teilweise wurden gar Adressen ausgetauscht. So staunte etwa Captain Maurice Mascall: „Die Deutschen werden von Tag zu Tag freundlicher, weiß der Himmel, wie sie unter diesen Umständen wieder beginnen wollen zu kämpfen“.

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    Denkmal zur Erinnerung an Fußballspiele im Niemandsland in den Weihnachtstagen 1914

    Wenn es nach den Soldaten gegangen wäre, hätte wohl niemand mehr gekämpft, aber die Heeresleitungen auf allen Seiten (es gab vereinzelt auch Verbrüderungen mit den Franzosen) wollten unter allen Umständen den Fortgang des Krieges und so wurde unter Androhung harter Disziplinarstrafen dafür gesorgt, dass schon bald wieder gekämpft wurde. Allerdings wurden hier und da die Schießbefehle anfänglich noch ignoriert, oder es wurde absichtlich zu hoch oder daneben geschossen: eine Art verabredetes Schauschießen bei Befehlshaber-Besuchen im Schützengraben, damit auch ja alles echt aussieht. So hielt der WEIHNACHTSFRIEDEN stellenweise bis ins Neujahr. 1915 wurden noch vereinzelte Versuche unternommen, die Geschehnisse vom Vorjahr zu wiederholen, doch in den Folgejahren wurde auch an Weihnachten gekämpft wie immer. Am Ende gab es ca. 10 Millionen Tote in einem Krieg an dem 40 Länder beteiligt waren und der als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichnet wird. Doch diese paar Tage Weihnachten 1914 zeigen, dass es Menschlichkeit im Unmenschlichen geben kann. Und so war auch McKenzie Wood, ehemaliger Major und späterer Parlamentsabgeordneter überzeugt, „dass kein weiterer Schuss gefallen wäre, falls wir uns selbst überlassen worden wären. Wir standen untereinander auf freundschaftlichem Fuß.“

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    Ein weiteres Denkmal zur Erinnerung an Fußballspiele im Niemandsland in den Weihnachtstagen 1914, Britannia Stadium in Stoke-on-Trent

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    Wieso erzähle ich euch überhaupt diese Geschichte? „Schuld“ daran ist der von mir in diesem Jahr gewählte Titel „A Song For You“ von Kishi Bashi.

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    Kishi Bashi

    Der US-amerikanische Songwriter und Violonist, Sohn japanischer Einwanderer (eigentlich: Kaoru Ishibashi), veröffentlichte in diesem Jahr sein viertes Studioalbum „Omiyari“, das mich sofort verzaubert hat. Obwohl die Musik sehr harmonisch zwischen Folk und (Indie-)Pop pendelt, behandelt es ein schweres Thema. Radio Bremen fasste es gut zusammen: „Das aktuelle politische Klima und seine Rhetorik brachte ihn zurück zu einem politischen Konflikt der Vergangenheit: Der gewaltsamen Internierung von mehr als 100.000 Menschen japanischer Herkunft von 1942 bis 46, nach dem japanischen Angriff auf Pearl Harbour. Zwei Drittel von ihnen waren US-Bürger. Vor der Produktion der Musik besuchte Kishi Bashi diese tragischen Orte der Internierung, drehte dort auch einen Film (Filmteaser). Kishi Bashi hat kein Hardcore-Politikalbum gemacht. Seine Musik ist sanft, filigran und schön. Die Songs präsentieren individuelle Geschichten von Menschen und Beziehungen. Sie suchen Humanität, doch es ist nicht ohne Doppelbödigkeit. Wo zum Beispiel in "A Song For You" musikalisch die pure Harmonie herrscht, singt Kishi Bashi von einem langsamen Gedächtnisverlust. Und prangert damit ein Unvermögen an, aus der Geschichte zu lernen.“

    Und genau dieser Punkt war es, wieso mir wieder diese wundersame Geschichte aus dem Ersten Weltkrieg einfiel. Denn es wäre zu schade, sich nicht daran zu erinnern (den Film "Merry Christmas", der genau diese Geschichte erzählt, habe ich mir die Tage zur Vorbereitung auf dieses Türchen angeschaut. Er hat starke Momente, aber leider auch eine völlig überflüssige Rolle von Diane Kruger). Und so steht „A Song For You“ für all die heute namenlosen Soldaten, die japanischen Migranten in den USA oder auch für Verluste, die man in seinem eigenen Leben erlitten hat und die es Wert sind, in Erinnerung behalten zu werden.

