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  1. #1426
    Gerberga, wenn ich deine posts lese, liegt mir immer eine Frage auf der Zunge (natürlich musst du nicht antworten wenn es zu persönlich ist):
    Du hast schon mehrmals geschrieben, du bist Risikopatientin und darfst nicht an covid erkranken. Nun nehme ich an, du bist geimpft und auch geboostert. Ist es denn nicht so, dass dadurch auch dein Risiko erheblich gemindert ist?? Wenn ich dich lese, klingt es immer so, als ob du dein Risiko noch gleichermaßen hoch empfindest, fast als hätte es keine Impfung gegeben. Ist das denn medizinisch bestätigt, wurde dir das von Ärzten gesagt, dass du weiterhin - auch geimpft - Hochrisiko-Patientin bist?
    Oder ist es einfach dein subjektives Empfinden und deine Entscheidung, dass du eben lieber gar kein Risiko (und sei es auch ein geringes) eingehen möchtest?
    Wie gesagt, es interessiert mich einfach wirklich, natürlich musst du keine medizinischen Details preisgeben, wenn du das nicht möchtest...

    Und bzgl. der Maskenpflicht: es ist doch inzwischen bekannt, dass schon FFP2-Masken einen hohen Eigenschutz bieten. Da spielt es doch gar keine so große Rolle, ob alle anderen auch die Maske tragen. Ich kann verstehen, dass jemand sich selbst weiterhin schützen will bzw. muss. Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, sich deshalb weiterhin Maskenpflicht für alle zu wünschen.
    Geändert von earlybird (14-05-2022 um 14:20 Uhr)

  2. #1427
    weibliches Glücksbärchie Avatar von ewin
    Ort: Felsenmeer
    Zitat Zitat von earlybird Beitrag anzeigen
    Gerberga, wenn ich deine posts lese, liegt mir immer eine Frage auf der Zunge (natürlich musst du nicht antworten wenn es zu persönlich ist):
    Du hast schon mehrmals geschrieben, du bist Risikopatientin und darfst nicht an covid erkranken. Nun nehme ich an, du bist geimpft und auch geboostert. Ist es denn nicht so, dass dadurch auch dein Risiko erheblich gemindert ist?? Wenn ich dich lese, klingt es immer so, als ob du dein Risiko noch gleichermaßen hoch empfindest, fast als hätte es keine Impfung gegeben. Ist das denn medizinisch bestätigt, wurde dir das von Ärzten gesagt, dass du weiterhin - auch geimpft - Hochrisiko-Patientin bist?
    Oder ist es einfach dein subjektives Empfinden und deine Entscheidung, dass du eben lieber gar kein Risiko (und sei es auch ein geringes) eingehen möchtest?
    Wie gesagt, es interessiert mich einfach wirklich, natürlich musst du keine medizinischen Details preisgeben, wenn du das nicht möchtest...

    Und bzgl. der Maskenpflicht: es ist doch inzwischen bekannt, dass schon FFP2-Masken einen hohen Eigenschutz bieten. Da spielt es doch gar keine so große Rolle, ob alle anderen auch die Maske tragen. Ich kann verstehen, dass jemand sich selbst weiterhin schützen will bzw. muss. Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, sich deshalb weiterhin Maskenpflicht für alle zu wünschen.

    Ich bin auch geimpft und geboostert nur wirkt die Impfung ja nicht sonst würden nicht so viele Menschen trotzdem krank . Ich bin jetzt vorsichtiger als ich es ungeimpft war weil man seinen Mitmenschen ja nicht mehr vertrauen kann, da hält sich ja kaum einer mehr an die Regeln.

  3. #1428
    Der Sinn der Impfung ist ja auch nicht eine Infektion zu verhindern, sondern zu verhindern, daß du intubiert wirst oder stirbst.

    Ansonsten GIBT es ja weitgehend keine Regeln mehr, an die sich irgendwer halten müsste. , außer im ÖPNV und gelegentlich per Hausrecht.
    Was hat das also mit Vertrauen zu tun?

    Du hast einfach eine völlig falsche Vorstellung von der Leistungsfähigkeit der Impfung, aber es ist völlig normal, daß die meisten Menschen sich einfach freuen, wieder normal leben zu können, mit dem Restlebensrisiko Corona.

    Und wie earlybird schrieb, der allergrößte Teil der Risikopatienten ist durch die Impfung auch vor einem schweren Verlauf geschützt. Es gibt ja nur sehr wenig Krankheiten, bei denen die Impfungen tatsächlich nicht wirken.

