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Ergebnis 181 bis 195 von 268
  1. #181
    Impeachment Folge 2

    Am Dienstag soll erneut ein Amtsenthebungsverfahren gegen Heimatschutzminister Mayorkas gestartet werden. Der Unterschied zum letzten Mal: Dieses Mal ist wieder Scalise mit dabei und kann für die Enthebung stimmen.

    https://thehill.com/homenews/house/4...s-impeachment/

  2. #182
    meldet sich um 11:00 Avatar von Dr. Mauso
    Ort: Hamburg
    Sollten Biden und Trump im Herbst zur Wahl stehen, ist das eine relativ unglückliche Konstellation. Das Weiße Haus ist weder betreutes Wohnen noch ein Zirkus.

  3. #183
    säule des forums Avatar von alonzo
    Ort: heidelberg
    Zitat Zitat von sportkenner Beitrag anzeigen
    Das Biden kein Kandidat für 8 Jahre ist, war eigentlich 2020 schon klar. Deswegen wäre es noch wichtiger gewesen jemanden auf dem Posten des Vizes zu haben, den man als Nachfolger für '24 in Stellung bringen kann. Und O'Rourke war damals nunmal eines der größten Talente der Demokraten.

    Das er in einem Red State logischerweise nicht so einfach gewinnen kann wie Demokraten an der Ost- oder Westküste, tut ja seine Qualitäten als Wahlkämpfer nicht in Abrede stellen. Ob O'Rourke dann den Erwartungen auch gerecht geworden wäre, ist natürlich eine andere Frage. Trotzdem wäre er die bessere Option als Harris gewesen.

    Stattdessen hat man lieber die linke Basis ruhiggestellt, weil es nur darum ging Trump zu schlagen. Langfristige Überlegungen spielten keine Rolle. Die Zeche zahlen die Demokraten möglicherweise jetzt.
    die frage, ob o'rourke nun ein besserer kandidat wäre als biden oder harris findet letzlich im konjunktiv statt. ich glaube zwar auch, dass er mehr wählerstimmen als biden oder harris gewinnen könnte, aber da er nicht zur wahl steht ist es nicht relevant. weiterhin ist unklar, ob er überhaupt interesse am amt des vizepräsidenten hatte, da er noch zuletzt 2022 bei der gouverneurswahl von texas kandidierte.

    ich sehe allerdings auch die nominierung von harris nicht als zugeständnis an die linke basis, sondern darin begründet, neben einem weißen mann eine multiethnische frau als vizepräsidentin zu ernennen. an der person harris zeigt sich auch der unsinn der identitätspolitik: das progressive ist nur ihrer abstammung und ihr geschlecht. so ist sie nicht nur die erste frau in diesem amt, sondern auch die erste nicht-weiße person mit afroamerikanischen und indischen wurzeln. aber von ihren politischen positionen (und diese sind entscheidener als geschlecht und abstammung bzw. sollten es eigentlich sein) ist sie eine moderate demokratin, die in der politischen mitte steht.
    eine elizabeth warren wäre eigentlich mit ihren klar progressiven ansichten eine kandidatin der linken demokraten, auch wenn sie auf dem ersten blick aussieht wie eine hausfrau aus midwest, daran sieht man auch, wie idiotisch identitätspolitik ist. und unabhängig wie man zu ihren politischen positionen steht, warren hat wirklich eine beachtliche kompetenz und während der letzten demokratischen vorwahlen war es schon beachtlich, in welchem detailgrad sie verschiedene fragestellungen durchdringt. elizabeth warren wäre wahrscheinlich die qualifizierteste und am besten vorbereitete kandidatin für das amt des präsidenten gewesen, weit vor biden oder harris, von trump ganz zu schweigen. aber kompetenz kann bei wählern nicht nur als stärke, sondern auch als makel wahrgenommen werden.
    Geändert von alonzo (12-02-2024 um 13:20 Uhr)
    Zitat Zitat von Vongole Beitrag anzeigen
    Alonzo fällt unter den guten Strafrechtsgrundsatz "Nulla poena sine culpa", das muss man dem Board schon zugestehen.
    Man kann es auch Narrenfreiheit nennen.

  4. #184
    Zitat Zitat von Dr. Mauso Beitrag anzeigen
    Sollten Biden und Trump im Herbst zur Wahl stehen, ist das eine relativ unglückliche Konstellation. Das Weiße Haus ist weder betreutes Wohnen noch ein Zirkus.
    Deswegen sind die Vizepräsidentschaftskandidaten ja auch dieses Mal sehr wichtig, weil die Chancen recht hoch sind, dass sie tatsächlich das Amt des Präsidenten zwischen Dezember 2024 und Januar 2029 übernehmen müssen.

