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Ergebnis 31 bis 36 von 36
  1. #31
    Mir ist das nur aus den ersten zwei Jahren Putins im Gedächtnis. Was davor gewesen sein soll, bringe ich nicht mit Gorbi in Verbindung. Ich meine also nicht die (angeblichen) Versprechungen Deutschlands gegenüber Gorbi, denn das sind Nacherzählungen, die erst Jahre später bekannt wurden, ich meine u.a. die Bundestagsrede von Putin am 25.09.01 wg. EU:

    Anstatt Russland in die Vorbereitung von Entscheidungen einzubeziehen, werde es aufgefordert, getroffene Entscheidungen nachträglich zu bestätigen. An die Abgeordneten des Bundestages gewandt sagte Putin: "Man muss fragen, ob das echte Partnerschaft ist." Ohne Aufbau eines Klimas des Vertrauens werde es keine einheitliche Sicherheitsarchitektur in Europa und der Welt geben. Ein klares Bekenntnis Putins zur Integration Russlands nach Europa.
    Viele politische Beobachter hatten das damals positiv dargestellt, in Bezug auf EU, aber auch auf die NATO, dann kam die totale Ablehnung aus der Bush Jr.-Regierung, angeblich auf Wunsch Polens und einem anderem ehem. "Blockstaaten"-Land (verständlich). Putin benutzt die Ablehnung bis heute in seiner Propaganda.

  2. #32
    ich stimme hier mit Dom überein, und verzichte drum, die debatte im kreis herum zu tragen.

    aber wenn ich das feststelle, bringe ich ihn aufgrund der gepflogenheiten der neuen schönen zeit wahrscheinlich in misskredit. sorry dafür...
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  3. #33
    homo novus Avatar von caesar
    Ort: milchstrasse
    Soviel ich weiss, ist die Sachlage offen. es gibt jedenfalls kein schriftliches Dokument.

    Dazu sind die Staaten der Ex-Sowjetunion beigetreten aus freiwilligen Gründen. Hätten sie vorher Russland um Erlaubnis bitten sollen?
    das melken eines leeren euters bewirkt nur,
    das man vom melkstuhl gestossen wird.

    rise and rise again until the lambs become to lions.

  4. #34
    chaos is a ladder Avatar von spector
    Ort: Düsseldorf
    Zitat Zitat von Dom Basaluzzo Beitrag anzeigen
    Mir ist das nur aus den ersten zwei Jahren Putins im Gedächtnis. Was davor gewesen sein soll, bringe ich nicht mit Gorbi in Verbindung. Ich meine also nicht die (angeblichen) Versprechungen Deutschlands gegenüber Gorbi, denn das sind Nacherzählungen, die erst Jahre später bekannt wurden, ich meine u.a. die Bundestagsrede von Putin am 25.09.01 wg. EU:



    Viele politische Beobachter hatten das damals positiv dargestellt, in Bezug auf EU, aber auch auf die NATO, dann kam die totale Ablehnung aus der Bush Jr.-Regierung, angeblich auf Wunsch Polens und einem anderem ehem. "Blockstaaten"-Land (verständlich). Putin benutzt die Ablehnung bis heute in seiner Propaganda.
    Warum nicht? Er hat ein Angebot gemacht. Und dann wurden in Polen und dem Baltikum eine Feindwand an Raketen gegen ihn aufgestellt, als wäre der kalte Krieg noch aktuell. A la: Bevor du was sagst, hast du schon gelogen.
    Was natürlich damals genau so wahr war, wie bei George W. (Massenvernichtungswaffen).
    Surprise me with the plausible!

  5. #35
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Dazu sind die Staaten der Ex-Sowjetunion beigetreten aus freiwilligen Gründen. Hätten sie vorher Russland um Erlaubnis bitten sollen?
    andersrum. die EU bevölkerungen hätten der NATO ein nein und einen absoluten stopp auferlegen müssen. dass sie bezüglich NATO in der praxis nichts zu melden haben, könnte der sargnagel für die EU sein.
    Das Netz hat keine Obergrenze.. Das Schöne: Im Netz ist jede Aussage wahr. -- Nur die Fragen, die im Prinzip unentscheidbar sind, können wir entscheiden. (Heinz von Foerster)
    http://www.antiquealive.com/Blogs/Ha...ean_House.html

  6. #36
    Zitat Zitat von caesar Beitrag anzeigen
    Dazu sind die Staaten der Ex-Sowjetunion beigetreten aus freiwilligen Gründen. Hätten sie vorher Russland um Erlaubnis bitten sollen?
    Nein, ich denke darum ging es Putin nicht, den interessierten nicht Polen oder Bulgarien in der EU oder NATO, der wollte zum Europa mit Frankreich und Deutschland gehören und NATO mit den USA auf Augenhöhe. D.h. wenn überhaupt eine Bitte um Erlaubnis, dann von der NATO und EU aus und nicht von den neuen Mitgliedern - so wie ein autokratischer Herrscher eben denkt.

    Putin hätte sich nach Westen und Osten (China) ökonomisch vergrößert und abgesichert, ein plausibles Motiv, so wie die meisten Grenznachbarn trotz der Größe Russlands mit denen irgendwie zurecht kommen und von keiner Seite eine Mauer errichtet werden soll, eigentlich ein natürlicher Wunsch, sofern nicht rein taktisch in den Raum geworfen (Putins Gedankengänge sind nicht so offensichtlich zu lesen wie die von einem Trump).

    Aber, um wieder vorwärts zu denken, womit Putin nach dem definitivem Ausschluss vom westlichem Spielkreis reagiert hat, ist bekannt oder spekulativ. Im eigenen Land Abbau der Pressfreiheit, eine korrumpierte Justiz und per Stärkung der Orthodoxen Kirche deutlich rechts-konservative Einflüsse, die zu Gewalt gegen Frauen und Homosexuellen schweigt oder indirekt aufruft. Was Putin außerhalb des Landes anrichtet, ist schwieriger nachweisbar. Seine letzten Reaktionen darauf, wie zum Mord im Berliner Tiergarten, sind allerdings sprachlich eher dem Vokabular eines Clan-Chefs ähnlich als dem Putins damals im Bundestag. Die Veränderung ist spürbar, der Mann wird dünnhäutiger, ich frage mich bloß warum jetzt? Habe ich irgendwas verpasst, Probleme in Russlands Wirtschaft?


    Zitat Zitat von hans Beitrag anzeigen
    ich stimme hier mit Dom überein, und verzichte drum, die debatte im kreis herum zu tragen.

    aber wenn ich das feststelle, bringe ich ihn aufgrund der gepflogenheiten der neuen schönen zeit wahrscheinlich in misskredit. sorry dafür...
    Ich kenne Dich nicht und habe Dich noch nie gelesen.


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