  4. #1429
    Zitat Zitat von earlybird Beitrag anzeigen
    Gerberga, wenn ich deine posts lese, liegt mir immer eine Frage auf der Zunge (natürlich musst du nicht antworten wenn es zu persönlich ist):
    Du hast schon mehrmals geschrieben, du bist Risikopatientin und darfst nicht an covid erkranken. Nun nehme ich an, du bist geimpft und auch geboostert. Ist es denn nicht so, dass dadurch auch dein Risiko erheblich gemindert ist?? Wenn ich dich lese, klingt es immer so, als ob du dein Risiko noch gleichermaßen hoch empfindest, fast als hätte es keine Impfung gegeben. Ist das denn medizinisch bestätigt, wurde dir das von Ärzten gesagt, dass du weiterhin - auch geimpft - Hochrisiko-Patientin bist?
    Oder ist es einfach dein subjektives Empfinden und deine Entscheidung, dass du eben lieber gar kein Risiko (und sei es auch ein geringes) eingehen möchtest?
    Wie gesagt, es interessiert mich einfach wirklich, natürlich musst du keine medizinischen Details preisgeben, wenn du das nicht möchtest...

    Und bzgl. der Maskenpflicht: es ist doch inzwischen bekannt, dass schon FFP2-Masken einen hohen Eigenschutz bieten. Da spielt es doch gar keine so große Rolle, ob alle anderen auch die Maske tragen. Ich kann verstehen, dass jemand sich selbst weiterhin schützen will bzw. muss. Nicht nachvollziehen kann ich allerdings, sich deshalb weiterhin Maskenpflicht für alle zu wünschen.
    Ja, ich bin geimpft (vierfach mittlerweile). Und das mindert das Risiko, klar. Aber: jede Infektion ist eine Wundertüte - der Satz ist nicht von mir, sondern von einer der fachlich kompetenten Stimmen, ich glaube von Frau Dr. Ciesek. Das gilt eben auch für geimpfte Personen. Und der Schutz ist nunmal maximal gut, wenn ALLE diese verdammten Masken tragen.
    Zur persönlichen Situation nur so viel: Meine Lunge und mein Herz sind vorgeschädigt, dazu kommt ein Sammelsurium an Autoimmunerkrankungen. Das ernste Gesicht der Ärztin, die von "Hochrisikopatientin" sprach, ist mir einigermaßen in die Glieder gefahren. Hört man nicht gern, sowas.
    Ein Verwandter ist an Corona gestorben (gleich zu Beginn, in Bayern), zwei Bekannte haben Long Covid mit allem, was man sich so wünscht, dito zwei sportliche, durchtrainierte Familienväter aus dem Kollegenkreis meines Mannes. Einer ist auf unbestimmte Zeit krank geschrieben, der andere freut sich, daß er mit seinem kleinen Sohn schon wieder mehr als 500 m spazieren gehen kann. Beide waren vor der Erkrankung passionierte Läufer, einer bis zum Halbmarathon. Außer meinem Verwandten: alle geimpft. Und weder die zwei Frauen noch die beiden Männer waren schlimm krank - "nur" wie ein fieser grippaler Infekt. Eben: Wundertüte.

    Und ich habe, wie ewin, keinerlei Vertrauen mehr in Bezug auf das Verantwortungsbwußtsein anderer Leute um mich herum, ausgenommen Angehörige und gute Freunde. Die Impfquote hierzulande ist relativ niedrig, die Leute waren auch während hoher Infektionszahlen unvorsichtig. Die Gespräche, die ich gelegentlich mitgehört habe (z. B. von Nachbar-Balkons oder auf der Straße) haben mich echt schaudern lassen. Da ist Leichtsinn hoch zehn, Corona-Leugnung, Impfgegnerschaft, Dummheit und Ignoranz im Überfluß geboten.

    Nein, danke. Ich habe das nun nur für mich allein zu verantworten, aber ich denke wirklich mit großem Mitgefühl an alle Familien mit chronisch kranken Kindern, die man dem Virus nun sozusagen zum Fraß vorwirft. Aber, wie schrieb eine Ministerin so "schön": "Kinder sterben".

  5. #1430
    Zitat Zitat von Lilith79 Beitrag anzeigen
    Ansonsten GIBT es ja weitgehend keine Regeln mehr, an die sich irgendwer halten müsste.
    Genau das ist ja der gottverdammte Scheiß!