    Im November 1944 war der damalige Präsident Roosevelt bei seiner Wiederwahl in einem noch mal deutlich schlechteren Gesundheitszustand als jetzt Biden und Trump. Er wurde trotzdem wiedergewählt, starb aber knapp 6 Monate nach der Wahl und sein Vize Truman musste übernehmen.

  5. #185
    P01135809 Avatar von jagutichsachma
    Ort: Fulton County Jail
    Na, dann hoffen wir mal, dass wir nicht bald MTG als US-Präsidentin bekommen.
    "Wir kommen da durch!"

  6. #186
    Man müsste Kamala überzeugen das sie sich zugunsten von Michelle Obama zurückzieht. Wenn man dann noch die Dringlichkeit an Michelle vermitteln kann würde sich das Blatt sofort wenden.

    Trumps Sieg wäre eine Sensation, aber genau deshalb wird er gewählt. Damit alle seine Wähler teil dieser Sensation werden. Schaut her wir haben einen Verbrecher zum Präsidenten gemacht.

    Eine Michelle Obama als Vize würde die Gesundheitsbedenken um Biden mit einem Schlag wegwischen.

  7. #187
    Morgen wird der Nachfolger von dem Hochstapler Santos gewählt.
    Da bin ich mal gespannt wie das ausgeht.

  8. #188
    Donnie hat heute mal wieder Obama attackiert als Präsident. Nun ja ....

    Ich erhoffe mir 4 Kanonenschläge für Donnie:

    Juli 2024: Biden geht komplett auf Konfrontation, schlägt voll in die Kerbe des 6.1. und unterstützt die Ukraine massiv, nimmt Trump dabei sein Argument Mauer

    August 2024: Trump wird veurteilt, seine Kasse wird knapp

    Ende September 2024: Michelle Obama steigt ein und wird Kandidatin der Demokraten

    Ende Oktobber 2024: Taylor Swift endorses Michelle Obama

    Das wäre ein Erdrutschsieg und Donnie wäre Geschichte.

  9. #189
    Forenfüllmittel Avatar von Nash
    Ort: Satan's Alley/Oak Island
    Zitat Zitat von Kryptomaniac Beitrag anzeigen
    Donnie hat heute mal wieder Obama attackiert als Präsident. Nun ja ....

    Ich erhoffe mir 4 Kanonenschläge für Donnie:

    Juli 2024: Biden geht komplett auf Konfrontation, schlägt voll in die Kerbe des 6.1. und unterstützt die Ukraine massiv, nimmt Trump dabei sein Argument Mauer

    August 2024: Trump wird veurteilt, seine Kasse wird knapp

    Ende September 2024: Michelle Obama steigt ein und wird Kandidatin der Demokraten

    Ende Oktobber 2024: Taylor Swift endorses Michelle Obama

    Das wäre ein Erdrutschsieg und Donnie wäre Geschichte.
    “The reason why I don’t want to run for president — and I can’t speak for Oprah [Winfrey] — but my sense is that, first of all, you have to want the job,”
    ...
    “I’ve never had the passion for politics,” she said. “I just happened to be married to somebody who has the passion for politics, and he drug me kicking and screaming into the arena.”
    Today (2018)

    Obama said she and her husband are now always watched and, though she values it, have a constant security presence. That she can no longer "learn about the world" by blending into it anonymously "is another reason why I wouldn't run."
    Newsweek (2019)

    “I’ve never expressed any interest in politics. Ever,” admits Michelle. “I mean, I agreed to support my husband. He wanted to do it, and he was great at it. But at no point have I ever said, ‘I think I want to run.’ Ever.
    ...
    “Politics is hard. And the people who get into it — it’s just like marriage, it’s just like kids — you’ve got to want it. It’s got to be in your soul, because it is so important. It is not in my soul.
    Rolling Stone, 2023

    Ich fürchte, bei Michelle Obama bleibt es dabei, dass sie nicht der Dschinn aus der Zauberlampe der Demokraten ist. Was sie über die Jahre hinweg immer wieder gesagt hat, klingt auch schon deswegen sehr plausibel, weil sie - ganz anders als Hillary Clinton - nie ein eigenes politisches Amt gesucht hat. Ihre Töchter sind inzwischen 25 bzw. 22 Jahre alt, also stehen ihr auch familiäre Verpflichtungen nicht im Weg. Wenn Michelle Obama es wirklich gewollt hätte, hätte sie den Weg schon lange eingeschlagen. Ihr wären doch rote Teppiche ohne Ende ausgelegt worden und Spendengelder in Massen zugeflogen. Aber sie will es nicht.

