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  1. #811
    Um es mal etwas aufzulockern, und für alle die es noch nicht kennen: Katze als Telefon. Parodie auf “The Princess Diaries – The Queen is Coming”. Ich versuche grade, es unserem Kater beizubringen. LOL

    https://www.youtube.com/watch?v=M2_B...l=MosaicCircle

  2. #812
    Wie macht man denn eine Desensibilisierung bei Katzen? Mit Spritzen wie beim Menschen?

  3. #813
    Zitat Zitat von Ireland Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,
    Ich hab mal wieder ein problemchen. Bei meiner Aila hat ein Allergie test nun ergeben, dass Aila allergisch gegen Hausstaubmilben ist. Sie hat sich über Wochen immer wieder das Köpfchen aufgekratzt. Ich gebe ihr jetzt seit einer Woche das Medikament atopika. Es hilft super, kein kratzen mehr und die offenen stellen heilen sehr gut, sind fast weg. Mein Tierarzt meinte ich solle mal über eine Desensibilisierung nachdenken, da die Allergie ja bleibt. Gegen hausstaubmilben kann man ja so gut wie nix machen.
    Arzt meinte auch ich soll ihr das Atopika immer geben. Was aber auch nicht so toll ist, einer zweijährigen katze nun ein Leben lang ein Medikament zu geben. Wenn ich es absetze werden die Beschwerden aber wiederkommen. Hat einer für euch Erfahrungen, mit haustaubmilben allergie bei katzen?
    Gegen Hausstaubmilben..... na super.
    Hat sie sich gleich was ausgesucht, das immer vorhanden ist.

    Ich würde die Desensibilisierung auf jeden Fall probieren.
    Ich denke dass der Versuch zu Beginn für Aila evtl. etwas unangenehm werden könnte - aber wenn es funktioniert ist sie tägliche Tablettengabe los - und damit etwas was evtl. mal auf Dauer zu unangenehmen Nebenwirkungen führen könnte.

    Aber, die Medikamente werden in der Regel von den meisten Katzen auch auf Dauer gut vertragen.
    Viele Katzen nehmen wegen Allergien ja lebenslang Prednisolon oder Atopica.

    Trotzdem, wenn man ihnen das ersparen kann, würde ich auf jeden Fall den Versuch wagen.

    Ich selbst hab das noch mit keiner meiner Katzen machen müssen - kenn aber aus dem Umfeld welche, bei denen das gut geklappt hat, man halt etwas Geduld braucht.
    Ist bei denen schon ein paar Jahre her, vielleicht hat sich seitdem da auch etwas getan, dass es schneller geht, oder die Dosierungen anders sind.

    Ich würde mich mal genau vom TA beraten lassen.
    Und auch ruhig genau nachfragen ob er selbst das schon öfter gemacht hat, oder dich ruhig umsehen nach TÄ die damit viel Erfahrung haben.

  4. #814
    Zitat Zitat von Witwe Bolte Beitrag anzeigen
    Wie macht man denn eine Desensibilisierung bei Katzen? Mit Spritzen wie beim Menschen?
    Ja, so kenne ich das von vor einigen Jahren.
    Die ersten Spritzen in einem kürzeren Abstand, dann immer seltener.
    Mit einem Serum das extra anhand ihrer Blutergebnisse für sie hergestellt wird.

    Deswegen auch mein Rat an Ireland den TA ruhig danach zu fragen ob er sich damit gut auskennt.

  5. #815
    Danke mesh!
    Das Problem ist halt die Anwendung der Desensibilisierung. Ich muss über einen längeren Zeitraum bis zu 20-30 mal einmal die Woche zum Tierarzt wegen der Spritze. Das kann ich schon beruflich schlecht einrichten. Und dann die kosten…. Tierarzt meinte so um die 400 Euro, weil das blut bzw Serum von Aila ja dementsprechend aufbereitet werden muss. Ich muss mich auch erkundigen ob meine tierversicherung das bezahlt.(wie gut das ich bei Aila eine abgeschlossen hab. Die haben schon einiges bezahlt) . Meinst du echt man kann Atopica auf Dauer geben. Vielleicht in größeren Abständen? Ich hab ihr Anfang 2x am Tag gegeben, wie vom TA empfohlen . Jetzt noch 1x am Tag. Das Zeug hilft echt super!

