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  1. #1

    Ei Ei - Alles rund um die Hühnerhaltung im eigenen Garten - mit und ohne Hahn

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    Nachdem der Supermarktthread mit Fragen zur Hühnerhaltung etwas überfrachtet wird, mache ich hier einen auf.

    Hier könnt Ihr alles fragen zur Hühnerhaltung - mit und ohne Hahn! :-)

  2. #2
    Wenn ich morgen im Lotto gewinne...dann hab ich Hühner. werde dir dann ne PN schreiben, Marmalada
    In der Ehre liegt Hoffnung. *Alaska State Trooper*

  3. #3
    Ich nehme die erste Frage von Chassalla schon mal hier herüber:

    Zitat Zitat von Chassalla Beitrag anzeigen
    Man muss doch sicher die Hühner behördlich anmelden?! Was muss man da berücksichtigen? Ist das dann eine private Haltung?
    Ich weiß nicht, ob das in anderen Bundesländern anders geregelt ist. Wir mussten die Hühner bei der "Niedersächsischen Tierseuchenkasse" anmelden. Das kostet als private/r Halter*in ein paar Euro.
    Jedes Jahr wird nachgefragt, ob sich die Zahl der Hühner geändert hat. Und ich glaube, ich zahle jedes Jahr ein paar Euro.
    Es ist aber so wenig, dass ich es nicht mehr sicher weiß.


    Und die Hühner müssen regelmäßig gegen die Newcastle-Krankheit geimpft werden. Das ist eine Schluckimpfung über das Trinkwasser.
    Es gibt dann dafür eine Bescheinigung, dass man geimpft hat.

  4. #4
    Marmelada, ich finde es toll, wie sich die Hühner bei Euch entwickelt haben. Schön, dass sie jetzt besser leben können.

  5. #5
    Zitat Zitat von Spürnase Beitrag anzeigen
    Marmelada, ich finde es toll, wie sich die Hühner bei Euch entwickelt haben. Schön, dass sie jetzt besser leben können.
    Es ist aber auch schön, mit ihnen zu leben - meistens. Wenn sie krank werden oder sterben nicht. Aber das ist nunmal so.
    Ich habe immer gesagt, dass ich Hühner haben möchte, wenn wir aufs Land ziehen. lch fand die Vorstellung so schön, dass es unterm Küchenfenster gaakelt.
    War natürlich eine sehr romantische Vorstellung - aber es ist jetzt tatsächlich so romantisch.

    Mein Mann hat immer gesagt: "Ist mir recht, wenn Du Hühner willst, aber ich möchte dafür nicht verantwortlich sein." Ihm war unser anderes Tiergedöns schon genug. Ich fand den Standpunkt ok.
    Er hat nur nicht gewusst, wie niedlich Hühner sind. Selbstverständlich sorgt er inzwischen auch mit Hingabe für sie.

  6. #6
    Danke. Hier lese ich sehr gerne mit.
    Mich interessiert das so ganz persönlich und ich finde das toll, dass ihr die Hühner aufnehmt. Gibt es bestimmte Voraussetzungen (Stall, Haltung), die man sich genehmigen lassen muss?
    Ich hatte eine Reportage darüber gesehen und da wurden die armen Geschöpfe abgeholt und die Haltung "danach" genau überprüft.

    Dass so eledinge "Brutstätten" dann genehmigt werden, verstehe ich 0.

    Habt ihr Hähne?

  7. #7
    *einfach schwimmen* Avatar von Clairchen I.O.F.F. Team
    Ort: TZF und Cluedo
    ein Hühnchen Thread

  8. #8
    Zitat Zitat von Chassalla Beitrag anzeigen
    Gibt es bestimmte Voraussetzungen (Stall, Haltung), die man sich genehmigen lassen muss?
    Ich hatte eine Reportage darüber gesehen und da wurden die armen Geschöpfe abgeholt und die Haltung "danach" genau überprüft.
    Wir haben unsere Hühner ja von www.rettet-das-huhn.de
    Das ist ein Verein, der solchen ausgestallten Legehennen ein neues Zuhause verschafft.

    Die Voraussetzung ist, dass das neue Zuhause Huhngerecht ist. Also genug Platz, mindestens 10 qm² pro Huhn, ein ordentlicher Stall und die Zusicherung, dass man nicht brüten lässt (wegen der vielen Hähne, die dann kein Zuhause finden) und nicht schlachtet.
    Außerdem muss man zusichern, dass man sie ordentlich ärztlich versorgen lässt.

    Hier ist ein WDR-Bericht über den Verein:

    Vom Glück, ein Huhn zu retten
    Geändert von Marmelada (27-10-2020 um 21:46 Uhr)

  9. #9
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Es ist aber auch schön, mit ihnen zu leben - meistens. Wenn sie krank werden oder sterben nicht. Aber das ist nunmal so.
    Ich habe immer gesagt, dass ich Hühner haben möchte, wenn wir aufs Land ziehen. lch fand die Vorstellung so schön, dass es unterm Küchenfenster gaakelt.
    War natürlich eine sehr romantische Vorstellung - aber es ist jetzt tatsächlich so romantisch.