  6. #1431
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Jo, es gibt bei den meisten Impfungen auch bei anderen Krankheiten keine 100prozentige Sicherheit, nicht trotzdem daran schwer zu erkranken, das ist nix Neues. Weil die Wirksamkeit zB nachlässt oder weil man ein Low- oder Nonresponder ist oder weil ihre generelle Wirksamkeit geringer ist. Von der Wirksamkeit, die die Covidimpfungen hat, konnte man bei der Grippeimpfung manchmal nur träumen. Daneben gibt es auch genug Krankheiten, gegen die es gar keine Impfung gibt (RS-Virus, Pfeiffersches Drüsenfieber usw.), neben vielen anderen Lebensrisiken. Und ich vermute mal, dass die meisten sich trotzdem nicht so eingeschränkt haben, wie aktuell.

    Für Menschen mit sehr hohem tatsächlichen Risiko, gibt es inzwischen auch verschiedene Therapiemöglichkeiten, um einen schweren Verlauf abzumildern bzw. zu vermeiden. Auch die Möglichkeit eines weiteren Boosters gibt es.

    Aber es bleibt ja jedem selbst überlassen, sich trotzdem weiter so zu schützen, wie er es für richtig hält. Nur von allen anderen kann man es halt irgendwann nicht mehr verlangen.

    Ich bin selbst Risikopatienten (Impfprio 2 aufgrund Vorerkrankungen, ähnlich wie Gerberga) und ich bin froh und dankbar, dass sich die Gesellschaft zwei Jahre sehr (!) eingeschränkt hat und sich solidarisch gezeigt hat, mehr als ich persönlich es erwartet hatte. Und zwar solange bis Impfungen, Booster, zweiter Booster, bessere Behandlungsmethoden usw. vorhanden sind. Trotzdem besteht natürlich weiter ein Risiko, daran zu versterben oder Long Covid, allerdings deutlich geringer als noch vor einem Jahr.

    Gesellschaftlich muss man Covid nunmal irgendwann mal im Verhältnis zu den vielen anderen Lebensrisiken setzen. Es bringt ja auch nix, wenn dann in ein paar Jahren aufgrund der Kollateralschäden der Maßnahmen zB psychische Erkrankungen/Suchterkrankungen noch weiter auf dem Vormarsch sind oder durch das Kaputtmachen diverser Branchen weniger Geld für Rehas, Prävention, teure Medikamente und Behandlungen vorhanden ist.

  7. #1432
    Danke Gerberga für deine Antwort!

    Dass ein 'Restrisiko' besteht ist ja nicht von der Hand zu weisen. Aber insgesamt sehe ich es wie Dedeli. Und ich finde auch, dass die meisten Menschen erstaunlich bereit waren, fast zwei Jahre lang teils massive Einschränkungen hinzunehmen. Ich hätte mir das so nie vorstellen können. Klar gibt es Ausnahmen, gab es (teilweise auch berechtigte) Kritik. Aber dass die Gesellschaft unsolidarisch war, habe ich so nicht wahrgenommen.

    Andererseits sehe ich eben auch die Menschen, die durch die Begleiterscheinungen der Pandemie in große existentielle Nöte geraten sind. Zumindest bei der gegenwärtigen Infektionslage kann eigentlich niemand mehr Lockdown-ähnliche Maßnahmen (Schließungen, Absagen und Kapazitätseinschränkungen bei Veranstaltungen oder in der Gastronomie etc.) erwarten oder verantworten. Sonst gäbe es irgendwann keine Kulturbetriebe, keine Clubs, keine Gastronomie mehr.
    Von daher ist es mir nicht ganz klar, was ihr erwartet, das noch an Maßnahmen angemessen wäre?
    Was die Masken betrifft: Ich persönlich hätte kein Problem damit, im ÖV sowie beim Einkaufen im Supermarkt weiter MNS zu tragen. Und tue dies auch bisher meistens. In meinem Stamm-Supermarkt z.B. wird darum gebeten, und die meisten halten sich auch daran.