  6. #816
    Zitat Zitat von Ireland Beitrag anzeigen
    Danke mesh!
    Das Problem ist halt die Anwendung der Desensibilisierung. Ich muss über einen längeren Zeitraum bis zu 20-30 mal einmal die Woche zum Tierarzt wegen der Spritze. Das kann ich schon beruflich schlecht einrichten. Und dann die kosten…. Tierarzt meinte so um die 400 Euro, weil das blut bzw Serum von Aila ja dementsprechend aufbereitet werden muss. Ich muss mich auch erkundigen ob meine tierversicherung das bezahlt.(wie gut das ich bei Aila eine abgeschlossen hab. Die haben schon einiges bezahlt) . Meinst du echt man kann Atopica auf Dauer geben. Vielleicht in größeren Abständen? Ich hab ihr Anfang 2x am Tag gegeben, wie vom TA empfohlen . Jetzt noch 1x am Tag. Das Zeug hilft echt super!
    Ja, ich kann mir gut vorstellen dass du das Atopica auf Dauer geben kannst.
    Zur Not ja sowieso musst.
    Ich nehme an genau darauf ist das Medikament ausgerichtet.
    Ähnlich wie auch das schon erwähnte Prednisolon - von dem wissen viele Katzenhalter aus Erfahrung dass es auch auf Dauer gut vertragen wird.

    (natürlich verstehe ich deine Bedenken da Aila erst zwei Jahre alt ist, und es da um viele zukünftige Jahre mit Medikament geht)

    Aber genau den Gedanken habe ich auch, dass du mit der Zeit evtl. die Dosierung nach Ailas Bedarf anpassen kannst, da du es ja jetzt schon reduziert hast, und es trotzdem funktioniert.
    Vielleicht besteht die Möglichkeit dass du es zukünftig seltener, mit Abständen dazwischen anwenden kannst.
    Du ja sehen kannst ob sie sich wieder vermehrt kratzt, oder Stellen sichtbar werden.
    Und dann gleich reagierst. Bzw. erst dann.

    Falls du dich gegen die Desensibilisierung entscheidest - oder diese nicht funktionieren sollte.

    Falls doch:
    Ob du die regelmäßigen Spritzen dann nicht sogar Zuhause selbst verabreichen könntest, damit du nicht immer in die Praxis musst, würde ich auch mal beim TA nachfragen.

    Bei welcher Versicherung hast du Aila denn versichert?
    Meine sind bei der Agila - und die übernehmen das.
    Ich wüsste allerdings auch nicht warum das ausgeschlossen sein sollte - das ist ja kein "Hokuspokus" wie z.B. Homöopathie für viele - und selbst das bezahlt die Agila.

    Einfach mal nachfragen.
    Und auch in Ruhe dich über all das andere erkundigen.
    Über das Atopica, über Desensibilisierung so viel Info wie möglich usw.

    Aila geht es ja momentan gut mit der jetzigen Dosierung, es brennt nichts.
    Eine solche Allergie ist nicht lebensgefährlich, du hast alle Zeit dich damit ausführlich auseinanderzusetzen, und entsprechend zu planen.


    Wenn meine Katzen ein Medikament bekommen das ich noch nicht kenne, informiere ich mich schon immer gerne hier ==> https://www.vetpharm.uzh.ch/tak/06000000/00062585.01

    Ich hab den Text zu Atopica jetzt nur schnell mal überflogen als ich den Link suchte.
    Hab aber gesehen dass unsere Vermutung, dass man es nachdem eine Wirkung eingetreten ist nicht mehr täglich geben muss, richtig ist

  7. #817
    Ganz lieben Dank mesh🙏
    Ich bin auch bei der Agila Versicherung, allerdings erst seit 5 Monaten. Hab den höchsten Versicherungsschutz abgeschlossen mit OP kostenübernahme. Bin bis jetzt super zufrieden mit denen! Ich wusste gar nicht, dass ich ggfs. die Spritzen auch selbst geben kann. Glaub aber auch nicht, dass mein TA sich darauf einlässt. Aber ich halte ihn für absolut fähig und kompetent und vertrauensvoll. Meine verstorbene Polly hat er bis zuletzt immer sehr gut betreut, als TA der weiß was er tut. Er meinte halt es wäre gut mich bis nächste Woche zu entscheiden, da bis dahin noch das blut von aila im Labor vorhanden ist.
    Geändert von Ireland (07-08-2022 um 00:59 Uhr)

  8. #818
    Hallo,
    hab schon längere Zeit nicht mehr hier gelesen. Pandemie, Krieg, Arbeit natürlich ... haben leider abgelenkt.