    Mein Mann hat immer gesagt: "Ist mir recht, wenn Du Hühner willst, aber ich möchte dafür nicht verantwortlich sein." Ihm war unser anderes Tiergedöns schon genug. Ich fand den Standpunkt ok.
    Er hat nur nicht gewusst, wie niedlich Hühner sind. Selbstverständlich sorgt er inzwischen auch mit Hingabe für sie.
    Das klingt schön.

    Mein Opa hatte Hühner. Ich bin daher mit Eiern von glücklichen Hühnern aufgewachsen. Wenn wir bei meinen Großeltern waren und es Hühnersuppe und Hühnerfrikassee gab, war mir als Kind aber nicht bewusst, dass ich das, was ich da gerade esse, persönlich kannte.

  10. #10
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Wir haben unsere Hühner ja von www.rettet-das-huhn.de
    Das ist ein Verein, der solchen ausgestallten Legehennen ein neues Zuhause verschafft.

    Die Voraussetzung ist, dass das neue Zuhause Huhngerecht ist. Also genug Platz, mindestens 10 qm² pro Huhn, ein ordentlicher Stall und die Zusicherung, dass man nicht brüten lässt (wegen der vielen Hähne, die dann kein Zuhause finden) und nicht schlachtet.
    Außerdem muss man zusichern, dass man sie ordentlich ärztlich versorgen lässt.
    Das ist echt was anderes, als 4 qm pro Huhn, was wohl noch großzügig ist.

    Das ist ja wie bei männlichen Kälbern, die immerhin noch als Kalbfleisch dann verramscht werden und die Mutterkühe geben Milch.

    Davor sollte wirklich niemand die Augen verschließen und die Hühner sehen da noch vergleichsweise " noch gut aus". Toll, dass es Menschen wie dich gibt, die den Hühnern ein so tolles Zuhause schenken.

    https://www.youtube.com/watch?v=JUlt-5xvl7A

  11. #11
    Zitat Zitat von Marmelada Beitrag anzeigen
    Wir haben unsere Hühner ja von www.rettet-das-huhn.de
    Das ist ein Verein, der solchen ausgestallten Legehennen ein neues Zuhause verschafft.

    Die Voraussetzung ist, dass das neue Zuhause Huhngerecht ist. Also genug Platz, mindestens 10 qm² pro Huhn, ein ordentlicher Stall und die Zusicherung, dass man nicht brüten lässt (wegen der vielen Hähne, die dann kein Zuhause finden) und nicht schlachtet.
    Außerdem muss man zusichern, dass man sie ordentlich ärztlich versorgen lässt.

    Hier ist ein WDR-Bericht über den Verein:

    Vom Glück, ein Huhn zu retten
    Ja, den Bericht hatte ich auch gesehen.

  12. #12
    optimistischer Single Avatar von Nosferata
    Ort: im halbvollen Bett
    Ich habe keine Fragen, aber ich lese hier begeistert mit.
    Auf einer Skala von eins bis müde bin ich Dornröschen.


    Sonntags bin ich ein Mofa - halb Mensch, halb Sofa.

  13. #13
    Und ich werde hier regelmäßig reingucken, ob es Fragen gibt.

  14. #14
    Hach, ein Hühnerthread. Marmelada, ich hoffe, du bist nicht böse, wenn ich hier auch mitschreibe?

    Ich mach einfach mal... So sehen unsere aus. Das ist Leena, die leider letztes Jahr gestorben ist. Mit 7 Jahren übrigens. Im Hintergrund Rocky, dieses Jahr gestorben, auch mit 7. Leena haben wir zusammen mit Rockys Vorgänger, der leider dem Habicht zum Opfer fiel , und drei Schwestern bekommen. Eine davon lebt noch und ist inzwischen 8.

    Bild:
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    Wir haben also auch einen Hahn, weil wir auch züchten wollen (mein Mann genauer gesagt). Dieses Jahr hat es endlich mal mit Naturbrut geklappt. Hier die stolze Mama mit vier ihrer Küken (das fünfte versteckt sich gerade hinter oder unter ihr):

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    Ich muss mich für die Qualität meiner Bilder entschuldigen. Es sind Handyfotos, die ich mit meinem alten S4 Mini gemacht habe.

    Wir haben übrigens keine ehemaligen Legehennen gerettet, sondern uns für eine - damals auf der Liste der gefährdeten Nutztierrassen stehende Rasse, deren Bestand sich inzwischen erfreulicherweise erholt hat - entschieden: das Wikipedia reference-linkSundheimer Huhn, eine alte badische Zwiehuhnrasse. Zwiehuhn bedeutet, dass die Hühner nicht nur als als Eier-, sondern auch als Fleischlieferanten genutzt werden. Und ja, damit werde ich jetzt wahrscheinlich einige von euch vor den Kopf stoßen, aber wir essen sie tatsächlich auch. Also die Junghähne, sofern vorhanden. Und ich habe dabei kein schlechtes Gewissen, weil sie im Gegensatz zu den handelsüblichen Masthähnchen nicht innerhalb von 5 Wochen (!) unter erbämlichen Umständen gemästet werden, sondern ca. 9 Monate Zeit haben, um zu wachsen, und in diesen 9 Monaten ein wirklich schönes Leben haben.

  15. #15
    Sara, ich freue mich, wenn Du hier mitschreibst, und Deine Hühner sind toll.


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