    Aber insgesamt führt wohl kein Weg daran vorbei, dass wir wieder zur Normalität zurückkehren. Es tut mir leid für alle, die das für sich als Bedrohung wahrnehmen. Ich mag auch gar nicht urteilen über die persönlichen Ängste und Sorgen aufgrund von Vorerkrankungen.
    Aber dass man nun chronisch kranke Kinder 'dem Virus zum Fraß vorwirft', finde ich zum Beispiel schon sehr extrem formuliert.
    Man darf ja nicht vergessen, dass gerade Kinder auch unter den Begleiterscheinungen der Corona-Maßnahmen gelitten haben. Dass psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zugenommen haben, ist ja keine Erfindung der Querdenker-Fraktion. Und ich denke, das ist nur die Spitze des Eisbergs.

    Auch was ewin schreibt (dass die Impfung nicht wirkt etc.), kommt mir sehr übertrieben vor. Gerade dass es bei den extremen Infektionszahlen im Vergleich zu 2020 und auch 2021 nicht zu viel mehr schweren Fällen kam (aktuell sogar weniger soviel ich weiß), beweist doch eigentlich dass die Impfungen wirksam sind bzw. dass die Pandemie sich abgeschwächt hat.
    Geändert von earlybird (14-05-2022 um 20:16 Uhr)

  8. #1433
    Wer mag, kann in Konzerte gehen, sich mit ungeimpften, ungetesteten Gleichgesinnten dicht an dicht in Restaurants und auf Bierbänken drängeln, im vollbesetzten Flugzeug reisen oder im Fitnesstudio im Verein schwitzen.
    Ich lass' es bleiben. Konzerte (da hatte ich ein Abo) und Theater bleiben zu lassen, tun mir wirklich weh. Genauso wie Proben mit meinen musikalischen Bekannten. Aber krank zu werden täte mir noch mehr weh, mir ist das Risiko zu groß.
    Das sind aber alles Dinge, die ich vermeiden KANN.
    Was ich NICHT vermeiden kann, ist die Versorgung meiner Familie und - so wenig wie möglich, aber manchmal muß es sein - den ÖPNV zu benutzen. Mein Mann muß letzteres nun wieder regelmäßig tun. Wenn auch dort die Maskenpflicht fallen sollte ... verdammte Hacke.
    Beim Einkauf könnte ich noch auf die absoluten Rand-Zeiten ausweichen, beim ÖPNV ginge das nicht.
    Zu Beginn der Corona-Zeit gab es die Hoffnung, daß das Geschehen zu mehr Gemeinsinn führen könnte. Davon sehe ich wenig übrig geblieben, und dreimal verflucht sei diese komische Partei, die das auch noch befeuert. Ich, ich, ich.
    Mich hat das alles sehr desillusioniert, was unsere Gesellschaft angeht.

    Zitat Zitat von earlybird Beitrag anzeigen
    Aber dass man nun chronisch kranke Kinder 'dem Virus zum Fraß vorwirft', finde ich zum Beispiel schon sehr extrem formuliert.
    Das ist von mir nur etwas umformuliert, der Gedanke an sich stammt von einer solchen Familie.
    Zitat Zitat von earlybird Beitrag anzeigen
    Man darf ja nicht vergessen, dass gerade Kinder auch unter den Begleiterscheinungen der Corona-Maßnahmen gelitten haben. Dass psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen zugenommen haben, ist ja keine Erfindung der Querdenker-Fraktion. Und ich denke, das ist nur die Spitze des Eisbergs.
    Kinder leiden auch unter Long Covid. Unter dem eigenen und unter dem von Familienangehörigen. Unter der Angst um erkrankte Eltern und Großeltern, unter dem Erleben von (zu) früh verstorbenen Angehörigen. Ich werde nie die beiden Jugendlichen vergessen, die in einer Doku erzählten, wie es ihnen ging, als die Mutter auf der Intensivstation um ihr Leben rang. Ich fürchte, es gibt auch da zwei Seiten der Medaille.

  9. #1434
    Top-Fangirl Avatar von dedeli I.O.F.F. Team
    Ort: München
    Gerberga: In MeckPomm habt ihr doch sowieso nur medizinische Maskenpflicht im ÖNPV, so wie die von vielen getragen wird (Bartträger, Nasenbären), würde ich mir von der Schutzwirkung von denen im ÖNPV nicht viel versprechen, wenn man sehr sicherheitsorientiert ist. Ich bezeichne sie ja immer scherzhaft als besseren Spuckschutz.

    Ich hatte dir ja schonmal den Tipp mit FFP3 mit Ventil gegeben. Die ist erlaubt, sobald die Maskenpflicht im ÖNPV fällt.