    Iich hab jetzt noch nicht nachgelesen, hoffe, dass es Euren Katzen gut geht.

    Meine Katze war inzwischen krank bzw. ist es noch. Die Symptome werden behandelt, die Ursache steht nur noch nicht fest. Für einen Aldosteron-Test hatte das Labor zu wenige Blut. Vielleicht wird er noch nachgeholt.

    Sie war 3 Tage in der Klinik, zum Glück schnell genug!
    Eines Sonntags kam sie am frühen Nachmittag nach Hause und kippte öfter zur Seite, kam nicht gleich auf Anhieb aus Sofa. Trank auch nicht. Zuerst dachte ich an Hitzschlag, dann an leichten Schlaganfall. War es dann aber nicht.

    Da sie nicht auf den Hinterpfoten stand, sondern auf den Unterschenkeln, wurde zuerst auf Diabetes getippt - das wurde aber ausgeschlossen. Also eine Neuropathie.
    Beim Bluttest viel zu wenig Kalium, der Blutdruck entsprechend erhöht.
    Sie nimmt seitdem einen Blutdrucksenker und ein Mittel zur Entwässerung.

    Bei der nächsten Untersuchung stand sie auf den Hinterpfoten, war auch nicht mehr gekippt - und de Kaliumwerte waren im normalen Bereich! Ihr Blutdruck war niedriger, aber immer noch zu hoch - was wahrscheinlich (auch) auf die Aufregung zurückzuführen ist.

    Sie verhält sich wie vorher, frisst und trinkt gut, geht auch wieder raus.

    Ich werde in den nächsten Tagen wieder mit ihr zum Arzt fahren, brauche auch wieder Amodip (für den Blutdruck).
    Ich werde aber besprechen, wie in Zukunft der Blutdruck kontrolliert werden könnte.
    Wenn es sein muss, fahre ich natürlich alle 2 Wochen hin (ist leider nicht in der Nähe) - aber vielleicht gibt es eine andere Lösung.

    Ich habe mal gesucht: Es gibt Blutdruckmessgeräte auch für kleine Tiere.
    Hat jemand von Euch Erfahrung damit ?
    Aufgeregt wäre sie natürlich auch bei mir - und ich entsprechend zerkratzt. Aber ich würde ihr (und auch mir) die Fahrt und auch den Behandlungsraum ersparen.

    Ich werde das mal in den nächsten Tagen besprechen und mir gleich einen entsprechenden Vorrat an Tabletten mitnehme.

    Ich habe es so ausführlich geschildert, falls mal eine andere Katze ähnliche Symptome zeigt. Hinterpfoten und Diabetes hatte ich nicht gewusst.
    Die Wolken treiben langsam Richtung Osten. Schmerzliche Spuren von Frauenabsätzen ziehen sich,
    ziehen sich von der Bahnstation zum Miliitärfriedhof.
    Aus "Antenne" von Serhij Zhadan

  9. #819
    @Bunty
    Da habt ihr ja Einiges hinter euch - bzw. ja leider wohl noch vor euch.

    Leider habe ich auch keine Erfahrung mit selbst Blutdruckmessen bei den Katzen.
    Auch das mit den Hinterbeinen bzw. nicht auf den Pfoten stehen kannte ich nur von Niereninsuffizienz-Katzen.

    Schön dass es ihr wieder besser geht, ich wünsche euch weiter gute Besserung!
    Wie alt ist sie denn?

  10. #820
    Zitat Zitat von mesh Beitrag anzeigen
    @Bunty
    Da habt ihr ja Einiges hinter euch - bzw. ja leider wohl noch vor euch.

    Leider habe ich auch keine Erfahrung mit selbst Blutdruckmessen bei den Katzen.
    Auch das mit den Hinterbeinen bzw. nicht auf den Pfoten stehen kannte ich nur von Niereninsuffizienz-Katzen.

    Schön dass es ihr wieder besser geht, ich wünsche euch weiter gute Besserung!
    Wie alt ist sie denn?
    Danke!

    Sie ist 13 - und ich hoffe sehr, dass sie noch ganz lange leben wird.

    Und wenn nötig, fahre ich sie. Aber vielleicht ergibt sich ja doch eine andere Möglichkeit.
    Die Wolken treiben langsam Richtung Osten. Schmerzliche Spuren von Frauenabsätzen ziehen sich,
    ziehen sich von der Bahnstation zum Miliitärfriedhof.
    Aus "Antenne" von Serhij Zhadan

  11. #821
    Zitat Zitat von Bunty Beitrag anzeigen
    Danke!