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    Denkmal in Erinnerung an den Weihnachtsfrieden 1914, England

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    Und, um hier nicht komplett düster zu werden, natürlich widme ich „A Song For You“ euch allen, die ihr mir mein bisher tollstes ISC-Jahr beschert habt. Nicht nur, dass ich den AK und den ISC 49 gewinnen durfte. Es war vor allem die Organisation des ISC 50, die für mich bisher intensivste und schönste Zeit, die ich hier erleben durfte. Deshalb nochmal ein ganz herzlicher Dank an meine wunderbaren Orgakollegen Jaya Ballard, NiLe und Soul. Es war unglaublich bereichernd, mich mit euch auszutauschen und zu erleben, wie aus losen Ideen plötzlich etwas Großes wuchs. Besonders erwähnen möchte ich Fergie, die die grandiose Idee der "Zeichen der Zeit" hatte und mit Rumpsteak die genialen Emotionalen Momente kreierte und dann natürlich Lily, denn ohne Dragobert hätte es den ISC in dieser Form nicht geben können. Zu guter Letzt danke ich noch einmal euch allen, die ihr mit (mal mehr mal weniger) großer Begeisterung an den Contests teilnehmt, mitwirkt und sie überhaupt erst mit Leben füllt. Für euch alle ist dieses Lied, denn diese Erinnerungen möchte ich niemals vergessen.

    Eine schöne Adventszeit und Frohe Weihnachten!
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  12. #12
    upgraded version Avatar von SRT
    Ort: Nähe Zürich
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    Hallo Leute!

    Nun… Tag für Tag verschob ich diese Präsi und so ein rechtes Konzept habe ich immer noch nicht. Ich habe mir ab Mitte dieses Jahres die Seele aus dem Leib geschrieben und seitdem bin ich schreib-technisch einfach ausgelaugt, obwohl es neben der Musik immer mein zweitliebstes Hobby war.

    Ich werde jetzt einfach versuchen, zu beschreiben, was mir dieses Jahr passiert ist und was mich dorthin geführt hat. Es wird persönlich und düster, wer das nicht lesen will, der überspringt zumindest mal den Spoiler um dann nur einen Teil davon lesen zu müssen. ^^


    Veränderungen gab es so einige in diesem Jahr für mich und dies Alles, nachdem die erste Hälfte des Jahres eine der beschissensten Zeiten meines Lebens war, in der ich mich dauernd verstellt habe. Warum es mir so ging? Ich trug seit meiner Kindheit Lasten mit mir rum… ich war immer ein wenig speziell, konnte vor der Einschulung schreiben und lesen, ich wusste schon mit sieben Jahren, dass ich schwul bin und verfolgte mit neun Jahren die Debatte zum EU-Beitritt der Schweiz.

    Anders zu sein ist gerade so jung sehr schwierig und ich passte weder so richtig in eine Nerd-Ecke noch in irgendeine andere Nischen-Szene so richtig hinein. Richtig aus der Bahn geworfen hat mich dann aber erst mit elf Jahren der Tod meines Bruders.

    Schon ein oder zwei Jahre zuvor hatte ich beschlossen, nichts mehr zu fühlen, um meine Probleme im Umgang mit anderen Menschen besser wegstecken und mit dem Gedanken abschließen zu können, überhaupt jemals jemanden zu finden, den ich lieben kann und der mich liebt. Das damals noch stärker verbreitete Bild über den typischen Schwulen und die Häufigkeit dieser «Störung» war für mich einfach nur abschreckend, doch meine Sehnsucht danach schon früh sehr gross.

    Mit meinen Bemühungen war es schon so weit, dass ich wirklich nichts fühlte als mein Vater mit der Nachricht vom Tod meines Bruders nach Hause kam. Ich fühlte nichts, ausser der Schuld, nichts zu fühlen und nicht an seiner Statt gestorben zu sein. Ich war der nicht Funktionierende von uns Beiden, er liebte das Leben, ich nicht. Warum hatte es dann nicht mich getroffen, statt ihn?