    Was spricht dagegen? Preislich sind die zwar etwas teurer als FFP2-Masken, aber auch nicht teurer als lange Zeit die FFP2-Masken.

    Und das Klinikpersonal, das seit zwei Jahren in engem Kontakt mit Infizierten arbeitet hat ja auch nix anderes und kann sich damit effektiv schützen.
    Geändert von dedeli (14-05-2022 um 21:11 Uhr)

  10. #1435
    Wenne aufhörst zu lächeln, biste am Arsch. Avatar von Croco
    Ort: Smaragdstadt
    Zitat Zitat von Gerberga Beitrag anzeigen
    Genau das ist ja der gottverdammte Scheiß!
    Aber es hat doch jeder die Möglichkeit sich nach seinen eigenen Bedürfnissen zu schützen.

    Ich war letztens bei einer Veranstaltung bei der ich mich mit Maske wohler gefühlt habe und hab sie dann eben aufgesetzt. Es wurde gesungen, es waren ein paar hundert Leute im Raum, da war ich dann eine von ca. 10% mit Maske. Aber nur weil ich mich damit wohler gefühlt habe, würde ich es jetzt nicht mehr von allen als Regel verlangen.

    Meinen 10 Minuten Einkauf im Supermarkt mache ich dagegen inzwischen ohne Maske. Und wenn andere da eine Maske tragen, weil sie sich unwohl fühlen, dann ist es doch deren gutes Recht.

    Jetzt noch harte Regelungen verlangen, empfinde ich dann auch ein Stück weit egoistisch.

  11. #1436
    Zitat Zitat von Croco Beitrag anzeigen
    Aber es hat doch jeder die Möglichkeit sich nach seinen eigenen Bedürfnissen zu schützen.

    Ich war letztens bei einer Veranstaltung bei der ich mich mit Maske wohler gefühlt habe und hab sie dann eben aufgesetzt. Es wurde gesungen, es waren ein paar hundert Leute im Raum, da war ich dann eine von ca. 10% mit Maske. Aber nur weil ich mich damit wohler gefühlt habe, würde ich es jetzt nicht mehr von allen als Regel verlangen.

    Meinen 10 Minuten Einkauf im Supermarkt mache ich dagegen inzwischen ohne Maske. Und wenn andere da eine Maske tragen, weil sie sich unwohl fühlen, dann ist es doch deren gutes Recht.

    Jetzt noch harte Regelungen verlangen, empfinde ich dann auch ein Stück weit egoistisch.
    Vor allem, wenn jeder so denken würde, dann hätten wir jetzt ungefähr die Grundimmunität von China.
    Die Virusverbreitung wird ja erst dauerhaft abklingen wenn fast alle eine stabile Immunität haben, durch wiederholte Impfungen und zusätzliche Ansteckungen oder mehrfache Ansteckungen. Da die allermeisten jüngeren gesunden Menschen sich eben nicht alle 6 Monate impfen lassen werden, müssen die sich notgedrungen gelegentlich mal anstecken, damit die Immunität in der Gesamtgesellschaft nicht ständig wieder verloren geht. Nur die Impfungen reichen da ja wohl offensichtlich nicht (Stichwort Schleimhautimmunität). Die Leute die eine Ansteckung irgendwann in Kauf nehmen, machen so gesehen die "schmutzige Arbeit".

    Und abgesehen davon, dass die Deutsche Impfquote nicht schlecht ist, sondern für Europa mittelmäßig, was eine höhere Impfquote Gerbera jetzt bringen würde verstehe ich überhaupt nicht (weil sie auf unsre "schlechte Impfquote" als Grund für Maßnahmen hinwiess). Die Impfungen reichen ja zum Eigenschutz-Gefühl offenbar nicht, aber eine Impfquote wie Portugal würde bei Omikron auch keine Hochinzidenzen verhindern, die hatten diese Länder auch. Portugal hatte eine Erstimpfquote von 95%, Boosterquote von 60%, trotzdem eine offizielle Genesenrate von 40% (also deutlich höher als hier), die höchste Inzidenz in der Omikronwelle dort war 3900 und die aktuelle Inzidenz ist 1000, aktuell ist dort die höchste (offizielle) Inzidenz von Europa.
    Um das geimpft anstecken kommen die Portugiesen genauso wenig rum wie wir.