    Sie ist 13 - und ich hoffe sehr, dass sie noch ganz lange leben wird.

    Und wenn nötig, fahre ich sie. Aber vielleicht ergibt sich ja doch eine andere Möglichkeit.
    13 ist sie, also auch nicht mehr die Jüngste.
    Ich nehme an die haben in den drei Tagen in der Tierklinik auch ihr Herz geschallt um mögliche (auch gern altersbedingte) Ursachen am Herzen für den hohen Blutdruck ausschließen zu können?

    Es gibt zwar verschiedene Methoden, aber ich kann mir gut vorstellen dass du den Blutdruck zukünftig daheim messen kannst.
    Mit so einem ähnl. Gerät wie wir das bei uns Menschen auch machen.
    Zuhause hat sie ja auch etwas weniger Stress dabei, und so ist der Wert auch aussagekräftiger.

    Mit welcher Methode haben sie in der Tierklinik gemessen?

  12. #822
    Ja, sie haben wirklich alles untersucht - bis auf eben den Aldosteron-Test.

    Die Ärztin hatte genau so ein Messgerät wie für Menschen, nur eben mit einer Mini-Manschette.

    Ich werde/würde es auf jeden Fall probieren. Beim 10. Mal hält sie vielleicht still.
    Die Wolken treiben langsam Richtung Osten. Schmerzliche Spuren von Frauenabsätzen ziehen sich,
    ziehen sich von der Bahnstation zum Miliitärfriedhof.
    Aus "Antenne" von Serhij Zhadan

  13. #823
    Bütterkenliebhaber Avatar von Finchen2062013
    Ort: Herzenswärme
    Ich drücke die Daumen, Bunty, dass ihr noch ein paar schöne Jahre zusammen habt.
    Acht sind geladen, zehn sind gekommen, ich gieß Wasser zur Suppe denn alle sind Willkommen.
    "All we are saying is Give Peace a Chance" John Lennon

  14. #824
    Zitat Zitat von Finchen2062013 Beitrag anzeigen
    Ich drücke die Daumen, Bunty, dass ihr noch ein paar schöne Jahre zusammen habt.
    Danke, Finchen!

    Heute nachmittag habe ich einen Termin beim TA, dann berichte ich.

    Vom Verhalten her ist sie wie sonst - und hat ziemlich viel Appetit!
    Die Wolken treiben langsam Richtung Osten. Schmerzliche Spuren von Frauenabsätzen ziehen sich,
    ziehen sich von der Bahnstation zum Miliitärfriedhof.
    Aus "Antenne" von Serhij Zhadan

  15. #825
    Also …

    Blutdruckmessen:
    Die Ärztin meinte, dass im Gegensatz zum Menschen diese Methode bei Tieren nicht so genau ist.
    Diesmal hat sie es am oberen Schwanzende - mehrmals - probiert mit zusätzlich Gel. Auch wenn man Aufregung abzieht (neuerdings bleibt sie in ihrem Transportkorb, Dach ab*), ist der Wert von 170/180 zu hoch.

    Deshalb wird ab morgen die Dosis Amodip (1,25 mg) erhöht auf eine 3/4 Tbl. morgens. Wirkung soll ich beobachten.

    Spironolacton Accord (Entwässerung) weiterhin 1/4 Tbl. morgens.

    Bluttest:
    Alles in Ordnung, Kalium gerade noch im Normalbereich, etwas geringer als vor ca. 3 Wochen. Ab und zu soll ich etwas Kalium-Glukonat übers Futter geben.

    Im September dann wieder Kontrolle.

    Den Bluthochdruck wird sie schon länger haben.
    Ob ich so ein Gerät kaufe, werde ich mir in den nächsten Tagen überlegen.
    Schilddrüse wurde übrigens auch untersucht - OK.

    Sie kam ja mit ca. 6 Monaten zu mir, es wurde damals der Herpes-Virus diagnostiziert. Das „befallene“ Auge hat sich nicht verschlechtert. Seitdem nimmt sie morgens und abends L-Lysin.

    (*) Eine gute Idee der Ärztin. Auch bei der Blutabnahme gab es kein „Geschrei“.
    Die Wolken treiben langsam Richtung Osten. Schmerzliche Spuren von Frauenabsätzen ziehen sich,
    ziehen sich von der Bahnstation zum Miliitärfriedhof.
    Aus "Antenne" von Serhij Zhadan


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