    Diese Frage war der erste Stein der Schuld, den ich mir auf den Rücken lud und es sollten viele folgen… und eben Anfang dieses Jahr war ich soweit, dass ich am Ende war und mich nur noch durchs Leben schleppte. Ich war wieder an diesem Punkt angekommen, an dem ich schon oft in meinem Leben war: Ich lebte nicht mehr für mich, ich lebte nur aus dem Gedanken heraus, was ich anderen, denen ich etwas bedeutete mit meiner «Nicht-Mehr-Existenz» antun würde. Die Bürde war zu schwer geworden, zu sehr verfolgten mich alte Schulden, Vorwürfe für Dinge, die ich mir nie verziehen habe, wie dass sich mein Ex-Freund vermutlich wegen mir umgebracht hat… wirklich Gewissheit habe ich deswegen weiterhin nicht. Ich weiss, das er wohl gestorben ist, aber über das Warum weiss ich nichts.

    Nun… Selbst im Urlaub im Sommer war ich immer dankbar, wenn ich mal allein für mich war und ich mir die Maske sparen konnte, nicht so tun musste, als ob es mir gut ginge. Sich beschissen fühlen ist für sich allein genommen schon schlimm, sich beschissen fühlen unter gut gelaunten Leuten, deren gute Laune man nicht verderben will… naja, ihr könnt es euch denken.

    Doch dieser Urlaub war dann auch die Wende: Wir trafen gegen Ende in Wien zwei alte Bekannte, die auch einiges in ihrem Leben durchgemacht haben, die merkten, dass etwas nicht stimmt und bei denen ich daraufhin Kraft tanken konnte.
    Ich nahm daraufhin allen meinen Mut zusammen und führte endlich – nach zwei weiteren Urlaubstagen und einem tollen Konzert von Bodo Wartke – weiter, was ich schon einmal eher halbherzig begonnen hatte: Meine Biographie zu schreiben. Ich wollte mich endlich meiner Vergangenheit stellen und mit ihr abschliesssen, wollte den ganzen Ballast endlich abwerfen.

    Es folgte eine harte Zeit, in denen ich mich meinen Dämonen stellte und in alten nie verheilten Wunden wühlte, die dadurch oft auf heftigste Art erneut aufbrachen, aber erst so endlich heilen konnten. Vor Allem der verspätete Wutausbruch auf meinen Ex tat mir unsagbar gut. Egal wie sehr ich ihn durch meine ungeschickt angestellte Trennung von ihm verletzt habe, ich hatte es nicht verdient, dass er mir daraufhin seinen Selbstmord ankündigte und er im gleichen Moment den Kontakt komplett abbrach.

    Und es gab noch diese andere Sache, die am 6. Juli die für mich bisher beste Zeit meines Lebens einläutete, aber über die rede ich mal nicht weiter. Sie zeigte mir aber auf, wie unbegründet meine Ängste vor alten Fehlern waren und dass ich nicht mehr der gleiche bin wie damals.

    Seinen Abschluss hat das ganze nun mit der Veröffentlichung meiner Biografie gefunden. Zu finden ist diese unter https://www.nickstories.de/stories/swen/ich.html Dies ist aber ausdrücklich keine Lese-Empfehlung. ^^ Aber fühlt euch frei, sie zu lesen, wenn ihr dies wollt.

    Nun ist diese «beste Zeit meines Lebens» leider wieder vorbei und ich wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Dies war jedoch von vornherein abzusehen, dieses Gefühl konnte nicht ewig halten. Es geht mir aber immer noch recht gut und ich blicke weiterhin frohen Mutes in die Zukunft.



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    Cass McCombs - Dreams-Come-True-Girl

    Keine Ahnung, warum der Mann da auf dem Single-Cover ist, es ist jedenfalls nicht Cass McCombs.