    Die autistische Tochter von meiner Stallfreundin ist jetzt vorgestern mit ihrem Chor in der Stadthalle Sindelfingen aufgetreten, mit diesem Projekt: https://www.bachakademie.de/de/unser...gt-singen.html
    Ganz toll sah das auf den Fotos aus. 2 Jahre (!) ging sowas jetzt nicht für die Kinder. Stattdessen Home Schooling, Masken, Tests, alles "Unnötige" oder Gemeinschaftliche nicht stattgefunden ...

  12. #1437
    Member Avatar von Vollkornbrot
    Ort: Scheibenwelt bei Terry
    Zitat Zitat von Croco Beitrag anzeigen
    Aber es hat doch jeder die Möglichkeit sich nach seinen eigenen Bedürfnissen zu schützen.

    Ich war letztens bei einer Veranstaltung bei der ich mich mit Maske wohler gefühlt habe und hab sie dann eben aufgesetzt. Es wurde gesungen, es waren ein paar hundert Leute im Raum, da war ich dann eine von ca. 10% mit Maske. Aber nur weil ich mich damit wohler gefühlt habe, würde ich es jetzt nicht mehr von allen als Regel verlangen.

    Meinen 10 Minuten Einkauf im Supermarkt mache ich dagegen inzwischen ohne Maske. Und wenn andere da eine Maske tragen, weil sie sich unwohl fühlen, dann ist es doch deren gutes Recht.

    Jetzt noch harte Regelungen verlangen, empfinde ich dann auch ein Stück weit egoistisch.
    Exakt

    Es kann doch jeder so handhaben, wie er/sie will. Ich gehe weiterhin mit FFP2 einkaufen, die paar Minuten im Supermarkt werde ich schon überstehen, ohne Atemprobleme zu kriegen. Und dass mittlerweile 98% hier ohne Maske einkaufen, ist auch okay. Nur weil ich für MICH beschlossen habe, dass ich das erst mal so beibehalte, käme mir nicht mal ansatzweise in den Sinn, das auch weiterhin für alle anderen zu fordern

    Und zum Eigenschutz eine FFP3 zu kaufen ist ja auch eine Option, wie von @dedeli geschrieben.

  13. #1438
    Wie sieht es eigentlich in Deutschland mit Paxlovid aus? Kommt man da als Risikopatient gut ran, hat da jemand der betroffen ist schonmal seinen Hausarzt gefragt? Wird das oft verschrieben?
    https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel...neimittel.html

    In den USA scheint man da inzwischen wirklich gut dran zu kommen an das Medikament, als alte oder vorerkrankte Person und das wirkt wohl auch gut, bei rechtzeitiger Einnahme, bis auf gelegentlich Rebound-Fälle.

    Da hört man in Deutschland so wenig drüber.

    Ansonsten sieht man ja schon an Hongkong, dass die Impfungen sehr viel bringen, wobei es für das Gesundheitssystem sicher am Wichtigsten ist, dass die älteren Menschen und die mit dem höchsten Risiko geimpft sind.

    Das invidiuelle Rest-Risiko durch Corona lässt sich aber durch die Impfungen nicht ausschalten.

  14. #1439
    Fire and Blood Avatar von manial fly
    Ort: Nashville
    Was ich nicht so ganz verstehe, wie lang soll denn die Maskenpflicht noch beibehalten werden? Corona werden wir nie mehr los, d.h. das individuelle Risiko bleibt und da wird sich auch zeitnah nicht so viel ändern. Man kann ja nicht von den Leuten verlangen, das sie die nächsten Jahre im ÖPNV oder beim einkaufen eine Maske tragen. Dann hätte man das die letzten Jahrzehnte auch schon machen müssen.

  15. #1440
    Zitat Zitat von Gerberga Beitrag anzeigen
    Das sind aber alles Dinge, die ich vermeiden KANN.
    Was ich NICHT vermeiden kann, ist die Versorgung meiner Familie und - so wenig wie möglich, aber manchmal muß es sein - den ÖPNV zu benutzen. Mein Mann muß letzteres nun wieder regelmäßig tun. Wenn auch dort die Maskenpflicht fallen sollte ... verdammte Hacke.
    Ihr solltet euch freuen, wenn die Maskenpflicht im ÖPNV fällt. Dann könntet ihr euch endlich erlaubterweise mit einer FFP3-Maske noch ein bisschen mehr selbst schützen und mit Ausatemventil wäre das vielleicht sogar angenehmer als eine FFP2-Maske.


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