    Auch dass es mal wieder gerade in der deutschen Presse eine kleine Welle gibt, die sie als mögliche Alternative zu einem zu alten Joe Biden (und als "Rettung" vor Donald Trump) nennt, weil es eben einfach keine populären Demokraten-Politiker gibt, ist kaum mehr als Clickbait. Weil Gavin Newsom (als Beispiel) in Deutschland fast völlig unbekannt ist und für Schlagzeilen nicht taugt.
    Geändert von Nash (12-02-2024 um 23:00 Uhr)

  10. #190
    Zitat Zitat von Kryptomaniac Beitrag anzeigen

    Juli 2024: Biden geht komplett auf Konfrontation, schlägt voll in die Kerbe des 6.1. und unterstützt die Ukraine massiv, nimmt Trump dabei sein Argument Mauer
    Er unterstützt sie jetzt doch schon voll.

    Über finanzielle Mittel entscheidet aber einzig der Kongress.

  11. #191
    Kader Armee Fraktion (unglaublich witzig ...) Avatar von Condoleezza
    Zitat Zitat von mk431 Beitrag anzeigen
    Er unterstützt sie jetzt doch schon voll.

    Über finanzielle Mittel entscheidet aber einzig der Kongress.
    Darüber schon. Aber:

    Joe Biden Is Arming Greece So Greece Can Arm Ukraine—And Pro-Russia Republicans Can’t Stop Him
    Federal law allows an American president to declare military systems surplus to need, assign them a value—potentially zero dollars—and give them away on the condition that the recipient transport them. [...] Biden’s EDA authority is one of several legal mechanisms at his disposal that can free up older weapons for onward transfer to Ukraine. And while Biden could send excess defense articles directly to Ukraine, he initially is using EDA as leverage in ring trades. Expect more of this as Republicans and Trump increasingly side with Russia in Russia’s brutal war on Ukraine.
    Natürlich nicht ideal. Aber immerhin etwas.

  12. #192
    Tricky Joey.

  13. #193
    Zitat Zitat von Kryptomaniac Beitrag anzeigen
    Donnie hat heute mal wieder Obama attackiert als Präsident. Nun ja ....

    Ich erhoffe mir 4 Kanonenschläge für Donnie:

    Juli 2024: Biden geht komplett auf Konfrontation, schlägt voll in die Kerbe des 6.1. und unterstützt die Ukraine massiv, nimmt Trump dabei sein Argument Mauer

    August 2024: Trump wird veurteilt, seine Kasse wird knapp
    Egal welchen prozess du jetzt meinst: nie und nimmer wird bis zum August irgendein Urteil fallen. Trumps Leute haben doch viele Möglichkeiten, da auf Zeit zu spielen. Und selbst wenn: dann gehts in die nächste Instanz. Endgültig entschieden werden diese Dinge irgendwann in der Zukunft, wenn überhaupt.
    Und warum sollte Trump das geld ausgehen? Im Gegenteil: je näher der Wahltermin rückt, desto mehr Spenden werden fließen. Schon allein, weil sich ja viele Groß-Geldgeber die Gunst des evtl nächsten Präsidenten werden kaufen wollen.

  14. #194
    Kader Armee Fraktion (unglaublich witzig ...) Avatar von Condoleezza
    Zitat Zitat von NewMorning Beitrag anzeigen
    Egal welchen prozess du jetzt meinst: nie und nimmer wird bis zum August irgendein Urteil fallen. Trumps Leute haben doch viele Möglichkeiten, da auf Zeit zu spielen. Und selbst wenn: dann gehts in die nächste Instanz. Endgültig entschieden werden diese Dinge irgendwann in der Zukunft, wenn überhaupt.
    Und warum sollte Trump das geld ausgehen? Im Gegenteil: je näher der Wahltermin rückt, desto mehr Spenden werden fließen. Schon allein, weil sich ja viele Groß-Geldgeber die Gunst des evtl nächsten Präsidenten werden kaufen wollen.
    Gerade wegen der zahlreichen langwierigen Prozesse ist seine Wahlkampfkasse zur Zeit ja recht angespannt. Und die werden sich weiter hinziehen - während er sich zur Zeit noch stark über Kleinspenden finanziert. Viele Großspendender (Charles Koch!) sähen lieber Haley als Kandidatin, zum einen weil sie wegen der weit verbreiteten starken Abneigung gegen Trump kein rechtes Zutrauen in seine Siegchancen haben, zum anderen dürften die Pläne mit umfassenden Importzöllen, Handelskriegen und dem generellen Potenzial für Unruhe in den Märkten auch keine reine Begeisterung hervorrufen. Am Ende allerdings schwenken die natürlich wieder auf Linie, weil sie insgesamt halt doch die republikanische Wirtschaftspolitik favorisieren: Deregulierung und Steuerfreiheit, das übliche Programm...

  15. #195
    Bei CNN kommt gerade, dass der Senat das 95 Milliarden Hilfspaket genehmigt hat.
    https://edition.cnn.com/2024/02/12/p...ine/index.html


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