    Auf dieses Lied bin ich 2009 in den kanadischen Charts gestossen und es hat mich durch viele harte Zeiten begleitet, besonders in den Momenten, in der ich an der Beziehung zu meinem Freund zweifelte… nicht, dass ich ihn nicht geliebt hätte, aber so richtig beziehungsfähig war ich damals nicht und ich fragte mich oft, ob er ohne mich nicht besser dran wäre. Der Song ist einer der wenigen ruhigen Gesangs-Titel die zu meinen Lieblingsliedern gehören, ich mag die Stimme von Herr McCombs und die von Frau Black einfach sehr. Besonders wenn Karen unvermittelt gegen Ende des Liedes mit ihrer eher eigenen Stimme beginnt zu singen, bekomme ich Gänsehaut.

    Karen Black kennt man übrigens aber eher als Schauspielerin. Sie hat in Kultfilmen wie Easy Rider und Der Grosse Gatsby gespielt und war in Five Easy Pieces als Frau von Jack Niccholson zu sehen. Leider verstarb sie 2013, nach einem wohl recht erfüllten Leben mit 74 Jahren an Krebs.


    Diesen Song widme ich Dops.

    Damit schliesst sich dann auch der Kreis zum ersten ISC-Adventskalender… schon damals widmete ich in einer mentalen Hochphase den Beitrag mit den folgenden Zeilen meinem Freund.

    Ich hab mich hinterm schwarzen Mond versteckt,
    mich gehasst in meiner Wut!
    Durch dich hab‘ ich mein Herz entdeckt,
    wir beide sind vom selben Blut!
    Die Farben deiner Liebe trag ich in mir,
    lieg nicht mehr am Boden, das verdanke ich dir!

    Du bist mein Glück! Ich wachse Stück für Stück!
    Ref:
    Für dich lohnt sich’s zu leben, für dich steh‘ ich auf,
    für dich nehm ich alles in Kauf!
    Für dich lohnt sich’s zu leben, für dich bin ich da,
    mit dir bin ich mir wieder nah!

    EAV – Für Dich
    12 Jahre ist das nun schon her und so manchen erfasste die Fremdscham, aber mir solls egal sein.

    So soll auch "Dream-Come-True-Girl" als AK-Beitrag ihm gewidmet sein... auch wenn er ganz sicher kein Mädchen ist, das wüsste ich.

    @ Dops Ich danke dir dafür, dass du mit mir durch meine ganzen Tiefs gegangen bist, du bist weder mein Dreamboy, noch mein Reality Boy… du bist der, der meine Träume mit mir zusammen wahr macht. Und es war so berührend zu sehen, wie du dich dieses Jahr mit mir gefreut hast über all das, was (mit) mir passiert ist.




    Zusätzlich zu all dem passt folgende Text-Zeile perfekt zu meinem Jahr 2019:

    All the troubles in my past
    That's just what they are
    And all the delusions that took host then passed
    Have only made my immunity strong
    Dieses Jahr hat jedenfalls einen tiefen Abdruck in meinem Leben hinterlassen. Unter anderem mein erstes Tattoo:




    Nein… da steht nicht SROT, wie so einige dachten. Aber gut, euch ist SRT ja ein Begriff, ihr werdet das schon richtig lesen.


    • SRT steht für meine Initialien (inkl. zweiten Vornamen).
    • Das Herz dafür, dass ich mich selbst lieben muss.
    • Die Note steht als angedeutetes M für meinen Freund.
    • Die Note steht aber natürlich auch für die Musik, die mir wahnsinnig viel bedeutet.
    • Der Stift steht für die Biographie und das Schreiben an sich.
    • Die Farben: Orange ist meine Lieblingsfarbe, Blau die von meinem Freund. Schwarz ist einfach nicht meine Farbe, auch wenn ein Tattoo ohne eher ungewöhnlich ist.


    Vielleicht tue ich der Tätowierererin ja auch Unrecht und das sieht nach ein paar Weiteren Wochen anders aus, aber ganz so sauber hat sie meiner Meinung nach nicht gearbeitet... aber irgendwie ist das nicht so verkehrt mit den kleinen Fehlerchen. Passt schon! ^^

    Zu guter Letzt wünsche ich euch allen eine fröhlich-besinnliche Weihnachtszeit, passt gut auf euch und eure Liebsten auf und möge 2020 ein gutes Jahr werden.

    Lasst uns darauf mit einer leckeren Portion Met anstossen:

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    Dieser gegärte Honig wird auch HONIGWEIN genannt.


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